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Die Erfindung betrifft ein Schaftriemensegment, bestehend aus mehreren in sich geschlossenen Riemenzügen mit jeweils zumindest einer Kettfadenöse, wobei die zu dem Riemensegment zusammengefassten Riemenzüge vorzugsweise durch einen plattenförmigen od. dgl. ausgebildeten, zur Fachbildung betätigbaren Mitnehmer, der mit Kuppelelementen, wie Bohrungen, Vorsprüngen od. dgl. versehen ist, untereinander verbunden sind.
Riemenzüge dieser Art sind der AT-PS 371 846 zu entnehmen. Beim Betrieb in der Webmaschine sind diese Riemenzüge sektorweise zu Riemensegmenten zusammengefasst. Diese Zusammenfassung erfolgt durch Mitnehmerelemente, die fix in der Maschine eingebaut sind, so dass die einzelnen Riemen bei jedem Wechsel erst in der Maschine an diesen Mitnehmerelementen festgemacht werden können, was mit einem hohen Zeitaufwand verbunden ist. Ausserdem sind die Fadenösen auf den in sich geschlossenen Riemen seitlich jeweils vorstehend angebracht, wodurch ein unzwechmässiger Platzaufwand entsteht.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Schaftriemensegmentes, welches sich insbesondere für Rundwebmaschinen eignet und durch seine besondere Ausbildung unter Vermeidung der Nachteile der bekannten Konstruktion das Einhalten sehr geringer Abstände zwischen benachbarten Kettfäden ermöglicht und bei welchem das Verbinden von Kettfädenösen und Riemenenden in sehr einfacher Weise durchführbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das Schaftriemensegment der eingangs erwähnten Art gemäss der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass jeder Riemenzug aus mindestens einem Riemenabschnitt besteht, an dessen Enden jeweils die aus einem Blechzuschnitt bestehende (n), den bzw. die Riemenabschnitte zu einem geschlossenen Riemenzug zusammenschliessender) Kettfadenöse (n) angebracht ist (sind).
Durch die Massnahme, dass sich auf jedem für den Einbau vorbereiteten Riemensegment bereits ein die Riemen zusammenfassender Mitnehmer befindet, der mit einer Kupplungsvorrichtung versehen ist, über welche er an die in der Maschine vorhandene Verstelleinrichtung für das Gehänge beim Einbau anschliessbar ist, ergibt sich eine wesentliche Zeitersparnis. Die erfindungsgemässe Ausgestaltung erlaubt weiters eine platzsparendere Anordnung als die bekannte und ausserdem auch noch die Möglichkeit, einzelne Riemen in der Maschine leichter austauschen zu können.
Weitere Merkmale und Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes werden im folgenden anhand der Zeichnungen erläutert, welche ein in keiner Weise einschränkendes Ausführungsbeispiel veranschaulichen. Hiebei zeigen Fig. la und Ib den die Kettfadenösen tragenden Teil bzw. den mit dem Mitnehmer versehenen Teil des Schaftriemensegments in Ansicht und die Fig. 2a, 2b dieselben Teile in Draufsicht ; in Fig. la und 2a ist zum besseren Erkennen der Ausbildung der Kettfadenöse jeweils ein Riemenende weggelassen.
Das Schaftriemensegment (1) besteht aus mehreren, jeweils in sich geschlossenen Riemenzügen (2), deren jeder beim gezeigten Ausführungsbeispiel aus zwei Riemenabschnitten (3) und (4) sowie zwei diese beiden Riemenabschnitte verbindenden Kettfadenösen (5) gebildet ist.
Durch einen Mitnehmer (6) sind alle Riemenabschnitte (3) und damit alle Riemenzüge (2) untereinander verbunden. Der Mitnehmer (6) hat die Form einer Platte, wie gezeigt, welche aus thermoplastischem oder aus aushärtbarem Kunststoff (Giessharz u. dgl. ) besteht und durch Anformen auf die durchlaufenden Riemenabschnitte (3) in einer z. B. zweiteiligen Form hergestellt wird. Beim dargestellten Beispiel hat der Mitnehmer (6) zwei Kupplungselemente in Form von Bohrungen (7) ; anstelle der Bohrungen können auch Vorsprünge, Nocken od. dgl. als Kupplungselemente vorgesehen sein.
Die Kettfadenösen (5) haben die Form länglicher Blechzuschnitte, die vorzugsweise in ihrer Längsmitte das Kettfadenauge (8) aufweisen. Der das Kettfadenauge (8) tragende mittlere Bereich (9) ist gegenüber den beiden Endbereichen (10) verschränkt. Die nicht dargestellten Kettfäden gehen daher im spitzen Winkel durch die Kettfadenaugen (8) hindurch. Entsprechend diesem Umstand und infolge der geringen Dicke der Kettfadenösen (5) kann der gegenseitige Abstand benachbarter Kettfäden sehr gering gehalten werden, wobei trotzdem keine Gefahr der Beschädigung der Kettfäden durch Reiben an den Riemenabschnitten oder an den Ösen besteht.
Zum Festhalten der Enden der Riemenabschnitte (3,4) an den Kettfadenösen (5) haben diese beim gezeigten Ausführungsbeispiel nahe ihren Enden je eine längliche Durchbrechung (11), die vorzugsweise Rechteckform hat. Anstelle der Rechteckform können die Durchbrechungen (11) auch die Form von Ellipsen oder dergleichen haben. Vorzugsweise ist aber die Länge (1) der Durchbrechungen (11) höchstens gleich der Breite (b) der Riemenabschnitte (3,4) und weiters sind die Durchbrechungen (11) so angeordnet, dass ihre Längserstreckung in Längsrichtung der Kettfadenösen (5) verläuft. Die Durchbrechungen (11) sind daher-auf die Richtung der Riemenabschnitte (3,4) bezogen-vorzugsweise schmäler als die Riemen selbst. Natürlich können auch andere Lösungen zum Festhalten der Enden der Riemenabschnitte (3,4), z. B. Nieten vorgesehen sein.
Zwischen jeder Durchbrechung (11) und dem Kettfadenauge (8) ist eine Zunge (12) vorgesehen, die vorzugsweise durch einen Schnittvorgang hergestellt wird. Die Zungen (12) sind beim gezeigten Ausführungsbeispiel (vgl. Fig. 2a) schmäler als die Riemenabschnitte (3,4), weisen zu den Durchbrechungen (11) hin, sind aus den Ösen (5) ausgebogen und haben gegebenenfalls ein angeschärftes, zur Öse (5) hin gerichtetes freies Ende (13).
Im allgemeinen ist der Riemen (3,4) etwas breiter als die Durchbrechung (11). Zum Herstellen der Verbindung zwischen Riemenabschnitt (3,4) und Kettfadenöse (5) ist daher das Ende (14) des Riemenabschnittes etwas zu verdrehen, um leichter in die Durchbrechung (11) eingeführt werden zu können. Es wird nach dem Einführen zurückgedreht, wobei es zwischen den Längsrändern der Durchbrechung etwas eingeklemmt sowie leicht aufgewölbt wird. Das über die Öse (5) vorstehende Riemenende (14) wird unter die
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Zunge (12) geschoben. Die Zunge (12) wird nunmehr gegen das Riemenende (14) gedrückt.
Durch das Verdrehen des Riemenendes (14) wird dieses in der (schmäleren) Durchbrechung (11) festgehalten, durch das angeschärfte Ende (13) der Zunge (12) wird das Riemenende flach gehalten und ausserdem an jeder Querbewegung, die ein Lockern der Verbindung zwischen Riemenende (14) und Durchbrechung (11) verursachen könnte, gehindert.
Es ist aber auch möglich, Riemenabschnitte zu verwenden, die gleich breit oder auch schmäler sind als die Durchbrechungen (11) ; in diesen Fällen liegt das Riemenende (14) flach auf der Öse (5) auf. Die Reibung des zweimal abgebogenen Riemenendes (14) an den quer hiezu verlaufenden Rändern der Durchbrechung (11) sowie die Reibung zwischen Riemenende und Zunge (12) sind in vielen Fällen zum unverschiebbaren Festhalten der Riemenabschnitte ausreichend.
Anstelle der beschriebenen leicht herstellbaren und zum allfälligen Austauschen von Kettfadenösen (5) leicht lösbaren Verbindung können die Riemenenden auch durch Verkleben, Vernieten usw. an den Ösen (5) festgehalten werden.
Die Enden der Ösen (5) haben im spitzen Winkel zusammenlaufende Kanten (15) und die Enden der Ösen (5) sind schmäler als die Riemenabschnitte (3,4). Vorzugsweise können die Endkanten durch einen Bogen (16) miteinander verbunden sein, dessen Halbmesser (17) kleiner ist als die Hälfte der Riemenbreite (b).
Durch diese Ausbildung der Enden der Kettfadenösen (5) wird ein gegenseitiges Behindern, Verhaken oder Verklemmen der Ösen (5) bei der Fachbildungsbewegung vermieden.
Die Verbindung zwischen dem Mitnehmer (6) und den Riemenabschnitten (3,4) kann auch nach Art der Verbindung zwischen diesen letzteren und den Kettfadenösen (5) beschaffen sein. Der Mitnehmer wird hiezu von einer rechteckigen oder quadratischen Blechplatte gebildet, die an zwei parallelen Rändern je eine Reihe von Durchbrechungen und je eine Reihe von diesen Durchbrechungen zugeordneten, ausgebogenen Zungen aufweist.
Die Enden der Riemenabschnitte werden so, wie schon zuvor beschrieben, durch die entsprechende Durchbrechung gesteckt und unter die zugehörige Zunge geschoben, welche sodann zum Mitnehmer hin zugedrückt wird
PATENTANSPRÜCHE 1. Schaftriemensegment, bestehend aus mehreren in sich geschlossenen Riemenzügen mit jeweils zumindest einer Kettfadenöse, wobei die zu dem Riemensegment zusammengefassten Riemenzüge vorzugsweise durch einen plattenförmigen od. dgl. ausgebildeten, zur Fachbildung betätigbaren Mitnehmer, der mit Kuppelelementen, wie Bohrungen, Vorsprüngen od. dgl. versehen ist, untereinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Riemenzug (2) aus mindestens einem Riemenabschnitt (3,4) besteht, an dessen Enden jeweils die aus einem Blechzuschnitt bestehende (n), den bzw.
die Riemenabschnitte (3,4) zu einem geschlossenen Riemenzug (2) zusammenschliessender) Kettfadenöse (n) (5) angebracht ist (sind).
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The invention relates to a shaft belt segment consisting of a plurality of self-contained belt pulls, each with at least one warp thread eyelet, the belt pulls combined to form the belt segment preferably being formed by a plate-shaped or the like . Is provided. Are interconnected.
Belt trains of this type can be found in AT-PS 371 846. When operated in the weaving machine, these belt pulls are grouped together into belt segments. This summary is carried out by driver elements that are permanently installed in the machine, so that the individual belts can only be attached to these driver elements in the machine each time it is changed, which is time-consuming. In addition, the thread eyelets on the self-contained straps are attached laterally at the top, which creates an uninterrupted space requirement.
The object of the invention is to provide a shaft belt segment which is particularly suitable for circular looms and which, due to its special design while avoiding the disadvantages of the known construction, makes it possible to maintain very small distances between adjacent warp threads and in which the connection of warp thread eyelets and belt ends can be carried out in a very simple manner is.
To achieve this object, the shaft strap segment of the type mentioned at the outset according to the invention is characterized in that each strap pull consists of at least one strap section, at the ends of which the strap section (s) consisting of a sheet metal blank and which the strap sections join together to form a closed strap pull) Warp eyelet (s) is (are) attached.
The measure that there is already a driver summarizing the belts on each belt segment prepared for installation, which is provided with a coupling device via which it can be connected to the adjustment device for the hanger present in the machine during installation, results in an essential one Time saving. The configuration according to the invention also allows a more space-saving arrangement than the known one and also the possibility of being able to replace individual belts in the machine more easily.
Further features and details of the subject matter of the invention are explained below with reference to the drawings, which illustrate a non-restrictive exemplary embodiment. 1a and 1b show the part carrying the warp eyelet eyelets and the part of the shaft strap segment provided with the driver in view and FIGS. 2a, 2b show the same parts in plan view; in FIGS. la and 2a, one end of the belt is omitted for better recognition of the formation of the warp thread eyelet.
The shaft belt segment (1) consists of a plurality of self-contained belt trains (2), each of which, in the exemplary embodiment shown, is formed from two belt sections (3) and (4) and two warp thread eyelets (5) connecting these two belt sections.
All of the belt sections (3) and thus all of the belt trains (2) are connected to one another by a driver (6). The driver (6) has the shape of a plate, as shown, which consists of thermoplastic or hardenable plastic (casting resin and the like) and by molding on the continuous belt sections (3) in a z. B. is produced in two parts. In the example shown, the driver (6) has two coupling elements in the form of bores (7); instead of the bores, projections, cams or the like can also be provided as coupling elements.
The warp thread eyelets (5) have the shape of elongated sheet metal blanks, which preferably have the warp thread eye (8) in their longitudinal center. The central region (9) carrying the warp thread eye (8) is interleaved with respect to the two end regions (10). The warp threads, not shown, therefore pass through the warp thread eyes (8) at an acute angle. According to this circumstance and due to the small thickness of the warp thread eyelets (5), the mutual distance between adjacent warp threads can be kept very small, although there is still no risk of damage to the warp threads by rubbing on the belt sections or on the eyelets.
In order to hold the ends of the belt sections (3, 4) on the warp thread eyelets (5), in the exemplary embodiment shown they each have an elongated opening (11) near their ends, which preferably has a rectangular shape. Instead of the rectangular shape, the openings (11) can also have the shape of ellipses or the like. Preferably, however, the length (1) of the openings (11) is at most equal to the width (b) of the belt sections (3, 4) and furthermore the openings (11) are arranged so that their longitudinal extension runs in the longitudinal direction of the warp thread eyelets (5). The openings (11) are therefore - in relation to the direction of the belt sections (3,4) - preferably narrower than the belts themselves. Of course, other solutions for holding the ends of the belt sections (3,4), e.g. B. rivets may be provided.
Between each opening (11) and the warp thread eye (8), a tongue (12) is provided, which is preferably produced by a cutting process. The tongues (12) are narrower than the belt sections (3, 4) in the exemplary embodiment shown, point to the openings (11), are bent out of the eyelets (5) and may have a sharpened one Free end (13) directed towards the eyelet (5).
In general, the belt (3, 4) is slightly wider than the opening (11). To establish the connection between the belt section (3, 4) and the warp thread eyelet (5), the end (14) of the belt section must therefore be twisted somewhat in order to be able to be introduced more easily into the opening (11). It is turned back after insertion, being slightly pinched between the longitudinal edges of the opening and slightly arched. The strap end (14) protruding over the eyelet (5) is under the
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Tongue (12) pushed. The tongue (12) is now pressed against the belt end (14).
By turning the belt end (14) it is held in the (narrower) opening (11), the sharpened end (13) of the tongue (12) keeps the end of the belt flat and in addition to any transverse movement that loosens the connection between Belt end (14) and opening (11) could be prevented.
But it is also possible to use belt sections that are the same width or narrower than the openings (11); in these cases the strap end (14) lies flat on the eyelet (5). The friction of the twice bent belt end (14) on the transverse edges of the opening (11) and the friction between the belt end and tongue (12) are sufficient in many cases to hold the belt sections immovably.
Instead of the connection that is easy to manufacture and easily detachable for the replacement of warp thread eyelets (5), the belt ends can also be held on the eyelets (5) by gluing, riveting, etc.
The ends of the eyelets (5) have edges (15) converging at an acute angle and the ends of the eyelets (5) are narrower than the belt sections (3, 4). The end edges can preferably be connected to one another by an arc (16), the radius (17) of which is smaller than half the belt width (b).
This design of the ends of the warp thread eyelets (5) prevents the eyelets (5) from obstructing one another, getting caught or jamming during the shedding movement.
The connection between the driver (6) and the belt sections (3, 4) can also be designed according to the type of connection between the latter and the warp thread eyelets (5). For this purpose, the driver is formed by a rectangular or square sheet metal plate, each of which has a row of openings and two rows of bent tongues assigned to these openings on two parallel edges.
The ends of the belt sections are, as already described, inserted through the corresponding opening and pushed under the associated tongue, which is then pressed towards the driver
PATENT CLAIMS 1st shaft strap segment, consisting of several self-contained belt pulls, each with at least one warp thread eyelet, the belt pulls combined to form the belt segment preferably being formed by a plate-shaped or the like. is provided, are connected to one another, characterized in that each belt pull (2) consists of at least one belt section (3, 4), at the ends of which the sheet metal blank (s), the or
the belt sections (3, 4) are (are) attached to a closed belt pull (2) connecting the warp thread eyelet (s) (5).