AT390639B - Einstemmschloss mit umstellbarer falle - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
- E05B63/04—Locks or fastenings with special structural characteristics for alternative use on the right-hand or left-hand side of wings
- E05B63/044—Locks or fastenings with special structural characteristics for alternative use on the right-hand or left-hand side of wings with reversible bolt or bolt head
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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- E05B15/00—Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
- E05B15/0093—Weight arrangements in locks; gravity activated lock parts
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Description
Nr. 390 639
Die Erfindung betrifft ein Einstemmschloß mit umstellbarer Falle, die durch die Ffihrungsfiffnung im Stulp in das Innere des Schloßkastens zuriickschiebbar und dort in einer Umstellposition um eine in Richtung der Verschiebebewegung laufende Achse drehbar ist, wobei in der Schloßplatte bzw. in der Schloßdecke an die Führungsöffnung im Stulp anschließende Ausnehmungen vorgesehen sind, die mindestens der Länge und der Höhe der Falle entsprechen.
Vor dem Einbau eines Einstemmschlosses muß die Falle der Schließrichtung der Türe angepaßt werden, damit die schräge Auflauffläche der Falle dem Schließblech im Stock zugewendet ist und nicht etwa der Rücken der Falle. Zur Umstellung wird bei der in Rede stehenden Ausführung eines Einstemmschlosses die Falle vor dem Einbau in das Innere des Schloßkastens zurückgedriickt und hündisch durch seitliche Fenster in der Schloßplatte bzw. Schloßdecke um 180 ° umgedreht. Die Falle schnappt sodann wieder aus dem Schloßkasten und der Führungsöffnung im Stulp heraus. Die Konstruktion ist sehr vorteilhaft, weil die Umstellung der Falle ohne Werkzeug durchgeführt werden kann. Es kann bei dieser Konstruktion allerdings Vorkommen, daß etwa beim heftigen Zuschlägen einer Tür eine Falle durch den Schlag an das Schließblech bis in den Schloßkasten hinein beschleunigt wird und es kann darüber hinaus der Fall eintreten, daß sich die Falle in der Endstellung etwas verdreht, sodaß sie an der Rückseite des Stulpes hängen bleibt und nicht mehr in die Gebrauchslage über den Stulp heraustritt.
Die Erfindung zielt darauf ab, diese Störungsmöglichkeit zu beseitigen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß im Schloßkasten ein wegschwenkbarer oder wegschiebbarer Anschlag zur Begrenzung der Einschubbewegung der Falle vor Erreichen der Umstellposition vorgesehen ist. Der Anschlag verhindert ein unerwünschtes Einschieben der Falle bis in die Umstellposition. Die Fallenbewegung wird auf den normalen Betriebsfall eingeschränkt. Erst durch ein Wegschwenken oder Verschieben des Anschlages wird der gesamte Verschiebungsweg freigegeben, der dann das Umstellen ermöglicht. Es ist zweckmäßig, wenn als Anschlag eine im Schloßkasten frei drehbar oder verschiebbar gelagerte Klinke vorgesehen ist, die in der Einbaulage des Einstemmschlosses unter dem Einfluß der Schwerkraft in den Verschiebungsweg der Falle bzw. eines zusammen mit der Falle zurückschiebbaren Bauteiles eingreift. Durch Umdrehen des noch nicht eingebauten Schlosses hebt die Klinke von der Falle bzw. dem Fallenschaft ab. Dadurch kommt der Anschlag nicht zur Wirkung und die Umstellung der Falle kann durchgeführt werden. In der Einbaulage allerdings ist ein Verschieben der Falle in die Umstellposition infolge der unter der Wirkung der Schwerkraft einfallenden Klinke nicht möglich. Hier kommt der Anschlag zur Wirkung.
Eine alternative Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß als Anschlag eine im Schloßkasten drehbar oder verschiebbar gelagerte Klinke vorgesehen ist, die unter Federkraft in den Verschiebungsweg der Falle bzw. eines zusammen mit der Falle zurückschiebbaren Bauteiles, insbesondere eines Fallenschaftes eingreift und daß ein Mitnehmer, beispielsweise ein von Hand aus betätigter Schieber zum Ausheben der Klinke gegen die Federkraft und zur Freigabe der Verschiebung der Falle in die Umstellposition an der Klinke angreift. Das Ausheben der Klinke und damit Unwirksammachen des Anschlages erfolgt dann durch Verschieben oder Verdrehen eines Mitnehmers, wie etwa Hebels von Hand aus gegen Federkraft. Sobald die äußere Einwirkung wegfällt, steht die Klinke wieder unter dem Einfluß der Federkraft. Die Klinke wird gegen eine Gleitfläche der Falle bzw. des Fallenschaftes gedrückt und stößt beim Hineindrücken der Falle gegen einen Vorsprung in der Gleitfläche, sodaß der Verschiebungsweg auf den normalen Fallenbetrieb beschränkt wird.
Bei der ohne Federkraft, lediglich unter dem Einfluß der Schwerkraft arbeitenden Ausführungsform ist es zweckmäßig, wenn die Klinke an einer die beiden Schloßkastenhälften verbindenden Gewindehülse - in der Einbaulage gesehen oberhalb des als Drehachse ausgebildeten und horizontal verschiebbaren Fallenschaftes - frei drehbar gelagert ist, wenn das die Klinke in der Einbaulage an dem Fallenschaft anliegt und wenn auf dem Fallenschaft in einem Abstand von der Klinke, der etwa dem Fallenausschluß entspricht, eine Anschlagfläche, wie etwa ein Absatz vorgesehen ist Diese konkrete Ausführungsform ist besonders einfach im Aufbau, weil es nur erforderlich ist, als zusätzlichen Bauteil eine Klinke in den Schloßkasten einzulegen.
Ein Ausführungsbeispiel ist in den Zeichnungen dargestellt. Die Figuren zeigen jeweils ein Einstemmschloß, wobei nur die für das Verständnis der Erfindung notwendigen Bauteile eingezeichnet wurden. Fig. 1 zeigt das Einstemmschloß in der Einbaulage, Fig. 2 das Einstemmschloß bei Betätigung des Drückers bzw. mit einer Fallenstellung beim Zuschlägen der Tür und Fig. 3 das Einstemmschloß in der für das Umstellen auf den Kopf gestellten Lage.
Ein Einstemmschloß, wie es in Fig. 1 und 2 zu der Einbaulage dargestellt ist, umfaßt eine durch einen Stulp (1) durchgreifende Falle (2), deren Fallenschaft (3) in Form einer zylindrischen Drehachse im Inneren des Schloßgehäuses (4) gelagert ist. Zur Lagerung des Fallenschaftes (3) sind aus der Schloßplatte (5) Lappen (6) ausgeschnitten und in das Innere des Schloßgehäuses (4) gebogen. Es können ferner in der Schloßplatte (5) sowie in der gegenüberliegenden Schloßdecke zylindrische Lagerhalbschalen ausgeprägt sein, die sich an den Fallenschaft (3) zu seiner axialen Führung anlegen. Die Fallenbetätigung erfolgt über einen Drücker und eine Nuß (7) bzw. über einen nicht dargestellten Wechsel. Ferner weist die Schloßplatte (5) sowie die Schloßdecke jeweils eine Ausnehmung (8) zum Durchdrehen der Falle (2) auf. Im Inneren des Schloßkastens (4) ist ferner auf einer Gewindehülse (9), die zum Zusammenschrauben der Schloßplatte (5) mit der Schloßdecke ohnehin vorgesehen ist, eine Klinke (10) drehbar gelagert. Die Klinke (10) liegt in der Einbauposition des Schlosses gemäß Fig. 1 und 2 an einer Gleitfläche des zylindrischen Fallenschaftes (3) an. Ein Absatz (11) bildet -2-
Claims (4)
- Nr. 390 639 zusammen mit der Klinke (10) einen Anschlag, der ein Verschieben der Falle über die in Fig. 2 dargestellte Position hinaus unterbindet. Wenn etwa eine Türe zugestoßen wird, dann begrenzt die Klinke (10) und der Anschlag (11) den Verschiebungsweg der Falle (2). Eine ungewollte Verschiebung bis in die Umstellposition, also in den Bereich der Öffnung (8), ist nicht möglich. Damit besteht in der Einbaulage des Schlosses keinerlei Gefahr, daß die Falle (2) hinter dem Stulp (1) blockiert. Soll die Falle (2) umgestellt werden, dann wird das nicht eingebaute Schloß auf den Kopf gestellt, d. h. in eine Lage gebracht, die um 180 0 um eine horizontale Achse gedreht ist. In dieser in Fig. 3 dargestellten Lage hebt die Klinke (10) unter der Wirkung der Schwerkraft von dem Fallenschaft ab. Dadurch ist der Absatz (11) außer Funktion und der Anschlag wirkungslos. Die Falle (2) kann in die Umstellposition (also tiefer als bei Normalbetrieb) in das Innere des Schloßkastens (4) gedrik kt werden. Dort ist infolge der seitlichen Öffnungen (8) ein Verdrehen der Falle (2) möglich. Sobald man die verdrehte, noch zurückgesehobene Falle (2) (Fig. 3) losläßt, schnellt sie unter der Wirkung einer nicht dargestellten Fallenfeder in die der Fig. 1 entsprechenden vorgeschobenen Position. PATENTANSPRÜCHE 1. Einstemmschloß mit umstellbarer Falle, die durch die Führungsöffnung im Stulp in das Innere des Schloßkastens zurückschiebbar und dort in einer Umstellposition um eine in Richtung der Verschiebebewegung laufende Achse drehbar ist, wobei in der Schloßplatte bzw. in der Schloßdecke an die Führungsöffnung im Stulp anschließende Ausnehmungen vorgesehen sind, die mindestens gleich der Länge und der Höhe der Falle sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Schloßkasten (4) ein wegschwenkbarer oder wegschiebbarer Anschlag zur Begrenzung der Einschubbewegung der Falle (2) vor Erreichen der Umstellposition vorgesehen ist.
- 2. Einstemmschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Anschlag eine im Schloßkasten frei drehbar oder verschiebbar gelagerte Klinke (10) vorgesehen ist, die in der Einbaulage des Einstemmschlosses unter dem Einfluß der Schwerkraft in den Verschiebungsweg der Falle (2) bzw. eines zusammen mit der Falle zurückschiebbaren Bauteiles eingreift.
- 3. Einstemmschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Anschlag eine im Schloßkasten (4) drehbar oder verschiebbar gelagerte Klinke (10) vorgesehen ist, die unter Federkraft in den Verschiebungsweg der Falle (2) bzw. eines zusammen mit der Falle (2) zurückschiebbaren Bauteiles, insbesondere eines Fallenschaftes (3) eingreift und daß ein Mitnehmer, beispielsweise ein von Hand aus betätigter Schieber zum Ausheben der Klinke (10) gegen die Federkraft und zur Freigabe der Verschiebung der Falle (2) in die Umstellposition an der Klinke (10) angreift.
- 4. Einstemmschloß nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (10) an einer die beiden Schloßkastenhälften verbindenden Gewindehülse (9) in der Einbaulage gesehen oberhalb des als Drehachse ausgebildeten und horizontal verschiebbaren Fallenschaftes (3) frei drehbar gelagert ist, daß die Klinke (10) in der Einbaulage an dem Fallenschaft (3) anliegt und daß auf dem Fallenschaft (3) in einem Abstand von der Klinke (10), der etwa dem Fallenausschluß entspricht, eine Anschlagfläche, wie etwa ein Absatz (11), vorgesehen ist Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT308088A AT390639B (de) | 1988-12-19 | 1988-12-19 | Einstemmschloss mit umstellbarer falle |
Applications Claiming Priority (1)
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| AT308088A AT390639B (de) | 1988-12-19 | 1988-12-19 | Einstemmschloss mit umstellbarer falle |
Publications (2)
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|---|---|
| ATA308088A ATA308088A (de) | 1989-11-15 |
| AT390639B true AT390639B (de) | 1990-06-11 |
Family
ID=3545017
Family Applications (1)
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| AT308088A AT390639B (de) | 1988-12-19 | 1988-12-19 | Einstemmschloss mit umstellbarer falle |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3241962A1 (de) * | 2016-05-02 | 2017-11-08 | Iseo Serrature S.p.A. | Schnappschloss mit modifizierbarer öffnungsrichtung |
-
1988
- 1988-12-19 AT AT308088A patent/AT390639B/de not_active IP Right Cessation
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|---|---|---|---|---|
| EP3241962A1 (de) * | 2016-05-02 | 2017-11-08 | Iseo Serrature S.p.A. | Schnappschloss mit modifizierbarer öffnungsrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| ATA308088A (de) | 1989-11-15 |
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