AT392568B - Schlauchfolie - Google Patents
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Claims (4)
- AT 392 568 B Die Erfindung bezieht sich auf eine Schlauchfolie, die aus mindestens zwei transparenten oder farbigen Lagen aus gegebenenfalls faserverstärktem Kunststoff besteht, insbesondere zur Verwendung als Wursthülle. Aus hygienischen Gründen, insbesondere zur Vermeidung der Gefahr einer Kontamination durch Bakterien, ist es notwendig und in einzelnen Ländern auch vorgeschrieben, daß Würste zusätzlich in einer sogenannten Griffschutzhülle verpackt sind. Als Griffschutzhülle sind vor allem Vakuumverpackungen bekannt Diese Vakuumverpackungen erfordern einerseits nach Fertigstellung der Würste einen zusätzlichen Verfahrensschritt und vergrößern anderseits das Verpackungsvolumen, da sie in der Regel sperrig sind. Ziel der Erfindung ist es, eine Verbesserung bei der Verpackung von insbesondere Würsten zu erreichen, wobei unter Vermeidung eines zusätzlichen Verfahrensschrittes doch die gewünschte Griffschutzhülle erhalten wird. Dieses Ziel wird mit einer Schlauchfolie der eingangs angeführten Art erreicht bei der erfindungsgemäß die äußerste Lage der Schlauchfolie von der darunterliegenden Lage ablösbar ist und in der äußersten oder zwischen der äußersten und der darunterliegenden Lage mindestens ein Aufreißfaden vorgesehen ist Der Aufreißfaden kann in Laufrichtung der Schlauchfolie angeordnet sein. Der Abstand des jeweiligen Neubeginns des Aufreißfadens in Längsrichtung beträgt vorzugsweise 5 bis 50 cm. In diesen Abständen kann z. B. ein kleines herausragendes Ende jeweils einen neuen Aufreißvorgang »möglichen. Es ist aber auch möglich, quer zur Laufrichtung der Schlauchfolien in Abständen angeordnete Aufireißfäden vorzusehen. In diesem Fall beträgt der Abstand vorzugsweise 0,5 bis 3 cm. Bei jedem einzelnen "ringförmigen" Aufreißfaden ermöglicht das herausstehende Ende den Abschälvorgang der außenliegenden Lage. Schließlich kann ein Aufreißfaden auch schraubenlinienförmig angeordnet sein, wobei dieser Aufreißfaden sowohl endlos als auch mit Unterbrechung, vorzugsweise im Abstand von 5 bis 30 cm, angeordnet sein kann, die ein stückweises Abschälen der Außenschicht ermöglicht Mit der erfindungsgemäßen Schlauchfolie wird ohne die Notwendigkeit eines zusätzlichen Verpackungsschrittes eine hygienisch verpackte, d. h. mit Griffschutzhülle versehene Wurst, erhalten. Es besteht keine Gefahr, daß die eigentliche Wursthülle mit Bakterien in Berührung kommt Zudem kann die eigentliche Wursthülle in der Wandstärke wesentlich dünner gehalten werden als bisher, da die als Griffschutzhülle dienende äußerste Lage dazu beiträgt, dem Innendruck des Wurstgutes standzuhalten. Durch die erfindungsgemäße Schlauchfolie wird trotz des Vorhandenseins ein» Griffschutzhülle das Verpackungsvolumen praktisch nicht vergrößert Als Material für die erfindungsgemäße Schlauchfolie kommen alle bisher für Schlauchfolien verwendeten Materialien in Betracht, insbesondere Polyamid, Polyethylen oder faservliesverstärkte Cellulosematerialien, wobei für die einzelne Lage auch unterschiedliche Materialien gewählt werden können. Eine Lage kann mit Aufdruck versehen sein. Es kann dies sowohl die äußerste als auch jede andere Lage (Zwischenlagendruck) sein. Der Druck auf der äußersten Lage kann entweder außenliegend als Oberflächendruck oder innenliegend als eine Art Zwischenlagendruck ausgeführt sein. Die Verbindung zwischen der äußerst»! und der darunter liegenden Lage erfolgt z. B. durch einen ablösbaren Kleber oder durch das Ausnutzen gewisser physikalischer Effekte, wie z. B. elektrisch» Aufladung. Der Aufreißfaden, der das öffnen und Abziehen der äußersten Lage ermöglicht, muß natürlich reißfester sein als die äußerste Lage d» Schlauchfolie. PATENTANSPRÜCHE 1. Schlauchfolie, die aus mindestens zwei transparenten od» farbigen Lagen aus gegebenenfalls fas»v»stärktem Kunststoff besteht, insbesond»e zur Verwendung als Wursthülle, dadurch gekennzeichnet, daß die äuß»ste Lage der Schlauchfolie von der darunterliegenden Lage ablösbar ist und in der äußersten oder zwischen der äußersten und der darunterliegenden Lage mindestens ein Aufreißfaden vorgesehen ist.
- 2. Schlauchfolie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Aufreißfaden in Laufrichtung der Schlauchfolie angeordnet ist
- 3. Schlauchfolie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß quer zur Laufrichtung der Schlauchfolie in Abständen angeordnete Aufreißfäden vorgesehen sind.
- 4. Schlauchfolie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Aufreißfaden schraubenlinienförmig angeordnet ist. -2-
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Family
ID=3523507
Family Applications (1)
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Also Published As
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