AT385943B - Verfahren zur herstellung eines daemmelementes - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines daemmelementes

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AT385943B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N5/00Manufacture of non-flat articles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/02Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
    • E04C2/10Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products
    • E04C2/16Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products of fibres, chips, vegetable stems, or the like

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  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Dämmelementes insbesondere für Bauzwecke zur Schall- und Wärmedämmung, aus einem kleinstückigen, körnigen oder faserigen
Material. 



   Bei bekannten Verfahren zur Herstellung von Isolierelementen werden Bindemittel verwendet, mit deren Hilfe organisches oder anorganisches Dämmaterial zu einer bestimmten Form verpresst wird. Baustellenseitig muss dann in den meisten Fällen zur Anpassung an die gegebenen Einbau- masse eine Trennung von derartigen Plattenelementen vorgenommen werden. Auf diese Weise kann es zu einer hohen Anzahl von Stossfugen und damit zu einer Beeinträchtigung der Wärmedämmung kommen. 



   Die Aufgabe der Erfindung liegt nun in der Schaffung eines Verfahrens zur Herstellung von Isolierelementen, die sowohl hinsichtlich ihrer Zusammensetzung als auch hinsichtlich ihrer
Länge besonders einfach an die Kundenwünsche anpassbar sind. 



   Diese Aufgabe wird erfidnungsgemäss dadurch gelöst, dass das   kleinstückige Material,   wie beispielsweise expandiertes Kunststoffgranulat, mineralische oder pflanzliche Substanzen, insbesondere geschrotetes Holz, Baumrinde, Torf oder gehächseltes Schilf, Stroh, Halme, Gräser oder Zellstoff, in einen als Hülle dienenden Schlauch unter Anwendung eines Pressdruckes gefüllt wird, wobei die Länge des Schlauches die Länge der herzustellenden Dämmelemente wesentlich, insbesondere um ein ganzzahliges Vielfaches, übersteigt, danach der Schlauch quer zu seiner Längsrichtung abgepresst, im Bereich der Abpressungen abgetrennt und verschlossen wird. 



   Ein derartiges Verfahren ermöglicht auch die Herstellung von überlangen Isolationselementen, die in Rollenform ohne Schwierigkeiten zur Baustelle transportierbar sind, wobei die Unterteilung des mit dem losen Dämmaterial gefüllten Schlauches, falls gewünscht, erst dort exakt auf die benötigten Längen erfolgen kann. Auf diese Weise ist einerseits eine rationelle Herstellung und anderseits eine wirtschaftliche und stossfugenarme Verlegung möglich. Da für das Einpressen des zerkleinerten bzw. losen Dämmaterials in die Hülle bzw. den Schlauch lediglich eine kleine Spindelpresse erforderlich ist, kann die Herstellung derartiger Isolationselemente, insbesondere bei grösserem Bedarf, auch direkt an der Baustelle erfolgen. 



   Bei besonderem Kundenwunsch nach biologischem Dämmaterial ist eine einfache und rasche Anpassung möglich. Es könnte auch vom Kunden bzw. Bauherren selbst zur Verfügung gestelltes Dämmaterial verarbeitet werden. Von besonderem Vorteil ist auch die Tatsache, dass keinerlei Bindemittel erforderlich sind, wodurch ein rein biologisches Isolierelement herstellbar ist. 



   Eine bevorzugte Ausführungsvariante des erfindungsgemässen Verfahrens besteht darin, dass das Abpressen und Verschliessen des Schlauches durch Abbinden erfolgt, wobei das Abbinden im Bereich der Enden der herzustellenden Dämmelemente an zwei in axialer Richtung des Schlauches einen geringen Abstand voneinander aufweisenden Stellen erfolgt und die Dämmelemente zwischen diesen abgebundenen Stellen getrennt werden. 



   Diese Variante des erfindungsgemässen Verfahrens eignet sich besonders für die Anwendung direkt an einer Baustelle und ist auch ohne Erfahrungswerte in einfacher Weise von Laien durchführbar. Die Durchtrennung des abgebundenen Schlauches bzw. Wulstes zwischen den beiden Einschnürungen kann auf sehr einfache Weise   z. B.   mit einem einfachen Messer durchgeführt werden. Dabei ergibt sich durch das Abbinden des Schlauches gleichzeitig ein Verschluss für die nach der Druchtrennung des Schlauches zwischen den Abbindestellen hergestellten Dämmelemente. 



   Um Transportvolumen einzusparen, kann weiters vorgesehen sein, dass die vom Schlauch abgetrennten Dämmelemente nachträglich in eine im wesentlichen prismatische Form durch einen von aussen an dem Schlauch quer zu dessen Längsrichtung einwirkenden Druck gebracht wird. 



   Als Dämmaterial kann vorzugsweise geschrotetes Holz oder Baumrinde, gehächseltes Schilf, Stroh, Gräser od. dgl. verwendet werden. Derartiges organisches Material eignet sich insbesondere im Zusammenhang mit einem gewebeartigen atmungsaktiven Schlauch als Hülle, wodurch ein rein biologisches Dämmelement gebildet wird, bei dem besonders kostengünstige Materialien verarbeitbar sind. Ausserdem ist auch jedwede Kombination verschiedener Materialien möglich. 



   Das Verfüllen des als Hülle für die Dämmelemente dienenden Schlauches kann auf einfache Weise mit einer Spindelpresse bzw. einem Extruder erfolgen, wobei der Schlauch aussen auf die 

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Düse der Presse bzw. des Extruders aufgeschoben wird und während des Füllens durch das eingepresste Material selbsttätig abgezogen wird. 



   Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen Fig. l einen schematischen Längsquerschnitt durch eine Spindelpresse und Fig. 2 ein erfindungsgemäss ausgebildetes Isolierelement in Rollenform. 



   Eine   Spindelpresse --1-- weist   einen Arbeitszylinder --2-- mit einer um die Längsachse drehbaren Spindel --3-- sowie einen   Fülltrichter --4-- auf.   Die Spindel --3-- ist durch eine schematisch dargestellte Riemenscheibe --5-- in Rotation versetzbar. Im Bereich einer am vorderen Ende des   Arbeitszylinders --2-- angeordneten Düse --6-- ist   ein zu einem Wulst zusammengeschobener, als Hülle dienender Schlauch --7-- aufgeschoben. Dieser ist an seinem vorderen Ende abgebunden und wird durch den kontinuierlichen Ausstoss von zerkleinertem   Dämmaterial--8-   aus der   Düse --6-- selbsttätig   von dieser abgezogen und mit Dämmaterial gefüllt. Der Schlauch --7-- besteht aus stabilem oder dehnbarem Material bzw. ist als Web- oder Stricknetz ausgebildet. 



   Als   Dämmaterial--8--kommen   vorzugsweise expandiertes Kunststoffgranulat, mineralische, organische, geschrottete oder gehächselte Materialien, wie Holz, Schilf, Stroh, Baumrinde, Halme, Gräser, Torf oder andere, insbesondere zellstoffhaltige, Substanzen zur Verwendung. 



   Der auf diese Weise durch einen kontinuierlichen Pressvorgang gebildete Wulst, der ein überlanges Isolierelement --9-- bildet, wird nach transportgerechter Ablängung,   z. B.   durch Abbinden in Rollenform, zusammengelegt   (Fig. 2).   



   Die bedarfsweise Ablängung erfolgt schliesslich auf der Baustelle, in dem das überlange   Isolierelement --9-- an   den gewünschten Stellen zweifach abgebunden wird. Anschliessend ist lediglich eine Durchtrennung des Isolierelementes --9-- zwischen den beiden Abschnürun-   gen --10-- erforderlich.    



   Um zu grosse Stossfugen beim Einbau der Dämmelemente in ein Bauwerk zu vermeiden, können 
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 eine im wesentlichen prismatische Form gebracht werden. Letzteres wird auch durch die Verwendung einer im Querschnitt rechteckigen   Düse --6-- an   dem Extruder erleichtert. 



   Damit beim Transport keine Verformung der so behandelten Isolierelemente eintreten kann, werden diese für den Transport zweckmässigerweise auf Paletten geschlichtet und mit Holz abgedeckt. Es sind aber auch Passkartonverpackungen   od. dgl. verwendbar.   Zum eventuellen nachträglichen Verkürzen der Isolierelemente werden Endkappen hergestellt und mitgeliefert. 



   Grundsätzlich ist aber ein Abbinden des gefüllten Schlauches --7-- nicht unbedingt erforderlich. So ist es auch möglich, den gefüllten Schlauch in den gewünschten Abständen zwischen zwei Stempel unter Verdrängung seiner Füllung abzupressen und in diesem Bereich abzutrennen. Danach können die Enden der so hergestellten Dämmelemente in geeigneter Weise verschlossen werden,   z. B.   durch Auffalten des überstehenden Schlauches und Verkleben der aufgefalteten Schlauchenden der abgetrennten Dämmelemente. Dies ermöglicht die Herstellung von Dämmelementen mit relativ scharfen Kanten und prismatischer Form, bei deren Verlegung nur sehr kleine Stossfugen entstehen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung eines Dämmelementes insbesondere für Bauzwecke zur Schallund Wärmedämmung, aus einem kleinstückigen, körnigen oder faserigen Material, dadurch gekennzeichnet, dass das kleinstückige Material, wie beispielsweise expandiertes Kunststoffgranulat, mineralische oder pflanzliche Substanzen, insbesondere geschrotetes Holz, Baumrinde, Torf oder gehächseltes Schilf, Stroh. Halme, Gräser oder Zellstoff, in einen als Hülle dienenden Schlauch unter Anwendung eines Pressdruckes gefüllt wird, wobei die Länge des Schlauches die Länge der herzustellenden Dämmelemente wesentlich, insbesondere um ein ganzzahliges Vielfaches, übersteigt, danach der Schlauch quer zu seiner Längsrichtung abgepresst, im Bereich der Abpressungen abgetrennt und verschlossen wird. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abpressen und Verschliessen des Schlauches durch Abbinden erfolgt, wobei das Abbinden im Bereich der Enden der herzustellenden Dämmelemente an zwei in axialer Richtung des Schlauches einen geringen Abstand voneinander aufweisenden Stellen erfolgt und die Dämmelemente zwischen diesen abgebundenen Stellen getrennt werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Schlauch abgetrennten Dämmelemente nachträglich in eine im wesentlichen prismatische Form durch einen aussen an dem Schlauch quer zu dessen Längsrichtung einwirkenden Druck gebracht werden.
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