AT389549B - Verfahren zur vorspannung mehrfeldriger verbunddurchlauftraeger - Google Patents

Verfahren zur vorspannung mehrfeldriger verbunddurchlauftraeger

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AT389549B
AT389549B AT262087A AT262087A AT389549B AT 389549 B AT389549 B AT 389549B AT 262087 A AT262087 A AT 262087A AT 262087 A AT262087 A AT 262087A AT 389549 B AT389549 B AT 389549B
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Siegfried Dipl Ing Neubauer
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Waagner Biro Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D21/00Methods or apparatus specially adapted for erecting or assembling bridges
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D2101/00Material constitution of bridges
    • E01D2101/20Concrete, stone or stone-like material
    • E01D2101/24Concrete
    • E01D2101/26Concrete reinforced
    • E01D2101/28Concrete reinforced prestressed

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  • Civil Engineering (AREA)
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  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Vorspannung mehrfeldriger, insbesondere mehr als vierfeldriger, Verbunddurchlaufträger, bei dem das Stahltragwerk bzw. das Stahlgerippe vor der Betonaufbringung ein bestimmtes Mass unterhalb der endgültigen Auflagerung errichtet wird, der Beton von einem Ende des Durchlaufträgers in Richtung zum anderen Ende abschnittsweise aufgebracht wird und das Tragwerk durch Anheben vorgespannt wird. 



   Das bisherige Verfahren zur Vorspannung von   Durchlauf trägern   in Verbundbauweise durch Heben bzw. 



  Senken ist so, dass das Tragwerk in den Stützpunkten um ein solches Mass höher eingebaut wird, welches sich aus dem Höhenmass des benachbarten Stützpunkte zum näheren Ende hin und aus dem eigenen erforderlichen Höhenmass zusammensetzt und damit bei grösserer Anzahl von Feldern sehr hoch werden kann. Die Vorspannung selbst erfolgt dann durch simultanes Absenken dieser Auflagerpunkte in die endgültige Höhenlage. Daher verzichtet man bei Mehrfeldtragwerken mit vielen Feldern auf diese Vorspannung entweder zur Gänze oder spannt nur den ersten Stützenbereich von den beiden Endlager her gesehen vor. Der Verzicht ist dadurch zu erklären, dass die Vorspannung von Mehrfeldträgem einen grossen Aufwand erfordert, der durch die Erreichung der Vorspannung eben nicht mehr wettgemacht werden kann. 



   Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, das Vorspannungsverfahren zu vereinfachen und jeweils auf ein Auflager zu konzentrieren. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das abschnittsweise Aufbringen der Beton- bzw. Verbundplatte auf das Stahltragwerk in diesem Betonierabschnitt auf so einer Höhenlage ruhend erfolgt, dass nach dem Betonieren und Aushärten lassen und dem Anheben des über dem nächsten Auflager noch nicht betonierten Stahltragwerkes eine Vorspannung der Betonplatte erreicht wird, und die weitere Betonierung und das nachfolgende Anheben über alle weiteren Felder bis zum Tragwerksende wiederholend fortgesetzt wird. 



   Das   erfindungsgemässe   Verfahren erreicht eine Vorspannung auf relativ einfache Art und Weise durch Hebung eines Trägerabschnittes über jeweils einem Auflager. Bei gleicher Stützweite sind die Hebewege immer gleiche Beträge, so dass trotz einer grösseren Hebearbeit der Aufwand zur Vorspannung bedeutend reduziert werden kann, wodurch die vorgespannte Konstruktion ihren   Konstruktionsvorteil   auch kostenmässig zum Ausdruck bringen kann. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist insbesondere dort einsetzbar, wo gleiche Feldlängen vorliegen und damit sich immer gleich lange Betonierabschnitte, in einer Länge gleich lang der Feldlänge, aber versetzt um ein Mass, welches zwischen 30 und 50 % der Feldlänge entspricht, ergeben. Das erfindungsgemässe Verfahren ist jedoch auch dann anwendbar, wenn ungleiche Stützweiten vorliegen, die eine Unterteilung der Betonierabschnitte erforderlich machen, und die erforderlichen Hebearbeiten ebenfalls in Teilschnitten durchgeführt werden. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist in den Fig. 1 und 2 in zwei aufeinander folgenden Teilschritten 
 EMI1.1 
 einzubringende Beton mit (7') bezeichnet wird. Bevor nun das nächste Auflager vom Hilfsauflager (4') angehoben wird, muss der Beton über dem Auflager (3) erhärten. Dieses Verfahren lässt sich nun für beliebig viele Felder durchführen, wobei nach dem Auflager (3) das Auflager (4) und (5) bzw. weitere errichtet werden. Dieses Verfahren lässt sich noch weiter vereinfachen, indem jeder Verfahrensschritt gemäss Pfeil (9) jeweils um gleiche Beträge erfolgt, so dass die mechnischen Einrichtungen praktisch nur von einem Auflager auf das andere transportiert werden müssen. Das Verfahren ist besonders sinnvoll anzuwenden bei   Durchlaufträgern,   die mehr als 4 Felder aufweisen. Etwa 40 m reichen kann. 



   Ein wesentlicher Vorteil bei diesem Verfahren besteht ferner darin, dass der Beton im Zustand (I) ist, dass also der Beton nicht gerissen ist und damit in der Statik voll mitgerechnet werden kann, so dass der ganze Betonquerschnitt mit einem Minimum an Materialaufwand errichtet werden kann, was sich letzten Endes in der wirtschaftlichen Auswertung des Bauwerkes widerspiegelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Vorspannung mehrfeldriger, insbesondere mehr als vierfeldriger, Verbunddurchlaufträger, bei dem das Stahltragwerk bzw. das Stahlgerippe vor der Betonaufbringung unterhalb der endgültigen Auflager provisorisch gelagert errichtet wird, der Beton von einem Ende des Durchlaufträgers in Richtung zum anderen Ende abschnittsweise eingebracht wird und das Tragwerk durch Anheben in die endgültige Lage vorgespannt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das abschnittsweise Erstellen der Beton- bzw.
    Verbundplatte in diesem Betonierabschnitt auf dem in so einer Höhenlage ruhenden Stahltragwerk erfolgt, dass nach dem Betonieren und Aushärten lassen und dem Anheben des über dem nächsten Auflager noch nicht betonierten Stahltragwerkes eine Vorspannung der Betonplatte erreicht wird, und die weitere Betonaufbringung und das nachfolgende Anheben über alle weiteren Felder bis zum Tragwerksende wiederholend fortgesetzt wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei jedem Auflager das Stahltragwerk des Durchlaufträgers um gleiche Beträge, die der notwendigen Vorspannung entsprechen, gehoben wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Durchlauf trägern mit unregelmässiger Stützweite die Stahlkonstruktion um ein solches Mass provisorisch tiefer eingebaut wird, wie es das jeweilige, für die Vorspannung des Stützbereiches notwendige Höhenmass verlangt, und um dieses Mass nach dem Betonieren auf die endgültige Lage gehoben wird.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch der Einbau des Stahltragwerkes entweder spannungsfrei, durch Herstellung dieser Geometrie, oder auch durch Eigenverformung durchgeführt wird.
AT262087A 1987-10-08 1987-10-08 Verfahren zur vorspannung mehrfeldriger verbunddurchlauftraeger AT389549B (de)

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ATA262087A ATA262087A (de) 1989-05-15
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