AT389757B - Halbstarr verriegelter verschluss fuer eine handfeuerwaffe - Google Patents

Halbstarr verriegelter verschluss fuer eine handfeuerwaffe Download PDF

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Satish Kumar Ing Malhotra
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Steyr Daimler Puch Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/12Bolt action, i.e. the main breech opening movement being parallel to the barrel axis
    • F41A3/36Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing
    • F41A3/44Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing having sliding locking elements, e.g. balls, rollers
    • F41A3/46Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing having sliding locking elements, e.g. balls, rollers mounted on the bolt

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Description


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   Die Erfindung betrifft einen halbstarr verriegelten Verschluss für eine Handfeuerwaffe mit einem mit einem Griffstück od. dgl. fest verbundenen Lauf, wobei der Verschluss aus einem gegen die Kraft einer Schliessfeder verschiebbaren Gleitstück und einem in diesem relativ beweglich gelagerten, von einem Zündstift durchsetzten Verschlussstück besteht und wobei das Gleitstück hinter dem in ihm längsverschiebbaren Verschlussstück einen Riegel aufweist, der in der Verschlusssymmetrieebene angeordnet und quer zur Schubrichtung verschiebbar ist, wobei ferner der Riegel in der Schliessstellung des Verschlusses mit einer hinteren Schrägfläche mit geringem Spiel vor einer Gegenfläche des Griffstückes od. dgl. liegt und wobei Riegel und Verschlussstück als schiefe Ebenen zusammenwirkende Flächen gleicher Schräge besitzen, nach Patent Nr. 385 348 (A 504/85). 



   Bei einem solchen Verschluss läuft nach der Zündung zunächst das Verschlussstück mit dem Gleitstück gegen die Kraft der Schliessfeder den ganz geringen Weg zurück, der sich aus dem Spiel zwischen der hinteren Schrägfläche des Riegels einerseits und der Gegenfläche des Griffstückes od. dgl. anderseits ergibt. Dieser Rücklaufweg, den auch die im Verschlussstück gefasste Patronenhülse mitmachen muss, reicht aus, um dem Riegel, der bis dahin unbeweglich gehalten war, in seiner Führung Verschubmöglichkeit zu geben. Es wird daher bei der weiteren Rücklaufbewegung des Gleitstückes der Riegel quer zu dieser Bewegung vom Griffstück weggedrückt, was aber zufolge der als schiefe Ebenen zusammenwirkenden Flächen von Riegel und Verschlussstück ein Vorwärtsdrücken des Verschlussstückes und der Patronenhülse gegen den im Lauf herrschenden Gasdruck mit sich bringt.

   Ein solches Vorwärtsdrücken hat selbstverständlich eine entsprechende Energievernichtung zur Folge, was sich dann in einer beträchtlich reduzierten Rücklaufgeschwindigkeit und damit auch der Rücklaufenergie des Verschlusses auswirkt, so dass die Waffe vom Schützen ruhiger gehalten werden kann. 



   Beim Vorwärtslauf des Verschlusses unter der Wirkung der Schliessfeder trifft das Verschlussstück auf die aus dem Magazin hochgestiegene Patrone auf und wird dadurch gegenüber dem Gleitstück zurückgehalten. Es ergibt sich also eine Relativbewegung zwischen dem vorlaufenden Gleitstück und dem zurückbleibenden Verschlussstück, welche Relativbewegung zufolge der als schiefe Ebenen zusammenwirkenden Flächen von Riegel und Verschlussstück ein Abwärtsschieben des Riegels zur Folge hätte. Handelt es sich um eine Handfeuerwaffe mit einer   rohrförmigen   Führung für das Gleitstück, so hat der Riegel keine Möglichkeit, nach unten aus dem Verschlussstück auszutreten, da er dabei an der Rohrwandung der Führung anstossen würde. Es unterbleibt somit auch die Relativverschiebung zwischen   Verschluss- und   Gleitstück.

   Ist die Handfeuerwaffe aber als Pistole mit schienenförmigen Führungen für das Gleitstück und zwischen den Führungen angeordneten Konstruktionsteilen der Abzugseinrichtung ausgebildet, so besteht die Gefahr, dass der beim Verschlussvorlauf durch das Zurückbleiben des Verschlussstückes nach unten vortretende Riegel an einem dieser Konstruktionsteile hängenbleibt, so dass die Funktionstüchtigkeit der ganzen Waffe in Frage gestellt ist
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Verschluss nach dem Hauptpatent so zu verbessern bzw. weiter auszubilden, dass volle Funktionstüchtigkeit auch dann gegeben ist, wenn das Gleitstück keine rohrförmige bzw. gegen das Griffstück abgeschlossene Führung besitzt. 



   Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass zwischen dem Gleitstück und dem Verschlussstück ein durch eine Feder in Eingriff gehaltener, eine Relativbewegung von Verschluss und Gleitstück verhindernder Mitnehmer vorgesehen ist, der bei der Ladebewegung beim Auftreffen des Verschlussstückes auf das Hinterende des Laufes mit Hilfe von Anlaufflächen ausser Eingriff bringbar und während der Anfangsphase der Rückbewegung des   Verschluss- und   Gleitstückes wieder selbständig einrastbar ist.

   Da also zwischen dem Gleitstück und dem Verschlussstück ein Mitnehmer vorgesehen ist, der während der Vorwärtsbewegung der beiden Verschlussteile deren Relativbewegung verhindert, bleibt der Riegel in seiner angehobenen bzw. vom Griffstück entfernten Stellung, und es wird ein Hängenbleiben an irgendwelchen, zwischen den Führungen für den Verschluss aufwärtsragenden Konstruktionsteilen ausgeschlossen. Da aber dieser Mitnehmer die Funktion des ganzen Verschlusses mit der erwünschten Energievernichtung stören würde, wenn er dauernd in Eingriff wäre, wird er beim Auftreffen des Verschlussstückes auf das Hinterende des Laufes selbständig ausser Eingriff gebracht.

   Das neuerliche Einrasten des Mitnehmers erfolgt dann erst nach Zurücklegung eines bestimmten Rücklaufweges des Verschlusses, um zunächst den Effekt des Riegels bzw. der als schiefe Ebenen zusammenwirkenden Flächen von Riegel und Verschlussstück nicht zu beeinträchtigen. 



   Eine besonders einfache und den Einbauverhältnissen bei einer Pistole Rechnung tragende Konstruktion wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Mitnehmer als am Verschlussstück gelagerter, sich in dessen Längsrichtung erstreckender zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen bezüglich der Laufrichtung vorwärtsgerichteter Arm eine mit einer Anlauffläche am Lauflager od. dgl. zusammenwirkende Schräge aufweist und dessen rückwärtsgerichteter, durch eine Feder auswärtsgedrückter Arm in einer Nase od. dgl. endet, der eine Rastausnehmung an der Innenseite des Gleitstückes zugeordnet ist. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 die erfindungswesentlichen Teile einer Pistole im Längsschnitt knapp vor Beendigung des Verschlussvorlaufes und Fig. 2 während des   Verschlussrück-oder-vorlaufes,   wobei der besseren Klarheit halber die Patronen und der Hahn der Pistole weggelassen sind. 



   Mit dem Griffstück (1) ist über ein Lauflager (2a) der Lauf (2) fest verbunden, wobei das Griffstück   (1)   das Patronenmagazin (3) aufnimmt. Der Verschluss besteht aus einem gegen die Kraft einer Schliessfeder (5) verschiebbaren Gleitstück (6) und einem Verschlussstück (7), das im Gleitstück (6) relativ verschiebbar 

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 angeordnet ist und von einem Zündstift (8) durchsetzt wird. Das Gleitstück (6) ist über den Lauf (2) vorgezogen und besitzt an seinem Vorderende ein den Lauf umschliessendes (nicht dargestelltes) Querstück, das sich an der Schliessfeder (5) abstützt. 



   Das Gleitstück (6) weist hinter dem Verschlussstück (7) einen in der Symmetrieebene des Verschlussstückes (7) liegenden querverschiebbaren Riegel (9) auf, der mit einem von vorne nach hinten schräg ansteigenden Schlitz (10) versehen ist. In diesen greift ein an der Hinterseite des Verschlussstückes (7) angeordneter, mit gleicher Schräge ansteigender Fortsatz (11) ein. Der Riegel (9) ist für den Durchtritt von Konstruktionsteilen der Abzugseinrichtung von unten her geschlitzt. An den durch den Schlitz gebildeten Schenkeln des Riegels (9) sind zum Schlitz (10) parallele Schrägflächen (12) vorgesehen, wobei das Griffstück (1) entsprechende Gegenflächen (13) besitzt. 



   Erfindungsgemäss ist nun zwischen dem Gleitstück (6) und dem Verschlussstück (7) ein Mitnehmer vorgesehen, der als am Verschlussstück (7) gelagerter, sich in dessen Längsrichtung erstreckender zweiarmiger Hebel (15) ausgebildet ist. Der vorwärtsgerichtete Arm des Hebels (15) weist eine Schräge (16) auf. Der   rückwärtsgerichtete   Arm wird durch eine Feder (17) auswärts bzw. aufwärts gedrückt und endet in einer Nase (18), der eine Rastausnehmung (19) an der Innenseite des Gleitstückes (6) zugeordnet ist. 



   Beim Vorwärtslauf des Verschlusses unter der Wirkung der Feder (5) ist die Nase (18) in der Ausnehmung (19) eingerastet und damit eine Relativbewegung von Gleitstück (6) und Verschlussstück (7) verhindert, so dass auch der Riegel (9) in der dargestellten Stellung verbleibt. Trifft das Verschlussstück (7) auf das Hinterende des Laufes (2) auf (Fig. 1), so wirkt eine Anlauffläche (20) am Lauflager (2a) mit der Schräge (16) am Vorderende des Mitnehmers bzw. Hebels (15) zusammen und der Hebel (15) wird gegen die Kraft der Feder (17) im Uhrzeigersinn verschwenkt, so dass die Nase (18) aus der Rastausnehmung (19) austritt und das Gleitstück durch die Massenkraft für sich weiter vorwärtsgleitet, wogegen das Verschlussstück (7) durch das Laufende an einer Bewegung gehindert ist.

   Diese Relativbewegung des Gleitstückes (6) gegenüber dem Verschlussstück (7) hat ein Abwärtsschieben des Riegels (9) zur Folge, so dass sich die Schrägflächen (10) an die Gegenflächen (13) zur Verriegelung anlegen können. Nach der Schussabgabe, bei der die Rückstosskraft über nicht dargestellte Anschlagflächen vom Verschlussstück (7) sofort auf das Gleitstück (6) übertragen wird, eilt letzteres zufolge seiner grösseren Masse dem Verschlussstück (7) nach hinten voraus, so dass einerseits der Riegel (9) wieder hochgeschoben, anderseits aber auch die Nase (18) in die Rastausnehmung (19) eingeschwenkt wird und somit jede weitere Relativbewegung von Gleit- und Verschlussstück (6,7) wieder verhindert ist. 



   

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Halbstarr verriegelter Verschluss für eine Handfeuerwaffe mit einem mit einem Griffstück od. dgl. fest verbundenen Lauf, wobei der Verschluss aus einem gegen die Kraft einer Schliessfeder verschiebbaren Gleitstück und einem in diesem relativ beweglich gelagerten, von einem Zündstift durchsetzten Verschlussstück besteht und wobei das Gleitstück hinter dem in ihm längsverschiebbaren Verschlussstück einen Riegel aufweist, der in der Verschlusssymmetrieebene angeordnet und quer zur Schubrichtung verschiebbar ist, wobei ferner der Riegel in der Schliessstellung des Verschlusses mit einer hinteren Schrägfläche mit geringem Spiel vor einer Gegenfläche des Griffstückes od. dgl. liegt und wobei Riegel und Verschlussstück als schiefe Ebenen zusammenwirkende Flächen gleicher Schräge besitzen, nach Patent Nr. 385 348 (A 504/85), dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Gleitstück (6) und dem Verschlussstück (7) ein durch eine Feder (17) in Eingriff gehaltener, eine Relativbewegung von Verschluss- und Gleitstück (6,7) verhindernder Mitnehmer (15) vorgesehen ist, der bei der Ladebewegung beim Auftreffen des Verschlussstückes (7) auf das Hinterende des Laufes (2) mit Hilfe von Anlaufflächen (16,20) ausser Eingriff bringbar und während der Anfangsphase der Rückbewegung des Verschluss- und Gleitstückes (6,7) wieder selbständig einrastbar ist.
  2. 2. Verschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer als am Verschlussstück (7) gelagerter, sich in dessen Längsrichtung erstreckender zweiarmiger Hebel (15) ausgebildet ist, dessen bezüglich der Laufrichtung vowärtsgerichteter Arm eine mit einer Anlauffläche (20) am Lauflager (2a) od. dgl. zusammenwirkende Schräge (16) aufweist und dessen rückwärtsgerichteter durch eine Feder (17) auswärtsgedrückter Arm in einer Nase (18) endet, der eine Rastausnehmung (19) an der Innenseite des Gleitstückes (6) zugeordnet ist.
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