AT391953B - Startanlage fuer skirennen - Google Patents

Startanlage fuer skirennen Download PDF

Info

Publication number
AT391953B
AT391953B AT250089A AT250089A AT391953B AT 391953 B AT391953 B AT 391953B AT 250089 A AT250089 A AT 250089A AT 250089 A AT250089 A AT 250089A AT 391953 B AT391953 B AT 391953B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
starting
plate
wood
edge
slope
Prior art date
Application number
AT250089A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA250089A (de
Original Assignee
Ziegler Dietmar
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ziegler Dietmar filed Critical Ziegler Dietmar
Priority to AT250089A priority Critical patent/AT391953B/de
Publication of ATA250089A publication Critical patent/ATA250089A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT391953B publication Critical patent/AT391953B/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63KRACING; RIDING SPORTS; EQUIPMENT OR ACCESSORIES THEREFOR
    • A63K3/00Equipment or accessories for racing or riding sports
    • A63K3/02Starting-appliances
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C11/00Accessories for skiing or snowboarding
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C19/00Design or layout of playing courts, rinks, bowling greens or areas for water-skiing; Covers therefor
    • A63C19/10Ice-skating or roller-skating rinks; Slopes or trails for skiing, ski-jumping or tobogganing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Nr. 391953
Die Erfindung betrifft eine Startanlage für Skirennen, mit die Startlinie bestimmenden, vorzugsweise Auslöser für eine Zeitnehmereinrichtung tragenden Starthölzem.
Diese Starthölzer werden bisher unabhängig von allen anderen Einrichtungen am Start, z. B. unabhängig vom Starterhäuschen, angebracht. Es ist notwendig, die Starthölzer ausreichend zu verankern, damit sie nicht 5 ungewollt gelockert oder versetzt werden.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Startanlage der eingangs genannten Art, die eine sichere Befestigung der Starthölzer gewährleistet und, abgesehen davon, entscheidend dazu beiträgt, den Rennläufem unabhängig von der Startnummer zumindest im Startbereich gleiche Bedingungen und damit gleiche Chancen zu geben. 10 Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Starthölzer einen in die Piste eintreibbaren, pflockartigen Unterteil aufweisen und im Übergangsbereich vom Unterteil auf den das Startholz bildenden Oberteil eine einseitig vom Startholz abstehende Startplatte zur Abstützung der Spitzen der Skistöcke in ihrem Randbereich begrenzt äbschwenkbar lagert, so daß sie sich bei eingetriebenem Startpflock automatisch an die Neigung der Piste im Startbereich anpassen kann. 15 Die Starthölzer erhalten durch den eingetriebenen pflockartigen Unterteil und durch die Startplatte einen stabilen Halt im Anbringungsbereich. Wesentlich für die Erfindung ist die Erkenntnis, daß beim Rennen bisher meist nur die ersten Läufer vor der Start- und Zeitnehmervorrichtung günstige Bedingungen zum Einsetzen der Skistöcke vorfinden, nachfolgende Läufer sich aber oft ungünstige Ansatzbereiche für die Spitzen da* Skistöcke aussuchen müssen bzw., da die Eis- oder Schneeschicht der Piste im jeweiligen Bereich bereits stark zerstört ist, 20 keine ausreichenden Abstützstellen für die Skistöcke vorfinden. Es kommt bisher auch vor, daß die Skistöcke unter der Startbelastung in von vorherigen Läufern geschlagenen Löcher einbrechen oder in solche Löcher hineinrutschen, was zu einer Verunsicherung des Rennläufers führt, die Abstoßbedingungen verschlechtert und im ungünstigsten Fall sogar mit einem Verlust des Skistockes beim Start verbunden sein kann. Alle diese Unzukömmlichkeiten werden bei der erfindungsgemäßen Startanlage vermieden, da die hinreichend fixierbaren 25 Startplatten allen Läufern an der gleichen Stelle bzw. im gleichen Bereich identische Abstützbedingungen bieten.
Nach einer bevorzugten Ausgestaltung weist die Startplatte eine steife, gegebenenfalls schalenförmige Tragplatte und eine mit dieser verbundene Auflage aus elastisch nachgiebigem Material, insbesondere einem Elastomer, mit zur Erhöhung der Griffigkeit profilierter Oberseite auf.
Die Oberflächenprofilierung kann in Form aneinandergereihter und über die Oberfläche verteilter 30 Pyramidenstümpfe ausgebildet sein. Es ist möglich, ein Material zu verwenden, dessen Oberfläche von Haus aus hinreichend widerstandsfähig ist, um dem Angriff der Skistockspitzen längere Zeit zu widerstehen. Selbstverständlich kann man auch eine aus zwei oder mehreren Schichten aufgebaute Auflage mit weicherem Kern und festerer Oberflächenverschleißschicht, die die Profilierung trägt, verwenden. Bevorzugt wird eine Ausführung, bei der die Auflage aus PU-Kunststoffmaterial, insbesondere einem Sylomer besteht. Hier besitzt 35 das Kunststoffmaterial selbst eine weitgehend verschleißfeste Außenhaut.
Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, daß das Startholz mit dem pflockartigen Unterteil einteilig hergestellt ist, daß die Startplatte einen Randausschnitt zur Aufnahme des Startholzes und das Startholz zugeordnete Randausnehmungen für die Ränder dieses Randausschnittes aufweist und daß die seitlichen Randausnehmungen des Startholzes den Schwenkbereich der Startplatte um ein zum Teil in das Startholz 40 versenktes Scharnier begrenzen. Das Startholz selbst kann aus vollem, entsprechend hochwertigem Holzmaterial hergestellt sein. Bei der bevorzugten Ausführung entstehen zwischen Startholz und Startplatte keine unschönen und gegebenenfalls die Sicherheit der Rennläufer beeinträchtigenden Vorsprünge. Bei der konstruktiven Verwirklichung kann das Scharnier einen die Startplatte im Innenrandbereich der Ausnehmung umgreifenden Befestigungslappen aufweisen. 45 Vorteilhaft ist eine Ausführung, bei der das Startholz einen quadratischen Querschnitt und die Startplatte eine rechteckige Grundform aufweist und im Bereich ihres vom Startholz abweisenden Randes mit Durchführungsöffnungen oder Halterungen für Eis-, Schnee- oder Bodenanker versehen ist. Diese Anker brauchen nur im Bedarfsfall zur zusätzlichen Sicherung der Startanlage auf weicherer Piste Verwendung finden. Die rechteckige Gnindform der Startplatten wird zwar bevorzugt, doch können auch Startplatten mit abgerundeten 50 Ecken bzw. überhaupt runde oder ovale Startplatten Verwendung finden.
Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes entnimmt man der nachfolgenden Zeichnungsbeschreibung.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht Es zeigen Fig. 1 ein mit einer Startplatte versehenes Startholz einer erfindungsgemäßen Startanlage in Seitenansicht, Fig. 2 eine Vorderansicht 55 zu Fig. 1 und Fig. 3 einen Teilschnitt durch die Startplatte in ihrem Anbringungsbereich am Startholz.
Die erfindungsgemäße Startanlage verwendet zwei Starthölzer (1), von denen jeweils nur eines dargestellt wurde. Diese Starthölzer können die Zeitnehmereinrichtung tragen und werden an den Enden der Startlinie angebracht. Einteilig mit dem das Startholz bildenden Oberteil ist ein pflockartiger Unterteil (2) vorgesehen, der in eine Eintreibspitze (3) übergeht. Zwischen dem Oberteil (1) und dem Unterteil (2) ist das aus diesen Teilen 60 bestehende, einteilige Element an zwei gegenüberliegenden Seiten mit sich keüförmig zur Rückseite erweiternden
Einschnitten (4) und an der Vorderseite zwischen diesen Einschnitten mit einer Ausnehmung (5) versehen, deren Rückseite (6) gewölbt ist. Der obere Rand des Einschnittes (4) wurde mit (7) und der untere Rand mit (8) -2-

Claims (6)

  1. Nr. 391 953 (Fig. 3) bezeichnet. In die Ausnehmung hinein greift ein doppelt abgekanteter Befestigungslappen (9) eines mit dem anderen Lappen (10) in die Vorderseite des Startholzes (1) versenkten Schamieres mit der Schamierachse (11). Der Befestigungslappen (9) greift am Innenrand (12) einer Randausnehmung (13) einer Startplatte (14) an. Die Seitenränder der Ausnehmung (13) liegen in der Montagestellung in den Ausnehmungen (4), wobei die 5 Ränder (7) und (8) den Schwenkbereich der Startplatte (14) um das Scharnier (9 bis 11) begrenzen. Die Startplatte (14) besteht aus einer Bodenplatte (15) aus Metall und einer Auflage aus elastisch nachgiebigem Material, insbesondere einem Elastomer (16), z. B. einem Sylomer. Die Oberfläche (17) der Auflage (16) besitzt eine aus Pyramiden oder Pyramidenstümpfen gebildete Profilierung, um den Spitzen von Skistöcken ausreichenden Halt zu geben. Im vorderen Randbereich (18) der Startplatte (14) können noch 10 Durchführungsöffnungen (19) für Eis-, Schnee- oder Bodenanker vorgesehen sein. Für den Gebrauch wird der pflockartige Unterteil (2) in ein gegebenenfalls vorher ausgebohrtes Loch am einen Ende der Startlinie eingetrieben. Die Neigung der Startplatte (14) wird durch Schwenken um das Scharnier (9 bis 11) an die Pistenneigung im Startbereich angepaßt. Die Startplatte (14) kann auf die Piste aufgelegt, in die Piste versenkt oder sogar mit einer dünnen Schneeauflage versehen werden. Die zusätzliche 15 Befestigungsmöglichkeit über durch die Löcher (19) eingetriebene Anker wird im Bedarfsfall ausgenützt. 20 PATENTANSPRÜCHE 1. Startanlage für Skirennen, mit die Startlinie bestimmenden, vorzugsweise Auslöser für eine Zeitnehmereinrichtung tragenden Starthölzem, dadurch gekennzeichnet, daß die Starthölzer (1) einen in die Piste eintreibbaren, pflockartigen Unterteil (2) aufweisen und im Übergangsbereich vom Unterteil auf den das Startholz bildenden Oberteil eine einseitig vom Startholz abstehende Startplatte (14) zur Abstützung der Spitzen der Skistöcke in ihrem Randbereich begrenzt abschwenkbar lagert, so daß sie sich bei eingetriebenem Startpflock 30 automatisch an die Neigung der Piste im Startbereich anpassen kann.
  2. 2. Startanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Startplatte (14) eine steife, gegebenenfalls schalenförmige Tragplatte (15) und eine mit dieser verbundene Auflage (16) aus elastisch nachgiebigem Material, insbesondere einem Elastomer, mit zur Erhöhung der Griffigkeit profilierter Oberseite (17) aufweist 35
  3. 3. Startanlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (16) aus PU-Kunststoffmaterial, insbesondere einem Sylomer besteht.
  4. 4. Startanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Startholz (1) mit dem 40 pflockartigen Unterteil (2) einteilig hergestellt ist daß die Startplatte (14) einen Randausschnitt (13) zur Aufnahme des Startholzes (1) und das Startholz zugeordnete Randausnehmungen (4, 5) für die Ränder dieses Randausschnittes aufweist und daß die seitlichen Randausnehmungen des Startholzes den Schwenkbereich der Startplatte um ein zum Teil in das Startholz versenktes Scharnier (9 bis 11) begrenzen.
  5. 5. Startanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier (9 bis 11) einen die Startplatte im Innenrandbereich (12) der Ausnehmung (13) umgreifenden Befestigungslappen (9) aufweist
  6. 6. Startanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Startplatte (14) eine rechteckige Grundform aufweist und im Bereich ihres vom Startholz (1) abweisenden Randes mit 50 Durchführungsöffnungen (19) oder Halterungen für Eis-, Schnee- oder Bodenanker versehen ist 55 Hiezu 1 Blatt Zeichnung t i -3-
AT250089A 1989-10-31 1989-10-31 Startanlage fuer skirennen AT391953B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT250089A AT391953B (de) 1989-10-31 1989-10-31 Startanlage fuer skirennen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT250089A AT391953B (de) 1989-10-31 1989-10-31 Startanlage fuer skirennen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA250089A ATA250089A (de) 1990-06-15
AT391953B true AT391953B (de) 1990-12-27

Family

ID=3535392

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT250089A AT391953B (de) 1989-10-31 1989-10-31 Startanlage fuer skirennen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT391953B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2671017A1 (fr) * 1990-12-28 1992-07-03 Tardieu Claude Dispositif de depart pour courses nautiques.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2671017A1 (fr) * 1990-12-28 1992-07-03 Tardieu Claude Dispositif de depart pour courses nautiques.

Also Published As

Publication number Publication date
ATA250089A (de) 1990-06-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE68910687T2 (de) Anordnung in einer biegsamen matte eventuell zur verwendung mit einem übungsgerät.
EP0696221B1 (de) Ski
DE2942806A1 (de) Vorrichtung zum festhalten eines skistiefelendes auf einem ski, insbesondere bindung fuer einen langlaufski
DE60104170T2 (de) Ausrüstung zum Alpinskifahren
DE3001247A1 (de) Anordnung zum befestigen eines stiefels auf einem ski
AT391953B (de) Startanlage fuer skirennen
DE2600899A1 (de) Skisicherheitsbindung
DE4041402A1 (de) Sicherheitsskibindung
DE69501176T2 (de) Ski mit verbessertem Profil
DE2328256A1 (de) Sportschuh
AT401353B (de) Vorrichtung zur seitlichen führung eines schuhs auf einem ski, insbesondere auf einem langlaufski
DE8018543U1 (de) Vorrichtung zum lösbaren Kuppeln eines Schlittschuhs, Rollschuhs o.dgl. Vorrichtung zum Laufen, Rollen oder Gleiten mit einem Stiefel
DE9406441U1 (de) Bindung für ein Snowboard
DE3133138A1 (de) Grubberschar
DE2838708A1 (de) Gleitfahrzeug
CH237640A (de) Am Schuh zu befestigendes Eis- und Schneelaufgerät.
DE515750C (de) Am vorderen Ende des in eine Spitze endigenden Schlittschuhlaufes auswechselbar zu befestigende, aufwaerts gekruemmte Laufverlaengerung
WO1993024192A1 (de) Langlaufski mit steighilfe
DE9305612U1 (de) Ski
DE2629712A1 (de) Laufsohle fuer sportschuhe
WO1991006350A1 (de) Verfahren zur herstellung eines ski
DE3928341A1 (de) Hufeisen
CH417430A (de) Ski mit Sohle aus rostfreiem Stahl
DE7602932U (de) Abstreifvorrichtung für an den Sohlen von Skistiefeln anhaftenden Schnee- oder Eisverdichtungen
DE69127202T2 (de) Übungsvorrichtung für die winterzeit

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee