AT390263B - Fuellwagen zur kohlebeschickung von horizontalkammer-verkokungsoefen - Google Patents
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
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Description
Nr. 390 263
Die Erfindung betrifft einen Füllwagen zur Kohlebeschickung eines Horizontalkammer-Verkokungsofens mit Fülltrichtern, denen jeweils ein mittels eines Elektromotors angetriebenes Zellenrad zugeordnet ist.
Ein derartiger Füllwagen ist in der DE-PS 30 27 214 beschrieben. Jedes Zellenrad wird mit einer geeigneten Drehzahl angetrieben. Zur Beschleunigung des Füllvorganges einer Koksofenkammer ist an sich eine möglichst hohe Drehzahl wünschenswert. Es hat sich jedoch gezeigt, daß bei hohen Füllgeschwindigkeiten Kohle-Verstopfungen in der Koksofenkammer auftreten können, wodurch die Vorteile einer hohen Füllgeschwindigkeit aufgehoben sind. In der Praxis wird deshalb das Zellenrad mit einer mittleren Drehzahl angetrieben.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Füllwagen der eingangs genannten Art vorzuschlagen, bei dem trotz hoher Füllgeschwindigkeit der Koksofenkammer diese nicht verstopft.
Erfindungsgemäß wird obige Aufgabe dadurch gelöst, daß die Drehzahl des Zellenrades zu Beginn des Füllvorganges der Koksofenkammer höher ist als gegen Ende des Füllvorganges. Der Erfindung liegt dabei die Erkenntnis zugrunde, daß Kohleverstopfungen bei hohen Füllgeschwindigkeiten immer gegen Ende des Füllvorganges auftreten. Durch die Erfindung ist erreicht, daß zu Beginn des Füllvorganges das Zellenrad mit hohen Drehzahlen umläuft, so daß eine hohe Füllgeschwindigkeit gegeben ist. Diese führt zu einer hohen Dichte der Kohle in der Ofenkammer, wodurch erreicht ist, daß die Ofenkammer mehr Kohle aufnehmen kann als bei einer geringer dicht geschütteten Kohle. Außerdem wird dadurch auch die Koksqualität verbessert.
Gegen Ende des Füllvorganges ist die Drehzahl des Zellenrades kleiner als zu Beginn des Füllvorganges. Dadurch werden Verstopfungen der Kohle vermieden. Da die Füllgeschwindigkeit zu Beginn des Füllvorganges wesentlich größer sein kann als nach dem Stand der Technik, läßt sich eine Verkürzung der Fülldauer insgesamt selbst dann erreichen, wenn gegen Ende des Füllvorganges die Füllgeschwindigkeit kleiner ist als beim Stand der Technik.
Die Herabsetzung der Drehzahl des Zellenrades zwischen dem Beginn des Füllvorganges und dessen Ende kann kontinuierlich oder stufenweise in einer oder mehreren Stufen erfolgen. Es ist auch möglich, die Drehzahl des Zellenrades so zu steuern, daß es bis zu einem mittleren Füllstand der Ofenkammer mit gleichmäßig hoher Drehzahl läuft und die Drehzahl dann um eine Stufe äbzusenken und sie danach kontinuierlich zu reduzieren.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels.
In der Zeichnung zeigen:
Figur 1 einen Füllwagen in Teilansicht, und
Figur 2 eine Ansteuerschaltung einer der Zellenräder des Füllwagens.
Ein Füllwagen (1) ist auf einer Ofendecke (2) verfahrbar. Über Ofenkammeröffhungen (3) sind Kohlebehälter (4) angeordnet. Jeder Kohlebehälter (4) weist einen Fülltrichter (5) auf, der über eine Austragsöffnung (6) in ein Zellenradgehäuse (7) mündet In dem Zellenradgehäuse (7) ist an einer Welle (8) eines Getriebes (9) ein Zellenrad gelagert. Unten am Zellenradgehäuse (7) ist eine Übergabeöffhung (10) vorgesehen, welche in einen Entleerungsstutzen (11) mündet Der Entleerungsstutzen (11) weist unten eine Entleerungsöffnung (12) auf, deren Querschnitt dem Querschnitt der Ofenkammeröffnung (3) angepaßt ist Die Anzahl der am Füllwagen (1) vorgesehenen Kohlebehälter (4) bzw. Zellenräder ist gleich der Anzahl der Einfüllöffnungen einer Ofenkammer.
Jedes Zellenrad ist über das ihm zugeordnete Getriebe (9) von einem Elektromotor (13) antreibbar. Jedem der Elektromotore (13) ist zur Drehzahlsteuerung ein Frequenzumformer (14) vorgeschaltet, der von einer Ansteuerschaltung (15) zu steuern ist. Der Frequenzumformer (14) und die Ansteuerschaltung (15) bilden ein Drehzahlstellgerät für die Drehzahl des jeweiligen Zellenrades.
Als Frequenzumformer (14) läßt sich ein handelsübliches Bauteil verwenden, wie es beispielsweise unter dem Handelsnamen WE-Contasyn zur Steuerung von Drehstrommotoren bekannt ist. Den Ansteuerschaltungen (15) ist eine gemeinsame Ein-Abschalteinrichtung (16) vorgeschaltet.
Die Ansteuerschaltung (15) weist einen Schaltkontakt (17) auf, dem ein Handschaltkontakt (18) in Reihe geschaltet ist. Außerdem ist ein weiterer Schaltkontakt (19) vorgesehen, mit dem ein Potentiometer (20) zu schalten ist. Ein Handschaltkontakt (21) ist zur Drehrichtungsumkehr des Motors (13) vorgesehen.
Der Schaltkontakt (17) wird von einer Relaiswicklung (22) der Ein-Abschalteinrichtung (16) betätigt, der ein Schalter (23) in Reihe zugeordnet ist Der Schaltkontakt 09) wird von einer Relaiswicklung (24) betätigt, der einem Schalter (25) der Ein-Abschalteinrichtung (16) in Reihe geschaltet ist. Die Relaiswicklungen (22) und (24) schalten die Schaltkontakte (17) und (19) aller Ansteuerschaltungen (15). Über eine Schaltkontaktanordnung (26) ist die Ein-Abschalteinrichtung (16) abschaltbar.
Die Funktionsweise der beschriebenen Einrichtung ist etwa folgende:
Wird bei geschlossener Schaltkontaktanordnung (26) der Schalter (23) geschlossen, dann wird der Schaltkontakt (17) betätigt, so daß die Motore (13) und damit die Zellenräder mit maximaler Drehzahl laufen. Es wird also Kohle mit hoher Füllgeschwindigkeit in die Ofenkammer gefüllt Bei Erreichen eines gewissen Füllstandes wird anstelle des Schalters (23) der Schalter (25) betätigt Dadurch reduziert rieh die Drehzahl der Motore (13) entsprechend der Einstellung der Potentiometer (20). Dementsprechend erniedrigt sich auch die FüUgeschwindigkeiL Nach der vollständigen Füllung der Ofenkamm» wird die Ein-Abschalteinrichtung (16) abgeschaltet
Bei der beschrieben»! Einrichtung werden alle Zellenräder gleichzeitig ein- und abgeschaltet -2-
Claims (5)
- Nr. 390 263 { PATENTANSPRÜCHE 1. Füllwagen zur Kohlebeschickung eines Horizontalkammer-Verkokungsofens mit Fülltrichtern, denen jeweils ein mittels eines Elektromotors angetriebenes Zellenrad zugeordnet ist, das mehrere aneinandergrenzende Zellen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (13) jedes Zellenrades über ein Drehzahlstellgerät (14,15) so gesteuert ist, daß die Drehzahl des Zellenrades zu Beginn des Füllvorganges der Koksofenkammer höher ist als gegen Ende des Füllvorganges.
- 2. Füllwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl des Zellenrades in einer oder mehreren Stufen erniedrigt wird.
- 3. Füllwagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl kontinuierlich abgesenkt wird.
- 4. Füllwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehzahlstellgerät von einem Frequenzumformer (14) mit Ansteuerschaltung (15) gebildet ist
- 5. Füllwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß den Drehzahlstellgeräten (14, 15) der Elektromotore (13) eine gemeinsame Ein-Abschalteinrichtung (16) vorgeschaltet ist Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -3-
Applications Claiming Priority (1)
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