<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung betrifft einen fahrbaren Druckertisch mit Druckerstandplatte, Schallschluckhau- be und Papierablage, wobei der Druckertisch samt Druckerstandplatte, die Schallschluckhaube und die Papierablage in einem Gehäuse integriert sind und wobei in der Druckerstandplatte sowie in der Rückwand des Gehäuses Schlitze zur Papierführung vorgesehen sind.
Üblicherweise sind die Schallschluckhaube, der Druckertisch und die Papierablage drei ge- trennte Einheiten. Dabei gibt es zwei Probleme : einerseits benötigt die Aufstellung der getrennten
Einheiten (Tisch, Schallschluckhaube und Papierablage) viel Platz, und anderseits müssen bei einer physischen Umstellung alle Einheiten umgestellt und zueinander wieder neu justiert werden, um die geforderte hohe Betriebssicherheit zu gewährleisten.
Will man Endlospapier verarbeiten, so ist zusätzlich noch ein Endlospapierkorb hinter den
Druckertisch zu stellen. Dabei kommt es immer wieder zu Betriebsstörungen, wenn der Papierablage- korb nicht in die der Papiersteifigkeit entsprechende Position hinter dem Drucker gebracht wird, und statt der Faltung in die vorgesehene Stapelablage erfolgt ein ungeordnetes Überquellen. Dies wird auch noch durch Luftbewegungen aus Klimaanlagen unterstützt. Weiters ist aus denselben
Gründen auch noch die seitliche Einstellung des Ablagekorbes kritisch und daher mühsam.
Eine Änderung der Betriebsart (von Einzelblatt auf Endlosbetrieb oder umgekehrt) ist nur mit gravierenden technischen Umbauten, die in einer Werkstatt durchgeführt werden müssen, mög- lich.
Die Schallschluckhauben sind bis jetzt so dimensioniert, dass sie entweder für den Endlosbetrieb, bei welchem die Papierseiten aneinanderhängend durch den Drucker geführt werden, oder für den Betrieb mit einer Einzelblattzuführung ausgelegt sind. Bei einem Umrüsten von Endlos- auf Einzelblattbetrieb ist ein aufwendiger Umbau der Schallschluckhaube notwendig, so dass es zu hohen Umrüstkosten kommt. Die Papierablage muss wie nach einer Papierentnahme neu justiert werden.
Ein Druckertisch der eingangs genannten Art ist in der US-PS Nr. 4, 226, 410 beschrieben. Diese US-PS zeigt einen Drucker innerhalb eines Gehäuses, welches auf einem auf Rädern fahrbaren Gestell montiert ist. Die in der zitierten Patentschrift gelöste Aufgabe bezieht sich auf das Ablegen von Papier in einen Ablegekorb ; die Aufgabe wird durch eine eigene Vorrichtung (Bezugs- zeichen --19--) gelöst. Das Papier wird dabei aus einer sich ausserhalb des Gestells befindlichen Schachtel senkrecht nach oben durch einen Einlassschlitz geführt, welcher an der vorderen Seite des Gehäuses durch seine Bodenplatte führt.
Die in der US-PS Nr. 4, 172, 565 gezeigte Vorrichtung dient zum Aufrollen von Papier. Es ist dort auch ein fahrbares Gestell beschrieben.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Druckertisch der eingangs genannten Art so auszubilden, dass ein Betrieb sowohl mit Endlospapier als auch mit Einzelblattzuführung möglich ist, wobei die Umstellung der Betriebsart möglichst einfach sein soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Druckerstandplatte in mindestens zwei unterschiedlich hohe Positionen einstellbar ist und die Papierablage waagrecht verschiebbar ist, so dass sie aus einer ersten Position, in welcher sie sich vollständig innerhalb des Gehäuses befindet, in eine zweite Position, in welcher sie zum Teil innerhalb und zum Teil ausserhalb des Gehäuses hinter der Rückwand liegt, bewegbar ist, dass der Schlitz, der in der Druckerstandplatte angeordnet ist, breitenverstellbar ist und dass der in der Rückwand des Gehäuses vorgesehene Schlitz ebenfalls breitenverstellbar ist und vorzugsweise etwa 5 cm oberhalb der Höhe der oberen Position der Druckerstandplatte angeordnet ist.
Die Umstellung der Betriebsart ist beim erfindungsgemässen Druckertisch durch Verstellen der Höhe der Druckerstandplatte und durch waagrechtes Verschieben der Papierablage möglich. Durch die Breitenverstellbarkeit der Schlitze wird eine zuverlässige Papierführung bei unterschiedlichen Papierbreiten möglich.
Der Abstand von etwa 5 cm zwischen dem Schlitz in der Rückwand des Gehäuses und der oberen, für den Endlospapierbetrieb vorgesehenen Position der Druckerstandplatte bewirkt, dass die auf Grund von Feuchtigkeitsschwankungen verschiedenen Papiersteifigkeiten am wenigsten zum Tragen kommen, da in diesem Fall die bereits auf dem Stapel liegende Papierseite mit der ankommenden nächsten bedruckten Papierseite einen spitzen Winkel bildet und daher die Faltung an der Perforationsstelle trotz verschiedener Knicksteifigkeiten immer nach derselben Richtung erfolgt.
<Desc/Clms Page number 2>
An Hand der Fig. 1 bis 3 wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 einen erfindungsgemässen Druckertisch von vorne im Schnitt, Fig. 2 denselben von der Seite im Schnitt und Fig. 3 denselben von oben.
Der Druckertisch --4-- ist mit einer Schallschluckhaube --11-- sowie einer Endlospapierab- lage --5-- in ein gemeinsames Gehäuse --1-- integriert, wobei das Gehäuse mittels Rollen --7-leicht an jeden Arbeitsplatz verfahrbar ist. Auch ein Papiervorrat --9-- befindet sich im Gehäuse --1--, so dass dieser nicht getrennt nachgetragen werden muss.
Die Druckerplatte --4-- und die Rückwand --6-- weisen je einen Schlitz --2 bzw. 3--auf, die zur sicheren Führung von unterschiedlich breitem Endlospapier breitenverstellbar und mit Filzstreifen ausgestattet sind.
EMI2.1
der universelle Einsatz dieser Konstruktion für beide Betriebsarten gewährleistet.
In der unteren Position der Druckerstandplatte --4'-- ist über dem Drucker ausreichend viel Platz für die (relativ hohe) Einzelblattzufuhr. Anderseits ist in der oberen Position unter der Druckerstandplatte genug Platz für einen ausreichenden Endlospapiervorrat --9--.
Eine Papierablage --5-- ist ebenfalls in das Gehäuse --1-- integriert. Sie ist waagrecht verschiebbar. Für Endlospapierbetrieb wird sie verschoben, dass sie sich zum Teil innerhalb, zum Teil ausserhalb des Gehäuses --1-- befindet. Innerhalb des Gehäuses befindet sich der Endlospa- piervorrat --9--, ausserhalb das bedruckte Papier--10--. (In den Figuren ist der Drucker nicht eingezeichnet, in Fig. 2 ist aber trotzdem die Bahn des Papiers vom Papiervorrat--9--bis zur Ablage des bedruckten Papiers --10-- so eingezeichnet, als wäre ein Drucker vorhanden.
Da die Papierablage in dem Gehäuse fix integriert ist, ist immer eine exakte Papierführung-auch bei Veränderungen des Druckerstandplatzes und der Papiereigenschaften - gewähr- leistet.
Für Einzelblattbetrieb kann die Papierablage --5-- vollständig in das Gehäuse --1-- ein-
EMI2.2
kein Platz durch die Papierablage--5--verschwendet.
Es ist günstig, wenn der in der Rückwand --6-- vorgeschene Schlitz --2-- etwa 5 cm oberhalb der Höhe der oberen Position der Druckerstandplatte --4-- angeordnet ist, so dass die auf Grund von Feuchtigkeitsschwankungen verschiedenen Papiersteifigkeiten am wenigsten zum Tragen kommen, da in diesem Fall die bereits auf dem Stapel liegende Papierseite mit der ankommenden nächsten bedruckten Papierseite einen spitzen Winkel a bildet und daher die Faltung an der Perforationsstelle trotz verschiedener Knicksteifigkeiten immer nach derselben Richtung erfolgt.
Die Schallschluckhaube --11-- weist eine Plexiglashaube --8-- auf, die nach oben geschwenkt werden kann (Position --8'-- in Fig. 2).