AT391953B - Startanlage fuer skirennen - Google Patents
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Description
Nr. 391953
Die Erfindung betrifft eine Startanlage für Skirennen, mit die Startlinie bestimmenden, vorzugsweise Auslöser für eine Zeitnehmereinrichtung tragenden Starthölzem.
Diese Starthölzer werden bisher unabhängig von allen anderen Einrichtungen am Start, z. B. unabhängig vom Starterhäuschen, angebracht. Es ist notwendig, die Starthölzer ausreichend zu verankern, damit sie nicht 5 ungewollt gelockert oder versetzt werden.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Startanlage der eingangs genannten Art, die eine sichere Befestigung der Starthölzer gewährleistet und, abgesehen davon, entscheidend dazu beiträgt, den Rennläufem unabhängig von der Startnummer zumindest im Startbereich gleiche Bedingungen und damit gleiche Chancen zu geben. 10 Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Starthölzer einen in die Piste eintreibbaren, pflockartigen Unterteil aufweisen und im Übergangsbereich vom Unterteil auf den das Startholz bildenden Oberteil eine einseitig vom Startholz abstehende Startplatte zur Abstützung der Spitzen der Skistöcke in ihrem Randbereich begrenzt äbschwenkbar lagert, so daß sie sich bei eingetriebenem Startpflock automatisch an die Neigung der Piste im Startbereich anpassen kann. 15 Die Starthölzer erhalten durch den eingetriebenen pflockartigen Unterteil und durch die Startplatte einen stabilen Halt im Anbringungsbereich. Wesentlich für die Erfindung ist die Erkenntnis, daß beim Rennen bisher meist nur die ersten Läufer vor der Start- und Zeitnehmervorrichtung günstige Bedingungen zum Einsetzen der Skistöcke vorfinden, nachfolgende Läufer sich aber oft ungünstige Ansatzbereiche für die Spitzen da* Skistöcke aussuchen müssen bzw., da die Eis- oder Schneeschicht der Piste im jeweiligen Bereich bereits stark zerstört ist, 20 keine ausreichenden Abstützstellen für die Skistöcke vorfinden. Es kommt bisher auch vor, daß die Skistöcke unter der Startbelastung in von vorherigen Läufern geschlagenen Löcher einbrechen oder in solche Löcher hineinrutschen, was zu einer Verunsicherung des Rennläufers führt, die Abstoßbedingungen verschlechtert und im ungünstigsten Fall sogar mit einem Verlust des Skistockes beim Start verbunden sein kann. Alle diese Unzukömmlichkeiten werden bei der erfindungsgemäßen Startanlage vermieden, da die hinreichend fixierbaren 25 Startplatten allen Läufern an der gleichen Stelle bzw. im gleichen Bereich identische Abstützbedingungen bieten.
Nach einer bevorzugten Ausgestaltung weist die Startplatte eine steife, gegebenenfalls schalenförmige Tragplatte und eine mit dieser verbundene Auflage aus elastisch nachgiebigem Material, insbesondere einem Elastomer, mit zur Erhöhung der Griffigkeit profilierter Oberseite auf.
Die Oberflächenprofilierung kann in Form aneinandergereihter und über die Oberfläche verteilter 30 Pyramidenstümpfe ausgebildet sein. Es ist möglich, ein Material zu verwenden, dessen Oberfläche von Haus aus hinreichend widerstandsfähig ist, um dem Angriff der Skistockspitzen längere Zeit zu widerstehen. Selbstverständlich kann man auch eine aus zwei oder mehreren Schichten aufgebaute Auflage mit weicherem Kern und festerer Oberflächenverschleißschicht, die die Profilierung trägt, verwenden. Bevorzugt wird eine Ausführung, bei der die Auflage aus PU-Kunststoffmaterial, insbesondere einem Sylomer besteht. Hier besitzt 35 das Kunststoffmaterial selbst eine weitgehend verschleißfeste Außenhaut.
Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, daß das Startholz mit dem pflockartigen Unterteil einteilig hergestellt ist, daß die Startplatte einen Randausschnitt zur Aufnahme des Startholzes und das Startholz zugeordnete Randausnehmungen für die Ränder dieses Randausschnittes aufweist und daß die seitlichen Randausnehmungen des Startholzes den Schwenkbereich der Startplatte um ein zum Teil in das Startholz 40 versenktes Scharnier begrenzen. Das Startholz selbst kann aus vollem, entsprechend hochwertigem Holzmaterial hergestellt sein. Bei der bevorzugten Ausführung entstehen zwischen Startholz und Startplatte keine unschönen und gegebenenfalls die Sicherheit der Rennläufer beeinträchtigenden Vorsprünge. Bei der konstruktiven Verwirklichung kann das Scharnier einen die Startplatte im Innenrandbereich der Ausnehmung umgreifenden Befestigungslappen aufweisen. 45 Vorteilhaft ist eine Ausführung, bei der das Startholz einen quadratischen Querschnitt und die Startplatte eine rechteckige Grundform aufweist und im Bereich ihres vom Startholz abweisenden Randes mit Durchführungsöffnungen oder Halterungen für Eis-, Schnee- oder Bodenanker versehen ist. Diese Anker brauchen nur im Bedarfsfall zur zusätzlichen Sicherung der Startanlage auf weicherer Piste Verwendung finden. Die rechteckige Gnindform der Startplatten wird zwar bevorzugt, doch können auch Startplatten mit abgerundeten 50 Ecken bzw. überhaupt runde oder ovale Startplatten Verwendung finden.
Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes entnimmt man der nachfolgenden Zeichnungsbeschreibung.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht Es zeigen Fig. 1 ein mit einer Startplatte versehenes Startholz einer erfindungsgemäßen Startanlage in Seitenansicht, Fig. 2 eine Vorderansicht 55 zu Fig. 1 und Fig. 3 einen Teilschnitt durch die Startplatte in ihrem Anbringungsbereich am Startholz.
Die erfindungsgemäße Startanlage verwendet zwei Starthölzer (1), von denen jeweils nur eines dargestellt wurde. Diese Starthölzer können die Zeitnehmereinrichtung tragen und werden an den Enden der Startlinie angebracht. Einteilig mit dem das Startholz bildenden Oberteil ist ein pflockartiger Unterteil (2) vorgesehen, der in eine Eintreibspitze (3) übergeht. Zwischen dem Oberteil (1) und dem Unterteil (2) ist das aus diesen Teilen 60 bestehende, einteilige Element an zwei gegenüberliegenden Seiten mit sich keüförmig zur Rückseite erweiternden
Einschnitten (4) und an der Vorderseite zwischen diesen Einschnitten mit einer Ausnehmung (5) versehen, deren Rückseite (6) gewölbt ist. Der obere Rand des Einschnittes (4) wurde mit (7) und der untere Rand mit (8) -2-
Claims (6)
- Nr. 391 953 (Fig. 3) bezeichnet. In die Ausnehmung hinein greift ein doppelt abgekanteter Befestigungslappen (9) eines mit dem anderen Lappen (10) in die Vorderseite des Startholzes (1) versenkten Schamieres mit der Schamierachse (11). Der Befestigungslappen (9) greift am Innenrand (12) einer Randausnehmung (13) einer Startplatte (14) an. Die Seitenränder der Ausnehmung (13) liegen in der Montagestellung in den Ausnehmungen (4), wobei die 5 Ränder (7) und (8) den Schwenkbereich der Startplatte (14) um das Scharnier (9 bis 11) begrenzen. Die Startplatte (14) besteht aus einer Bodenplatte (15) aus Metall und einer Auflage aus elastisch nachgiebigem Material, insbesondere einem Elastomer (16), z. B. einem Sylomer. Die Oberfläche (17) der Auflage (16) besitzt eine aus Pyramiden oder Pyramidenstümpfen gebildete Profilierung, um den Spitzen von Skistöcken ausreichenden Halt zu geben. Im vorderen Randbereich (18) der Startplatte (14) können noch 10 Durchführungsöffnungen (19) für Eis-, Schnee- oder Bodenanker vorgesehen sein. Für den Gebrauch wird der pflockartige Unterteil (2) in ein gegebenenfalls vorher ausgebohrtes Loch am einen Ende der Startlinie eingetrieben. Die Neigung der Startplatte (14) wird durch Schwenken um das Scharnier (9 bis 11) an die Pistenneigung im Startbereich angepaßt. Die Startplatte (14) kann auf die Piste aufgelegt, in die Piste versenkt oder sogar mit einer dünnen Schneeauflage versehen werden. Die zusätzliche 15 Befestigungsmöglichkeit über durch die Löcher (19) eingetriebene Anker wird im Bedarfsfall ausgenützt. 20 PATENTANSPRÜCHE 1. Startanlage für Skirennen, mit die Startlinie bestimmenden, vorzugsweise Auslöser für eine Zeitnehmereinrichtung tragenden Starthölzem, dadurch gekennzeichnet, daß die Starthölzer (1) einen in die Piste eintreibbaren, pflockartigen Unterteil (2) aufweisen und im Übergangsbereich vom Unterteil auf den das Startholz bildenden Oberteil eine einseitig vom Startholz abstehende Startplatte (14) zur Abstützung der Spitzen der Skistöcke in ihrem Randbereich begrenzt abschwenkbar lagert, so daß sie sich bei eingetriebenem Startpflock 30 automatisch an die Neigung der Piste im Startbereich anpassen kann.
- 2. Startanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Startplatte (14) eine steife, gegebenenfalls schalenförmige Tragplatte (15) und eine mit dieser verbundene Auflage (16) aus elastisch nachgiebigem Material, insbesondere einem Elastomer, mit zur Erhöhung der Griffigkeit profilierter Oberseite (17) aufweist 35
- 3. Startanlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (16) aus PU-Kunststoffmaterial, insbesondere einem Sylomer besteht.
- 4. Startanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Startholz (1) mit dem 40 pflockartigen Unterteil (2) einteilig hergestellt ist daß die Startplatte (14) einen Randausschnitt (13) zur Aufnahme des Startholzes (1) und das Startholz zugeordnete Randausnehmungen (4, 5) für die Ränder dieses Randausschnittes aufweist und daß die seitlichen Randausnehmungen des Startholzes den Schwenkbereich der Startplatte um ein zum Teil in das Startholz versenktes Scharnier (9 bis 11) begrenzen.
- 5. Startanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier (9 bis 11) einen die Startplatte im Innenrandbereich (12) der Ausnehmung (13) umgreifenden Befestigungslappen (9) aufweist
- 6. Startanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Startplatte (14) eine rechteckige Grundform aufweist und im Bereich ihres vom Startholz (1) abweisenden Randes mit 50 Durchführungsöffnungen (19) oder Halterungen für Eis-, Schnee- oder Bodenanker versehen ist 55 Hiezu 1 Blatt Zeichnung t i -3-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT250089A AT391953B (de) | 1989-10-31 | 1989-10-31 | Startanlage fuer skirennen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT250089A AT391953B (de) | 1989-10-31 | 1989-10-31 | Startanlage fuer skirennen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA250089A ATA250089A (de) | 1990-06-15 |
| AT391953B true AT391953B (de) | 1990-12-27 |
Family
ID=3535392
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT250089A AT391953B (de) | 1989-10-31 | 1989-10-31 | Startanlage fuer skirennen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT391953B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2671017A1 (fr) * | 1990-12-28 | 1992-07-03 | Tardieu Claude | Dispositif de depart pour courses nautiques. |
-
1989
- 1989-10-31 AT AT250089A patent/AT391953B/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2671017A1 (fr) * | 1990-12-28 | 1992-07-03 | Tardieu Claude | Dispositif de depart pour courses nautiques. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA250089A (de) | 1990-06-15 |
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