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Die Erfindung bezieht sich auf einen Sauganschluss für Ölbehälter, wobei die Saugleitung vom Ölbehälter über einen winkelförmigen Saugstutzen sowie ein Saugfilter zu einer Pumpe führt und lediglich zum Filterwechsel absperrbar ist.
Um das Saugfilter wechseln zu können, ohne einen Ölverlust in Kauf nehmen zu müssen, ist es bereits bekannt, in der Saugleitung zwischen Saugstutzen und Saugfilter einen Absperrhahn bzw. ein Absperrventil vorzusehen. Diese zusätzliche Armatur erhöht aber den technischen Aufwand und hat den weiteren Nachteil, elastische Dichtungen zu erfordern, die der Alterung unterworfen sind und, auf die Dauer gesehen, den Ölaustritt nicht verhindern können. Ausserdem ist in den meisten Fällen neben der Saugleitung noch eine eigene Ölablassschraube notwendig, um beim Ölwechsel das verschmutzte Öl aus dem Ölbehälter völlig entleeren zu können.
Es ist bereits bekannt (DE-AS 2550315), eine Ölablassschraube mit einem Ventilkörper zu versehen und in einer Gewindebohrung anzuordnen, die mit einem unmittelbar an einen Ölraum anschliessenden Kanal fluchtet. Beim Ölraum handelt es sich aber bloss um die Ölwanne eines
Motors, wogegen der Ölvorratsbehälter, aus dem die Pumpe über ein Filter Schmieröl ansaugt, an anderer Stelle angeordnet ist.
Von diesem Ölvorratsraum führt ein Ablasskanal zu dem Teil der Ölwanne, in dem die Ölablassschraube angeordnet ist, so dass diese den Ablasskanal abschliessen kann, wobei der Ventilkörper die Aufgabe hat, die Ölwanne während des Motorbetriebes so abzu- schliessen, dass aus der Ölwanne über den Ölablasskanal kein Öl in den Ölvorratsraum abgesaugt wird, womit ganz andere Verhältnisse vorliegen. Ähnliches gilt für eine andere bekannte Ausbildung (GB-PS Nr. 1, 034, 239), bei der es sich auch nur um den Ölablass und nicht um den Sauganschluss für eine Ölpumpe handelt.
Demnach liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Sauganschluss der eingangs geschilderten Art so zu verbessern, dass bei verringertem technischem Aufwand ein Filterwechsel ohne Ölverlust ermöglicht und zugleich die Ölablassschraube ersetzt ist.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass der Saugstutzen in an sich bekannter Weise eine mit dem unmittelbar an den Ölbehälter anschliessenden Kanal fluchtende Gewindebohrung mit eingeschraubter, einen Ventilkörper tragender Ablassschraube aufweist und dass der Ventilkörper bei teilweisem Herausschrauben der Ablassschraube aus seiner Offenstellung in eine Schliessstellung im unmittelbar an den Ölbehälter anschliessenden Kanal verstellbar ist.
Da beim teilweisen Herausschrauben der Ablassschraube der unmittelbar an den Ölbehälter anschliessende Kanal verschlossen wird, bildet der Saugstutzen selbst das sonst erforderliche Absperrventil od. dgl., so dass eine sehr einfache Bauweise erzielt wird. Wird dann die Ablassschraube aus der Gewindebohrung völlig herausgeschraubt, so kann das Öl aus dem Ölbehälter über den an ihn unmittelbar anschliessenden Kanal und die mit diesem fluchtende Gewindebohrung abfliessen, so dass sich eine eigene Ablassschraube erübrigt und damit eine weitere Vereinfachung erzielt wird. Dabei hat der erfindungsgemässe Saugstutzen gegenüber dem bisher erforderlichen Absperrventil od. dgl. den Vorteil, dass er keine der Alterung unterworfene elastische Dichtung benötigt und daher auch keine Möglichkeit des ungewollten Ölaustritts bietet.
Um ein zu weites Herausschrauben der Ablassschraube beim blossen Verschliessen des an den Ölbehälter anschliessenden Kanals zu vermeiden, ist die Ablassschraube mit einer Marke, vorzugsweise einer Ringrille, versehen, die beim Herausschrauben der Ablassschraube bis zur Schliessstellung des Ventilkörpers sichtbar wird und somit anzeigt, wann mit der Schraubbewegung aufgehört werden muss.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Sauganschlusses für einen Ölbehälter im Schnitt.
In der Absaugbohrung eines beliebigen Ölbehälters, beispielsweise eines Ölbehälters für die Hydraulikanlage eines Ackerschleppers, ist ein winkelförmiger Saugstutzen --2-- eingeschraubt. Die schlauchförmige Saugleitung --3-- führt über ein nicht dargestelltes Filter zu einer ebenfalls nicht sichtbaren Ölpumpe. Der Saugstutzen --2-- weist eine mit dem unmittelbar an den Ölbehäl-
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und entspricht dem Durchmesser des Kanals --4--. Die Ablassschraube --6-- ist mit einem Innenmehrkant --8-- zum Ansetzen eines Schraubenschlüssels und einer Ringrille --9-- versehen.
Soll, beispielsweise zum Filterwechsel, die Saugleitung abgesperrt werden, so wird die Ablassschraube --6-- aus der Gewindebohrung --5-- teilweise herausgeschraubt, bis die Ringrille --9-- sichtbar ist, wobei der Ventilkörper --7-- in den Kanal --4-- eingetreten ist und diesen kolbenartig verschliesst. Wird dann die Ablassschraube --6-- völlig herausgeschraubt, so lässt sich das von der Ablassschraube --6-- und dem Ventilkörper --7-- gebildete Stück gänzlich aus dem Saugstutzen --2-- herausziehen, und das Öl fliesst aus dem Ölbehälter-l-
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PATENTANSPRÜCHE :
1. Sauganschluss für Ölbehälter, wobei die Saugleitung vom Ölbehälter über einen winkelförmigen Saugstutzen sowie ein Saugfilter zu einer Ölpumpe führt und lediglich zum Filterwechsel absperrbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugstutzen (2) in an sich bekannter Weise eine mit dem unmittelbar an den Ölbehälter (l) anschliessenden Kanal (4) fluchtende Gewindebohrung (5) mit eingeschraubter, einen Ventilkörper (7) tragender Ablassschraube (6) aufweist und dass der Ventilkörper (7) bei teilweisem Herausschrauben der Ablassschraube (6) aus seiner Offenstellung in eine Schliessstellung im unmittelbar an den Ölbehälter (1) anschliessenden Kanal (4) verstellbar ist.