AT391959B - Koppler zur potentialgetrennten uebertragung eines zweiwertigen signales mittels eines impulstransformators - Google Patents

Koppler zur potentialgetrennten uebertragung eines zweiwertigen signales mittels eines impulstransformators Download PDF

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Description

Nr. 391959
Die Erfindung bezieht sich auf einen Koppler zur potentialgetrennten Übertragung eines zweiwertigen Signales mittels eines Impulstransformators, an dessen Sekundärwicklung das übertragene Signal über eine bistabile Speicherschaltung abnehmbar ist.
Aus dem Bestreben, elektrische Informationssysteme störfest gegen die elektromagnetische Beeinflussung zu machen, ergibt sich ein Bedarf an galvanisch isolierten Koppelelementen (im weiteren Koppler genannt), die zweiwertige elektrische Signale möglichst zeitrichtig von einem Stromkreis in einen anderen, davon elektrisch isolierten übertragen können. Dabei sollen große Potentialdifferenzen und deren zeitliche Änderungsgeschwindigkeiten zwischen den beiden Stromkreisen zulässig sein, ohne daß dadurch eine Verfälschung des übertragenen Signals eintritt. Wichtig erscheint, daß - im Gegensatz zur Kopplung mit Hilfe eines einfachen Transformators - auch die statischen Zustände des Signals trotz der potentialgetrennten Übertragung richtig wiedergegeben werden.
Eine verbreitete Maßnahme der statischen Übertragung von zweiwertigen Signalen besteht in der Verwendung von Optokopplern. Die beiden Zustände der elektrischen Variablen werden dabei durch die optischen Zustände dunkel und hell einer Leuchtdiode dargestellt und ohne elektrische Verbindung zu einem Fototransistor übertragen, der in Entsprechung zum optischen Signal elektrisch leitend oder gesperrt erscheint. Die Asymmetrie dieser beiden Zustände bzw. ihrer Übergänge liegt auf der Hand und ist der Grund für viele Mängel im Einsatz der Optokoppler. Die aus der Sicht der zeitlichen Symmetrie günstigere transformatorische Kopplung hat den Nachteil, daß statische Zustände nicht übertragen werden können. Dieser Nachteil kann vermieden werden, wenn in einem magnetischen also transformatorisch gekoppelten (im Gegensatz zum optischen also elektromagnetisch gekoppelten) Koppler auf der Primärseite Impulse zum Zeitpunkt der Zustandsänderungen des Eingangssignals in der der Richtung des Überganges entsprechenden Polarität erzeugt werden, diese Impulse durch einen Transformator übertragen werden und auf der Sekundärseite ein Flipflop setzen, welches den gesetzten Zustand bis zum nächsten Impuls speichert. Beispiele für derartige Koppler sind zu finden in "Pulse Transformers" von Μ. A. Nadkami und S. Ramesh Bhat, Tata Mc Graw-Hill, New Delhi, 1985 oder im Skriptum zur Vorlesung Elektronik 1 von H. Leopold, Institut für Elektronik der Technischen Universität Graz, 1985.
Bei diesen bekannten Lösungen ergibt sich zumeist der Nachteil eines relativ hohen Schaltungsaufwandes.
Ziel der Erfindung ist es diesen Nachteil zu vermeiden und einen Koppler der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, der sich durch einen einfachen Aufbau auszeichnet und von seiner Konzeption her sowohl zur Erreichung einer hohen Datenübertragungsrate als auch für Anwendungen, bei denen sich nur selten ändernde Zustände des zweiwertigen Eingangssignales übertragen weiden müssen geeignet ist.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Anfang und das Ende der Primärwicklung des Impulstransformators mit verschiedenen Anschlüssen einer Schaltung, die durch einen nichtinvertierenden Verstärker gebildet ist, verbunden sind, die an diesen in Abhängigkeit vom an ihrem Eingang ankommenden Signalen zumindest kurzzeitig unterschiedliche Potentiale liefert, wobei der Eingang und der Ausgang des nichtinvertierenden Verstärkers mit der Primärwicklung verbunden sind und der Anfang und das Ende der Sekundärwicklung mit dem Ein- und Ausgang eines nichtinvertierenden Verstärkers verbunden ist, an dem das übertragene Signal abnehmbar ist.
Durch diese Maßnahmen ist es möglich Signale von einem Stromkreis in den anderen zu übertragen, wobei der Ausgang des Kopplers so lange in dem einen logischen Zustand verbleibt, bis ein weiteres Signal am Eingang des Kopplers einlangt.
Außerdem ist dadurch auch sichergestellt, daß nur während einer durch die Laufzeit der Signale durch den Verstärker bedingten Zeitspanne unterschiedliche Potentiale an den Anschlüssen der Primärwicklung des Kopplers liegen. Diese Zeitspanne reicht aber aus um das am Eingang des Kopplers anstehende Signal zu übertragen. Ein weiterer Vorteil dieser Ausführungsform liegt auch darin, daß der Zeitpunkt der Zustandsänderung des logischen Zustandes am Eingang des Kopplers mit sehr hoher Genauigkeit auf dessen Sekundärwicklung, bzw. den Ausgang des Kopplers übertragen wird. Außerdem können die Signale mit einer sehr hohen Frequenz übertragen werden, wodurch sich eine hohe Datenübertragungsrate ergibt.
In diesem Zusammenhang ist es besonders günstig, wenn der mit der Primärwicklung verbundene nichtinvertierende Verstärker durch einen logischen Puffer oder zwei kaskadierende Invertoren gebildet ist, deren Eingang gegebenenfalls ein weiterer Verstärker vorgeschaltet ist
Weiters ergibt sich durch die vorgeschlagenen Maßnahmen der Vorteil, daß eine Mitkopplung des nichtinvertierenden Verstärkers mit der Sekundärwicklung des Impulstransformators entsteht, wodurch der Verstärker nur zwei stabile Zustände annehmen kann.
Dabei kann weiters vorgesehen sein, daß das Signal des mit der Sekundärwicklung verbundenen nicht invertierenden Verstärkers über einen weiteren Verstärker abnehmbar ist.
Bei Anwendungen, bei denen z. B. analoge Signale übertragen werden sollen, deren Betrag durch die Zeit oder das Tastverhältnis codiert sind, ist es wünschenswert bei der Übertragung Zeitabweichungen, bzw. Abweichungen in der Übertragungsgeschwindigkeit für beide Signalübergangsrichtungen möglichst zu vermeiden, was mit der erfindungsgemäßen Lösung in einem wesentlich weitgehenderem Maße gelingt, als mit den für solche Zwecke zumeist eingesetzten Optokopplern.
Bei erfindungsgemäßen Kopplern, die im wesentlichen für die Übertragung von Eingangssignalen mit sich selten ändernden logischen Zuständen, wie sie z. B bei Türkontakten von sicherheitstechnischen Einrichtungen -2-
Nr. 391 959 gegeben sind, vorgesehen sind und bei welchen Kopplern das übertragene Signal von da Sekundärwicklung über eine wiedertriggerbare Speicherschaltung abnehmbar ist, kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen sein, daß die mit dem Anfang und dem Ende der Primärwicklung verbundene Schaltung zwei Eingänge aufweist, an deren einem Eingang ein periodisches Signal und an deren anderem Eingang das zu 5 übertragende Signal anliegt und deren beide Ausgänge in der Ruhelage den selben logischen Zustand einnehmen und die je nach logischem Pegel am mit dem zu übertragenden Signal beaufschlagten Eingang beim Auftreten eines Signalüberganges bestimmter Richtung am mit dem z. B. periodischen Signal beaufschlagten Eingang kurzzeitig unterschiedliche Potentiale liefern, wobei die logische Schaltung zwei D-Flip-Flops aufweist, deren eine Eingänge miteinander verbunden und vom zu übertragenden Signal beaufschlagbar sind und deren 10 Takteingänge miteinander und dem vom periodischen Signal beaufschlagten Eingang verbunden sind und der Rücksetzeingang des einen D-Flop-Flops mit dessen invertierendem Ausgang und der eine Setzeingang des anderen D-Flip-Flops mit dessen nichtinvertierendem Ausgang verbunden ist und die beiden übrigen Ausgänge der beiden D-Flip-Flops mit der Primärwicklung des Impulstransformators verbunden sind und daß der mit der Sekundärwicklung verbundene nichtinvertierende Verstärker und der mit diesem verbundene Verstärker durch je ein 15 UND-Gatter gebildet sind, und die beiden einen Eingänge der UND-Gatter miteinander und mit einem Anschluß der Sekundärwicklung und die beiden anderen Eingänge der UND-Gatter miteinander verbunden sind und einen Rücksetzeingang für die Sekundärseite des Kopplers bilden, wobei der zweite Anschluß der Sekundärwicklung mit dem Ausgang des einen UND-Gatters verbunden ist und am Ausgang des zweiten UND-Gatters das übertragene Signal abnehmbar ist 20 Durch diese Maßnahmen wird ein großes Maß an Sicherheit gewährleistet, daß der statische Zustand des übertragenen Signales für lange Zeit sicher aufrechterhalten wird. Dabei kann der statische Zustand des übertragenen Signales z. B. auch über Monate oder Jahre aufrecht erhalten werden, wobei auch ein sehr hohes Maß an Störsicherheit gegeben ist.
Weiters ergibt sich durch diese Maßnahmen auch ein sehr einfacher schaltungstechnischer Aufoau. Die 25 Übertragung einer Änderung des zu übertragenden Eingangssignales erfolgt dabei nicht sofort bei dessen Änderung sondern bei der diesem Ereignis folgenden Signifikaten Änderung des periodischen Signales. Weiters ergibt sich bei dieser Lösung auch der Vorteil, daß, wenn sich der logische Zustand des Ausganges des Kopplers aufgrund einer Störung ändern sollte, dieser bei der nächsten Änderung des periodischen Signales der Ausgang des Kopplers wieder in den durch das zuletzt übertragene Eingangssignal bestimmten logischen Zustand zurückkehrt. Dadurch 30 wird auch eine sehr hohe Sicherheit des logischen Zustandes des Ausganges des Kopplers sichergestellt.
Außerdem ist es dadurch auch ermöglicht, daß der Ausgang des Kopplers beim Anlegen an die Versorgungsspannung in einen definierten logischen Zustand gebracht wird.
Um eine fertigungstechnisch einfache Herstellung der erfmdungsgemäßen Koppler zu ermöglichen ist es vorteilhaft, wenn die Windungen der Primärwicklung und der Sekundärwicklung des Impulstransformators aus auf 35 einem flexiblen, isolierenden Träger aufgebrachten Leiterbahnen bestehen, die zu einer durchgehenden Spule verbunden sind.
Auf diese Weise erübrigt sich das doch relativ aufwendige Wickeln der Spulen auf einem Toroidkem.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 bis 3 schematisch erfindungsgemäße Koppler, und 40 Fig. 4a und 4b schematisch eine Wicklung und Spule für den Impulstransformator eines erfmdungsgemäßen Kopplers.
Der Koppler entsprechend Fig. 1 ist für Anwendungen vorgesehen, bei denen die Zustandsänderungen des Eingangssignals in kurzen Abständen erfolgen, sowie für Anwendungen, bei denen der Zeitpunkt der Zustandsänderungen möglichst genau übertragen werden soll. Bei der Übertragung digitaler Daten ist es 45 wünschenswert, die maximal übertragbare Frequenz der Zustandsänderungen möglichst groß zu machen, um eine hohe Datenübertragungsrate zu erzielen. Bei Anwendungen, bei denen zum Beispiel analoge Signale übertragen werden sollen, deren Betrag durch die Zeit oder das Tastverhältnis codiert sind, muß die Genauigkeit in der Zeit möglichst groß sein, bzw. die Übertragungsgeschwindigkeiten für beide Signalübergangsrichtungen möglichst gleich sein, um die zu übertragene Größe nicht zu verändern. Der elektromagnetische Koppler eignet sich daher 50 auch gut für Anwendungen, in denen es auf eine möglichst schnelle Übertragung einer Zustandsänderung ankommt (zum Beispiel in schnellen logischen Schaltungen oder zum Ansteuem von Leistungs-(Schalt)· transistoren).
Beim Koppler entsprechend Fig. 1 wird die Änderung des Zustandes des Eingangssignals am Eingang (I) des nichtinvertierenden Verstärkers (1) sofort mit einem Impuls über einen Impulstransformator (3), (4) auf die 55 Sekundärseite des Kopplers übertragen. Dort wird ein Flipflop gesetzt, das den Zustand des Eingangssignals bis zum nächsten Signalübergang speichert.
Die Erzeugung der in ihrer Polarität der Richtung der Änderung zugeordneten Impulse geschieht auf Grund der Tatsache, daß sich die Änderung des Zustandes am Eingang des nichtinvertierenden Verstärkers (2) erst nach einer bestimmten Laufzeit an seinem Ausgang auswirkt. Für diese Laufzeit des Signals durch den Verstärker (2) 60 befinden sich die Anschlüsse der Verstärker (1) und (2) und somit die beiden Anschlüsse der Primärwicklung (3) des Impulstransformators auf verschiedenen Potentialen. Die Polarität der Spannung an der Primärwicklung (3) wird dabei von der Richtung der Zustandsänderung bestimmt, die Dauer des Spannungspulses hängt von der -3-
Nr. 391 959
Laufzeit des Eingangssignals durch den Verstärker (2) ab.
Das Flipflop auf der Sekundärseite des Kopplers, das den Zustand des Eingangssignals bis zum nächsten übertragenen Impuls speichert, besteht aus einem nichtinvertierenden Verstärker (5), dessen Eingang und Ausgang mit der Sekundärspule (4) des Impulstransformators verbunden sind. Wenn kein Impuls übertragen wird, ist der Verstärker (5) durch die Sekundärspule des Transformators mitgekoppelt und kennt daher nur zwei stabile Zustände: Entweder ist die Ausgangsspannung und damit die Eingangsspannung des Verstärkers gleich seiner minimalen Ausgangsspannung oder die Ausgangsspannung und damit die Eingangsspannung ist gleich dem Maximalwert der Ausgangsspannung des Verstärkers. Befindet sich der Verstärker (5) zum Beispiel im Zustand Ausgangsspannung gleich Minimalwert der Ausgangsspannung (logisch LOW) und wird in der Sekundärspule ein Spannungsimpuls induziert, der die Eingangsspannung so weit erhöht, daß der Verstärker seine Ausgangsspannung vergrößert, so befinden sich der Verstärker bei genügender Dauer des induzierten Spannungsimpulses am Ende des Impulses im anderen stabilen Zustand (Ausgangsspannung gleich Maximalwert der Ausgangsspannung, logisch HIGH). Wird nun ein Spannungsimpuls umgekehrter Polarität übertragen, so wird der Verstärker wieder in den Zustand logisch LOW gesetzt. Somit ist der Zustand auf der Empfängerseite eindeutig der Richtung des Signalüberganges auf der Senderseite zugeordnet.
Unmittelbar nach dem Einschalten der Stromversorgung auf der Sekundärseite des Kopplers ist die Lage des Speicher-Flipflops unbestimmt. Dies kann bei manchen Anwendungen, wie zum Beispiel beim Ansteuem eines Leistungstransistors oder bei Regelschaltungen, wo dadurch eine falsche Stellung eines Stellgliedes verursacht werden kann, störend wirken. Dieser Nachteil kann beseitigt werden, wenn die Sekundärseite des Kopplers so ausgebildet wird, daß ein zusätzlicher Eingang vorhanden ist, mit dem das Hipflop in einen definierten Zustand gesetzt werden kann, unabhängig davon, ob die Primärseite des Kopplers arbeitet oder nicht. Eine solche Schaltung ist in Fig. 3 dargestellt. Der Verstärker (5) ist bei dieser Ausführungsform durch ein UND-Gatter (12) gebildet, dessen Ausgang und einer seiner beiden Eingänge mit der Sekundärspule (4) des Impulstransformators verbunden ist. Der andere Eingang des UND-Gatters (12) dient als Rück-Setzeingang (R) des dadurch gebildeten Hipflops. Liegt am Eingang (5) ein Signal logisch LOW, so ist der Ausgang des UND-Gatters (12) ebenfalls logisch LOW, unabhängig davon, ob in der Sekundärwicklung des Impulstransformators Impulse induziert werden oder nicht Wird der Zustand am Eingang (R) logisch HIGH, so speichert das Flipflop (12) den Zustand logisch LOW so lange, bis ein in der Sekundärwicklung induzierter Impuls mit der geeigneten Polarität das Flipflop in den Zustand logische HIGH setzt. Der Verstärker (6) nach der Fig. 1 besteht hier ebenfalls aus einem UND-Gatter (13) und entnimmt das zu übertragende Signal aus Gründen einer möglichst geringen Laufzeit dem Eingang des Hipflop (12). Der andere Eingang des UND-Gatters (13) ist mit dem Rück-Setzeingang (R) verbunden. Dies geschieht im Interesse einer möglichst kurzen Laufzeit des Rücksetz-Signals vom Eingang (B) zum Ausgang (0). Für Anwendungen, bei denen gefordert wird, daß sich selten ändernde Zustände des 2-wertigen Eingangssignals richtig übertragen werden (zum Beispiel der Zustand eines Türkontaktes in einer sichheitstechnischen Einrichtung), es also nicht darauf ankommt, die Zustandsänderung möglichst schnell, sondern den statischen Zustand des Signals möglichst sicher über eine lange Zeit (evtl. Tage oder Jahre) hinweg zu übertragen, wurde ein Koppler gemäß Fig. 2 vorgesehen. Hier bewirkt nicht die Zustandsänderung des zu übertragenden Signals am Eingang (D), sondern ein Signalübergang bestimmter Richtung am Eingang (Cp) die Erzeugung von in ihrer Polarität dem Zustand des Eingangssignals (D) zugeordneten Impulsen, die vom Impulstransformator (3), (4) übertragen werden. Daher ist zum Unterschied zum vorher beschriebenen Koppler eine Übertragung des Zustandes des Eingangssignals möglich, auch wenn sich dieses über einen längeren Zeitraum nicht verändert. Ändert sich der Zustand des Signals am Eingang (D), so wird diese Änderung im Unterschied zum vorher beschriebenen Koppler nicht sofort, sondern erst beim nächsten darauffolgenden signifikanten Signalübergang am Eingang (Cp) übertragen. Wird an den Eingang (Cp) ein periodisches Signal gelegt, so wird der Zustand des Signals am Eingang (D) in periodischen Abständen übertragen. Bleibt der Zustand des Signals am Eingang (D) dabei unverändert, so ändert sich auch der Zustand des Speicher-Hipflops (5) auf der Sekundärseite nicht. Ändert sich der Zustand am Eingang (D), so ändert das Hipflop auf der Sekundärseite bei dem nächsten darauf folgenden signifikanten Signalübergang am Eingang (Cp) an der
Primärseite des Kopplers seinen Zustand entsprechend dem Zustand des Signals am Eingang (D). Wenn das Flipflop auf der Sekundärseite des Kopplers durch eine Störung (z. B. der Versorgungsspannung) nicht den tatsächlichen Zustand des Eingangssignals wiedergibt, so dauert dieser falsche Zustand nur bis zum nächsten signifikanten Signalübergang am Eingang (Cp) an. Beim vorher beschriebenen Koppler nach Fig. 1 bleibt der falsche Zustand bis zur nächsten Zustandsänderung des zu übertragenden Signals bestehen.
In Fig. 3 ist ein Beispiel für die Realisierung der logischen Schaltung (7) nach Fig. 2 unter Verwendung von zwei D-Hipflops (8), (9) dargestellt. Die Eingänge (D) der beiden D-Hipflops sind miteinander verbunden. Ebenso sind die Eingänge (Cp) miteinander verbunden. Befindet sich nun der Eingang im Zustand logisch LOW und am Eingang (Cp) findet ein Signalübergang bestimmter Richtung statt, so wird sich am Zustand der
Ausgänge des D-Flipflops (8) nichts ändern ((Q) logischLOW, (Q) logisch HIGH). Der Zustand der Ausgänge des D-Flipflops (9) ändert sich jedoch: Der Ausgang (Q) wird logisch HIGH, der Ausgang (Q) wird logisch -4-

Claims (5)

  1. Nr. 391 959 LOW. Da jedoch der Ausgang (Q) des D-Flipflops (9) mit dem Setzeingang (S) (aktiv LOW) desselben D-Flipflops verbunden ist, setzt sich das D-Flipflop (9) selbst wieder in den Zustand Ausgang (Q) logisch LOW bzw. Ausgang (Q) logisch HIGH zurück. Die Dauer, fiir die der Ausgang (Q) des D-Flipflops (9) logisch HIGH ist, hängt von der Zeit ab, die von der Änderung des Zustandes am Ausgang (Q) von logisch HIGH nach logisch LOW bis zum Rücksetzen der Ausgänge (Q) bzw. (Q) verstreicht. Für diese Zeit liegen die Enden der Primärwicklung (3) des Impulstransformators an verschiedenen Potentialen (Ausgang (Q) FF 8 logisch LOW, Ausgang (Q) FF 9 logisch HIGH). Ist zum Zeitpunkt des signifikanten Signalüberganges am Eingang (Cp) der Eingang (D) logisch HIGH, so ändert sich der Zustand der Ausgänge des D-Flipflops (9) nicht und der Ausgang (Q) des D-Flipflops (8) wird kurzzeitig logisch HIGH (für die Zeitdauer bis sich das D-Flipflop (8) selbst wieder in den Zustand Ausgang (Q) logisch LOW bzw. Ausgang (Q) logisch HIGH zurücksetzt). An der Primärwicklung (3) des Impulstransformators liegt daher wieder ein kurzer Spannungsimpuls, jedoch mit umgekehrter Polarität. Die an der Primärwicklung (3) des Impulstransformators liegenden Spannungspulse sind in ihrer Polarität also eindeutig dem Zustand des Signals am Eingang (D) zugeordnet. Die Verwendung sehr schneller logischer Schaltungen in Siliziumgate-CMOS Technologie erlaubt es, die Windungszahlen der Spulen (3), (4) sehr klein zu machen. Ringkeme aus Ferrit mit 6 mm Durchmesser und die Inverterlaufzeit von ca. 3 ns ergeben Windungszahlen von je 4. Um das konstenintensive Wickeln eines Toriodtransformators zu umgehen, kann eine Wicklung gemäß der Fig. 4 verwendet werden, die aus auf einem flexiblen Träger (15) angeordneten Leiterbahnen (14) hergestellt ist, die so angeordnet sind, daß sich nach der Umschlingung des Transformatorkems (16) zu einer durchgehenden Spule verbunden sind. In Fig. 4a ist der flexible Träger (15) aus Isolierfolie im gestreckten Zustand und in Fig. 4b nach der Umschlingung des Kerns (16) dargestellt. PATENTANSPRÜCHE 1. Koppler zur potentialgetrennten Übertragung eines zweiwertigen Signales mittels eines Impulstransformators, an dessen Sekundärwicklung des übertragene Signal über eine bistabile Speicherschaltung abnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Anfang und das Ende der Primärwicklung (3) des Impulstransformators mit verschiedenen Anschlüssen einer Schaltung (1), (2); (7), die durch einen nichtinvertierenden Verstärker (2) gebildet ist, verbunden sind, die an diesen in Abhängigkeit vom an ihrem Eingang ankommenden Signalen zumindest kurzzeitig unterschiedliche Potentiale liefert, wobei der Eingang und der Ausgang des nichtinvertierenden Verstärkers (2) mit der Primärwicklung (3) verbunden sind und der Anfang und das Ende der Sekundärwicklung (4) mit dem Ein- und Ausgang eines nichtinvertierenden Verstärkers (5) verbunden ist, an dem das übertragende Signal abnehmbar ist.
  2. 2. Koppler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Primärwicklung (3) verbundene nichtinvertierende Verstärker (2) durch einen logischen Puffer oder zwei kaskadierende Invertoren gebildet ist, deren Eingang gegebenenfalls ein weiterer Verstärker (1) vorgeschaltet ist.
  3. 3. Koppler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Signal des mit der Sekundärwicklung (4) verbundenen nicht invertierenden Verstärkers (5) über einen weiteren Verstärker (6) abnehmbar ist.
  4. 4. Koppler nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Anfang und dem Ende der Primärwicklung (3) verbundene Schaltung (7) zwei Eingänge aufweist, an deren einem Eingang (Cp) ein periodisches Signal und an deren anderem Eingang (D) das zu übertragende Signal anliegt und deren beide Ausgänge (Oj, O2) in der Ruhelage den selben logischen Zustand einnehmen und die je nach logischem Pegel am mit dem zu übertragenden Signal beaufschlagten Eingang (D) beim Auftreten eines Signalüberganges bestimmter Richtung am mit dem z. B. periodischen Signal beaufschlagten Eingang (Cp) kurzzeitig unterschiedliche Potentiale liefern, wobei die logische Schaltung (7) zwei D-FIip-Flops (8), (9) aufweist, deren eine Eingänge (D) miteinander verbunden und vom zu übertragenden Signal beaufschlagbar sind und deren Takteingänge miteinander und dem vom periodischen Signal beaufschlagten Eingang (Cp) verbunden sind und der Rücksetzeingang (R') des einen D-Flop-Flops (8) mit dessen invertierendem Ausgang (Q') und der eine Setzeingang (S') des anderen D-Flip-Flops (9) mit dessen nichtinvertierendem Ausgang (Q) verbunden ist und die beiden übrigen Ausgänge der beiden D-Flip-Flops (8), (9) mit der Primärwicklung (3) des -5- Nr. 391 959 Impulstransformators verbunden sind und daß der mit der Sekundärwicklung (4) verbundene nichtinvertierende Verstärker und der mit diesem verbundene Verstärker durch je ein UND-Gatter (12), (13) gebildet sind, und die beiden einen Eingänge der UND-Gatter (12,13) miteinander und mit einem Anschluß der Sekundärwicklung (4) und die beiden anderen Eingänge der UND-Gatter (12), (13) miteinander verbunden sind und einen 5 Rücksetzeingang (R) für die Sekundärseite des Kopplers bilden, wobei der zweite Anschluß der Sekundärwicklung (3) mit dem Ausgang des einen UND-Gatters (12) verbunden ist und am Ausgang des zweiten UND-Gatters (13) das übertragene Signal abnehmbar ist
  5. 5. Koppler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungen der 10 Primärwicklung und der Sekundärwicklung des Impulstransformators aus auf einem flexiblen, isolierenden Träger (15) aufgebrachten Leiterbahnen (14) bestehen, die zu einer durchgehenden Spule verbunden sind. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 15
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