AT387414B - Fahrbarer walzenstreuer - Google Patents

Fahrbarer walzenstreuer

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AT387414B
AT387414B AT443182A AT443182A AT387414B AT 387414 B AT387414 B AT 387414B AT 443182 A AT443182 A AT 443182A AT 443182 A AT443182 A AT 443182A AT 387414 B AT387414 B AT 387414B
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Description


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   Die Erfindung betrifft einen fahrbaren Walzenstreuer, insbesondere für körniges Streugut, wie Sand, Splitt, Streusalz od. dgl., mit einem Streugutbehälter und einer drehend angetriebenen Streuwalze, welche auf ihrer Mantelfläche mit gleichförmig verteilt angeordneten Erhöhungen versehen ist und an welcher tangential eine flexible, sich über die ganze Streuwalzenlänge erstreckende Streuspaltlippe anliegt, die von einer Vielzahl zungenartig ausgebildeter, auf einer gemeinsamen, parallel zur Streuwalze verlaufenden und mittels eines Gestänges manuell verstellbaren Welle in gleichmässigen Abständen voneinander angeordneter Stützelemente in bezug auf die Streuwalzenachse radial federnd gegen die Streuwalze gedrückt wird. 



   Derartige Walzenstreuer sind beispielsweise aus den DE-OS 1409846 und 1459776 bekannt. 



  Die Erhöhungen auf der Mantelfläche der Streuwalze können als Nocken oder als schraubenlinienförmig verlaufende Rippe in Form eines angeschweissten Stahldrahtes ausgebildet sein. Als Streuspaltlippe dient eine Kautschukplatte, welche von einer Vielzahl von Federlamellen gegen die Streuwalze gedrückt wird. Dabei bestehen die Federlamellen aus einer Anzahl übereinander geschichteter, ungleich langer Blattfedern, die jeweils gemeinsam starr in Radialschlitzen eines als verstellbare Welle dienenden Rohres befestigt sind.

   Um den Anpressdruck, mit welchem die Federlamellen die Kautschukplatte,   d. h.   die Streuspaltlippe, an die Streuwalze anpressen, variieren zu können, ist das Rohr, in dem die Federlamellen befestigt sind, über eine Hebelmechanismus mit einer Verstelleinrichtung verbunden, so dass das die Federlamelle tragende Rohr in verschiedenen Winkelstellungen fixierbar ist. 



   In der Praxis hat sich gezeigt, dass bei diesen bekannten Walzenstreuern die aus geschichteten Biegeblattfedern bestehenden Federlamellen auf Grund der auf Dauer nicht zu vermeidenden Oberflächenkorrosion ihre elastischen Eigenschaften bzw. ihre Federcharakteristik stark verändern, u. zw. im wesentlichen dadurch, dass die aufeinanderliegenden Flächen der einzelnen Biegeblattfedern durch Rostbildung eine starre Verbindung miteinander eingehen oder zumindest die Flächenreibung so stark erhöht wird, dass ein normales Durchfedern nicht mehr möglich ist. Dies führt dazu, dass einerseits die Kautschukplatte einer zu starken Druck- und Reibebelastung durch die Erhöhungen der Streuwalze ausgesetzt ist und vorzeitig unbrauchbar wird, und dass die Regulierbarkeit der Streumenge verlorengeht. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, hier Abhilfe zu schaffen und Stützelemente vorzusehen, welche einerseits besser gegen Korrosion geschützt werden können, anderseits einem wesentlich geringeren Verschleiss und einer wesentlich geringeren Bruchgefahr ausgesetzt sind und deren Anpressfederkraft sich nicht korrosionsbedingt verändert. 



   Gelöst wird diese Aufgabe bei einem Walzenstreuer der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch, dass die Stützelemente jeweils aus steifen, unelastischen Platten bestehen, dass die Platten jeweils einzeln mittels Torsionsfederementen auf einer als Profilstab mit quadratischem Querschnitt ausgebildeten Welle federnd schwenkbar befestigt sind und dass die Torsionsfederelemente jeweils aus zwei um 450 gegeneinander verdreht ineinander sitzenden quadratischen Profilrohren mit dazwischen angeordneten Gummifederelementen bestehen, wobei jeweils das innere Profilrohr unmittelbar und undrehbar auf dem Profilstab sitzt und das äussere Profilrohr mittels einer Rohrschelle starr an der Platte befestigt ist. 



   Dadurch, dass die Stützelemente jeweils aus steifen,   d. h.   unelastischen Platten bestehen, wird der Vorteil erzielt, dass ein Oberflächenschutz, beispielsweise eine Lackierung auf den Stützelementen besser und länger hält, weil die Lackschicht keiner wechselnden Biege- und Zugbeanspruchung ausgesetzt ist. Durch die Verwendung der beschriebenen Torsionsfederelemente, deren elastische Glieder aus Gummi bestehen, der keiner Korrosion unterliegt, besteht auch keine Gefahr, dass sich die Federcharakteristik dieser Torsionsfederelemente im Laufe der Zeit stark verändert. Somit ist sichergestellt, dass die Funktionsfähigkeit des Streumechanismus für eine lange Lebensdauer erhalten bleibt. 



   An Hand der Zeichnungen wird nun im folgenden ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 einen fahrbaren Walzenstreuer in teilweise geschnittener Seitenansicht und Fig. 2 den Streumechanismus, bestehend aus Streuwalze, Streuspaltlippe und Stützelementen, in der gleichen Ansicht wie in Fig. 1, jedoch in vergrössertem Massstab. 



   Der in Fig. 1 dargestellte Walzenstreuer weist einen   Streugutbehälter-l-auf,   dessen 

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 --2-- undPlatte --24-- bewirken können, wie das in Fig. 2 in ausgezogenen Linien dargestellt ist. In strichpunktierten Linien ist in Fig. 2 die Normallage der Streuspaltlippe --19-- und der Platte --24-- dargestellt, in welcher die Streuspaltlippe --19-- unmittelbar auf der Umfangsflä-   che --5 t -- der Streuwalze --5-- anliegt.   Die Befestigung der Platte --24-- am äusseren Profilrohr --26-- ist mittels einer bügelartigen   Rohrschelle   --29-- und Nieten --30-- bewerkstelligt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Fahrbarer Walzenstreuer, insbesondere für körniges Streugut, wie Sand, Splitt, Streusalz od. dgl., mit einem Streugutbehälter und einer drehend angetriebenen Streuwalze, welche auf ihrer Mantelfläche mit gleichmässig verteilt angeordneten Erhöhungen versehen ist und an welcher tangential eine flexible, sich über die ganze Streuwalzenlänge erstreckende Streuspaltlippe anliegt, die von einer Vielzahl zungenartig ausgebildeter, auf einer gemeinsam, parallel zur Streuwalze verlaufenden und mittels eines Gestänges manuell verstellbaren Welle in gleichmässigen Abständen voneinander angeordneter Stützelemente in bezug auf die Streuwalzenachse radial federnd gegen die Streuwalze gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützelemente jeweils aus steifen, unelastischen Platten (24) bestehen, dass die Platten (24)
    jeweils einzeln mittels Torsionsfederelementen (25) auf der als Profilstab (20) mit quadratischem Querschnitt ausgebildeten Welle federnd schwenkbar angeordnet sind und dass die Torsionsfederelemente (25) jeweils aus zwei um 450 gegeneinander verdreht ineinander sitzenden quadratischen Profilrohren (26,27) mit dazwischen angeordneten Gummifederelementen (28) bestehen, wobei jeweils das innere Profilrohr (27) unmittelbar und undrehbar auf dem Profilstab (20) und das äussere Profilrohr (26) mittels einer Rohrschelle (29) an der steifen Platte (24) befestigt ist.
AT443182A 1982-11-05 1982-12-06 Fahrbarer walzenstreuer AT387414B (de)

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ATA443182A ATA443182A (de) 1988-06-15
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1409846A1 (de) * 1961-03-15 1969-01-23 Alfred Thomsen Streuvorrichtung fuer Kies,Salz oder anderes Streugut,z.B. Kunstduenger

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1409846A1 (de) * 1961-03-15 1969-01-23 Alfred Thomsen Streuvorrichtung fuer Kies,Salz oder anderes Streugut,z.B. Kunstduenger

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ATA443182A (de) 1988-06-15

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