AT386651B - Einrichtung zur zufuehrung von fluessigkeit zu austrittsduesen am umfang eines schraemwerkzeuges - Google Patents

Einrichtung zur zufuehrung von fluessigkeit zu austrittsduesen am umfang eines schraemwerkzeuges

Info

Publication number
AT386651B
AT386651B AT328086A AT328086A AT386651B AT 386651 B AT386651 B AT 386651B AT 328086 A AT328086 A AT 328086A AT 328086 A AT328086 A AT 328086A AT 386651 B AT386651 B AT 386651B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
nozzle
chisel
liquid
nozzle needle
periphery
Prior art date
Application number
AT328086A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA328086A (de
Inventor
Franz Dipl Ing Schoeffmann
Alfred Ing Zitz
Original Assignee
Voest Alpine Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voest Alpine Ag filed Critical Voest Alpine Ag
Priority to AT328086A priority Critical patent/AT386651B/de
Publication of ATA328086A publication Critical patent/ATA328086A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT386651B publication Critical patent/AT386651B/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C35/00Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
    • E21C35/18Mining picks; Holders therefor
    • E21C35/187Mining picks; Holders therefor with arrangement of fluid-spraying nozzles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Zuführung von Flüssigkeit, wie   z. B.   



   Wasser, unter Druck zu Austrittsdüsen am Umfang eines Schrämwerkzeuges, bei welcher die zu versprühende Flüssigkeit durch die Verschiebebewegung eines Meisselschaftes unter Druck gesetzt wird und das zu versprühende Volumen aus einem Raum verdrängt wird, in welchen der Meissel- schaft oder ein mit dem Meisselschaft verbundener Teil eintaucht. 



   Der DE-OS 2951011 ist eine Düse zum Versprühen von Druckflüssigkeit in einer Bohrung eines Schrämwalzenkörpers bekanntgeworden, wobei in dem Düsenkörper eine axial verschiebbare
Nadel angeordnet ist, welche die Düsenaustrittsöffnung beim Ausbleiben der zu versprühenden
Flüssigkeit abschliesst. Dadurch soll bewirkt werden, dass eine Verschmutzung bzw. Verstopfung der Düsenbohrung in Stillstandzeiten der Schrämmaschine ausgeschlossen wird. 



   Aus der AT-PS Nr. 381366 ist eine Vorrichtung zum Abbau von Gestein od. dgl., insbesondere
Schrämmaschine mit einer auf einem Werkzeugträger fest angeordneten Vielzahl von Meisselhaltern bekanntgeworden, bei welcher der Endbereich des Meisselschaftes und/oder der mit dem Betätigungs- bereich in Eingriff bringbare Bereich des Ventilbetätigungsorgans zumindest mit zwei voneinander unterschiedlichen Werkstoffen aufgebaut sind, welche eine erhöhte Widerstandsfähigkeit aufweisen, und somit die Lebensdauer des Ventilbetätigungsorgans erhöhen sollen. 



   Eine Einrichtung der eingangs genannten Art ist beispielsweise der AT-PS Nr. 381364 zu entnehmen. Bei dieser bekannten Einrichtung strömt Flüssigkeit über ein zur Zuführungsleitung schliessendes Rückschlagventil in einen Raum im Meisselhalter ein, in welchen ein Teil des Meisselschaftes bzw. ein mit dem Meisselschaft verbundener Teil eintaucht. Sobald der Meissel beispielsweise bei Eingriff in zu schrämendes Gestein in axialer Richtung verschoben wird, baut sich in diesem Raum ein entsprechend höherer Druck auf, welcher zum Schliessen des Rückschlagventils führt, wobei das komprimierte Volumen entsprechend dem Hub des Meissels beim Einschieben in den Meisselhalter über eine Austrittsdüse ausgesprüht wird.

   Die versprühte Flüssigkeit, insbesondere Wasser, dient hiebei in erster Linie zum Kühlen der Meisselspur, um die Zündgefahr zu verhindern, welche insbesondere dann gegeben ist, wenn in einen Bereich der Ortsbrust zündfähige Gase austreten. 



   Beim Schneiden bzw. Schrämen von hochfesten Materialien wirken hohe Reaktionskräfte auf den Meissel, und es kann beim axialen Hub des Meissels ein sehr hoher Druck in dem die Flüssigkeit im Meisselhalter speichernden Volumen aufgebaut werden. Dieser Druck kann so hohe Werte erreichen, dass der Düsendurchfluss bei gegebener Austrittsöffnung sehr gross wird, wodurch die Bedüsungszeit der Schneidspur herabgesetzt wird. Insbesondere bei Düsendurchflüssen, welche wesentlich über 2 l/min liegen, kann eine hinreichende Bedüsungszeit nicht ohne weiteres sichergestellt werden. Eine Vergrösserung der Bauteile, insbesondere des in den mit Flüssigkeit gefüllten Raum eintauchenden Teils des Meisselschaftes, kann nur in beschränktem Ausmass realisiert werden, wenn die Baumasse des Meisselhalters nicht übermässig vergrössert werden sollen. 



   Die Erfindung zielt nun darauf ab, eine Einrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche auch beim Schneiden in hochfesten Materialien eine hinreichende Bedüsungszeit ergibt, um auch in diesen Fällen die Zündgefahr herabzusetzen. Zur Lösung dieser Aufgabe besteht die Erfindung im wesentlichen darin, dass die Austrittsdüse mit verstellbarem Düsenaustrittsquerschnitt ausgebildet ist. Durch eine derartige Austrittsdüse mit verstellbarem Düsenaustrittsquerschnitt lässt sich der Austrittsquerschnitt an den jeweiligen Druck vor der Düse einstellen, und zur Verlängerung der Bedüsungszeit bzw. der Sprühzeit lässt sich ein derartiger Düsenaustrittsquerschnitt verkleinern, so dass die unter hohem Druck austretende Flüssigkeit über einen längeren Zeitraum ausgesprüht wird.

   In besonders einfacher Weise ist hiebei die Ausbildung so getroffen, dass die Düse eine in ihrer Achsrichtung verschiebbare Düsennadel aufweist. Die Düsennadel kann hiebei entgegen der Kraft einer Düsennadelfeder verschieblich geführt sein, und durch entsprechende Verschiebung der Düsennadel entgegen der Kraft der Düsennadelfeder kann der gewünschte Düsenaustrittsquerschnitt in einfacher Weise eingestellt werden. 



   Eine selbsttätige Anpassung des Düsenaustrittsquerschnittes an den jeweiligen Druck der Flüssigkeit, welche versprüht werden soll, kann dadurch erzielt werden, dass die Düsennadel mit einem Differentialkolben verbunden ist, dessen in Schliessrichtung vom Zuführungsdruck beaufschlagte Fläche grösser ist als die in Öffnungsrichtung der Düsennadel wirksame Fläche, und 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 dass die Düsennadelfeder die Düsennadel in die Offenstellung belastet. Auf diese Weise wird eine selbsttätige Verstellung des Düsenaustrittsquerschnittes erreicht, wobei bei zunehmendem
Druck eine automatische Verringerung des Düsenaustrittsquerschnittes erzielt werden kann. 



   Mit einer derartigen Ausbildung kann über einen weiten Druckbereich eine weitgehende Konstanz der Bedüsungszeit sichergestellt werden, so dass auch bei hohen Drücken eine hinreichend lange
Bedüsungszeit zur Verfügung steht. 



   Mit Vorteil ist hiebei zwischen dem Raum, aus welchem die zu versprühende Flüssigkeit durch den Meisselhub verdrängt wird, und dem Düsennadelraum ein zum Düsennadelraum öffnendes federbelastetes Ventil eingeschaltet, wobei dieses zum Düsennadelraum öffnende federbelastete
Ventil auf einen Öffnungsdruck eingestellt ist, welcher grösser ist als der Öffnungsdruck des
Rückschlagventils in der Leitung zum Raum im Meisselhalter, aus welchem die Flüssigkeit verdrängt wird. Durch diese Massnahme wird sichergestellt, dass in denjenigen Phasen, in welchen der
Meissel nicht im Eingriff mit dem abzubauenden Material steht, nur das Rückschlagventil geöffnet werden kann und somit der Raum, aus welchem die Flüssigkeit in der Folge verdrängt werden soll, gefüllt wird, ohne dass hiebei Flüssigkeit zu den Austrittsdüsen gelangt.

   In einer Phase, in welcher der zugehörige Meissel nicht mit dem abzubauenden Gestein in Eingriff steht, benötigt der Meissel keine Kühlung und es ist auch keine Schneidrille vorhanden, welche mit einer gegen einen derartigen Meissel gerichteten Düse gekühlt werden könnte. Auf diese Weise kann Flüssigkeit bzw. Kühlmittel gespart werden. 



   Mit Vorteil ist die erfindungsgemässe Ausbildung so getroffen, dass die Offenstellung der Düsennadel durch einen Anschlag im Inneren des Düsennadelraumes begrenzt ist. Diese Grundeinstellung entspricht hiebei der Einstellung eines Düsenaustrittsquerschnittes, wie er für Arbeiten in relativ weicherem Gestein ausreicht, und stellt sicher, dass ausgehend von einer derartigen definierten Ausgangsstellung bei zunehmendem Druck der Flüssigkeit bzw. des Wassers eine Schliessbewegung der Düsennadel und damit eine Verringerung des Düsenaustrittsquerschnittes einsetzt. 



   Konstuktiv besonders einfach ist hiebei eine Ausbildung, bei welcher der mit dem Anschlag zur Begrenzung der Offenstellung der Düsennadel zusammenwirkende Gegenanschlag der Düsennadel von einem Federteller für die die Düsennadel in die Offenstellung drückende Düsennadelfeder gebildet ist, wodurch sich eine besonders kompakte und einfache Ausbildung der Austrittsdüse ergibt. 



   Die Düsennadel kann von der kreisrunden Form abweichende Querschnittsformen aufweisen, welche jedoch zur Erzielung einer definierten Schliessbewegung im wesentlichen mit den Querschnittsformen der Austrittsdüse korrespondieren sollen. In besonders einfacher Weise ist die Ausbildung hiebei jedoch so getroffen, dass das freie Ende der Düsennadel konisch ausgebildet ist und mit einer hohlkonisch ausgebildeten Düsenöffnung zusammenwirkt, wodurch der Schliesshub unabhängig von der jeweiligen Drehlage der Düsennadel exakt beherrscht werden kann. 



   Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels einer Austrittsdüse näher erläutert. In diesen zeigen Fig. 1 einen Meisselhalter konventioneller Bauart, wie er beispielsweise in der AT-PS Nr. 381364 beschrieben ist, und Fig. 2 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemässen Austrittsdüse. 



   In   Fig. 1   ist ein   Meissel --1--,   welcher als Rundmeissel ausgebildet ist, in einer in einen   Meisselhalter --2-- eingepressten Bundbüchse --3-- in   Richtung seiner Achse --4-- verschieblich aufgenommen. Der maximale Hub des Meissels ist hiebei mit a bezeichnet und wird durch Anschlag am Bund der   Büchse --3-- begrenzt.   Zur Sicherung des Meissels gegen Herausfallen ist eine 
 EMI2.1 
 dieser   Büchse --11-- ist   ein   Rückschlagventil --12-- angeordnet,   dessen Ventilfeder mit --13-bezeichnet ist. Der Federteller dieser Ventilfeder ist als einschraubbarer   Deckel --14-- für   die   Büchse --11-- ausgebildet   und weist eine zentrische Bohrung --15-- auf.

   Die Büchse --11-weist radiale Durchbrechungen --16-- nahe dem Ventilsitz --17-- auf, über welche das über 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 


AT328086A 1986-12-10 1986-12-10 Einrichtung zur zufuehrung von fluessigkeit zu austrittsduesen am umfang eines schraemwerkzeuges AT386651B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT328086A AT386651B (de) 1986-12-10 1986-12-10 Einrichtung zur zufuehrung von fluessigkeit zu austrittsduesen am umfang eines schraemwerkzeuges

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT328086A AT386651B (de) 1986-12-10 1986-12-10 Einrichtung zur zufuehrung von fluessigkeit zu austrittsduesen am umfang eines schraemwerkzeuges

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA328086A ATA328086A (de) 1988-02-15
AT386651B true AT386651B (de) 1988-09-26

Family

ID=3548141

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT328086A AT386651B (de) 1986-12-10 1986-12-10 Einrichtung zur zufuehrung von fluessigkeit zu austrittsduesen am umfang eines schraemwerkzeuges

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT386651B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2951011A1 (de) * 1979-12-19 1981-06-25 Gebr. Eickhoff, Maschinenfabrik U. Eisengiesserei Mbh, 4630 Bochum Duese, insbesondere fuer schraemwalzen von gewinnungsmaschinen des untertagebergbaues
AT381366B (de) * 1984-11-02 1986-10-10 Ver Edelstahlwerke Ag Vorrichtung zum abbau von gestein und rundschaftmeissel fuer diese vorrichtung

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2951011A1 (de) * 1979-12-19 1981-06-25 Gebr. Eickhoff, Maschinenfabrik U. Eisengiesserei Mbh, 4630 Bochum Duese, insbesondere fuer schraemwalzen von gewinnungsmaschinen des untertagebergbaues
AT381366B (de) * 1984-11-02 1986-10-10 Ver Edelstahlwerke Ag Vorrichtung zum abbau von gestein und rundschaftmeissel fuer diese vorrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
ATA328086A (de) 1988-02-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2946765C2 (de) Entsperrbares Rückschlagventil
DE3347605C2 (de) Pneumatisches Werkzeug
DE2353248B2 (de) Kraftbetriebene Eintreibvorrichtung
DE2122775C3 (de) Pneumatisch betätigte Kolbenrückführeinrichtung an einem Druckluftnagler
DE1533776C3 (de) Rückeinrichtung für einen Strebförderer
DE2254033A1 (de) Vorrichtung zum punktweisen auftragen eines klebstoffes
DE3721802A1 (de) Sprueheinrichtung fuer kuehlfluessigkeit aus duesen eines schraemkopfes
DE2651133A1 (de) Dosierventil fuer unter druck arbeitende schmiersysteme
EP0067144A1 (de) Einrichtung zum Kühlen der Meissel einer Schrämmaschine
DE2803706C2 (de)
AT386651B (de) Einrichtung zur zufuehrung von fluessigkeit zu austrittsduesen am umfang eines schraemwerkzeuges
DE3542274C2 (de)
DE2021038C3 (de) Einrichtung zum Aufbrechen des Bodens beim maschinellen Bodenaushub
DE2840008A1 (de) Entspannungsventilanordnung
DE2305420C3 (de) Bohr- oder Gewindeschneideinheit
DE3048229C2 (de) Rückschlagventil für Grubenausbaustempel
DE3416733C1 (de) Punktschweißelektrode mit Absperreinrichtung für die Kühlflüssigkeit
DE2905178C2 (de) Bremsventil zur gesteuerten Entlastung eines Hochdruckraums
DE3225131A1 (de) Kraftstoffeinspritzduese
DE4234742A1 (de) Ventileinheit
DE2218428C3 (de) Zeitglied für eine hydraulische Ausbausteuerung
EP0087505B1 (de) Vorrichtung zur Behandlung von Werkstücken, insbesondere thermische Entgratanlage
EP0471145A1 (de) Teleskopförmig längenverstellbarer hydraulischer Grubenstempel
DD281148A5 (de) Hydraulische schlagpresse
DE1502158A1 (de) Hydraulisch betaetigtes Stanzwerkzeug

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee