AT392672B - Wassergekuehlte hubkolben-brennkraftmaschine - Google Patents

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AT392672B
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AT116487A
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Inventor
Gottfried Dipl Ing Czaby
Maximilian Ing Muckenhuber
Original Assignee
Steyr Daimler Puch Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P11/00Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F01P1/00 - F01P9/00
    • F01P11/02Liquid-coolant filling, overflow, venting, or draining devices
    • F01P11/0276Draining or purging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

AT 392 672 B
Die Erfindung betrifft eine wassergekühlte Hubkolben-Brennkraftmaschine, deren die Zylinder und Zylindeiköpfe umfassender Triebweiksblock in einer Außenwanne öldicht eingesetzt ist, wobei der Wassermantel der Zylinder bis unter den oberen Rand der Außenwanne reicht und auf das Wasser im Wassermantel beim Ablassen des Kßhlwassers Atmosphärendruck einwirkt.
Bei derartigen Hubkolben-Brennkraftmaschinen bereitet das zeitweise notwendige Ablassen des Kühlwassers Schwierigkeiten, weil der Wassermantel der Zylinder bis unter den oberen Rand der Außenwanne reicht und daher eine gegebenenfalls an der tiefsten Stelle des Wassermantels angeordnete Ablaßöffnung im Triebwerksblock von der Außenwanne abgedeckt und daher nicht zugänglich ist. Es bleibt demnach in ungünstiger Weise immer eine gewisse Restwassermenge im Triebwerksblock.
Es ist zwar bereits eine wassergekühlte Hubkolben-Brennkraftmaschine bekannt (AT-PS 53 082), bei der Wassersäcke im Wasserraum des Zylinderdeckels mit dem Wassermantel des Zylinders durch eine U-förmige Leitung in Verbindung stehen, die jeweils beim Ablassen des Kühlwassers aus dem Zylindermantel die Wassersäcke im Zylinderdeckel nach Art eines Saughebers entleert. Dabei handelt es sich aber um eine Brennkraftmaschine ohne eine den unteren Teil des Wassermantels des Zylinders abdeckende Ölwanne, so daß sich das Kühlwasser aus dem Wassermantel ohne weiteres entleeren läßt und daher auch keine Restwassermenge im Triebweiksblock verbleibt.
Somit liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die eingangs geschilderte Hubkolben-Brennkraftmaschine so zu verbessern, daß mit vergleichsweise einfachen Mitteln eine völlige Entleerung des Triebwerksblockes gewährleistet ist.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß in an sich bekannter Weise ein von einer wassergefüllten Zusatzleitung gebildeter Saugheber vorgesehen ist, wobei die Zusatzleitung etwa von der tiefsten Stelle des Wassermantels aufwärts geführt ist, den Triebwerksblock oberhalb der Außenwanne durchsetzt, dort trennbar ausgebildet und unterhalb des Wassermantels mit einem Ablaßhahn ausgestattet oder an das Kühlsystem der Brennkraftmaschine angeschlossen ist.
Durch diese Zusatzleitung wird also ein Saugheber gebildet, der das Abfließen des Kühlwassers von der tiefsten Stelle des Wassermantels ermöglicht, sobald auf den Wassermantel Atmosphärendruck einwirkt und der Ablaßhahn geöffnet wird, weil da in der Gesamtleitung kein wasserleerer Raum entstehen kann, wenn die Leitung vom Wassermantel an noch mit Wasser gefüllt ist. Die gleiche Wirkung tritt selbstverständlich ein, wenn die Zusatzleitung keinen eigenen Ablaßhahn besitzt, sondern an entsprechend tiefer Stelle an das Kühlsystem der Brennkraftmaschine angeschlossen ist, da dieses Kühlsystem selbstverständlich ohnehin einen tief gelegenen Ablaß aufweist. Dabei hat die Trennbarkeit der Zusatzleitung den Vorteil, daß der äußere Teil der Zusatzleitung nicht bleibend vorgesehen werden muß und daß es auch möglich ist, einen nachträglichen Einbau des Saughebers vorzunehmen.
Die Zusatzleitung könnte aus einem durch eine entsprechend hoch angeordnete Öffnung des Triebwerksblockes, beispielsweise durch ein Kemloch, nach unten eingesteckten Schlauch oder Rohr bestehen. Einfacher und zweckmäßiger aber ist es, wenn die Zusatzleitung innerhalb des Triebwerksblockes von einer von der oberen Begrenzungsfläche des Zylinderblockes bzw. der Zylinderkopf-Zylinderblockeinheit ausgehenden, im Bereich der Begrenzungsfläche verschlossenen und etwa parallel zu den Zylinderachsen abwärts geführten Bohrung sowie einer in diese mündenden Querbohrung mit Schlauchanschluß od. dgl. gebildet ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt und zwar zeigen Fig. 1 die erfindungswesentlichen Teile einer wassergekühlten Hubkolben-Brennkraftmaschine im Vertikalschnitt und Fig. 2 eine Ausführungsvariante in gleicher Darstellungsweise.
Der die Zylinder (1) und die Zylinderköpfe (2) umfassende Triebwerksblock (3) einer Hubkolben-Brennkraftmaschine weist den Kühlwassermantel bildende Hohlräume (4) auf. Der Triebwerksblock (3) ist in einer Außenwanne (5) eingesetzt, wobei zwischen dem oberen Wannenrand und dem Triebwerksblock (3) eine Öldichtung (6) vorgesehen ist. Die den Kühlwassermantel bildenden Hohliäume (4) reichen, wie ersichtlich, bis unter den oberen Rand der Außenwanne (5).
Erfindungsgemäß ist nun eine Zusatzleitung vorgesehen, die von der tiefsten Stelle des Wassermantels aufwärts geführt ist, den Triebwerksblock (3) oberhalb der Außenwanne (5) durchsetzt und unterhalb des Wassermantels mit einem Ablaßhahn (7) versehen ist. Gemäß Fig. 1 wird die Zusatzleitung innerhalb des Triebwerksblockes (3) von einer von der oberen Begrenzungsfläche (8) des Triebwerksblockes (3) parallel zur Zylinderachse abwärts geführten oben verschlossenen Bohrung (9) und einer in diese mündende Querbohrung (10) gebildet, wobei in die Querbohrung (10) ein Stutzen für einen Ablaßschlauch (11) dicht eingeschraubt ist. Gemäß Fig. 2 ist in einem ohnehin vorhandenen Kemlochverschluß (12) ein Rohr (13) eingelötet, das ebenfalls bis zur tiefsten Stelle des Wassermantels reicht und auf das ein Schlauch (11) zum Ablaßhahn (7) aufgesteckt werden kann. Der Schlauch (11) bzw. ein entsprechendes Rohr braucht nicht unbedingt mit einem eigenen Ablaßhahn (7) versehen zu sein, es genügt ein Anschluß an das nicht dargestellte Kühlsystem der Brennkraftmaschine. -2-

Claims (2)

  1. AT 392 672 B PATENTANSPRÜCHE 1. Wassergekühlte Hubkolben-Brennkraftmaschine, deren die Zylinder und Zylinderköpfe umfassender Triebwerksblock in einer Außenwanne öldicht eingesetzt ist, wobei der Wassermantel der Zylinder bis unter den oberen Rand der Außenwanne reicht und auf das Wasser im Wassermantel beim Ablassen des Kühlwassers Atmosphärendruck einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise ein von einer wassergefüllten Zusatzleitung (9, 10, 11; 11, 13) gebildeter Saugheber vorgesehen ist, wobei die Zusatzleitung (9,10,11; 11,13) etwa von der tiefsten Stelle des Wassermantels (4) aufwärts geführt ist, den Triebwerksblock (3) oberhalb der Außenwanne (5) durchsetzt, dort trennbar ausgebildet und unterhalb des Wassermantels (4) mit einem Ablaßhahn (7) ausgestattet oder an das Kühlsystem der Brennkraftmaschine angeschlossen ist.
  2. 2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzleitung innerhalb des Triebwerksblockes (3) von einer von der oberen Begrenzungsfläche (8) des Zylinderblockes bzw. der Zylinderkopf-Zylinderblockeinheit (3) ausgehenden, im Bereich der oberen Begrenzungsfläche (8) verschlossenen und etwa parallel zu den Zylinderachsen abwärts geführten Bohrung (9) sowie einer in diese mündenden Querbohrung (10) mit Schlauchanschluß od. dgl. gebildet ist Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -3-
AT116487A 1987-05-08 1987-05-08 Wassergekuehlte hubkolben-brennkraftmaschine AT392672B (de)

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