AT388130B - Vorrichtung zum aufsetzen von griffrollen auf stiele - Google Patents

Vorrichtung zum aufsetzen von griffrollen auf stiele

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AT388130B
AT388130B AT172587A AT172587A AT388130B AT 388130 B AT388130 B AT 388130B AT 172587 A AT172587 A AT 172587A AT 172587 A AT172587 A AT 172587A AT 388130 B AT388130 B AT 388130B
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station
carrier
grip
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grip rollers
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AT172587A
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Franz Ing Kopschar
Alois Marzi
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Johann Offner Werkzeugindustri
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/16Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of tool handles or tools, e.g. mallets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P19/00Machines for simply fitting together or separating metal parts or objects, or metal and non-metal parts, whether or not involving some deformation; Tools or devices therefor so far as not provided for in other classes
    • B23P19/04Machines for simply fitting together or separating metal parts or objects, or metal and non-metal parts, whether or not involving some deformation; Tools or devices therefor so far as not provided for in other classes for assembling or disassembling parts

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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufsetzen von Griffrollen auf Stiele. 



   Bislang wurden mit Griffrollen versehene Stiele, wie sie für Gartenwerkzeuge, wie Spaten, Stichgabeln, Spatengabeln   u. dgl.   benötigt werden, weitestgehend händisch hergestellt,   d. h.   eine Bedienungsperson hatte an die beispielsweise im Fräsverfahren hergestellten Stiele an einer gesonderten Maschine den Zapfen am Stielende herzustellen. Eine weitere Bedienungsperson musste den so mit einem Zapfen versehenen   (angekopften)   Stiel in Leim tauchen, dann den Stiel in die Rolle einpressen und schliesslich zur Verbindung von Stiel und Rolle den Verbindungsbereich zwischen Stiel und Rolle nageln.

   Falls an Stelle von kreisrunden Zapfen Langzapfen,   d. s.   Zapfen mit zwei einander gegenüberliegenden, zueinander parallelen, ebenen Flächen, welche eine Verdrehung des Griffes gegenüber dem Stiel behindern, hergestellt werden sollen, dann war eine weitere Bedienungsperson und eine weitere Maschine notwendig, in der aus dem zylindrischen Zapfen ein Langlochzapfen erzeugt wurde. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung anzugeben, mit der das Aufsetzen von Griffrollen auf Stiele weitestgehend selbsttätig ausgeführt werden kann und zu deren Bedienung möglichst nur eine Bedienungsperson notwendig ist. 



   Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe mit einer Vorrichtung gelöst, die gekennzeichnet ist durch einen in der Vorrichtung um eine Achse drehbar gelagerten Träger mit mehreren Halterungen für die vorzugsweise gefrästen Stiele, der schrittweise verdrehbar ist, und durch eine Ladestation, in der Stiele in die Halterungen des Trägers eingesetzt werden, mit einem am Maschinengestell vorgesehenen Anschlag zur axialen Ausrichtung der Stiele, gegen den das dem mit der Griffrolle zu versehende Ende des Stiels gegenüberliegenden Ende desselben beim Einsetzen in die Halterung anliegt, eine Station mit einer Säge zum Ablängen der Stiele auf ein vorgegebenes Längenmass, eine Station mit einer in Richtung der Längserstreckung des Stiels auf diesen zu vorschiebbaren Fräseinrichtung zum Fräsen eines Zapfens an einem Stielende, eine Station zum Aufsetzen einer Griffrolle auf den Zapfen,

   in der ein auf den Zapfen zu und parallel zur Drehachse des Trägers verschiebbarer Schlitten mit einer Halterung für eine Griffrolle vorgesehen ist, eine Anordnung mit einem Endlosförderglied zum Zuführen der Griffrollen zum Schlitten der Station zum Aufsetzen der Griffrollen und durch eine Station, in der die mit Griffrollen versehenen Stiele vom Träger entfernt werden. 



   Bei der erfindungsgemässen Vorrichtung genügt eine einzige Bedienungsperson, welche die mit Griffrollen zu versehenden Stiele in die Halterungen am Träger einsetzt und die Anordnung zum Zuführen von Griffrollen mit Griffrollen bestückt. Alle weiteren Arbeitsgänge, wie das Ablängen des Stiels, das Ankopfen, gegebenenfalls das Fräsen der Flächen zur Erzeugung von Langlochzapfen, das Aufsetzen der Griffrolle, das Nageln und schliesslich die Entnahme des mit einer Griffrolle versehenen Stiels erfolgen auf Grund einer automatischen Steuerung der Vorrichtung. 



   Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachstehenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemässen Vorrichtung sowie den Zeichnungen. Es zeigen Fig. 1 in Stirnansicht eine erfindungsgemässe Vorrichtung, Fig. 2 die Vorrichtung in Seitenansicht, Fig. 3 in einem Teilschnitt längs der Linie III-III von Fig. 1 die Fräse zum Ankopfen der Stiele, Fig. 4 in Draufsicht den Schlitten zum Andrücken einer Griffrolle auf einen Stiel, Fig. 5 eine Einrichtung zum Ausrichten der Griffrollen an der Fördereinrichtung zum Zuführen derselben zur Station zum Aufsetzen der Griffrollen auf den Stiel, die Fig. 6 bis 9 einzelne Arbeitsschritte beim Aufsetzen eines Griffes in der erfindungsgemässen Vorrichtung, Fig. 10 c'en Schrittantrieb für den Träger und   Fig.

   11   den Schrittantrieb für den Griffrollenförderer. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung umfasst einen in einem Maschinengestell --10-- um eine horizontale Drehachse --11-- in Richtung des Pfeils --12-- drehbar gelagerten Träger --13--, der an seinem Aussenumfang mit   Halterungen --14-- für Stiele --15--,   auf die   Griffrollen --16-- aufzusetzen   sind, ausgerüstet ist. 



   Die Halterungen --14-- sind über den Umfang des   Trägers --13-- in   gleichmässigen Winkelabständen verteilt, wobei nach einem Drehschritt des   Trägers --13-- jede   seiner Halterungen - einer Bearbeitungsstation der erfindungsgemässen Vorrichtung zugeordnet ist. 

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   Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass jeder Stiel --15-- durch zwei Halterungen --14-- gehalten wird, wobei jede Halterung --14-- zwei Klemmbacken --17-- aufweist, die durch einen Druckmittelmotor aus ihrer in den Positionen --7 und 8-- der Fig. 1 gezeigten geöffneten Stellung in die einen Stiel --15-- klemmende Stellung gemäss den Positionen 1 bis 6 von Fig. 1 bewegt werden können. 



   Zur schrittweisen Drehung des   Trägers --13-- ist   ein in Fig. 2 schematisch angedeuteter Antrieb vorgesehen, der wie folgt aufgebaut ist :
Mit einem Ansatz --20--, der an einer der Stirnflächen des   Trägers --13-- über   einen Flansch --21-- verbunden ist, ist ein   Ring --22-- lösbar   gekuppelt. An dem Ring --22-- greift ein Druckmittelmotor, der im übrigen im   Maschinengestell --10-- abgestützt   ist, an, wobei jeder Hub des Druckmittelmotors einen Schritt der Weiterdrehung des   Trägers --13-- in   Richtung des Pfeils 12 bewirkt.

   Beim Rückhub des Druckmittelmotors (Leerhub) wird der Ring --22-- vom   Ansatz --20-- gelöst.   Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass ein eine Radialbohrung im   Ring --22-- durchsetzender   Stift zum Kuppeln von Ring --22-- und Ansatz --20-- in eine 
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 --20-- eingreiftsatz --20-- zurückgezogen wird   (Fig. 10).   



   Die Stationen der erfindungsgemässen Vorrichtung sind die folgenden :
In Station --1-- (Ladestation) wird ein beispielsweise gefräster Stiel --15-- in die Halte-   rungen --14-- am Träger --13-- eingesetzt   und die Klemmbacken --17-- der Halterungen --14-geschlossen. Damit der Stiel --15-- in Richtung der   Drehachse d. h.   in Richtung der Längserstreckung des Stiels --15--, am   Träger --13-- richtig   positioniert ist, ist ein An-   schlag --23-- vorgesehen,   der gegenüber dem Maschinengestell --10-- und damit gegenüber dem   Träger --13-- in   der jeweils gewünschten Lage durch eine   Klemmeinrichtung --24--,   die seiner Halterung --25-- zugeordnet ist, festgelegt werden kann. 



   In der Station --2-- zum Ablängen der Stiele --15-- auf das gewünschte Längenmass ist eine im Maschinengestell --10-- ortsfest montierte   Kreissäge --26-- vorgesehen,   die von einem   Motor --27-- angetrieben   wird. Die von den   Halterungen     --14-- am Träger --13-- getragenen   Stiele --15-- bewegen sich beim Verdrehen des   Trägers --13-- durch   den Bereich der Kreissäge --26-- und werden so auf das gewünschte Längenmass, das für alle Stiele --15-- gleich 
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 der   Fräseinrichtung--30--   (s. auch Fig. 3) der in Fig.

   6 in zwei Ansichten gezeigte zylindrische   Zapfen --31-- erzeugt.   Um das Fräsen des   Zapfens --31-- auszuführen,   wird die Fräseinrichtung --30--, die zusammen mit ihrem Antriebsmotor --32-- auf einem Schlitten --33-- auf gestellfesten Führungen --34-- parallel zur   Drehachse --11-- des Trägers --13--,   beispielsweise durch einen Druckmittelmotor, vor-und zurückschiebbar ist, auf das mit dem Zapfen --31-zu versehende Ende des Stiels --15-- zu vorgeschoben. 



   Der in Station --3-- mit einem zylindrischen   Zapfen --31-- versehene Stiel --15-- wird   nun durch eine weitere Schrittdrehung des   Trägers --13-- zur Station --4-- bewegt,   in der - falls Griffrollen --16-- mit Langlöchern auf den Stiel --15-- aufzusetzen sind - aus den zylindrischen   Zapfen --31-- Langlochzapfen --35--   (s. Fig. 7) hergestellt werden. Hiezu ist in der   Station --4-- eine Fräseinrichtung --40-- vorgesehen,   die zwei   Fräser --41-- aufweist,   die am zunächst zylindrischen Zapfen --31-- zwei einander diametral gegenüberliegende und zueinander parallele, ebene   Flächen --36-- erzeugen (Fig. 7),   so dass ein Langlochzapfen --35-halten wird. 



   Die   Fräseinrichtung --40-- ist   im   Maschinengestell --10-- auf Führungen --42-- mit   Hilfe eines   Druckmittelmotors --43-- zum Träger --13-- zum   Ausführen der Fräsarbeit (Erzeugen der   Flächen --36--)   tangential verschiebbar. Dabei wird so vorgegangen, dass die Fräseinrichtung --40-- aus ihrer, bezogen auf Fig. 1, gezeigten unteren Lage zum Ausführen der Fräsarbeit schräg nach oben bewegt wird und der Rückhub erst zusammen mit dem nächsten Drehschritt des   Trägers --13-- erfolgt.   



   In der nächsten Station (Station 5) werden die angekopften Stiele --15-- mit Griffrollen --16-- bestückt. Hiezu ist der   Station --5-- eine Fördereinrichtung --50--,   über die ihr 

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   Griffrollen --16-- zugeführt   werden, zugeordnet. 



   Die   Fördereinrichtung --50-- umfasst   ein beispielsweise als Rollenkette ausgebildetes Endlos-   förderglied --51--,   das über zwei obere Umlenkrollen --52-- und eine untere Umlenkrolle --53--, die am Maschinengestell --10-- gelagert sind, geführt ist. Das   Endlosförderglied --51-- ist   
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 --54-- ausgerüstet,rollen --16-- eingesetzt werden. Die in die Federklemmen --54-- eingesetzten Griffrollen --16-werden von der   Fördereinrichtung --50-- in   Richtung des Pfeils --55-- zur Station 5 gefördert. 



   Die Weiterbewegung des   Endlosfördergliedes --51-- erfolgt   durch einen Schrittantrieb. Dieser ist beispielsweise durch einen mit der Umlenkrolle --53-- über eine Ratschenkupplung verbundenen Hebel, dessen freiem Ende ein Druckmittelmotor zugeordnet ist, verwirklicht   (Fig. 11).   Jeder Hub des Druckmittelmotors bewirkt einen Schritt oder einen Teilschritt des   Fördergliedes --51--,   
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 Aufsetzen von   Griffrollen --16-- auf Stiele --15-- zugeordnet   ist, ist im Maschinengestell --10-ein Schlitten --60-- vorgesehen, der über   Führungsstangen --61-- im Maschinengestell --10--   verschiebbar gelagert ist.

   Zur Betätigung des Schlittens --60-- ist ein Pneumatikzylinder --62-vorgesehen, der im   Maschinengestell --10-- abgestützt   ist und am hinteren Ende --63-- des Schlittens --60-- angreift. Der Schlitten --60-- ist mit zwei Klemmen zum Erfassen der beiden Enden einer zugeführten   Griffrolle --16-- ausgestattet,   die in der in Fig. 2 gezeigten Stellung, in der eine Griffrolle --16-- von der Fördereinrichung --50-- übernommen wird, zu beiden Seiten der   Federklemme --54-- am Endlosförderglied --51-- angeordnet   sind. Die Klemmbakken --65--, die genauer in Fig. 4 ersichtlich sind, klemmen die beiden Enden der Griffrolle - gegen schlittenfeste Widerlager --64--. 



   Durch Bewegen des   Schlittens --60-- in   Richtung der   Drehachse --11-- des Trägers --13--   wird die in der   Entnahmestelle --56-- befindliche Griffrolle --16-- aus   der Federklemme --54-entnommen und auf den in der Station 5 befindlichen Stiel --15-- bzw. dessen Zapfen --35-aufgesetzt. Nach beendetem Aufsetzvorgang werden die   Klemmen --65-- geöffnet   und der Schlitten --60-- kann in die für die Übernahme der nächsten Griffrolle --16-- bereite Ausgangsstellung   (s. Fig. 2)   zurückbewegt werden. 



   Zwischen der Station 4 und 5 oder aber in der Station 5 kann ein Leimauftraggerät (nicht gezeigt) vorgesehen sein, mit dem auf den Zapfen --35-- des Stiels --15-- Leim aufgetragen wird, bevor eine Griffrolle --16-- aufgesetzt wird. 



   Der   Fördereinrichtung --50-- für   die Griffrollen --16-- ist knapp vor ihrer Entnahmestelle --56-- eine Einrichtung --70-- zugeordnet, mit der die von den Federklemmen --54-gehaltenen Griffrollen --16-- in ihre für das Aufsetzen auf den Stiel --15-- richtige Lage ausgerichtet werden. Diese   Einrichtung --70-- umfasst   einen in das Loch in den Griffrol-   len --16-- einführbaren Zentrier- und Ausrichtzapfen --71--,   der in Fig. 5 schematisch angedeutet ist. Die   Einrichtung --70-- gewährleistet,   dass die   Griffrollen --16-- problemlos   auf die Zap-   fen   --35-- der Stiele --15-- aufgesetzt werden können, da sie gegenüber den in der Station 5 befindlichen Stielen --15-- richtig ausgerichtet worden sind. 



   In der nächsten Station 6 ist ein   Nagelgerät --80-- vorgesehen,   mit dem ein Nagel (beispielsweise ein U-förmig gebogener Nagel) in den Verbindungsbereich zwischen Stiel --15-- und Griffrolle --16-- eingedrückt werden kann. Das   Nagelgerät --80-- ist   an einem Schlitten --81-angebaut, der von einem Druckmittelmotor --82-- radial bezüglich der   Drehachse --11-- des     Trägers --13-- auf   den Stiel --15-- bzw. den Griff --16-- zu vorgeschoben werden kann, um einen Nagelvorgang auszuführen. Nach beendetem Nagelvorgang wird das   Nagelgerät --80--   wieder zurückgezogen. 



   Die nächste Station 7 ist die Entnahmestation, in der die mit Griffrollen --16-- versehenen   Stiele   Träger --13-- abgenommen werden. Hiezu werden die Klemmen --17-- der   Halterungen --14-- des Trägers --13-- geöffnet   und die   Stiele --15-- können   entweder händisch oder von einem Auswerfer --90--, der um eine Achse --91-- drehbar am Maschinengestell --10-- 

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 gehaltert ist, aus den Halterungen --14-- entnommen werden. Beispielsweise können die mit Griffen --16-- versehenen Stiele --15-- vom Auswerfer --90-- aus den Halterungen--14-gehoben und auf ein Transportband gelegt werden, das den Stiel --15-- zu einer Palette transportiert. 



   Die soeben beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt :
In der ersten Station   1,   der Ladestation, werden Stiele --15-- (gefräste Rundstäbe) in die   Halterungen --14-- am Träger --13-- eingelegt   und durch Betätigen einer Steuertaste die Klemmen --17-- der Halterungen --14-- geschlossen. 



   Der   Träger --13-- dreht   sich nun in Richtung des Pfeils --12-- um einen Schritt weiter, wobei in der Station 2 der durch bzw. zu dieser Station bewegte Stiel --15-- durch die   Kreissäge --26-- auf   die gewünschte Länge abgelängt wird. 



   Nach einem weiteren Drehschritt des   Trägers --13-- gelangt   der Stiel --15-- in den Bereich der Station 3, in dem mit Hilfe der   Fräseinrichtung --30-- am   mit der   Griffrolle--16--   zu versehenden Ende des   Stiels --15-- ein Zapfen --31-- und   ein Übergang vom Zapfen --31-auf den Rundstab (Stiel--15--) gefräst wird (Stiel ankopfen,   Fig. 6).   Der Hub der Fräseinrichtung --30-- wird mit Hilfe eines Endschalters gesteuert, der die Rückbewegung der Fräseinrichtung --30-- in deren Ausgangslage auslöst. 



   In der Station 4 werden, falls Griffrollen --16-- mit Langlochbohrungen verwendet werden, am vorher erzeugten Zapfen --31-- mit Hilfe der   Doppelfräse --41-- zwei Flächen --36-- gefräst,   so dass sich ein   Langlochzapfen --35-- (Fig. 7)   ergibt. Beim Tätigwerden des   Fräsers --40--   wird dieser bei stillstehendem Stiel --15-- von seinem Druckmittelmotor --43-- bewegt. 



   In der Station 5 zum Aufsetzen von Griffrollen --16-- auf die   Stiele --15-- bzw.   deren Zapfen wird zunächst der Zapfen --35-- mit Leim benetzt und dann vom Schlitten --60-- aus der   Fördereinrichtung --50-- für Griffrollen --16-- eine Griffrolle --16-- entnommen   und in Richtung Stielende bewegt, bis die Rolle --16-- auf das mit dem Zapfen --35-- versehene Ende 
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 aufgepresstSchlitten --60-- in seine Ausgangsstellung (Fig. 2) zurück. 



   Das in der Station 6 vorgesehene, pneumatisch gesteuerte   Nagelgerät --90-- wird   von seinem   Schlitten --81-- geführt   gegen den Stiel --15-- und die   Griffrolle --16-- gepresst,   worauf ein Kontakt den Nagelvorgang auslöst. Hierauf wird der   Schlitten --81-- und   damit das Nagel-   gerät --80-- in   seine Ausgangsstellung zurückbewegt. 



   Die Station --7-- dient zum Entnehmen der mit   Griffrollen --16-- versehenen Stiele --15--   vom   Träger --13--,   wozu sich in dieser   Station --7-- die Halterungen --14-- öffnen   und der Stiel --15-- mit Hilfe des   Auswerfers --90-- aus   den   Halterungen --14-- gehoben   und auf ein Transportband gelegt werden kann. Das Transportband befördert den Stiel beispielsweise zu einer Palette. 



   Mit Hilfe der erfindungsgemässen Vorrichtung können selbst bei mit Langlochzapfen versehenen Stielen je Stunde beispielsweise 350 Stiele mit Griffrollen versehen werden. Dies bedeutet gegenüber den bisher erreichbaren Produktionszahlen beim Aufsetzen von Griffrollen auf Stiel mit zylindrischen Zapfen von 85 Stück je Stunde eine Steigerung um das 4- bis 5fache. 



   Es versteht sich, dass in der erfindungsgemässen Vorrichtung die verschiedensten Formen von Griffrollen (rotationssymmetrische oder geschweifte Griffrollen gemäss Fig. 8) ebenso verarbeitet werden können wie gerade oder gebogene Stiele mit Längen von beispielsweise von 60 bis 100 cm. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Aufsetzen von Griffrollen auf Stiele, gekennzeichnet durch einen in der Vorrichtung um eine Achse (11) drehbar gelagerten Träger (13) mit mehreren Halterungen (14) für die vorzugsweise gefrästen Stiele (15), der schrittweise verdrehbar ist, und durch eine Ladestation (1), in der Stiele (15) in die Halterungen (14) des Trägers (13) eingesetzt werden, mit einem am Maschinengestell (10) vorgesehenen Anschlag (23) zur axialen Ausrichtung <Desc/Clms Page number 5> der Stiele (15), gegen den das dem mit der Griffrolle (16) zu versehenden Ende des Stiels (15) gegenüberliegenden Ende (15') desselben beim Einsetzen in die Halterung (14) anliegt, eine Station (2) mit einer Säge (26) zum Ablängen der Stiele (15) auf ein vorgegebenes Längenmass, eine Station (3)
    mit einer in Richtung der Längserstreckung des Stiels (15) auf diesen zu vorschiebbaren Fräseinrichtung (30) zum Fräsen eines Zapfens (31,35) an einem Stielende, eine Station (5) zum Aufsetzen der Griffrolle (16) auf den Zapfen (31,35), in der ein auf den Zapfen (31, 35) zu und parallel zur Drehachse (11) des Trägers (13) verschiebbarer Schlitten (60) mit einer Halterung (64,65) für eine Griffrolle (16) vorgesehen ist, eine Anordnung (50) mit einem Endlosförderglied (51) zum Zuführen der Griffrollen (16) zum Schlitten (60) der Station (5) zum Aufsetzen der Griffrollen (16) und durch eine Station (7), in der die mit Griffrollen (16) versehenen Stiele (15) vom Träger entfernt werden.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungen (14) für die Stiele (15) am Träger (13) jeweils zwei Klemmen (17) aufweisen, über die der Stiel (15) am Träger (13) festklemmbar ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (23) für den Stiel (15) in der Ladestation (1) in verschiedenen Ausrichtungen gegenüber dem Träger (13) parallel zur Achse (11) des Trägers (13) verstellbar und am Maschinengestell (10) festlegbar ist.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Station (2) zum Ablängen der Stiele (15) eine in der Vorrichtung ortsfest gehalterte Kreissäge (26) umfasst.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Erzeugen von länglichen Zapfen (35) in der Station (3) im Anschluss an die Fräseinrichtung (30) zum Erzeugen der zylindri- schen Zapfen (31) ein Fräser (40) zum Erzeugen von ebenen, einander diametral und zueinander parallel gegenüberliegenden Flächen (36) am zuvor erzeugten zylindrischen Zapfen (31) vorgesehen ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Fräser (40) zum Erzeugen der Flächen (36) des Zapfens (35) in der Vorrichtung quer zur Längserstreckung des am Träger (13) festgelegten Stiels (15) auf einer Führung (42) hin- und herverschiebbar ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Endlosförderglied (51) der Fördereinrichtung (50) für Griffrollen (16) mit federnden Klemmen (54) zum Festhalten der Griffrollen (16) ist.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (13) in der Vorrichtung um eine horizontale Achse (11) verdrehbar gelagert ist, und dass die Förderrichtung (50) zum Zuführen von Griffrollen (16) zur Station (5) zum Aufsetzen von Griffrollen (16) vertikal ausgerichtet ist.
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Fördereinrichtung (50) zum Zuführen der Griffrollen (16) zur Station (5) zum Aufsetzen der Griffrollen (16) vor dieser eine Einrichtung (70) zum Ausrichten der Griffrollen (16) in eine der Ausrichtung der Zapfen (31,35) eines in der Station (5) befindlichen Stiels (15) entsprechende Stellung aufweist, wobei die Einrichtung (70) zum Ausrichten der Griffrollen (16) einen Zapfen (71) aufweist, der in das in der Griffrolle (16) vorgesehene Loch, in das der Zapfen (35) einzusetzen ist, einführbar und wieder zurückziehbar ist.
    10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (60) mit einer Halterung (64,65) für eine Griffrolle (16) zwischen der Entnahmestelle (56) der Fördereinrichtung (50) für Griffrollen (16) und dem in der Station (5) befindlichen Stiel (15) hin- und herbewegbar ist.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmen (64,65) am Schlitten (60) der Enden einer aufzusetzenden Griffrolle (16) angreifen.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmen (64,65) des Schlittens (60) bei in der Entnahmestelle (56) der Fördereinrichtung (50) für Griffrollen (16) befindlichem Schlitten (60) zu beiden Seiten der an der Fördereinrichtung (50) vorgesehenen, federnden Klemmen (54) angeordnet sind. <Desc/Clms Page number 6>
    13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass vor oder in der Station (5) zum Aufsetzen von Griffrollen (16) eine Einrichtung zum Auftragen von Leim auf den Zapfen (35) am Stiel (15) vorgesehen ist.
    14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Station (6) mit einer Einrichtung (80) zum Eindrücken eines Nagels, insbesondere eines U-förmig gebogenen Nagels (83) in den Stiel (15) und die Griffrolle (16), der diese miteinander verbindet, vorgesehen ist.
    15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass in der Entnahmestation (7) die Halterungen (14) am Träger (13) für den Stiel (15) geöffnet werden und dass in der Entnahmestation (7) ein oder zwei um eine zur Drehachse (11) des Trägers (13) parallele Achse drehbare Hebel (90) als Auswerfer zum Herausziehen von mit Griffrollen (16) bestückten Stielen (15) aus den Halterungen (14) vorgesehen ist.
    16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Schrittantrieb für den Träger (13) einen mit dem Träger (13), insbesondere mit einem Ansatz (20) desselben, gekuppelten Ring (22) aufweist, an dem ein Druckmittelmotor zum schrittweisen Verdrehen des Trägers (13) angreift, und dass der Ring (22) beim Rückhub des Dieselmotors vom Träger (13) lösbar ist.
    17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (22) mit dem Träger (13) oder dessen Ansatz (20) durch einen Zapfen gekuppelt ist, der eine radial ausgerichtete Bohrung im Ring (22) durchgreift und in der Kuppelstellung in eine Bohrung im Träger (13) oder dessen Ansatz (20) eingreift, und dass der Zapfen durch einen Druckmittelmotor radial vor-und zurückschiebbar ist.
    18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (50) für Griffrollen (16) schrittweise, u. zw. im gleichen Takt wie der Träger (13), für die Stiele (15) weiterbewegbar ist.
    19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass zum schrittweisen Weiterbewegen der Fördereinrichtung (50) ein Druckmittelmotor vorgesehen ist, dessen Hub einem Förderschritt der Fördereinrichtung (50) oder einem Bruchteil desselben entspricht und der beim Rückhub von der Fördervorrichtung (50) gelöst wird.
    20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckmittelmotor für den schrittweisen Antrieb der Fördervorrichtung (50) für Griffrollen (16) über eine Ratschenkupplung mit der unteren Umlenkrolle (53) des Endlosfördergliedes (51) gekuppelt ist.
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