Nr. 391 247 Die Erfindung betrifft eine Haarklammer bestehend aus zwei miteinander gelenkig verbundenen Bügeln, welche je einen Griffteil und einen Klemmteil aufweisen, wobei die Klemmteile unter Wirkung einer Feder aneinander zur Anlage bringbar sind, wobei die beiden Bügel angenähert in der Ebene der Gelenkachse bogenförmig gekrümmt sind. In den FR-PS 770 291 und FR-PS 779 314 sind Haarklammem der eingangs genannten Art geoffenbart. Diese bekannten Haarklammem weisen Bügel auf, deren Klemmteile zwar in der Ebene der Gelenkachse gekrümmt, aber sonst annähernd einer konstanten Linie folgend ausgebildet sind. Dies hat den Nachteil, daß die bekannten Haarklammem keinen dauerhaften gleichmäßigen Sitz im Haar des Trägers gewährleisten, da der konstante Verlauf der beiden Klemmteile ein Nachgeben und Verrutschen in bezug auf ihre Lage am Kopfhaar erlauben. Der gegenständlichen Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, eine Haarklammer zu schaffen, welche die Nachteile der bekannten Haarklammem ausschließt und welche darüberhinaus erlaubt, an der Formung der Frisur mitzuwirken, insbesondere dem Haar eine bestimmte Formgebung, z. B. Wellung, zu erteilen bzw, das Haar gegenüber dem Kopf auszurichten. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß die Klemmteile in an sich bekannter Weise über zumindest einen Teil ihrer Länge einen wellenförmigen Verlauf aufweisen. Aufgrand der bogenförmigen Krümmung der Bügel kann die erfindungsgemäße Klammer an beliebigen Stellen des Kopfes so angeordnet werden, daß sie, wenn sie der Wölbung des Kopfes entsprechend verläuft, diejenigen Haarsträhnen, welche durch die beiden Klemmteile erfaßt werden, auf zwei Arten ausrichtet, einerseits radial vom Kopf weg verlaufend, und andererseits nebeneinander liegend wellenförmig. Die erfmdungsgemäße Ausbildung der Haarklammer erzielt somit auch den Eindruck einer größeren Haarfülle des Trägers, welcher Eindruck mit den bekannten glatt verlaufenden Haarklammem nicht erreichbar ist. Vorzugsweise sind die Klemmteile mindestens mit drei Wellen ausgebildet. Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine erfmdungsgemäße Haarklammer in Draufsicht, Fig. 2 die Haarklammer gemäß Fig. 1 in Seitenansicht und Fig. 3 die Haarklammer gemäß Fig. 2 mit voneinander abgehobenen Bügeln. Wie aus den Fig. 1 bis 3 ersichtlich ist, besteht eine erfmdungsgemäße Haarklammer aus zwei Bügeln (1) und (2), welche jeweils einen Klemmteil (11), (21), der über zumindest einen Teil seiner Länge gewellt ausgebildet ist, und einen an einem ihrer Enden ausgebildeten Griffteil (12), (22) aufweisen. Im Bereich der Griffteile (12), (22) sind die beiden Bügel (1) und (2) mit seitlichen Laschen (13) und (23) versehen, welche von einem Bolzen (4) durchsetzt sind, wodurch die beiden Bügel (1) und (2) miteinander gelenkig verbunden sind. Im Bereich der beiden Griffteile (12), (22) ist eine Feder (5) vorgesehen, durch welche die von den Griffteilen (11), (12) ausgehenden, gewellten Klemmteile (11), (21) aufeinander gepreßt werden. Die beiden Bügel (1), (2) sind angenähert in derjenigen Ebene, welche den Gelenkbolzen (4) durchsetzt, mit einer Krümmung ausgebildet, welche der Wölbung des Kopfes angenähert gleich ist. Weiters ist der Griffteil (22) mit Durchbrechungen (25) versehen, welche dazu dienen, an der Haarklammer Schmuckelemente befestigen zu können. In gleicher Weise kann auch der Griffteil (12) mit Durchbrechungen ausgebildet sein. In Ergänzung oder alternativ dazu können die beiden Griffteile (12), (22) mit Schmuckelementen dekoriert sein. Eine erfindungsgemäße Haarklammer wird dazu verwendet, am Kopf so angebracht zu werden, daß die Krümmung der beiden Bügel (1), (2) angenähert der Wölbung des Kopfes folgt. Durch fressung der beiden Griffteile (12), (22) können die Klemmteile (11), (21) der beiden Bügel (1), (2) voneinander abgehoben werden, worauf zwischen diese Haarsträhnen eingelegt werden können. Sobald die beiden Griffteile (12), (22) freigegeben werden, werden die beiden Klemmteile (11), (21) der Bügel (1), (2) unter Wirkung der Feder (5) aufeinandergepreßt, wodurch die durch die Haarklammer erfaßten Haarsträhnen in ihrer Lage fixiert sind. Hierbei können durch eine erfindungsgemäße Haarklammer relativ große Bereiche des Kopfhaares erfaßt und zu Frisuren geformt werden. PATENTANSPRÜCHE 1. Haarklammer bestehend aus zwei miteinander gelenkig verbundenen Bügeln, welche je einen Griffteil und einen Klemmteil aufweisen, wobei die Klemmteile unter Wirkung einer Feder aneinander zur Anlage bringbar sind, wobei die beiden Bügel angenähert in der Ebene der Gelenkachse bogenförmig gekrümmt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmteile (11, 21) in an sich bekannter Weise über zumindest einen Teil ihrer Länge einen wellenförmigen Verlauf aufweisen. -2- 5 Nr. 391 247