AT390032B - Feuchtwerk fuer offsetdruckmaschinen, insbesondere fuer kleinoffsetmaschinen - Google Patents

Feuchtwerk fuer offsetdruckmaschinen, insbesondere fuer kleinoffsetmaschinen Download PDF

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AT390032B AT0151883A AT151883A AT390032B AT 390032 B AT390032 B AT 390032B AT 0151883 A AT0151883 A AT 0151883A AT 151883 A AT151883 A AT 151883A AT 390032 B AT390032 B AT 390032B
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Heidelberger Druckmasch Ag
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    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
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Description


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   Die Erfindung betrifft ein Feuchtwerk für Offsetdruckmaschinen, insbesondere für Kleinoffsetdruckmaschinen mit einer zumindest teilweise in einen Feuchtmittelbehälter eintauchenden Feuchtwerkswalze sowie mit weiteren, die   Feuchtflüssigkeit   über eine Auftragswalze auf einen Plattenzylinder transportierenden Übertragungswalzen, wobei die Feuchtmitteldosierung und Verreibung im wesentlichen durch mit Differenzgeschwindigkeit angetriebene Walzen erreicht wird. 



   Feuchtwerke der genannten Art sind beispielsweise aus den DE-OS 28 49 096 und 29 09 765 sowie aus der DE-AS 15 36 450 bekannt. All diesen Feuchtwerken gemeinsam ist, dass die verwendeten Tauchwalzen und Übertragungswalzen teils Mantelflächen aus elastischen Materialien, meist Hartgummi, teils solche aus metallischen Materialien, üblicherweise Chrom aufweisen. 



   Die Feuchtmitteldosierung und Verreibung durch Differenzgeschwindigkeit erfolgt stets zwischen solchen Walzen, deren Mantelflächen die Kombination Hartgummi - Chrom aufweisen. 



   Die Nachteile einer farbabstossenden und somit wasserfreudigen verchromten Mantelfläche, die zunächst einen guten, gleichmässigen   Feuchtfilm   entstehen lässt und gute Dosiereigenschaften aufweist, treten vor allem bei Maschinenstillstand zutage. Dann nämlich, in trockenem bzw. angetrocknetem Zustand, nimmt eine solche verchromte Feuchtwerkwalze sofort Farbe von der mit ihr in Kontakt stehenden Gummiwalze auf. Die Walzen dürfen also bei Maschinenstillstand nicht aneinander liegen, denn hat die Chromwalze einmal Farbe angenommen, so läuft sie nicht wieder vollkommen blank und fördert somit keine gleichmässige Feuchtmittelmenge mehr. Weiterhin ist die Stärke des FeuchtfIms stark abhängig vom Verschmutzungsgrad des Feuchtmittels. 



   Um die genannten Mängel auszuschalten, wären erhebliche konstruktive Massnahmen erforderlich. 



  Insbesondere aber Kleinoffsetmaschinen müssen möglichst einfach aufgebaut und auch für einen Nichtfachmann leicht zu handhaben sein. Ein grosser technischer Aufwand zur Behebung der obengenannten Mängel würde darüber hinaus zur Verteuerung der Maschine beitragen. 



   Die vorliegende Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, insbesondere ein Feuchtwerk für Kleinoffsetmaschinen dahingehend zu verbessern, dass das Auftreten der geschilderten Mängel sicher verhindert wird, ohne dass dadurch ein grösserer konstruktiver Aufwand getrieben werden muss. 



   Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe durch ein Feuchtwerk gelöst, welches durch die Merkmale des Anspruches 1 gekennzeichnet ist
Dadurch ist die Feuchtmitteldosierung mit eingefärbten Walzen unter den verschiedensten Einflüssen sehr konstant. Maschinenstillstand und verschmutztes Feuchtmittel haben nahezu keine Auswirkungen auf die Dosierung und damit auf die Druckqualität. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist anhand eines Feuchtwerkes für eine Kleinoffsetmaschine in der Zeichnung dargestellt. 



   Dem Plattenzylinder (Folienzylinder)   (1)   ist eine Auftragswalze (2) zugeordnet. Diese wird zunächst über einen Farbwerksstrang, bestehend aus einer Reibwalze (3), einer Zuführwalze (4), einer Heberwalze (5) sowie einer Duktorwalze (6), mit Druckfarbe (7) versorgt. 



   Dem Farbwerk gegenüberliegend befindet sich ein aus vier Walzen bestehendes Feuchtwerk (19). Zwecks zusätzlicher Verreibung und Speicherung von Farbe (7) bzw. Feuchtmittel (20) sind der Auftragswalze (2) darüber hinaus mehrere Verreibwalzen (8, 9) und Speicherwalzen   (10)   zugeordnet. 



   Für die Feuchtmittelversorgung ist zunächst ein Feuchtmittelbehälter (11) vorgesehen, in den die mit einer bestimmten Drehzahl (nl) angetriebene Tauchwalze (12) teilweise eintaucht. Das von dieser Walze aufgenommene Feuchtmittel (20) wird an einer ersten Dosierstelle (13) von einer Quetschwalze (14) zum Teil wieder herausgedrückt. Über eine durch Friktion angetriebene Übertragwalze (15) gelangt es dann auf eine mit einer zweiten Drehzahl (n2) angetriebenen und darüber hinaus eine Axialbewegung ausführende Übertragwalze (16), die das Feuchtmittel (20) letztlich an die Auftragwalze (2) weitergibt. 



   Die Antriebe zur Erzeugung der genannten unterschiedlichen Drehzahlen, die zu unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeiten der betreffenden Walzen führen, sind nicht dargestellt. Es sind dabei vorzugsweise solche Antriebe zu wählen, die gewisse, möglichst stufenlose Änderungen der Drehzahlen zulassen. 



   Die Mantelflächen der Tauchwalze (12) und der ersten Übertragwalze   (15)   bestehen ebenso wie die Mantelfläche der Quetschwalze (14) aus Hartgummi. Der Mantelflächenwerkstoff der zweiten Übertragwalze (16) ist Kunststoff, beispielsweise Polyamid. 



   Durch diese Werkstoffkombination entsteht aufgrund der mit unterschiedlichen Drehzahlen (nl), (n2) angetriebenen Tauchwalze (12) bzw. zweite Übertragungswalze (16) und aufgrund der unterschiedlichen Reibungskoeffizienten (bei Gummi-Kunststoff geringer als bei Gummi-Gummi) aber gleichen Andrückkräften an den Berührungsstellen (17), (18) mit der ersten Übertragungswalze (15) an der Berührungsstelle   (18)   eine Differenzgeschwindigkeit, so dass dort eine Feuchtmitteldosierung erfolgen kann. 



   Aufgrund der gewählten Werkstoffkombination im aufgezeigten Ausführungsbeispiel ist somit zum einen eine Feuchtmitteldosierung durch mit Differenzgeschwindigkeit angetriebene Walzen möglich und darüber hinaus lassen sich die eingangs geschilderten Nachteile des Standes der Technik sicher vermeiden, wobei natürlich auch eine Werkstoffkombination denkbar ist, die lediglich eine Gummiwalze vorsieht, während alle weiteren Walzen Kunststoff-Mantelflächen aufweisen. 



   Darüber hinaus wäre auch denkbar, die Mantelflächen aller der Auftragswalze (2) vorgeschalteten Walzen 

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 einheitlich zu wählen, z. B. nur Gummi oder nur Kunststoff. Zur Feuchtmitteldosierung und Verreibung müssten dann zwei miteinander in Kontakt stehende Walzen mit unterschiedlichen Drehzahlen angetrieben werden, so dass deren Umfangsgeschwindigkeiten verschieden sind. 



   

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Feuchtwerk für Offsetdruckmaschinen, insbesondere für Kleinoffsetmaschinen mit einer zumindest teilweise in einem Feuchtmittelbehälter eintauchenden Feuchtwerkswalze sowie mit weiteren, die Feuchtflüssigkeit über eine Auftragswalze auf einen Plattenzylinder transportierenden Übertragungswalzen, wobei die Feuchtmitteldosierung und Verreibung im wesentlichen durch mit Differenzgeschwindigkeit angetriebene Walzen erreicht wird, dadurch gekennzeichnet, dass alle der Auftragswalze (2) vorgelagerten Übertragungswalzen (14,15, 16) einschliesslich der Tauchwalze (12) Mantelflächen aus farbfreudigen Materialien aufweisen.
  2. 2. Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei nicht miteinander in Kontakt stehende Feuchtwerkswalzen mit unterschiedlichen Drehzahlen angetrieben werden, während der Antrieb einer diesen zwischengeschalteten und mit beiden in Berührung stehenden Übertragungswalze durch Friktion erfolgt.
  3. 3. Feuchtwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tauchwalze (12) und die zweite Übertragungswalze (16) mit unterschiedlichen Drehzahlen (nl, n2) angetrieben werden, während der Antrieb der zwischengeschalteten Übertragungswalze (15) durch Friktion erfolgt, wobei die der Auftragswalze (2) vorgeschaltete Übertragungswalze (16) eine Mantelfläche aus Kunststoff, vorzugsweise Polyamid und alle weiteren Feuchtwerkwalzen (12,14, 15) Mantelflächen aus Gummi aufweisen, so dass die Dosierung mittels Differenzgeschwindigkeit aufgrund des geringeren Reibschlusses an der Berührungsstelle (18) zwischen erster und zweiter Übertragungswalze (15,16) erfolgt.
  4. 4. Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei miteinander in Kontakt stehende Feuchtwerkswalzen mit unterschiedlichen Drehzahlen angetrieben werden.
AT0151883A 1982-06-03 1983-04-26 Feuchtwerk fuer offsetdruckmaschinen, insbesondere fuer kleinoffsetmaschinen AT390032B (de)

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ATA151883A ATA151883A (de) 1989-08-15
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JPH0750199Y2 (ja) * 1989-05-16 1995-11-15 株式会社小森コーポレーション 印刷機の給水装置

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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JPS5812444B2 (ja) * 1975-04-25 1983-03-08 株式会社日立製作所 蒸気タ−ビンの変圧制御装置

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ATA151883A (de) 1989-08-15
IT8322025U1 (it) 1984-12-02
IT8322025V0 (it) 1983-06-02
JPS5924334U (ja) 1984-02-15

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