AT385801B - Elektrische fischsperre - Google Patents

Elektrische fischsperre

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AT385801B
AT385801B AT0010186A AT10186A AT385801B AT 385801 B AT385801 B AT 385801B AT 0010186 A AT0010186 A AT 0010186A AT 10186 A AT10186 A AT 10186A AT 385801 B AT385801 B AT 385801B
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electric fish
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Kiepe Electric Gmbh
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B1/00Equipment or apparatus for, or methods of, general hydraulic engineering, e.g. protection of constructions against ice-strains
    • E02B1/006Arresting, diverting or chasing away fish in water-courses or water intake ducts, seas or lakes, e.g. fish barrages, deterrent devices ; Devices for cleaning fish barriers
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Fischsperre, bei der im Sperrgebiet Elektroden- paare angeordnet sind, zwischen denen Impulsspannungen angelegt werden. 



   Der Einsatz elektrischer Fischsperren hat in den letzten Jahren ganz beträchtlich zugenom- men und wird zweifellos auch in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen. Die kontrollierbare und relativ eng begrenzte Wirkung des elektrischen Stroms im Wasser und auf Wassertiere sowie die
Kenntnis der elektrophysiologischen und elektrophysikalischen Gesetzmässigkeiten ermöglichen den gezielten Einsatz derartiger Anlagen. Untersuchungen haben gezeigt, dass durch die elektrische
Scheuch-Methode die Fische weder gequält noch innerlich oder äusserlich verletzt werden und dass sich keinerlei genetische Veränderungen oder Nachwuchsschäden einstellen. 



   Das durch die Impulsspannungen unter Wasser entstehende elektrische Feld wird vom Fisch als unangenehm empfunden, worauf er flüchtet. Die elektrischen Impulse haben eine Impulsdauer von wenigen Millisekunden und eine Folgefrequenz von zirka 0, 3 bis 3 Hz. Um eine Feldstärke von zirka 50 V/m aufzubauen, sind je nach Wasserqualität und Grösse des Sperrgebietes entsprechen- de Ströme bzw. Impulsleitungen nötig. Es gibt dabei die Möglichkeit, entweder diese grossen Leistun- gen direkt aus dem Netz zu entnehmen, was eine beträchtliche Belastung für das Netz bedeutet, oder die Impulse aus einem Zwischenspeicher zu entnehmen. Mit zunehmender Grösse des Sperrge- bietes stösst jedoch die Ausführbarkeit von Zwischenspeichern auf wirtschaftliche und technische
Schwierigkeiten. 



   Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, eine elektrische Fischsperre der eingangs genannten Art zu schaffen, mittels der ein sehr grosses Sperrgebiet wirkungsvoll gesperrt werden kann, ohne dass das Netz unzulässig hoch belastet wird, bzw. sehr grosse Zwischenspeicher erforderlich sind. Erreicht wird dieses Ziel dadurch, dass das Sperrgebiet in Abschnitte unterteilt ist und die Elektrodenpaare verschiedener Abschnitte zur zeitversetzten Abgabe von elektrischen Impulsen gesteuert sind. 



   Bei einer erfindungsgemäss ausgebildeten Fischsperre werden dem Netz demnach mehrmals hintereinander relativ geringe Leistungen entnommen bzw. können mehrere Zwischenspeicher mit wirtschaftlicher Kapazität angewendet werden. Die Fische in den Grenzzonen der einzelnen Abschnitte spüren beide Impulse, was aber nicht nachteilig ist, weil die Empfindlichkeit der Fische bezüglich der Impulsfrequenz nicht sehr ausgeprägt ist, so dass die Wahrnehmung der doppelten Impulsfrequenz keine wesentliche Verringerung der Scheuchwirkung bedeutet. 



   Fische können durch elektrische Impulse auch getötet werden, wenn eine zu grosse Feldstärke auftritt. Eine solch grosse Feldstärke ist zufolge der hohen Stromdichte in unmittelbarer Umgebung der Elektroden gegeben. Im Normalbetrieb kommen die Fische jedoch gar nicht in diese Zone, da sie schon vorher die Flucht ergreifen. Anders ist dies bei Inbetriebnahme der Anlage. Um auch dann die Möglichkeit der Tötung von Fischen auszuschalten, wird erfindungsgemäss weiter vorgeschlagen, dass die Impulsspannung in einem ersten Zeitabschnitt nach dem Einschalten der Sperre langsam ansteigend ist. Dur diese erfindungsgemässe Massnahme steht den Fischen genügend Zeit für die Flucht aus dem Gefahrenbereich zur Verfügung. 



   Nachstehend ist die Erfindung an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Dabei zeigen : Fig. 1 in Draufsicht auf ein durch eine elektrische Fischsperre abgesichertes Einlaufbauwerk, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B in   Fig. 1, Fig. 3   ein Prinzipschaltbild einer erfindungsgemässen Anlage und Fig. 4 ein Impulsdiagramm. 



   Gemäss den Fig. 1 und 2 sind im befestigten Ufer eines Flusses vier   Einlauföffnungen-l   bis 4--,   z. B.   für das Kühlwasser eines kalorischen Kraftwerkes angeordnet. Im Bereich jeder der Ein-   lauföffnungen-l   bis 4-- sind vier   Elektrodenpaare --5-5', 6-6', 7-7'und 8-8'-- vorgesehen,   wobei im gezeichneten Beispiel die Elektroden eines Paares jeweils auf fast gleicher Höhe liegen, so dass das elektrische Feld eines Elektrodenpaares annähernd horizontal verläuft. 



   Die Versorgung der Elektrodenpaare mit Spannungsimpulsen erfolgt nach dem in Fig. 3 gezeigten Prinzipschaltbild über einen Trafo --9--, an dessen Sekundärseite einseitig bei --10-- die   Elektroden --5' bis 8'--,   anderseits Thyristoren --11 bis 14-- angeschlossen sind. Die Thyristoren werden von einer Taktsteuerung --20-- so gesteuert, dass an den mit den Elektroden --5 bis   8-- verbundenen Ausgängen --15   bis 18-- zeitversetzte Impulsspannungen gemäss Fig. 4 entstehen. 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Vorstehend wurde nur die prinzipielle Schaltung erläutert, um das Wesen der Erfindung darzulegen. Es ist im Rahmen der Erfindung naturgemäss möglich, einen Speicherkondensator zu verwenden und es kann auch die Spannung sowie die Impulsfolge einstellbar sein. Die Impulsfolge kann zweckmässig zwischen 0, 3 und 3 s eingestellt werden, wogegen die Impulsspannung von etwa 300 bis annähernd 1000 V einstellbar sein kann. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Elektrische Fischsperre, bei der im Sperrgebiet Elektrodenpaare angeordnet sind, zwischen denen Impulsspannungen angelegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrgebiet in Abschnitte unterteilt ist und die Elektrodenpaare verschiedener Abschnitte zur zeitversetzten Abgabe von elektrischen Impulsen gesteuert sind.

Claims (1)

  1. 2. Elektrische Fischsperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulsspannung in einem ersten Zeitabschnitt nach dem Einschalten der Sperre langsam ansteigend ist.
AT0010186A 1986-01-17 1986-01-17 Elektrische fischsperre AT385801B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102792905A (zh) * 2012-04-18 2012-11-28 重庆市三峡生态渔业发展有限公司 具有电拦鱼机的无障碍过船设备
RU2495192C2 (ru) * 2011-12-16 2013-10-10 Общество с ограниченной ответственностью "Осанна" (ООО "Осанна") Комплексное рыбозащитное устройство оградительно-направляющего действия (круон)

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RU2495192C2 (ru) * 2011-12-16 2013-10-10 Общество с ограниченной ответственностью "Осанна" (ООО "Осанна") Комплексное рыбозащитное устройство оградительно-направляющего действия (круон)
CN102792905A (zh) * 2012-04-18 2012-11-28 重庆市三峡生态渔业发展有限公司 具有电拦鱼机的无障碍过船设备

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