AT389920B - Kraftstoffeinspritzpumpe fuer brennkraftmaschinen - Google Patents

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AT389920B
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M55/00Fuel-injection apparatus characterised by their fuel conduits or their venting means; Arrangements of conduits between fuel tank and pump F02M37/00
    • F02M55/001Pumps with means for preventing erosion on fuel discharge

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Description

Nr. 389920
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen mit einer einen Pumpenkolben aufnehmenden Zylinderbüchse, die mindestens eine vom Pumpenkolben gesteuerte Rückströmöffnung aufweist, wobei im Bereich der Rückströmöffnung ein vom aus der Rückströmöffnung austretenden Kraftstoffstrahl beaufschlagtes Prallschutzelement aus einem Material großer Härte, beispielsweise 5 aus durchgehärtetem Stahl, angeordnet ist, welches mit dem Einspritzpumpengehäuse fest verbunden ist.
Der Kraftstoff wird durch den Pumpenkolben hoch komprimiert, wobei beispielsweise Drücke von mehreren hundert bar in Betracht kommen. Der Kraftstoff strömt am Ende des Förderhubes aus der Rückströmöffnung unter diesem hohen Druck aus. Für das Pumpengehäuse wird ein Werkstoff von der Qualität verwendet, wie er beispielsweise für Schrauben üblich ist, und dieser Werkstoff würde durch den unter hohem Druck austretenden 10 Kraftstoffstrahl in Kürze ausgekolkt werden. Das Prallschutzelement selbst besteht aber aus einem Werkstoff von großer Härte und soll dem auftreffenden Kraftstoffstrahl zumindest während einer langen Zeitdauer standhalten. Ein solches Prallschutzelement wurde bisher in das Einspritzpumpengehäuse eingelegt. Hiebei ist es bekannt, ein solches Prallschutzelement in das Pumpengehäuse nur an der vom Kraftstoffstrahl beaufschlagten Stelle einzulegen oder gegebenenfalls dort zu befestigen. Es ist auch bekannt, das Prallschutzelement als die 15 Pumpenkolbenbüchse umgebenden Ring auszubilden, welcher in das Einspritzpumpengehäuse eingelegt wird. Die GB-PS 2112 082 zeigt eine derartige Einspritzpumpe, bei welcher das Prallschutzelement von einem in das Ende der Überwurfmutter, welche die Düse festspannt, eingesetzten gehärteten Ring gebildet ist An der Stelle dieses Ringes weist die Überwurfmutter eine sehr geringe Wandstärke auf. Wenn nun in das Ende dieser Überwurfmutter ein gehärteter Ring eingesetzt wird, ist die Wandstärke dieses Ringes noch geringer. Das 20 Prallschutzelement muß aber eine ausreichende Wandstärke aufweisen, um die nötige Lebensdauer zu gewährleisten. Der Nachteil dieser bekannten Ausbildungen besteht darin, daß die Baumaße der Einspritzpumpe quer zur Achse des Pumpenelementes durch die Stärke des Prallschutzelementes vergrößert werden.
Aus der AT-PS 304 946 ist weiters eine Ausbildung bekanntgeworden, bei welcher die Prallschutzelemente von Bolzen gebildet sind, welche in Bohrungen des Einspritzpumpengehäuses eingesetzt sind und in ihrer Lage 25 durch Schrauben festgehalten werden. Infolge der notwendigen Länge dieser Bolzen ist es nur möglich, solche Bolzen dann anzuordnen, wenn eine beträchtliche Wandstärke des Einspritzpumpengehäuses vorliegt. Solche Bolzen können daher nur bei einer Bauweise mit sehr großer Wandstärke Verwendung finden und es werden durch diese Bolzen die Baumaße der Einspritzpumpe beträchtlich vergrößert. Diese Bolzen weisen auch eine verhältnismäßig große Masse auf, und es ist daher ein beträchtlicher Aufwand an dem verhältnismäßg teuren 30 Material, aus welchem die Prallschutzelemente bestehen müssen, erforderlich.
Die Erfindung stellt sich zur Aufgabe, die Baumaße der Einspritzpumpe klein zu halten und doch das Prallschutzelement mit genügender Wandstärke auszubilden. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß das Prallschutzelement mit der Wandung des Einspritzpumpengehäuses stumpf verschweißt ist, an die Wandung des Einspritzpumpengehäuses ungefähr bündig anschließt und selbst einen Teil der Wandung bildet Dadurch, daß das 35 Prallschutzelement selbst einen Teil der Wandung des Einspritzpumpengehäuses bildet, wird die Abmessung des Einspritzpumpengehäuses durch das Prallschutzelement nicht vergrößert. Da das Prallschutzelement an die Wandung des Einspritzpumpengehäuses ungefähr bündig anschließt und mit der Wandung des Einspritzpumpengehäuses stumpf verschweißt ist, wird eine Vergrößerung des Durchmessers des Einspritzpumpengehäuses durch eine überlappte Anordnung vermieden. Es kann die gesamte Wandstärke des 40 Einspritzpumpengehäuses für das Prallschutzelement ausgenützt werden und die Baumaße der Einspritzpumpe können klein gehalten werden.
Dabei kann in einfacher Weise das Prallschutzelement mit dem Einspritzpumpengehäuse durch Elektronenstrahlschweißung oder Impulsschweißung verbunden werden.
Gemäß der Erfindung kann das Prallschutzelement von einer in eine Durchbrechung des 45 Einspritzpumpengehäuses eingesetzten Platte gebildet sein. Hiebei kann die das Prallschutzelement bildende Platte auch eben ausgebildet sein, vorzugsweise jedoch ist die Platte entsprechend der Form des Einspritzpumpengehäuses gekrümmt. Damit ist dem Umstand Rechnung getragen, daß durch das Prallschutzelement die Wandstärke des Einspritzpumpengehäuses nicht überschritten wird und daß die volle Wandstärke des Einspritzpumpengehäuses als Wandstärke für das Prallschutzelement ausgenützt werden kann. 50 Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann aber auch das Prallschutzelement von einem an das Einspritzpumpengehäuse anschließenden Ring gebildet sein. Auf diese Art wird eine einfache Formgebung des Einspritzpumpengehäuses ermöglicht.
Die erfindungsgemäße Ausbildung eignet sich im besonderen Maße für eine sogenannte Pumpedüse, in welcher Einspritzpumpe und Düse zu einer Baueinheit vereinigt sind, welche in die Zylinderwandung der 55 Brennkraftmaschine eingesetzt wird. In diesem Falle hat die Verminderung des Durchmessers dieser Baueinheit besondere Vorteile.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen dargestellt, welche eine zu einer Pumpedüse vereinigte Baueinheit von Einspritzpumpe und Einspritzdüse zeigen. Fig. 1 und 2 zeigen verschiedene Ausführungsformen, teilweise im Axialschnitt. 60 Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 besteht die Pumpedüse (1) aus einem
Einspritzpumpengehäuse (2), welches die Pumpe und den Antrieb derselben enthält und auf welches die Verschraubungsmutter (3) für die Einspritzdüse (4) aufgeschraubt ist. Der abgesteuerte Kraftstoff tritt durch eine -2-

Claims (4)

  1. Nr. 389920 in der Pumpenkolbenbüchse (6) angeordnete Überströmöffnung (5) in scharfem Strahl aus. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 weist die Gehäusewandung (7) des Einspritzpumpengehäuses (2) eine Durchbrechung (8) auf, in welche ein von einer gpkriirmten Platte gebildetes Prallschutzelement (9) eingesetzt ist. Dieses Prallschutzelement (9) bildet somit selbst einen Teil der Wandung (7) des Einspritzpumpengehäuses (2). Die Verbindung des Prallschutzelementes mit der Wandung (7) erfolgt durch Elektronenstrahlschweißung oder Impulsschweißung. Das Prallschutzelement (9) ist gegenüber der Überströmöffnung (5) angeordnet und wird daher unmittelbar vom austretenden Kraftstoffstrahl beaufschlagt. Die Ausführungsform nach Fig. 2 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach Fig. 1 dadurch, daß hier ein ringförmiges Prallschutzelement (10) vorgesehen ist, welches die Pumpenkolbenbüchse (6) in Abstand umschließt. Eine solche Ausbildung ist insbesondere dann günstig, wenn die Pumpenkolbenbüchse (6) zwei oder mehr Überströmöffnungen (5) aufweist. In diesem Falle ist die Wandung (7) des Einspritzpumpengehäuses gekürzt, und das Prallschutzelement (10) ist entlang seines Randes mit der Wandung (7) des Einspritzpumpengehäuses (2) stumpf verschweißt. Die Verschweißung kann hier wieder durch Elektronenstrahlschweißung oder durch Impulsschweißung erfolgen. PATENTANSPRÜCHE 1. Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen mit einer einen Pumpenkolben aufnehmenden Zylinderbuchse, die mindestens eine vom Pumpenkolben gesteuerte Rückströmöffnung aufweist, wobei im Bereich der Rückströmöffnung ein vom aus der Rückströmöffnung austretenden Kraftstoffstrahl beaufschlagtes Prallschutzelement aus einem Material großer Härte, beispielsweise aus durchgehärtetem Stahl, angeordnet ist, welches mit dem Einspritzpumpengehäuse fest verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Prallschutzelement (9,10) mit der Wandung (7) des Einspritzpumpengehäuses (2) stumpf verschweißt ist, an die Wandung (7) des Einspritzpumpengehäuses (2) ungefähr bündig anschließt und selbst einen Teil der Wandung (7) bildet
  2. 2. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Prallschutzelement (9) von einer in eine Durchbrechung (8) des Einspritzpumpengehäuses (2) eingesetzten Platte gebildet ist.
  3. 3. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (9) entsprechend der Form des Einspritzpumpengehäuses (2) gekrümmt ist.
  4. 4. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Prallschutzelement von einem an das Einspritzpumpengehäuse (2) anschließenden Ring (10) gebildet ist. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
AT245884A 1984-07-30 1984-07-30 Kraftstoffeinspritzpumpe fuer brennkraftmaschinen AT389920B (de)

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AT304946B (de) * 1971-05-07 1973-01-25 Friedmann & Maier Ag Einspritzpumpe
GB2112082A (en) * 1981-12-18 1983-07-13 Lucas Ind Plc Fuel injection pump

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