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Die Erfindung betrifft eine Arbeitsunterlage für die Arbeitsfläche einer Vitrine, insbesondere
Fleischervitrine, die an der Unterseite befestigte, im Abstand der Arbeitsflächenbreite parallel zueinander angeordnete und in Längsrichtung der Vitrine verlaufende Anschlagleisten aufweist.
Derartige bekannte Arbeitsunterlagen werden insbesondere als Schneidbretter für die Arbeits- fläche von Fleischervitrinen verwendet und weisen an der Unterseite zwei parallel zueinander verlaufende Anschlagleisten auf. Diese sind in einem der Breite der Vitrinen-Arbeitsfläche entspre- chenden Abstand zueinander angeordnet, so dass durch die beiden Anschlagleisten eine Längsver- schiebung in Vitrinenlängsrichtung möglich ist, um das Schneidbrett in die für die Verkaufskraft günstigste Position verlagern zu können. Die beiden Anschlagleisten garantieren dabei einen festen Halt auf der Arbeitsfläche.
Ein Problem derartiger verschiebbarer Arbeitsunterlagen besteht jedoch darin, dass auf Grund der unterschiedlichen Breiten der Vitrinen-Arbeitsflächen in den verschiedenen Geschäften für den Hersteller keine Serienfertigung, sondern nur eine teurere und mit längeren Wartezeiten für den Kunden verbundene Einzelanfertigung möglich ist.
Es ist auch - gemäss GB-PS Nr. 968, 736-eine Arbeitsunterlage zum Fleischschneiden bekannt.
Diese besteht aus einem zweiteiligen Rahmen, die durch zwei Schraubenfedern miteinander verbun- den sind und in ihren einander gegenüberliegenden Endbereichen jeweils nach unten gerichtete
Haken und nach oben gerichtete Griffleisten aufweisen. Im Bereich der Schraubenfedern ist ein die beiden Rahmenseitenteile miteinander verbindende Arbeitsplatte angeordnet. Zur Fixierung an einem Tisch werden die beiden Griffleisten erfasst und soweit unter Verspannung der beiden
Schraubenfedern auseinandergezogen, bis die Haken über die Tischkante schiebbar sind. Eine derartige Arbeitsunterlage ist jedoch konstruktiv relativ aufwendig, ausserdem besteht durch die ständige Federspannung die Gefahr eines Hochschnalzens der gesamten Unterlage.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun in der Schaffung einer Arbeitsunterlage der eingangs beschriebenen Art, die trotz Serienanfertigung bei geringem konstruktivem Mehraufwand an unter- schiedlich breite Vitrinen-Arbeitsflächen anpassbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass wenigstens eine Anschlagleiste in wenigstens einer quer zu deren Längsrichtung verlaufenden, eine Hinterschneidung aufweisenden
Führungsschiene verschiebbar ausgebildet ist und dass in der Hinterschneidung der Führungsschiene geführte und mit den Anschlagleisten verbundene Befestigungselemente vorgesehen sind. Mit einer derartigen Ausbildung ist mit lediglich geringem Mehraufwand eine Änderung des Abstandes der beiden Anschlagleisten zueinander durchführbar, wobei mit Hilfe der in den Führungsschienen geführten Befestigungselemente schliesslich-nach Einstellung der gewünschten Distanz - eine Blockierung bzw. formschlüssige Verbindung zwischen Arbeitsunterlage und Anschlagleiste erzielbar ist.
Auf Grund dieser einfachen Verstellmöglichkeit ist die Montage auch von Laien einfach durchführbar, so dass sich die Anwesenheit einer teuren Fachkraft erübrigt.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass beide Anschlagleisten in Längsrichtung der Führungsschienen verschiebbar ausgebildet sind. Diese zweifache Verstellmöglichkeit gewährleistet auch bei extrem schmalen Arbeitsflächen eine in bezug zu deren Längsmittellinie zentrische Anordnung der Arbeitsunterlage.
Anderseits kann aber auch je nach Wunsch bzw. den örtlichen Verhältnissen eine exzentrische Anordnung der Arbeitsunterlage in bezug auf die Arbeitsfläche gewählt werden.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass zwei parallel zueinander verlaufende, jeweils im Endbereich der Arbeitsunterlage angeordnete und vorzugsweise über die gesamte Breite der Arbeitsunterlage verlaufende Führungsschienen vorgesehen sind.
Die endseitige Anordnung zweier Führungsschienen gewährleistet eine besonders drehsichere Fixierung der Anschlagleisten, wobei durch die entsprechend lange Ausbildung der Führungsschienen eine Anpassung auch an besonders breite Arbeitsflächen möglich ist.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Es zeigen Fig. l eine Schrägansicht einer Fleischervitrine, Fig. 2 eine Draufsicht auf die erfindungsgemässe Arbeitsunterlage, Fig. 3 einen Querschnitt durch die Arbeitsfläche gemäss Fig. 2, Fig. 4 eine vergrösserte Seitenansicht der in Fig. 2 dargestellten Arbeitsunterlage und Fig. 5 einen Schnitt längs Linie V-V der Fig. 2.
Die von der Kundenseite aus dargestellte Fleischervitrine-l-mit hinter einer Glasschei-
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