<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Zerkleinern von stückigem Material, insbesondere Gestein oder Kohle, mit wenigstens einer drehbar gelagerten, antreibbaren Brech- oder Schlagwalze, die mit einer Prall- oder Brechplatte zur Zerkleinerung des stückigen Materials zusammenwirkt, und einer Fördereinrichtung, welche das stückige Material in die Rotationsachse der Brech- oder Schlagwalze kreuzender Richtung unterhalb der Brech- oder Schlagwalze hindurchbewegt.
Einrichtungen der eingangs genannten Art, wie sie beispielsweise der DE-OS 29 12 979 entnommen werden können, werden auch als Durchlaufbrecher bezeichnet und können auch als mobile Einrichtungen ausgebildet sein. Derartige Durchlaufbrecher weisen in der Regel Kratzkettenförderer auf, wobei die Materialaufgabe bei derartigen Einrichtungen in Förderrichtung des Kratzkettenförderers erfolgt. Es ist bekannt, derartige Einrichtungen mit einer oder mehreren Brech- oder Schlagwalzen, welche in Förderrichtung hintereinander zur Wirkung gelangen, auszubilden. Eine Mehrzahl von derartigen Brech- oder Schlagwalzen dient hiebei der Verbesserung der Brechleistung. Je nach Grösse des Aufgabegutes müssen auch die Mitnehmer der Kratzkettenförderer entsprechend dimensioniert werden, um einen einwandfreien Transport des Aufgabegutes sicherzustellen.
Der Kratzkettenförderer muss hiebei so ausgebildet sein, dass die Mitnehmer nicht mit den Werkzeugen der Brech-oder Schlagwalzen in Kollision gelangen, da sonst die Mitnehmer zerstört würden, wie dies der DE-OS 29 12 979 entnehmbar ist. Bei entsprechend grossem Aufgabegut besteht bei derartigen Einrichtungen die Gefahr, dass unterhalb der Brech- oder Schlagwalzen im Bereich zwischen in Förderrichtung benachbarten Mitnehmern plattenförmige Teile mit relativ grossen Abmessungen unzerkleinert verbleiben.
Die Erfindung zielt nun darauf ab, bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art die maximale Korngrösse herabzusetzen, ohne die Antriebsleistung für die Brech- und Schlagwalzen erhöhen zu müssen. Zur Lösung dieser Aufgabe besteht die erfindungsgemässe Ausbildung im wesentlichen darin, dass das Bodenblech des Fördertroges der Fördereinrichtung wenigstens in dem unter der Brech- oder Schlagwalze liegenden Bereich in Förderrichtung verlaufende Erhebungen oder Rippen aufweist.
Dadurch, dass das Bodenblech des Fördertroges der Fördereinrichtung wenigstens in dem unter der Brech- oder Schlagwalze liegenden Bereich in Förderrichtung verlaufende Erhebungen oder Rippen aufweist, werden gegebenenfalls gebildete flächige Teile durch derartige Erhebungen angehoben und schräg gestellt, so dass sie von den Zerkleinerungswerkzeugen der Schlag- oder Brechwalzen leichter erfasst werden können. Ohne Abänderung der Mitnehmer der Förderkette werden bei einer derartigen Ausbildung allerdings nur schräg stehende Teile leichter erfasst, und es besteht immer noch die Gefahr, dass relativ grossflächige unzerkleinerte Teile verbleiben.
Um diese verbleibenden Teile gleichfalls leichter zerkleinern zu können, kann, wie es einer bevorzugten Ausbildung der erfindungsgemässen Einrichtung entspricht, die Ausbildung so getroffen sein, dass die Kratzleisten der als Kettenförderer ausgebildeten Fördereinrichtung dem Querschnittsprofil der Erhebungen oder Rippen im Fördertrog entsprechende Ausnehmungen aufweisen. Auf diese Weise werden die Mitnehmer im Bereich der Erhebungen oder Rippen am Grund des Fördertroges nicht angehoben und lediglich die gegebenenfalls verbleibenden plattenförmigen Teile näher zu den Brech- oder Schlagwerkzeugen gebracht.
Eine derartige Einrichtung kann so ausgebildet sein, dass die Schlag- oder Brechwalzen in normal zur Rotationsachse verlaufenden Radialebenen Brechwerkzeuge, wie z. B. Meissel oder Picken, tragen und dass die Kratzleisten an ihrer dem Bodenblech des Fördertroges abgewandten Aussenseite in den mit Meisseln oder Picken bestückten Radialebenen Ausnehmungen aufweisen. Auf diese Weise kann mit relativ hochbauenden Mitnehmern ein sicherer Transport von grossen Teilen des Aufnahmegutes von der Aufgabestelle an sichergestellt werden, und es kann der Wirkabstand zwischen den Werkzeugen der Schlag- oder Brechwalzen im Arbeitsbereich derselben wesentlich herabgesetzt werden, ohne dass die Gefahr einer Zerstörung der Mitnehmer besteht.
In vorteilhafter Weise können die den Erhebungen bzw. Rippen entsprechenden Ausnehmungen der Kratzleisten gegenüber den Radialebenen von Brechwerkzeugen, wie z. B. Meissel oder Picken, entsprechenden Ausnehmungen in Längsrichtung der Kratzleisten versetzt zueinander angeordnet sein, so dass alle Teile, deren Abmessungen quer zur Förderrichtung grösser als der Abstand zwischen Erhebungen des Fördertroges und Ausnehmungen der Kratzleisten an der den Walzen zugewandten Seite sind, sicher zerkleinert werden.
Falls die Ausnehmungen an den Kratzleisten ebenso wie die in Achsrichtung gemessenen Abstände benachbarter Brechwerkzeuge der Schlag oder Brechwalzen äquidistant zueinander angeordnet sind, ergibt sich eine besondere einfache Konstruktion und eine einfache Fertigung der Sonderkratzförderer.
Eine besonders gute Zerkleinerung mit geringer maximaler Korngrösse lässt sich dabei bei Anordnung einer Mehrzahl von Brechwerkzeugen längs einer Erzeugenden des Mantels der Brech-oder Schlagwalzen verwirklichen.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. In dieser zeigen : Fig. 1 eine schematische Seitenansicht teilweise im Schnitt desjenigen Teilbereiches eines Durchlaufbrechers, in welchem die Walzen mit dem zu zerkleinernden Gut in Eingriff gelangen und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie (IM !) der Fig. 1, wobei die Mitnehmer des Kratzkettenförderers entsprechend in eine Position unterhalb der Brechwerkzeuge bzw. Meissel weiterverschoben sind.
In Fig. 1 ist eine Brechwalze (1) mit am Umfang angeordneten Meisseln (2) dargestellt, welche um eine Achse (3) rotierbar und antreibbar gelagert ist. Quer zur Rotationsachse (3) der Brechwalze und in Abstand von dieser Rotationsachse ist ein Fördertrog (4) angeordnet, auf dessen Grund Mitnehmer (5) eines Kettenförderers in Richtung des Pfeiles (6) antreibbar gelagert sind. Das rücklaufende Trum der Kette ist mit (7) bezeichnet, wobei die Mitnehmer (5) im Bereich des rücklaufenden Trumes (7) unterhalb des Fördertroges (4) rückgeführt
<Desc/Clms Page number 2>
sind.
Im Bereich unterhalb der Walze (1) weist der Fördertrog (4) Erhebungen (8) auf, welche das zu zerkleinernde Material anheben. Diese Erhebungen sind wie aus Fig. 2 ersichtlich rippenförmig ausgebildet und verlaufen in Längsrichtung bzw. Förderrichtung (6) des Kettenförderers. Die Mitnehmer (5) weisen diesen Rippen entsprechende Ausnehmungen (9) auf, so dass sie auch im Bereich der Erhebungen bzw. Rippen (8) des Fördertroges (4) am Grund des Fördertroges verbleiben. Die Ketten können bei derartigen Förderern seitlich der Mitnehmer angeordnet sein und sind in Fig. 2 mit (10) bezeichnet.
Wie aus Fig. 2 weiters ersichtlich ist, können die Mitnehmer (5) an ihrer der Walze zugewandten Seite gleichfalls mit Ausnehmungen (11) versehen sein, in welche die Meissel bzw. Brechwerkzeuge (2) der Schlagoder Brechwalze (1) eintauchen können. Auf diese Weise verringert sich der Abstand zwischen der Spitze der Meissel (2) und der Bodenfläche des Troges (4), so dass eine kleinere Korngrösse erzielt werden kann. Anstelle der Meissel (2) können naturgemäss andere Schlagwerkzeuge eingesetzt werden, wobei die Ausnehmungen (11) an der der Walze (1) zugewandten Seite jeweils den Querschnittsformen der Brech-bzw. Schlagwerkzeuge angepasst sind.
PATENTANSPRÜCHE 1. Einrichtung zum Zerkleinern von stückigem Material, insbesondere Gestein oder Kohle, mit wenigstens einer drehbar gelagerten, antreibbaren Brech- oder Schlagwalze, die mit einer Prall- oder Brechplatte zur Zerkleinerung des stückigen Materials zusammenwirkt, und einer Fördereinrichtung, welche das stückige Material in die Rotationsachse der Brech- oder Schlagwalze kreuzender Richtung unterhalb der Brech- oder Schlagwalze hindurchbewegt, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenblech des Fördertroges (4) der Fördereinrichtung wenigstens in dem unter der Brech- oder Schlagwalze (1) liegenden Bereich in Förderrichtung verlaufende Erhebungen oder Rippen (8) aufweist.
<Desc / Clms Page number 1>
The invention relates to a device for crushing lumpy material, in particular rock or coal, with at least one rotatably mounted, drivable crushing or beating roller, which cooperates with a baffle or crushing plate for crushing the lumpy material, and a conveyor device which lumpy material in the direction of rotation of the crushing or beating roller crossing direction below the crushing or beating roller.
Devices of the type mentioned at the outset, as can be seen, for example, from DE-OS 29 12 979, are also referred to as flow breakers and can also be designed as mobile devices. Such continuous crushers generally have scraper chain conveyors, the material being fed in such devices in the conveying direction of the scraper chain conveyor. It is known to design such devices with one or more crushing or beating rollers, which act in succession in the conveying direction. A plurality of such crushing or beating rollers serve to improve the crushing performance. Depending on the size of the feed material, the drivers of the scraper chain conveyors must also be dimensioned accordingly to ensure that the feed material is transported properly.
The scraper chain conveyor must be designed in such a way that the drivers do not collide with the tools of the crushing or beating rollers, since otherwise the drivers would be destroyed, as can be seen in DE-OS 29 12 979. With a correspondingly large feed material, there is a risk in devices of this type that plate-shaped parts with relatively large dimensions remain undiminished underneath the crushing or beating rollers in the area between adjacent carriers in the conveying direction.
The invention now aims to reduce the maximum grain size in a device of the type mentioned without having to increase the drive power for the crushing and beating rollers. To achieve this object, the design according to the invention essentially consists in that the bottom plate of the conveying trough of the conveying device has elevations or ribs running in the conveying direction at least in the region below the crushing or beating roller.
Because the bottom plate of the conveying trough of the conveying device has elevations or ribs running in the conveying direction at least in the area under the crushing or beating roller, flat parts which may be formed are raised and inclined by such elevations so that they are separated from the crushing tools of the or crushing rollers can be detected more easily. Without modification of the carriers of the conveyor chain, however, only inclined parts are more easily grasped in such a configuration, and there is still the risk that relatively large, uncrushed parts remain.
In order to also be able to shred these remaining parts more easily, as is the case with a preferred embodiment of the device according to the invention, the design can be such that the scraper bars of the conveyor device designed as a chain conveyor have recesses corresponding to the cross-sectional profile of the elevations or ribs in the conveyor trough. In this way, the drivers are not raised in the region of the elevations or ribs at the bottom of the conveyor trough and only the plate-shaped parts that may remain are brought closer to the breaking or striking tools.
Such a device can be designed so that the impact or crushing rollers in normal to the axis of rotation radial planes crushing tools such. B. chisels or pecks, and that the scraper bars have recesses on their outside facing away from the bottom plate of the conveyor trough in the radial planes equipped with chisels or pecks. In this way, with relatively high-build drivers, a safe transport of large parts of the material to be taken up from the feed point can be ensured, and the effective distance between the tools of the impact or crushing rollers in the working area thereof can be significantly reduced without the risk of destroying the Carrier exists.
Advantageously, the recesses of the scraper bars corresponding to the elevations or ribs relative to the radial planes of crushing tools, such as. B. chisel or pick, corresponding recesses in the longitudinal direction of the scraper bars are arranged offset to one another, so that all parts whose dimensions are greater than the distance between elevations of the conveying trough and recesses of the scraper bars on the side facing the rollers are reliably shredded .
If the recesses on the scraper bars as well as the distances of adjacent crushing tools of the impact or crushing rollers measured in the axial direction are arranged equidistantly from one another, this results in a particularly simple construction and simple manufacture of the special scraper conveyors.
A particularly good comminution with a small maximum grain size can be achieved by arranging a plurality of crushing tools along a generatrix of the jacket of the crushing or beating rollers.
The invention is explained in more detail below with reference to an embodiment shown in the drawing. 1 shows a schematic side view, partly in section, of that portion of a continuous crusher in which the rollers engage with the material to be shredded, and FIG. 2 shows a section along the line (IM!) Of FIG. 1, the Carriers of the scraper chain conveyor are accordingly moved further into a position below the breaking tools or chisels.
1 shows a crushing roller (1) with chisels (2) arranged on the circumference, which is rotatably and driveably mounted about an axis (3). A conveyor trough (4) is arranged transversely to the axis of rotation (3) of the crushing roller and at a distance from this axis of rotation, on the bottom of which carriers (5) of a chain conveyor are mounted so as to be drivable in the direction of the arrow (6). The returning run of the chain is designated (7), the drivers (5) being returned in the area of the returning run (7) below the conveyor trough (4)
<Desc / Clms Page number 2>
are.
In the area below the roller (1), the conveyor trough (4) has elevations (8) which raise the material to be shredded. As shown in FIG. 2, these elevations are rib-shaped and run in the longitudinal direction or conveying direction (6) of the chain conveyor. The drivers (5) have recesses (9) corresponding to these ribs, so that they remain in the region of the elevations or ribs (8) of the conveyor trough (4) at the bottom of the conveyor trough. In such conveyors, the chains can be arranged on the side of the driver and are designated by (10) in FIG. 2.
As can also be seen from Fig. 2, the drivers (5) can also be provided on their side facing the roller with recesses (11) into which the chisels or crushing tools (2) of the striking or crushing roller (1) can be immersed. In this way, the distance between the tip of the chisel (2) and the bottom surface of the trough (4) is reduced, so that a smaller grain size can be achieved. Instead of the chisel (2), naturally other striking tools can be used, the recesses (11) on the side facing the roller (1) each having the cross-sectional shapes of the crushing or. Striking tools are adapted.
PATENT CLAIMS 1. Device for shredding lumpy material, in particular stone or coal, with at least one rotatably mounted, drivable crushing or beating roller, which interacts with a baffle or crushing plate for shredding the lumpy material, and a conveying device which injects the lumpy material moves the axis of rotation of the crushing or impact roller in a crossing direction below the crushing or impact roller, characterized in that the bottom plate of the conveying trough (4) of the conveying device extends at least in the region below the crushing or impact roller (1) in the direction of conveying elevations or ribs (8).