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Die Erfindung bezieht sich auf ein tragbares, batteriebetriebenes, elektronisches Unterhal- tungs-bzw. Spielgerät, mit einem Gehäuse und einem Einschalter für einen im Gehäuse ange- ordneten elektronischen Steuerkreis zur Erzielung verschiedener optischer Anzeigen an von Licht- quellen gebildeten Anzeigeorganen, wobei der Steuerkreis einen von der Batterie gespeisten Im- pulsgenerator mit einem zusätzlichen Startschalter und einen Verteiler aufweist, an dessen Aus- gänge die Lichtquellen, vorzugsweise über Schalttransistoren, angeschlossen sind, und wobei der
Impulsgenerator, die Batterie und der Verteiler gemeinsam in dem durch einen Deckel verschlos- senen Gehäuse angeordnet sind, der Einschalter und der Startschalter jedoch von ausserhalb des
Gehäuses betätigbar sind.
Bei einem bekannten Gerät der eingangs beschriebenen Art (US-PS Nr. 3, 709, 499) soll eine elektronische Anzeige eines Würfelspieles dadurch erfolgen, dass die sechs Ausgangssignale, welche den sechs möglichen Stellungen des Würfels entsprechen, aus Teilsignalen zusammengesetzt wer- den. Dies bedingt eine kombinierte Anzeige der Teilsignale, welche Ursache von Fehlern sein kann.
Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, ein für einfache Spiele, aber auch für andere Unter- haltungszwecke geeignetes Gerät der eingangs beschriebenen Art so auszugestalten, dass mit ge- ringem Aufwand eine hohe Vielseitigkeit der Anwendungsmöglichkeiten und ein günstiger optischer
Effekt erzielt wird. Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass an drei Ausgängen des als
Ringzähler ausgebildeten Verteilers drei, verschiedenfarbiges Licht erzeugende Lichtquellen, vor- zugsweise Glühlampen, als Anzeigeorgan angeschlossen sind, wobei vorzugsweise im Gehäuse im Abstand unterhalb des Deckels eine Platte befestigt ist, in der die drei Lichtquellen befestigt sind, deren Licht durch drei Öffnungen des Deckels hindurchtritt.
Diese Lichtquellen werden vom
Impulsgenerator über den Ringzähler der Reihe nach erregt, so dass sich eine zyklische verschie- denfarbige optische Anzeige ergibt, die so lange anhält, als der zusätzliche Startschalter geschlossen wird. Voraussetzung hiefür ist lediglich die anfängliche Einschaltung des Einschalters, über welchen das Gerät auch wieder ausgeschaltet werden kann, um Energieverluste der Batterie durch unbeabsichtigte Betätigung des Startschalters zu vermeiden. Die Verwendung von Schalttransistoren zur Ansteuerung der Lichtquellen vermeidet Unregelmässigkeiten, insbesondere in der Serienfertigung, da nicht alle Lichtquellen, auch aus der gleichen Herstellungsserie, gleiche Kennwerte haben. Ausserdem wird dadurch der Verteiler weniger belastet.
Die Anzeige des Gerätes kann auf die verschiedenartigste Weise für Spiel- oder Unterhaltungszwecke ausgewertet werden, z. B. zur Beantwortung von an das Gerät gestellten Fragen, wobei die erste Lichtquellenfarbe, etwa grün, die Antwort "Ja" bedeutet, eine andere Lichtquellenfarbe, etwa rot, die Antwort "Nein" und die dritte Lichtquellenfarbe, etwa gelb, die Antwort "Vielleicht".
Ebenso ist aber die Anzeige beispielsweise auch als Hilfe beim Ausfüllen von Wettscheinen verwendbar, etwa von Fussballtotoscheinen, wobei die drei Farben der Lichtquellen den drei möglichen Spielausgängen eines bestimmten Fussballspieles zugeordnet sind, usw.
Die Befestigung der Lichtquellen an einer im Gehäuse angeordneten Platte schützt die Lichtquellen vor Beschädigung und Verschmutzung und gibt die Möglichkeit, den Lichtquellen Lichtbrechungs- oder Lichtzerstreuungselemente, z. B. von Polygonflächen begrenzte Glaskörper zuzuordnen, die vorzugsweise die Öffnungen des Deckels abschliessen, so dass durch diese Öffnungen kein Staub ins Gerät eintreten kann.
Es ist im Rahmen der Erfindung ferner zweckmässig, das Gehäuse als flache polygonförmige Schachtel auszubilden, deren Deckel in eine Absetzung des oberen Randes der Gehäuseseitenwand eingesetzt ist, wobei im Gehäuse eine Aussparung zur Aufnahme der Batterie vorgesehen ist. Dadurch wird der Deckel relativ zum Gehäuse unverschiebbar gehalten, so dass das Licht der Lichtquellen stets sicher durch die Öffnungen des Deckels hindurchtreten kann.
Weitere Kennzeichen des Gerätes ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles, welches in den Zeichnungen schematisch dargestellt ist. Fig. l zeigt eine Draufsicht auf das Gerät bei aufgesetztem Deckel. Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1. Fig. 3 ist eine Draufsicht auf das Gerät bei abgenommenem Deckel. Fig. 4 zeigt das elektrische Schaltbild des Gerätes.
Es sei zunächst das elektrische Schaltbild des Gerätes (Fig. 4) näher erläutert. Die Schal-
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tung wird von einer Batterie angespeist, wenn ein Einschalter-l-geschlossen wird. Wird ein weiterer, als Taster ausgebildeter Startschalter --2-- geschlossen, so wird ein, vorzugsweise als astabiler Multivibrator ausgebildeter Impulsgenerator --3-- erregt, der Impulse über eine Lei- tung --4-- an einen elektronischen, als Ringzähler ausgebildeten Verteiler --5-- abgibt, der diese Impulse der Reihe nach an drei Ausgänge --6, 7, 8-- zyklisch verteilt. An jeden dieser
Ausgänge ist die Basis eines Schalttransistors --9-- angeschlossen, welcher im Anspeisestrom- kreis je einer vorzugsweise als Glühlampe ausgebildeten Lichtquelle--10, 11, 12-- liegt.
Der Verteiler --5-- ist so ausgebildet, dass - sobald nur der Einschalter --1-- geschlossen ist - stets eine der Lichtquellen --10, 11, 12-- mit Spannung versorgt ist, wobei nach Niederdrücken des Startschaltertasters --2-- die jeweils mit Spannung versorgte Lichtquelle --10, 11, 12-zyklisch wechselt, so lange, bis der Startschaltertaster-2-wieder ausgelassen wird. Die zuletzt mit Spannung versorgte Lichtquelle --12-- brennt dann weiter, bis der Einschalter-lwieder geöffnet wird. Die Lichtquellen --10, 11, 12-- haben verschiedene Farbe oder verschiedenfärbige Abdeckgläser, so dass eine entsprechend der jeweiligen Lichtquelle verschiedenfärbige Anzeige erzielt wird.
Die beschriebene Schaltung ist in einem Gehäuse-13- (Fig. l bis 3) aus Kunststoff untergebracht, das durch einen Deckel --14-- abgeschlossen ist und auf drei Füssen --15-- steht. Das Gehäuse --13-- ist als flache polygonförmige Schachtel ausgebildet, deren von einer flachen Scheibe gebildeter Deckel --14-- in eine Absetzung --16-- des oberen Randes --17-- der Gehäu- seseitenwand --18-- eingesetzt und dort durch nicht dargestellte Schrauben, einen Magnetverschluss od. dgl. gehalten ist. Am Boden des Gehäuses --13-- ist eine Platte --19-- befestigt, z. B. angeklebt, welche eine gedruckte Schaltung aufnimmt, welche Teil der in Fig. 4 dargestellten Schaltung des Gerätes ist.
Auf diese Platte --19-- sind Schaltungsteile --20, 21, 22-- aufgesetzt, z. B. die den Impulsgenerator --3--, den Verteiler --5-- und einen Kondensator bildende Schaltungsteile. Die Energieversorgung erfolgt von einer Startbatterie --23--, die in eine Ausspa- rung --24-- des Gehäuses --13-- unter Zwischenschaltung einer Feder --25-- eingesetzt ist, welche die Batterie --23-- gegen den gegenüberliegenden Kontakt --26-- drückt und verhindert, dass die Batterie --23-- aus der Ausnehmung --24-- herausfallen kann. Die als Glühlampen ausgebildeten Lichtquellen --10, 11, 12-- sind mit Fassungen in eine Platte --27-- eingesetzt. Die Verdrahtung dieser Fassungen mit der elektronischen Schaltung ist nur schematisch dargestellt.
Der Einschalter-l-und der als Taster ausgebildete Startschalter --2-- sind übereinander in der Seitenwand --18-- des Gehäuses --13-- angeordnet, so dass diese beiden Schalter von aussen leicht betätigbar sind.
Die Platte --27-- ist oben auf zwei Vorsprüngen --30-- der Gehäuseseitenwand --18-- angeschraubt und liegt in Abstand unterhalb des Deckels --14--, der über jeder Lichtquelle --10, 11, 12-- eine Öffnung --28-- hat, durch welche das Licht der jeweiligen Lichtquelle hindurchtreten kann. Diese Öffnungen --28-- können durch lichtzerstreuende oder lichtbrechende Elemente --29-- aussen abgeschlossen sein, so dass kein Staub in das Innere des Gehäuses --13--
EMI2.1
Verschiedenfarbigkeit durch über den Lichtquellen --10, 11, 12-- liegende optische Elemente, z.
B. in die Öffnungen --28-- eingesetzte verschiedenfärbige Glasscheiben, zu erzielen oder durch verschiedene Farbe der lichtbrechenden bzw. lichtzerstreuenden Elemente --29--.
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