Claims (2)
Nr. 391 796 Die Erfindung betrifft einen Baumständer, insbesondere Christbaumständer, in Form eines Balkenkreuzes mit einer zentralen Duichtrittsöfihung zur Aufnahme des unteren Baumstammendes. Bei der Befestigung derartiger Ständer, beispielsweise an Christbäumen, besteht das Problem, daß häufig eine Verkeilung des Baumstammes in der Durchtrittsöffnung des Balkenkreuzes zur sicheren Halterung des Stammendes nicht ausreicht und es in der Folge zu Unfällen kommen kann. Eine unzureichende Halterung tritt auch dann auf, wenn das Stammende größeren Durchmesser als die Durchtrittsöffnung hat und im Durchmesser verringert werden muß. Die Erfindung zielt darauf ab, einen Christbaumständer der einleitend angegebenen Art so zu verbessern, daß eine sichere Halterung des Baumstammes im Kreuz auch bei unterschiedlichen Stammdurchmessem erzielt wird. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß sich von der Oberseite jeder Balkenhälfte, wie an sich bekannt, ein zugehöriger, verschiebbarer und feststellbarer Backen senkrecht zur Balkenoberseite über eine vorbestimmte Höhe nach oben erstreckt, daß die der Durchtrittsöffnung zugekehrte Stirnseite des Backens im wesentlichen entsprechend der Durchtrittsöffnung konkav gewölbt ist, und daß in jeder Balkenhälfte im Verschiebebereich des Backens, wie ebenfalls an sich bekannt, eine langgestreckte Durchtrittsöffnung ausgebildet ist, die von einer mit dem Backen verbundenen Spannschraube od. dgl. durchsetzt ist, welche an der Balkenunterseite festspannbar ist Eifindungsgemäß wird durch die zusammenwirkenden konkaven Stirnseiten der vier Backen, die an den Stamm angelegt werden, gleichsam eine Verlängerung der Aufhahmeöffnung für den Baumstamm nach oben gebildet und damit eine verbesserte Halterung des Baumstammes im Ständer erreicht Infolge der verschiebbaren Ausbildung der Backen kann ein relativ dickes Stammende auf die zentrale Öffnung verjüngt und in diese gesteckt werden, während der dickere Stammabschnitt durch Heranschieben und Fixieren der Backen zusätzlich gehalten wird. Es sei erwähnt daß es aus der DD-PS 141.613 bei einem Baumständer anderer Art bereits bekannt ist, auf der Oberseite jeder Balkenhälfte einen verschiebbaren und gegebenenfalls feststellbaren Backen vorzusehen. Dabei wird der Baumstamm aber nur mittels in den Backen angeordneter Schrauben fixiert, d. h. im wesendichen kraftschlüssig. Demgegenüber wird erfindungsgemäß der in die Durchtrittsöffnung des Balkenkreuzes eingesetzte Stamm zusätzlich von den Backen formschlüssig erfaßt und festgehalten. Dadurch ergibt sich gegenüber dem bekannten Baumständer eine wesentlich verbesserte Einspannwirkung. Im übrigen ist die Herstellung des bekannten Baumständers wegen des Erfordernisses der Ausbüdung von schwalbenschwanzförmigen Führungen für die Backen relativ aufwendig. Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Fig. 1 ist eine Draufsicht auf einen Baumständer nach der Erfindung undFig.No. 391 796 The invention relates to a tree stand, in particular a Christmas tree stand, in the form of a beam cross with a central opening for receiving the lower end of the tree trunk. When fastening such stands, for example on Christmas trees, there is the problem that wedging of the tree trunk in the passage opening of the cross bar is not sufficient to securely hold the end of the trunk and this can lead to accidents. Inadequate mounting also occurs if the trunk end has a larger diameter than the passage opening and the diameter has to be reduced. The invention aims to improve a Christmas tree stand of the type specified in the introduction so that a secure mounting of the tree trunk in the cross is achieved even with different trunk diameters. This is achieved according to the invention in that, as is known per se, an associated, displaceable and lockable jaw extends from the top of each bar half perpendicularly to the top of the bar over a predetermined height, in that the face of the jaw facing the passage opening corresponds essentially to the passage opening is concave, and that in each half of the bar in the sliding area of the jaw, as is also known per se, an elongated passage opening is formed, which is penetrated by a clamping screw or the like connected to the jaw, which can be clamped to the underside of the bar the interacting concave faces of the four jaws, which are placed on the trunk, as it were formed an extension of the receiving opening for the tree trunk upwards and thus an improved retention of the tree trunk in the stand is achieved due to the displaceable design ng of the jaws, a relatively thick trunk end can be tapered onto the central opening and inserted into it, while the thicker trunk section is additionally held by pushing and fixing the jaws. It should be mentioned that it is already known from DD-PS 141.613 in a tree stand of another kind to provide a displaceable and, if necessary, lockable jaws on the top of each beam half. However, the tree trunk is only fixed by means of screws arranged in the jaws, i.e. H. essentially non-positive. In contrast, according to the invention the stem inserted into the passage opening of the cross bar is additionally positively gripped and held by the jaws. This results in a significantly improved clamping effect compared to the known tree stand. In addition, the production of the known tree stand is relatively complex because of the need to bend dovetail guides for the cheeks. The invention is explained in more detail using an exemplary embodiment with reference to the drawings. Fig. 1 is a top view of a tree stand according to the invention and fig.
2 eine Seitenansicht des Baumständers nach Fig. 1. Der insbesondere für Christbäume bestimmte Ständer besteht aus einem Balkenkreuz (1), das eine zentrale Durchtrittsöffnung (2) zur Aufnahme des unteren Endes eines Christbaumstammes aufweist. In den Balkenhälften (1') sind ferner einander bezüglich der Öffnung (2) diametral gegenüberliegende Durchtrittsöffnungen in Form von Längsschlitzen (3) ausgebildet, die zur Aufnahme von Spannschrauben (4) für auf den Balken gegen die zentrale Durchtrittsöffnung (2) verschiebbare Backen (5) dienen. Die Backen (5) haben beim gezeigten Beispiel in der Seitenansicht Dreieckform und sind in rinnenförmigen Ausnehmungen (6) auf der Oberseite der Balkenhälften (1') geführt. Die der zentralen Durchtrittsöffnung (2) zugekehrte Stirnseite jedes Backens (5) ist im wesentlichen entsprechend der Durchtrittsöffnung konkav gewölbt Die Backen (5) sind mittels auf die freien Enden der Spannschrauben (4) aufgeschraubten Muttem (7), die an der Unterseite der Balken angreifen, in der gewünschten Stellung fixierbar. Die Enden beider Balkenhälften (1') sind jeweils mittels Abstandhaltem (8) vom Boden distanziert. Es versteht sich, daß die erläuterte Ausfiihrungsform verschiedentlich abgewandelt werden kann. Insbesondere können die Backen auch andere als dreieckige Umrißform haben. PATENTANSPRUCH Baumständer, insbesondere Christbaumständer, in Form eines Balkenkreuzes mit einer zentralen kreisförmigen Durchtrittsöffnung zur Aufnahme des unteren Baumstammendes, dadurch gekennzeichnet, daß sich von der Oberseite jeder Balkenhälfte, wie an sich bekannt, ein zugehöriger, verschiebbarer und feststellbarer Backen (5) senkrecht zur Balkenoberseite über eine vorbestimmte Höhe nach oben erstreckt, daß die der Durchtrittsöffnung (2) zugekehrte Stirnseite (5') des Backens (5) im wesentlichen entsprechend der Durchtrittsöffnung konkav -2- Nr. 391 796 gewölbt ist, und daß in jeder Balkenhälfte im Verschiebebereich des Backens (5), wie ebenfalls an sich bekannt, eine langgestreckte Durchtrittsöffnung (3) ausgebildet ist, die von einer mit dem Backen verbundenen Spannschraube (4) od. dgl. durchsetzt ist, welche an der Balkenunterseite festspannbar ist Hiezu 1 Blatt Zeichnung2 shows a side view of the tree stand according to FIG. 1. The stand, which is intended in particular for Christmas trees, consists of a bar cross (1) which has a central passage opening (2) for receiving the lower end of a Christmas tree trunk. In the beam halves (1 '), diametrically opposite passage openings are formed in the form of longitudinal slots (3) with respect to the opening (2), which are used to hold clamping screws (4) for jaws (4) which can be moved on the beam against the central passage opening (2). 5) serve. In the example shown, the jaws (5) have a triangular shape in the side view and are guided in channel-shaped recesses (6) on the top of the bar halves (1 '). The end face of each jaw (5) facing the central passage opening (2) is concavely curved corresponding to the passage opening.The jaws (5) are by means of nuts (7) screwed onto the free ends of the clamping screws (4), which are on the underside of the beams attack, fixable in the desired position. The ends of both beam halves (1 ') are spaced from the floor by means of spacers (8). It goes without saying that the explained embodiment can be modified in various ways. In particular, the jaws can also have a shape other than triangular. PATENT CLAIM Tree stand, in particular Christmas tree stand, in the form of a cross bar with a central circular opening for receiving the lower end of the tree trunk, characterized in that, as is known per se, an associated, displaceable and lockable jaws (5) perpendicular to the top of the bar extends from the top of each half of the bar Extends upwards over a predetermined height so that the end face (5 ') of the jaw (5) facing the passage opening (2) is concavely curved in a manner corresponding to the passage opening -2- No. 391 796, and that in each half of the bar in the displacement area of the Jaws (5), as is also known per se, an elongated passage opening (3) is formed, which is penetrated by a clamping screw (4) or the like connected to the jaws, which can be tightened on the underside of the bar. 1 sheet drawing