AT390384B - Skibindung fuer einen langlauf- oder tourenski - Google Patents

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AT390384B
AT390384B AT189786A AT189786A AT390384B AT 390384 B AT390384 B AT 390384B AT 189786 A AT189786 A AT 189786A AT 189786 A AT189786 A AT 189786A AT 390384 B AT390384 B AT 390384B
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Alois Ing Himmetsberger
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Amf Sport Freizeitgeraete
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/20Non-self-releasing bindings with special sole edge holders instead of toe-straps

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Nr. 390 384
Die Erfindung bezieht sich auf eine Skibindung gemäß dem Stammpatent Nr. 387 912. Diese Skibindung hat sich in der Praxis zwar bewährt, sie hat jedoch den Nachteil, daß sie bei einem Frontalsturz des Skiläufers sich nicht öffnet.
Es wurde zwar bei einer Skibindung für einen Langlaufski bereits der Vorschlag gemacht, durch einen besonderen Mechanismus, der von einem gegebenenfalls einstellbaren Anschlag des Skischuhs betätigt wird, ein Öffnen der Bindung bei einem Frontalsturz herbeizuführen (s. FR-PS 2 517 549). Doch hat diese Ausführung den Nachteil, daß das Öffnen erst dann stattfindet, wenn der Skischuh senkrecht zur Skioberseite verläuft, der Skiläufer also bereits im Schnee liegt
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, diesen Nachteil zu beseitigen und die Skibindung gemäß dem Stammpatent mit einer Sicherheitseinrichtung auszustatten, die ein Öffnen der Bindung bereits dann herbeiführt, wenn der Winkel der bei einem normalen Langlauf stattfindenden Schwenkbewegung des Skischuhs bereits geringfügig überschritten wird.
Ausgehend von einer Skibindung nach dem Stammpatent wird diese Aufgabe durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des Anspruches 1 gelöst Da die Größe und Anordnung des Anschlages dem Konstrukteur überlassen ist, hat dieser die Möglichkeit, den vom Skischuh zurückgelegten Schwenkwinkel zu bestimmen, bei welchem die Auslösung der Bindung beginnen soll.
Die Maßnahme des Anspruches 2 hat den Vorteil, daß der Anschlag im Inneren der Bindung untergebracht ist und dadurch gegen Verschmutzung und Vereisung geschützt ist
Der Gegenstand des Anspruches 3 wieder ermöglicht eine robustere Ausbildung der Anschläge und der Gegenanschläge, wobei die Gefahr eines Knickens eines Gegenanschlages ausgeschlossen ist
In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes rein schematisch dargestellt In Fig. 1 ist ein Längsmittelschnitt durch eine erste Ausführungsform in der Gleitphase, in Fig. 2 in der Abstoßphase, in Fig. 3 bei einem Frontalsturz und in Fig. 4 nach Freigabe des Skischuhs dargestellt. Fig. 5 ist eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform während der Gleitphase und Fig. 6 eine Seitenansicht zu Beginn eines Frontalsturzes.
In den Fig. 1 bis 4 ist mit (1) die Skibindung in ihrer Gesamtheit bezeichnet Sie besitzt eine am Ski befestigte Grundplatte (2), welche im Bereich ihres vorderen Endes einen in Draufsicht U-förmigen Ansatz (2a) besitzt. In diesen Ansatz (2a) ist eine Querachse (3) gelagert, auf der sowohl ein Schwenkteil (4) als auch ein Haltebügel (5) gelagert ist. Der Haltebügel (5) besitzt eine Platte (5a) und zwei seitliche Führungen (5b) für eine Sohlenverlängerung des Skischuhs. Außerdem ist der Haltebügel (5) mit einem Steg (5c) versehen, der eine Rastnut (5d) aufweist. Weiters befindet sich auf der Querachse (3) eine Schenkelfeder (6), welche bestrebt ist, den Haltebügel (5) entgegen dem Uhrzeigersinn nach oben zu verschwenken.
Der Schwenkteil (4), der von einer Gummifeder (13) belastet wird, ist etwa als Winkelhebel ausgebildet. Er trägt an seinem zum Skiende hin gerichteten Hebelarm (4a) einen nach oben gerichteten Ansatz (7), der zum Eingriff in ein entsprechendes Loch der Sohlenverlängerung des Skischuhs bestimmt ist Im anderen Hebelarm (4b) ist eine Achse (8) befestigt auf der ein zweiarmiger Hebel (9) gelagert ist Der eine Arm (9a) des Hebels (9) trägt eine Rastnase, wogegen der andere Arm (9b) eine Ausnehmung (10) zum Eingriff der Spitze eines Skistockes aufweist. Der Innenseite des Armes (9a) ist ein Gegenanschlag (2b) zugeordnet, welcher vom Ansatz (2a) der Grundplatte (2) zum Skiende hin ragt. Der Hebel (9) steht unter dem Einfluß einer Feder (12), die bestrebt ist ihn im Uhrzeigersinn zu verschwenken.
In der Gleitphase der Skibindung (1) nehmen alle Bauteile die in Fig. 1 dargestellte Lage ein, indem der Arm (9a) mit seinem Ende in die Rastnut ,(5d) eingreift Schwenkteil (4) und Haltebügel (5) sind sohin gegeneinander verriegelt und bilden eine Einheit. Während der Abstoßphase (s. Fig. 2) varschwenkt sich die vom Schwenkteil (4) und dem Haltebügel (5) gebildete Einheit entgegen dem Uhrzeigersinn. Findet jedoch während der des Langlaufes ein Frontalsturz des Skiläufers statt, so drückt der Gegenanschlag (2b) der Grundplatte (2) den Arm (9a) des Hebels (9) aus der Rastnut (5d) des Steges (5c) des Haltebügels, wodurch die Verbindung zwischen Haltebügel (5) und Schwenkteil (4) unterbrochen wird (vgl. Fig. 3). Der Skischuh kann daher die Bindung verlassen, und der Arm (9a) des Hebels (9) gleitet über den Steg (5d) des Haltebügels (5) unter dem Einfluß der Feder (12) nach unten, wobei sich der Hebel (9) im Uhrzeigersinn verdreht.
Die in den Fig. 5 und 6 dargestellte Ausführungsform einer Skibindung (Γ) ist der zuerst behandelten sehr ähnlich. Sie unterscheidet sich von dieser lediglich dadurch, daß der Anschlag am zweiarmigen Hebel (9') von zwei Nasen (9'c) gebildet ist, die im Bereich der Seitenwände des Hebels (9') angeordnet sind und die von der Achse (8') weg radial nach unten und zur Skispitze hin verlaufen. Diesen beiden Nasen (9'c) sind zwei nach oben ragende Gegenanschläge (2'b) zugeordnet, deren beide Anschlagflächen etwa senkrecht zur Skioberseite verlaufen. Während des normalen Langlaufes pendelt die von dem Schwenkteil (4') und dem Haltebügel (5*) gebildete Einheit zwischen den Lagen gemäß den Fig. 5 und 6 hin und her. Findet während der Fahrt des Skiläufers jedoch ein Frontalsturz desselben statt, so kommen die Nasen (9'c) des Hebels (9') zur Anlage an den Gegenanschlägen (2'b) der Grundplatte (2'), während sich die Einheit aus Schwenkteil (4') und Haltebügel (5') weiter entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt. Dadurch wird aber der Arm (9'a) des Hebels (9') aus der Rastnut (5'd) herausgehoben, was ein Lösen der Verbindung zwischen Haltebügel (5') und Schwenkteil (4') zur Folge hat. -2-

Claims (3)

  1. Nr. 390 384 Der Skischuh kann daher auch hier die Bindung (Γ) verlassen. Die Erfindung ist nicht an die in der Zeichnung dargestellten und im vorstehenden beschriebenen Ausführungsbeispiele gebunden. Vielmehr wäre es denkbar, den den Hebel verschwenkenden Gegenanschlag auch an einer anderen Stelle als dargestellt anzuordnen. PATENTANSPRÜCHE 1. Skibindung für einen Langlauf- oder Tourenski, mit einem Haltebügel od. dgl., welcher sowohl gemeinsam mit einem mindestens einen Veiriegelungszapfen tragenden Schwenkteil, als auch zwecks Überganges zwischen Schließ- und Offenstellung relativ zu diesem um eine horizontale Querachse schwenkbar gelagert ist, wobei in der Schließstellung der Bindung der Haltebügel eine vordere Sohlenverlängerung des Schuhs übergreift und eine lösbare Sperre die Schließstellung fixiert, während mindestens ein Verriegelungszapfen Öffnungen in der Sohlenverlängerung von unten her durchsetzt, wogegen in der Offenstellung der Veiriegelungszapfen aus dem Inneren des Haltebügels entfernt ist, wobei der Schwenkteil um eine skifeste Querachse hochschwenkbar ist, die in seinem vorderen Bereich angeordnet ist, welche Querachse auch für die Verschwenkung des Haltebügels relativ zum Schwenkteil im vorderen Bereich des Haltebügels vorgesehen ist, wobei weiters eine Feder Haltebügel und Schwenkteil im Sinne eines Auseinanderspreizens belastet, und wobei schließlich die Sperre als ein durch eine weitere Feder belasteter zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, welcher an einem nach oben ragenden Fortsatz des Schwenkteiles gelagert ist und am Haltebügel angieift, nach Patent Nr. 387 912, dadurch gekennzeichnet, daß dem zweiarmigen Hebel (9,9') mindestens ein Anschlag (9a, 9'c) angeordnet ist, dem ein Gegenanschlag (2b, 2'b) an einer die Querachse (3,3') tragenden Grundplatte (2,2') zugeordnet ist, welcher Gegenanschlag (2b, 2'b) während des Langlaufes sich in einem Abstand vom Anschlag (9a, 9'c) befindet und bei einem Frontalsturz des Skiläufers nach Zurücklegen eines vorgegebenen Schwenkwinkels des Schwenkteiles (4,4') am Anschlag (9a, 9'c) zur Anlage kommend den Hebel (9,9') verschwenkt und dadurch eine Freigabe des Skischuhs herbeiführt.
  2. 2. Bindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag des Hebels (9) von der Innenseite des die Rastnase tragenden Hebelarmes (9a) gebildet ist, und daß der Gegenanschlag (2b) der Grundplatte (2) im Bereich der Längsmittelebene der Skibindung (1) angeordnet ist (Fig. 1 bis 4).
  3. 3. Bindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Hebel (9') zwei Anschläge (9'c) angeordnet sind, welche an die beiden Seitenwände des Hebels angesetzt sind und denen zwei Gegenanschläge (2'b) an der Grundplatte (2') zugeordnet sind (Fig. 5 und 6). Hiezu 3 Blatt Zeichnungen -3-
AT189786A 1984-09-26 1986-07-14 Skibindung fuer einen langlauf- oder tourenski AT390384B (de)

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DE8787109509T DE3762804D1 (de) 1986-07-14 1987-07-02 Skibindung.
NO872907A NO162648C (no) 1986-07-14 1987-07-13 Skibinding.

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT341393B (de) * 1975-12-19 1978-02-10 Smolka & Co Wiener Metall Auslosebindung
FR2517549B3 (de) * 1981-12-03 1984-12-14 Delery Marc
EP0183000A2 (de) * 1984-09-26 1986-06-04 Tmc Corporation Skibindung

Patent Citations (3)

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EP0183000A2 (de) * 1984-09-26 1986-06-04 Tmc Corporation Skibindung

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