AT392772B - An einer in einer decke vorgesehenen durchgangsoeffnung fuer ein seil bzw. eine kette eines kranes angeordnete dichteinrichtung - Google Patents

An einer in einer decke vorgesehenen durchgangsoeffnung fuer ein seil bzw. eine kette eines kranes angeordnete dichteinrichtung Download PDF

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Franz Mag Wurm
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Oekologia Beteiligungs Handels
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    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23GCLEANING OR DE-GREASING OF METALLIC MATERIAL BY CHEMICAL METHODS OTHER THAN ELECTROLYSIS
    • C23G3/00Apparatus for cleaning or pickling metallic material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/04Auxiliary devices for controlling movements of suspended loads, or preventing cable slack
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B66C17/00Overhead travelling cranes comprising one or more substantially horizontal girders the ends of which are directly supported by wheels or rollers running on tracks carried by spaced supports
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Description

AT 392 772 B
Die Erfindung betrifft eine an einem in einer Decke vorgesehenen Durchgang für ein Seil bzw. eine Kette eines Kranes angeordnete Dichteinrichtung.
Die Erfindung findet vor allem bei der Trennung zweier mit unterschiedlicher Atmosphäre belasteter Räume Anwendung. S Die heute noch weitverbreitete Arbeitsweise, Betriebsräume in Galvanik- und Beizanlagen, Eloxalwerken usw., welche beispielsweise mit Wasserdampf, Säurenebel, Dämpfen agressiver Chemikalien usw. belastet sind, von den übrigen Räumen nicht streng zu trennen, ist mit den heutigen Erkenntnissen betreffend den Umwelt- und Gesundheitsschutz nicht vereinbar.
Diese Nichttrennung führt auch zu großen Schäden an den Bauwerken und den Kränen. Dachkonstruktionen 10 aus Stahl und Beton werden angegriffen und müssen ständig mit Korrosionsschutzmitteln instandgesetzt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Dichteinrichtung zu schaffen, welche eine vollständige Trennung der mit Schadstoffen belasteten Atmosphäre eines Arbeitsraumes von den ihn umgebenden unbelasteten Räumen ermöglicht und gleichzeitig ein Arbeiten mit einem außerhalb des belasteten Raumes angeordneten Kran im belasteten Arbeitsraum zuläßt. 15 Die Erfindung löst die Aufgabe dadurch, daß an der Oberseite der Decke ein flexibles, die Durchgangsöffnung überdeckendes erstes Dichtelement vorgesehen ist, welches einen Durchtritt für das Seil bzw. die Kette gewährleistet, daß in den Durchtritt des ersten Dichtelementes ein einen Durchgang für das Seil bzw. die Kette aufweisender, am Kran angeordneter Formkörper hineinragt, wobei das erste Dichtelement fest am Formkörper anliegt, daß im Formkörper ein das Seil bzw. die Kette umgreifendes zweites Dichtelement angeordnet ist und daß 20 gegebenfalls im Bereich oberhalb der Decke gegenüber dem Bereich unterhalb der Decke ein leichter Überdruck vorgesehen ist.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist es, daß das erste Dichtelement aus an den Rändern des vorzugsweise als Schlitz ausgebildeten Durchganges angeordneten Gummi- oder Kunststofflippen oder aus diesen Schlitz verschließenden Schläuchen besteht. 25 Ein anderes Merkmal der Erfindung ist es, daß der Formkörper schiffchenförmig ausgebildet ist und daß der Durchgang für das Seil bzw. die Kette schlitzförmig ist
Ein weiteres anderes Merkmal der Erfindung ist es, daß das zweite Dichtelement aus einer verschleißfesten, zur Durchführung des Kranseiles bzw. der Krankette mit einer Bohrung versehenen Kugel besteht, welche in beweglichen, übereinander gelegten bzw. einander überlappenden Kulissenplatten angeordnet ist 30 Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist es, daß die Kugel aus selbstschmierendem Kunststoff besteht
Ein weiteres anderes Merkmal der Erfindung ist es, daß die Kugel mit einer Zwangsschmierung versehen ist
Ein anderes Merkmal der Erfindung ist es, daß die zweite Dichteinrichtung aus im Formkörper angeordneten Kugeln besteht deren Durchmesser größer als der Durchgang für das Seil bzw. die Kette sind und daß die Kugeln mit Fett umhüllt sind. 35 Ein abschließendes Merkmal der Erfindung ist es, daß der Formkörper kardanisch mit dem Kran verbunden ist
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigen Fig. 1 einen Querschnitt durch eine mit der erfindungsgemäßen Dichteinrichtung versehene Halle; Fig. 2 und 3 eine Draufsicht auf einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Dichteinrichtung und Fig. 4 ein Detail der erfindungsgemäßen Dichteinrichtung gemäß Fig. 3 in vergrößertem Maßstab. 40 Das Ausführungsbeispiel betrifft eine Beizanlage.
In einer Halle (1) ist ein (oder mehrere) Säurebehälter (2), der mit einem offenen Mediumspiegel als Arbeitsbehälter dient, angeordnet. Durch die Badöberfläche, sowie das Ein- und Ausbringen der Werkstücke wird die Luft stark mit Säuredämpfen beaufschlagt. Die Halle weist in ihrem oberen Bereich eine als Zwischendecke eingesetzte Decke (3) auf, welche mit Schlitzen (4) versehen ist Durch diese Schlitze (4) können Seile bzw. 45 Ketten (5) von an der Dachkonstruktion der Halle angeordneten Kränen (6) in den Arbeitsraum der Halle geführt werden. Die Decke (3) besteht aus säurefestem Kunststoff. Der Boden und die Wände der Halle (1) sind mit einer säurefesten Kunststoffverkleidung (7) versehen.
Die Dichteinrichtung selbst ist in zwei unterschiedlichen Ausführungsformen in Fig. 1 dargestellt.
Bei der in Fig. 1 links dargestellten Ausführungsform sind zu beiden Seiten des Schlitzes (4) je ein von einer 50 mit der Decke (3) verbundenen Platte getragener Schlauch (8) angeordnet. Die das erste Dichtelement bildenden
Schläuche (8), welche auch aufblasbar sein können, verschließen den Schlitz (4) dicht und drücken im Bereich des Kranes (6) gegen einen Schiffchen- oder wannenförmigen Formkörper (9), welcher mit dem Kran (6) kardanisch verbunden ist. Bei Bewegung des Krans drückt der Formkörper (9) die das erste Dichtelement bildenden Schläuche (8) auseinander, diese schmiegen sich an den Formkörper an und verhindern den Durchgang 55 der schadstoff belasteten Luft in den Reinluftbereich oberhalb der Decke (3). Im Boden des Formkörpers (9) ist ein schlitzförmiger Durchgang (10) für das Seil bzw. die Kette eingearbeitet. Dieser schlitzförmige Durchgang (10) kann auch durch lediglich eine Bohrung ersetzt werden. Um zu verhindern, daß durch diesen schlitzförmigen Durchgang bzw. die Bohrung schadstoffbelastete Luft in den oberen Reinluftbereich eindringt, ist im Formkörper (9) ein zweites Dichtelement (11) angeordnet. Das zweite Dichtelement besteht in diesem Ausführungsbeispiel 60 aus einer Vielzahl mit Fett umhüllter Kugeln aus Kunststoff, Glas, Keramik oder Stahl, welche in den Formkörper (9) gefüllt sind. Das die Kugeln durchlaufende Seil bzw. die Kette setzt die Kugeln in Bewegung, dabei wird das Seil bzw. die Kette selbst geschmiert. Der Durchmesser der Kugeln (11) ist größer als der -2-

Claims (11)

  1. AT 392 772 B Durchgang des Seiles bzw. der Kette. Die Höhe der eingefüllten Kugeln ist so bemessen, daß die übereinanderliegenden, reichlich in Fett eingehüllten Kugeln einen Durchtritt der schadstoffbelasteten Luft verhindern. Diese Ausführungsform der Dichteinrichtung findet vor allem bei Kranbahnführungen Verwendung, welche immer einen bestimmten Weg befahren. Die in Beispiel 1 rechts gezeigte Ausführungsform der Dichteinrichtung verwendet als erstes Dichtelement an der Oberseite der Decke (3) beiderseits des Schlitzes (4) angeordnete Gummi- oder Kunststofflippen (12), welche den Schlitz (4) überdecken und in welche der am Kran angeordnete Formkörper hineinragt. Auch die Lippen (12) schmiegen sich bei einer Kranfahrt an den Formkörper (9) an und bilden einen vollständigen Abschluß. Das Kranseil (5) bzw. die Krankette wird durch eine verschleißfeste Kugel (13) geführt, welche wiederum in beweglichen, übereinander gelegten Kulissenplatten (14,14') gelagert ist. Die Kugel (13) und die Kulissenplatten (14, 14') bilden das zweite Dichtelement (Fig. 4). Die Kugel (13) besteht aus selbstschmierendem Kunststoff bzw. ist mit einer Zwangsschmierung versehen. Damit ist gewährleistet, daß das Kranseil bzw. die Krankette durch eine Schmierung möglichst gut gegenüber der schadstoffbelasteten Luft geschützt ist. Die zweite Dichteinrichtung folgt auch den Pendelbewegungen des Kranseiles bzw. der Krankette in Längs- und Quemchtung, ohne dabei die Trennung der schadstoffbelasteten Luft von da- Reinluft zu unterbrechen. Die aus korrosionsfestem Material hergestellte Decke (3) kann in ihren Abschnitten unmittelbar neben den Schlitzen (4) als Wartungs- und Reparatursteg genutzt werden. Der obere, schadstoffunbelastete Raum der Halle (1), welcher im wesentlichen als Dachraum bezeichnet werden kann, wird mit Außenluftventilatoren so beaufschlagt, daß ein leichter Überdruck entsteht, und somit auch bei eventuellen Undichtheiten an den Dichtelementen keine Emission vom schadstoffbelasteten Teil der Halle in den Dachraum erfolgen kann. Weiters kann auch im schadstoffbelasteten Arbeitsteil der Halle durch Absaugventilatoren ein leichter Unterdrück geschaffen werden, wodurch die Abdichtwirkung des ober der Decke (3) herrschenden leichten Überdruckes verbessert wird. PATENTANSPRÜCHE 1. An einer in der Decke einer Halle vorgesehenen Durchgangsöffnung für ein Seil bzw. eine Kette eines Kranes angeordnete Dichteinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite der Decke (3) ein flexibles, die Durchgangsöffnung (4) überdeckendes erstes Dichtelement (8; 12) vorgesehen ist, welches einen Durchtritt für das Seil bzw. die Kette (5) gewährleistet, daß in den Durchtritt des ersten Dichtelementes (8; 12) ein einen Durchgang (10) für das Seil bzw. die Kette (5) aufweisender, am Kran (6) angeordneter Formkörper (9) hineinragt, wobei das erste Dichtelement (8; 12) fest am Formkörper (9) anliegt, daß im Formkörper (9) ein das Seil bzw. die Kette (5) umgreifendes zweites Dichtelement (11; 13, 14, 14') angeordnet ist und daß gegebenenfalls im Bereich oberhalb der Decke (3) gegenüber dem Bereich unterhalb der Decke (3) ein leichter Überdruck vorgesehen ist.
  2. 2. Dichteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Dichtelement (8; 12) aus an den Rändern der vorzugsweise als Schlitz ausgebildeten Durchgangsöffnung (4) angeordneten Schläuchen (8) besteht.
  3. 3. Dichteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Dichtelement (8; 12) aus an den Rändern der vorzugsweise als Schlitz ausgebildeten Durchgangsöffnung (4) angeordneten Gummi- oder Kunststofflippen (12) besteht.
  4. 4. Dichteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper (9) schiffchenförmig ausgebildet ist (Fig. 2).
  5. 5. Dichteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchgang (10) für das Seil bzw. die Kette (5) schlitzförmig ist.
  6. 6. Dichteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Dichtelement (11; 13,14, 14') aus im Formkörper (9) angeordneten Kugeln (11) besteht, deren Durchmesser größer als der Durchgang (10) für das Seil bzw. die Kette (5) sind. -3- AT 392 772 B
  7. 7. Dichteinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln (11) mit Fett umhüllt sind.
  8. 8. Dichteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Dichtelement (11; 13,14, 14’) aus einer verschleißfesten, zur Durchführung des Seiles bzw. der Kette (5) mit einer Bohrung versehenen 5 Kugel (13) besteht, welche in beweglichen, übereinander gelegten bzw. einander überlappenden Kulissenplatten (14,14') angeordnet ist.
  9. 9. Dichteinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel (13) aus selbstschmierendem Kunststoff besteht. 10
  10. 10. Dichteinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel (13) mit einer Zwangsschmierung versehen ist.
  11. 11. Dichteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper (9) kardanisch mit 15 dem Kran (6) verbunden ist. 20 Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -4-
AT251/89A 1989-02-07 1989-02-07 An einer in einer decke vorgesehenen durchgangsoeffnung fuer ein seil bzw. eine kette eines kranes angeordnete dichteinrichtung AT392772B (de)

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