AT391549B - Umlaufwasserheizanlage - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
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Description
Nr. 391 549
Die Erfindung betrifft eine Umlaufwasserheizanlage, bestehend aus einem einen Umlaufwasserheizer enthaltenden Heizzweig und einem an diesen Heizzweig über ein Dreiwegeventil bedarfsweise anschließbaren Brauchwasserbereiter sowie mindestens einen Heizkörper aufweisenden Heizköiperzweig.
Aufgabe der Erfindung ist eine Vereinfachung der Anlage und eine Verringerung der für eine solche Anlage erforderlichen Armaturen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß ein dem Heizkörperzweig zugeordnetes Überströmventil im Dreiwegeventil angeordnet ist.
Nach einer besonders günstigen und vorteilhaften Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes kann der Einlaß des Überströmventiles dem Brauchwasserbereiter zugeordnet sein.
Der Erfindungsgegenstand ist nachstehend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert.
Im einzelnen zeigen
Fig. 1 das Schema einer Wasserheizanlage der eingangs definierten Gattung und
Fig. 2 ein dieser Anlage zugehöriges Ventil im Axialschnitt.
Gemäß Fig. 1 umfaßt die Anlage einen von einem Brenner (1) beheizten Primärwärmetauscher (2) und bildet mit dem Vorlauf (3) und dem Rücklauf (4) einen Heizkreis, der über Heizkörper (5) geführt ist und eine Umlaufpumpe (6) enthält.
Diesem Heizkreis (3 - 4) ist über eine Zweigleitung (7) ein Brauchwasser liefernder Sekundärwärmetauscher (8) anschließbar, dessen Brauchwasserzapfleitung mit (9) und dessen Kaltwasserversorgungsleitung mit (10) bezeichnet ist. Ventile (11) regeln vor jedem Heizköqper (5) die bedarfsweise Abnahme der Heizwärme. Ferner ist in diesem Heizkreis (3 - 4) ein Dreiwegeventil (12) vorgesehen.
Dieses Dreiwegeventil (12) ist derart gestaltet, daß es zwei Stellungen einzunehmen vermag. In der einen Stellung wird die Rücklaufleitung (14) des Sekundär Wärmetauschers (8) mit der Rücklaufleitung (4) zum Primärwärmetauscher (2) verbunden, in der anderen Stellung wird die Rücklaufleitung (15) der Heizkörper (5) mit der Rücklaufleitung (4) verbunden.
Das Ventil (12) weist eine Betätigungsvorrichtung (16) auf.
In der Fig. 2 ist das Ventil (12) selbst dargestellt. Es besteht aus einem Ventilunterteil (17) und einer Schaltanordnung (18). Im Ventilunterteil (17) münden die Leitung (14) und die Rücklaufleitung (15) der Heizkörper (5). Ferner ist die Rücklaufleitung (4) des mit der Umlaufpumpe (6) ausgestatteten Heizkreises (3 - 4) ersichtlich.
Der Rücklaufleitung (14) des Sekundärwärmetauschers (8) ist ein erster Ventilsitz (19) zugeordnet, der Rücklaufleitung (15) der Heizkörper (5) ein zweiter Ventilsitz (20). Zwischen diesen beiden Ventilsitzen (19) und (20) ist ein Ventilkörper (21) gelagert, der entweder den einen oder anderen Ventilsitz (19) oder (20) vollständig sperrt; Mittelstellungen sind unmöglich.
Der Venilköiper (21) wird in der Ruhelage durch eine Druckfeder (22) gegen den Ventilsitz (20) gedrückt. Diese Druckfeder (22) stützt sich im Innenraum der Rücklaufleitung (14) des Sekundärwärmetauschers (8) ab. Der Ventilkörper (21) weist Durchgangsöffnungen (23) auf, die auf einem Kreis angeordnet sind. Diese Durchgangsöffnungen (23) können durch einen weiteren Ventil-Hilfsköiper (24) abgedeckt werden, der unter der Wirkung einer Feder (25) steht, die sich im Innenraum der Rücklaufleitung (15) der Heizkörper (5) abstützt Diese Feder (25) hat das Bestreben, sämdiche Durchgangsöffnungen (23) abzudecken, und zwar unabhängig von der jeweiligen Stellung des Ventilkörpers (21). Die Rückstellkraft der Feder (25) ist wesentlich kleiner als die der Feder (22).
Der Ventilkörper (21) ist mit einer Stellstange (26) versehen, die sich gegen einen Membranteller (27) abstützt. Dieser Membranteller (27) liegt seinerseits an einer Membran (28) an, die innerhalb eines Gehäuses (29) angeordnet ist, das mit der Membran (28) und dem Membranteller (27) die Stellvorrichtung (16) für das Ventil (12) verkörpert. Beiderseits der Membran (28) entstehen Druckräume (30) und (31), die über ein nicht dargestelltes Servo-Umschaltventil mit dem Druckstutzen und dem Saugstutzen der Umlaufpumpe (6) verbunden sind. Durch diese Druckdifferenz kann die Membran (28) nach der einen oder anderen Richtung beaufschlagt werden und somit kann der Ventilkörper (21) die eine oder andere Stellung einnehmen, je nachdem, ob die Membran (28) die Rückstellkraft der Feder (22) überwindet oder diese freigibt. Dadurch bleibt der Differenzdruck über dem Heizkreis weitgehend konstant, auch wenn das beispielsweise thermostatisch gesteuerte Venil (11) den Durchsatz im Heizkörperkreis (15) bis gegen Null verringert und nur der Wasserumlauf über den Sekundärwärmetauscher (8) aufrechterhalten bleibt.
Die Stellstange (26) ist mittels einer Stopfbuchse (32) gegenüber dem anderen Druckraum, bestehend aus den Leitungen (15) und (4), abgedichtet.
Die Erfindung kommt insbesondere dann zum Tragen, wenn das Dreiwegeventil (12) auf Heizbetrieb geschaltet ist. In diesem Fall ist die Rücklaufleitung (14) des Sekundärwärmetauschers (8) gegenüber der Rücklaufleitung (4) des Primärwärmetauschers (2) abgesperrt, wobei der Ventilkörper (21) die nicht dargestellte Lage einnimmt. Übersteigt in diesem Betriebszustand der Differenzdruck zwischen den in der Vorlaufleitung (3) und der Rücklaufleitung (15) herrschenden Drücken einen vorwählbaren Wert, dann liegt diese Druckdifferenz über den Querschnitten sämtlicher Durchgangsöffnungen (23) an der Unterseite des Ventil-Hilfskörpers (24) an und öffnet das Ventil gegen die Rückstellkraft der Feder (25). Damit wird dieser Differenzdruck abgebaut, indem -2-
Claims (2)
- Nr. 391 549 das überschüssige Wasser über den vom Sekundärwärmetauscher verkörperten Brauchwasserbereiter (8) abgeleitet wird. Es wird also über sämtliche Heizkörper (5) eine bestimmte Druckdifferenz aufrechterhalten und kann nicht überschritten werden. Dank der Erfindung tritt der besondere Vorteil ein, daß man einen bestimmten Differenzdruck über sämtliche 5 Heizkörper (5) aufrechterhalten kann, ohne eine gesonderte Leitung zum Druckabbau vorsehen zu müssen. Erfindungsgemäß wird dazu die ohnehin notwendige, über den Sekundärwärmetauscher (8) geführte Zweigleitung (14) eingesetzt. Außerdem wird durch die Ausgestaltung des Dreiwegeventiles (12) ein gesondertes Überströmventil eingespart. 10 15 PATENTANSPRÜCHE 20 1. Umlaufwasserheizanlage, bestehend aus einem einen Umlaufwasserheizer enthaltenden Heizzweig und einem an diesen Heizzweig über ein Dreiwegeventil bedarfsweise anschließbaren Brauchwasserbereiter sowie mindestens einen Heizkörper aufweisenden Heizkörperzweig, dadurch gekennzeichnet, daß ein dem Heizkörperzweig 25 (15) zugeordnetes Überströmventil (23/24) im Dreiwegeventil angeordnet ist.
- 2. Wasserheizanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaß des Überströmventils (23/24) dem Brauchwasserbereiter (8) zugeordnet ist. 30 35 Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -3-
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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| AT391549B true AT391549B (de) | 1990-10-25 |
Family
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Family Applications (1)
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Families Citing this family (1)
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1988
- 1988-10-21 AT AT0261088A patent/AT391549B/de not_active IP Right Cessation
-
1989
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Also Published As
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