AT3925U2 - Blindrahmen für einen fenster- oder türrahmen - Google Patents

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/02Base frames, i.e. template frames for openings in walls or the like, provided with means for securing a further rigidly-mounted frame; Special adaptations of frames to be fixed therein

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)

Abstract

Der Blindrahmen besteht aus Kunststoff, insbesondere aus Polyethylen, und kann daher direkt einbetoniert werden. Er besteht aus einem Grundelement (1) und einem Rahmen (3), wobei der Rahmen (3) gegenüber dem Grundelement (1) vor seiner endgültigen Verbindung mit dem Grundelement (1) zum Ausgleich von Toleranzen in gewissem Ausmaß verschiebbar ist. Vorzugsweise ist in der unteren Seite der Außenfläche des Rahmens (3) eine Stufe (5) vorgesehen, die als Abzugskante beim Anbringen eines Vollwärmeschutzes (6) verwendbar ist. Zur Verbindung des Rahmens (3) mit dem Grundelement (1) sollte man Kunststoffschrauben (4) verwenden.

Description


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   Die vorliegende Erfindung betrifft einen Blindrahmen für einen Fenster- oder Türrahmen, der aus Kunststoff, insbeson- dere aus Polyethylen, besteht und daher direkt einbetoniert werden kann. 



   Normalerweise werden Blindrahmen aus Holz hergestellt. Da Holz unter Feuchtigkeitseinfluss quillt, kann man einen Blindrahmen aus Holz nicht direkt einbetonieren. Man spart daher zunächst beim Betonieren eine entsprechende Öffnung aus, in die man dann später den Blindrahmen einschäumt. 



   Aus der US 5791103 A ist bereits bekannt, den Blindrahmen aus einer Mischung von Polyethylen und Sägemehl herzustellen, so dass er direkt einbetoniert werden kann. Dies ist zwar eine Vereinfachung beim Bauen, es hat jedoch den Nachteil, dass Toleranzen beim Einbau nachträglich nicht mehr ausge- glichen werden können. Insbesondere wenn mehrere Fenster ver- tikal fluchten sollen, kann dies das Erscheinungsbild der Fassade beeinträchtigen. 



   Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diesen Nachteil zu beseitigen. 



   Diese Aufgabe wird durch einen Blindrahmen der eingangs ge- nannten Art erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass er aus einem Grundelement und einem Rahmen besteht, wobei der Rahmen ge- genüber dem Grundelement vor seiner endgültigen Verbindung mit dem Grundelement zum Ausgleich von Toleranzen in gewissem Ausmass verschiebbar ist. 



   Erfindungsgemäss ist der Blindrahmen also zweigeteilt. Er besteht aus einem Grundelement, welches direkt einbetoniert wird, und aus einem Rahmen, der nachträglich mit dem Grund- element verbunden wird, wobei zu diesem Zeitpunkt Ungenauig- keiten beim Einbau ausgeglichen werden können. Da von aussen nur der Rahmen sichtbar ist, der das Grundelement abdeckt, ist das Erscheinungsbild der Fassade von aussen immer tadel- los, auch wenn das Grundelement ungenau eingebaut wurde. 



   Es ist zweckmässig, wenn in der unteren Seite der Aussen- fläche des Rahmens eine Stufe vorgesehen ist, die als Abzugs- kante beim Anbringen eines Vollwärmeschutzes verwendbar ist. 

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  In der Praxis kommt es immer wieder vor, dass der Vollwärme- schutz ungenau bezüglich der Fensteröffnung angebracht wird. 



  Dies ist besonders unangenehm, wenn beim unteren Rand der Fensteröffnung der Vollwärmeschutz zu hoch endet. Dann steht nämlich nicht genug Platz für das Fensterbrett zur Verfügung. 



  Wenn jedoch eine Stufe vorhanden ist, kann mit einer entspre- chenden Schablone, die entlang dieser Stufe geführt wird, die Oberkante des Vollwärmeschutzes präzise erstellt werden. 



  Diese Stufe kann ausserdem nachher als Auflage für das Fens- terbrett dienen. 



   Vorzugsweise sind zur Verbindung des Rahmens mit dem Grund- element Kunststoffschrauben vorgesehen. Die Wärmeisolierung von Gebäuden ist heute bereits so gut, dass bereits die Ver- wendung von Metallschrauben stören könnte. Insbesondere würde durch Metallschrauben das Grundelement im Bereich dieser Schrauben im Winter abgekühlt werden, was zu einer Verfärbung dieser Stellen führen könnte. 



   Anhand der beiliegenden Figuren wird die vorliegende Erfin-   dung näher erläutert. Es zeigt : Fig.1 einen waagrechten   Schnitt durch einen senkrechten Abschnitt eines erfindungsge- mässen Blindrahmens im eingebauten Zustand; und Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch den unteren Bereich eines erfin- dungsgemässen Blindrahmens im eingebauten Zustand. 



   Wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, ist ein Grundelement 1 unmittelbar in einer Mauer 2 eingebaut, zum Beispiel einbe- toniert. Auf dieses Grundelement 1 ist ein Rahmen 3 mit Kunststoffschrauben 4 angeschraubt. Die Breite des Grund- elements 1 entspricht genau der Dicke der Mauer 2, so dass der Rahmen 3 zum Teil auf dem Grundelement 1 und zum Teil auf der Mauer 2 aufliegt. Der Rahmen lässt sich daher parallel zur Mauer 2 verschieben, bevor er mit den Kunststoffschrauben 4 am Grundelement 1 fixiert wird. Danach wird der Vollwärme- schutz 6 angebracht, der jeweils bis zur Innenkante 3' des Rahmens 3 (siehe Fig. 1) reichen soll. Eine Ausnahme bildet die Unterseite der Fensteröffnung (siehe Fig. 2): hier muss Platz für ein Fensterbrett 7 gelassen werden.

   Damit der Voll- 

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 wärmeschutz 6 genau bis zur gewünschten Höhe reicht, ist eine Stufe 5 vorgesehen, entlang der die Oberkante des Vollwärme- schutzes 6 mit einer entsprechend geneigten Schablone abgezo- gen werden kann. Wie man sieht, dient diese Stufe 5 auch als Auflage für das Fensterbrett 7. 



   Wie man den Fig. 1 und 2 entnehmen kann, wird in den Blind- rahmen (bestehend aus Grundelement 1 und Rahmen 3) ein her- kömmlicher Fensterrahmen 8 (oder Türrahmen) eingesetzt, wobei zwischen dem Fensterrahmen 8 und dem Blindrahmen entspre- chende Isolierelemente 9 vorgesehen sind. Da die Position des Rahmens 3 gegenüber dem Grundelement 1 verschieden sein kann, ist auch der Abstand des Fensterrahmens 8 zum Grundelement 1 nicht immer gleich. Gegebenenfalls muss der Fensterrahmen 8 abgehobelt werden, oder es müssen Streifen entsprechender Di- cke untergelegt werden. 



   Der Blindrahmen besteht vorzugsweise aus Polyethylen, wobei die Verwendung von Recyclat natürlich besonders umweltscho- nend ist.

Claims (3)

  1. ANSPRÜCHE: 1. Blindrahmen für einen Fenster- oder Türrahmen, der aus Kunststoff, insbesondere aus Polyethylen, besteht und da- her direkt einbetoniert werden kann, dadurch gekennzeich- net, dass er aus einem Grundelement (1) und einem Rahmen (3) besteht, wobei der Rahmen (3) gegenüber dem Grund- element (1) vor seiner endgültigen Verbindung mit dem Grundelement (1) zum Ausgleich von Toleranzen in gewissem Ausmass verschiebbar ist.
  2. 2. Blindrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der unteren Seite der Aussenflache des Rahmens (3) eine Stufe (5) vorgesehen ist, die als Abzugskante beim An- bringen eines Vollwärmeschutzes (6) verwendbar ist.
  3. 3. Blindrahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich- net, dass zur Verbindung des Rahmens (3) mit dem Grund- element (1) Kunststoffschrauben (4) vorgesehen sind.
AT0037000U 2000-05-18 2000-05-18 Blindrahmen für einen fenster- oder türrahmen AT3925U3 (de)

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