AT393319B - Halterung fuer sprengmittelzuender - Google Patents

Halterung fuer sprengmittelzuender Download PDF

Info

Publication number
AT393319B
AT393319B AT295089A AT295089A AT393319B AT 393319 B AT393319 B AT 393319B AT 295089 A AT295089 A AT 295089A AT 295089 A AT295089 A AT 295089A AT 393319 B AT393319 B AT 393319B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
fastening
detonator
connecting element
plastic
spit
Prior art date
Application number
AT295089A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA295089A (de
Inventor
Guenter Hauck
Original Assignee
Mini Landesverteidigung
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mini Landesverteidigung filed Critical Mini Landesverteidigung
Priority to AT295089A priority Critical patent/AT393319B/de
Publication of ATA295089A publication Critical patent/ATA295089A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT393319B publication Critical patent/AT393319B/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B3/00Blasting cartridges, i.e. case and explosive
    • F42B3/26Arrangements for mounting initiators; Accessories therefor, e.g. tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

AT 393 319 B
Die für die Zündung von Sprengladungen im militärischen Bereich (Pionierwesen) verwendeten Sprengmittelzünder werden in der Regel direkt an der Sprengladung angebracht. Hiezu werden gewöhnlich in der Sprengladung (im Sprengstoffpaket) Ausnehmungen (z. B. Bohrungen) mit Gewindebuchsen vorgesehen, sodaß der Zünder mit fingerartig vorstehender, koaxial zum Befestigungsgewinde angeordneter Sprengkapsel auf die 5 Sprengladung aufgeschraubt werden kann- Die Sprengkapsel kommt dabei in der erwähnten Ausnehmung im Sprengstoffpaket zu liegen.
Bei der Verwendung mechanisch (z. B. durch Zug, Druck oder Verdrehung) auszulösender Sprengmittelzünder kann es notwendig oder zweckmäßig sein, den Zünder (Auslösemechanismus) getrennt von der eigentlichen Sprengladung anzuordnen. Die Verbindung mit der Sprengladung erfolgt dann über eine detonierende Zündschnur. 10 Die Befestigung des Zünders an der Einsatzstelle, insbesondere aber die Verbindung desselben mit der zur Sprengladung führenden Zündschnur, erfolgt dabei behelfsmäßig, etwa mit Schnüren, Draht, Klebebändern und dergleichen mehr. Damit verbunden sind ein relativ hoher Zeitbedarf zum Aufbau des Zünders am Einsatzort und zur Herstellung der Verbindung mit der Zündschnur, eine geringe Funktionssicherheit insbesondere bei Feuchtigkeitseinwirkung und ein erhöhtes Risiko durch "bastlermäßigen" und zeitaufwendigen Umgang mit den IS Zündmitteln.
Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, ein kostengünstig herstellbares Befestigungs- und Verbindungsmittel zu gestalten, welches eine einfache und rasche Befestigung - in welcher Form auch immer -des Zünders an der Einsatzstelle ermöglicht, eine funktionssichere und insbesondere auch wasserdichte Verbindung mit der Zündschnur gewährleistet und nicht zuletzt auch das Handhabungsrisiko drastisch reduziert. 20 Erfindungsgemäß wird die gestellte Aufgabe durch eine Haltevorrichtung gelöst, deren Kernstück als "Zündmittel-Verbindungselement" zu bezeichnen ist Es wird durch einen Bauteil mit Ausnehmungen für die Sprengkapsel des Zünders einerseits und des Zündschnurendes andererseits gebildet
Der Zünder samt Sprengkapsel wird auf diesem Element in gleicher Weise wie sonst auf der Sprengladung befestigt (z. B. aufgeschraubt). Die Sprengkapsel ragt nach Montage des Zünders in die entsprechende 25 Ausnehmung hinein. Dementsprechend ist die Anschlußstelle für den Zünder zu gestalten (z. B. Gewinde). Das Zündschnurende wird in die hiefür vorgesehene zweite Ausnehmung hineingesteckt. Das erfindungsgegenständliche Element umschließt die Sprengkapsel und das Zündschnurende nach Befestigung der Zündmittel allseitig. Der damit erreichte Schutz gegen Witterungseinflüsse, ebenso aber die damit bewirkte Verdämmung, gewährleistet eine hohe Funktionssicherheit. 30 Die äußere Form des Verbindungselementes wie auch die Form der Ausnehmungen in demselben sind in weiten Grenzen veränderbar. Die im weiteren vorgestellte und schließlich anhand ein»' Zeichnung erläuterte konkrete Ausführung der Halterung stellt daher nur ein Ausführungsbeispiel mit weiteren in den Patentanspruch einbezogenen Merkmalen dar. Insbesondere kann das schon beschriebene Element eifindungsgemäß auch für den Anschluß mehrerer Zündschnüre in der Weise eingerichtet sein, daß mehrere Ausnehmungen hiefür vorgesehen 35 sind. Bedarfsweise kann es auch als Zündschnurkupplung (Verbindung zweier Zündschnurenden) verwendet werden.
Die »wähnten Ausnehmungen werd»i zweckmäßigerweise in Form paralleler, im Inneren des Körpers sich berührender Sackbohrungen ausgeführt Ein eventuell verbleibender sehr dünn» Steg zwischen den Bohrungen tut der Funktion bei Verwendung nachgiebigen Materials keinen Abbruch. Die Ausnehmungen können jedoch ohne 40 weiteres auch in anderer Form gestaltet sein und insbesondere miteinander im Inneren in Verbindung stehen.
Eine zugfeste und wasserdichte Verbindung mit der Zündschnur wird erfindungsgemäß durch eine stopfbuchsenartig ausgebildete Verschraubung samt Dicht- oder Klemmring »reicht Die Zündschnur kann damit ähnlich wie ein Rohr bei technischen Geräten angeschlossen werden.
Zur Befestigung des beschriebenen Elementes an der Einsatzstelle (z. B. im Gelände) ist dieses mit einem 45 Befestigungsteil versehen, welcher eifindungsgemäß als ein, einem Zelthering ähnlichen Bodenspieß aus gelochtem Winkelprofil ausgeführt ist Dieser Spieß mit seinen Bohrungen ermöglicht eine Befestigung auf verschiedenste Art und Weise, z. B. durch Schrauben, Nageln, Binden mit Draht, Schnur oder Klebeband, Kleben, Klemmen, Festschießen mit Hilti-Nägeln, in den Boden schlagen als Hering, Schlagen in vorhandene Spalten oder Bohrungen, Verkeilen in denselben usw. 50 Der Bodenspieß wird nicht in allen Anwendungsfällen notwendig od» zweckmäßig sein. Er ist dadurch leicht entfembar, daß das vorzugsweise aus Kunststoff hergestellte V»bindungselement erfindungsgemäß durch teils thermisch gestauchte Kunststoffnasen mit dem z. B. aus Blech od» Strangpreßprofil h»gestellten Bodenspieß verbunden ist Falls die Halterung ohne den Spieß verwendet weiden soll, können die Kunststoffnasen mit einem Mess» äbgeschnitten werden. Ist der v»bleibende Teil z. B. mit einer K»be am Umfang versehen, so ist eine 55 sichere und direkte Befestigung d» Halterung auch ohne den Bodenspieß (z. B. mit Bändern, Schnüren oder Drähten) leicht möglich.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Figur 1 zeigt einen Längsschnitt, Figur 2 einen Querschnitt durch die komplette Halterung. Sie besteht aus zwei Hauptteilen, dem Verbindungselement (1) und dem Bodenspieß (2). 60 Das Verbindungselement besitzt im wesentlichen die Grundform eines Quaders mit abgerundeten Längskanten und am Umfang v»laufender breiter Kerbe. Das damit insgesamt spulenartig gestaltete Element weist an beiden Stirnflächen in der Nähe der Längsachse liegende, zueinander parallel verlaufende und im Inneren sich b»ührende -2-

Claims (3)

  1. AT393 319B Sackbohrungen (9) auf mit Gewindeansätzen zum Aufschiauben des Zünders (3) mit der Sprengkapsel (4) einerseits und für die Herstellung der Verbindung mit der Zündschnur (5) andererseits. Der zugfeste und wasserdichte Anschluß der Zündschnur erfolgt mit der Klemmschraube (6) und dem O-Ring (7). Dct Bodenspieß ist aus Winkelprofil hergestellt. Er kann wie ein Zelthering in den Boden geschlagen werden. Die in diesem Profil angeordneten zahlreichen Löcher bieten die Möglichkeit der sicheren Befestigung durch bekannte, im gegebenen Anwendungsfall zur Verfügung stehende und jeweils geeignete Befestigungsmittel. Das aus Kunststoff hergestellte Verbindungselement ist mittels Kunststoffnasen mit dem Bodenspieß fix verbunden. Die Nasen (8) greifen in Löcher des Winkelprofils ein und werden nach Zusammenbau der beiden Hauptbauteile thermisch gestaucht, sodaß ein formschlüssiger Zusammenhalt gewährleistet ist Mittels der Kunststoffhasen ist nicht nur ein sehr einfacher Zusammenbau der beiden Hauptbauteile sondern auch eine Trennung ohne besondere Hilfsmittel wieder möglich, z. B. durch Abschneiden der Nasen mit einem Messer. Die am Umfang vorgesehene schon erwähnte Kerbe am verbleibenden Verbindungselement dient der Befestigung in allen jenen Fällen, bei denen der Bodenspieß nicht verwendet werden kann. PATENTANSPRÜCHE 1. Befestigungsvonichtung für getrennt von der Sprengladung anzuordnende, mit dieser durch eine detonierende Zündschnur zu verbindende Sprengmittelzünder, dadurch gekennzeichnet, daß ein Befestigungsspieß (2) mit einem Träger-, Verbindungs- und Anschlußelement (1) ausgestattet ist, das für die geschützte Aufnahme der Sprengkapsel (4) des Zünders einerseits und des anzuschließenden Zündschnurendes (5) oder der anzuschließenden Zündschnurenden andererseits bestimmte Ausnehmungen aufweist, die vorzugsweise als im Inneren des Körpers sich berührende oder in Verbindung stehende Bohrungen (9) mit Gewindeansätzen zur Befestigung der Zündmittel ausgebildet sind.
  2. 2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsspieß (2) aus gelochtem Winkelprofil hergestellt ist.
  3. 3. Befestigungsvorrichtung nach Anbruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Träger-, Verbindungs- und Anschlußelement (1) mit thermisch gestauchten Kunststoffnasen (8) formschlüssig mit dem Befestigungsspieß verbunden ist Hiezu 1 Blatt Zeichnung
AT295089A 1989-12-28 1989-12-28 Halterung fuer sprengmittelzuender AT393319B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT295089A AT393319B (de) 1989-12-28 1989-12-28 Halterung fuer sprengmittelzuender

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT295089A AT393319B (de) 1989-12-28 1989-12-28 Halterung fuer sprengmittelzuender

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA295089A ATA295089A (de) 1991-02-15
AT393319B true AT393319B (de) 1991-09-25

Family

ID=3542934

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT295089A AT393319B (de) 1989-12-28 1989-12-28 Halterung fuer sprengmittelzuender

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT393319B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1253124B (de) * 1965-05-08 1967-10-26 Rinker Fa R Schraubverbindung zum wasserdichten Anbringen einer Zuendschnur an eine Sprengkapsel
DE2517803B2 (de) * 1974-04-22 1977-01-13 Verfahren zum verbinden von zwei oder mehreren stuecken einer knallzuendschnur
DE2845140A1 (de) * 1978-10-17 1980-04-30 Sobbe Friedrich Wilhelm Verbindungselement fuer die verbindung verschiedener koerper untereinander, insbesondere fuer die verbindung der zuendeinheit von pioniersprengmitteln mit der zuendschnur

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1253124B (de) * 1965-05-08 1967-10-26 Rinker Fa R Schraubverbindung zum wasserdichten Anbringen einer Zuendschnur an eine Sprengkapsel
DE2517803B2 (de) * 1974-04-22 1977-01-13 Verfahren zum verbinden von zwei oder mehreren stuecken einer knallzuendschnur
DE2845140A1 (de) * 1978-10-17 1980-04-30 Sobbe Friedrich Wilhelm Verbindungselement fuer die verbindung verschiedener koerper untereinander, insbesondere fuer die verbindung der zuendeinheit von pioniersprengmitteln mit der zuendschnur

Also Published As

Publication number Publication date
ATA295089A (de) 1991-02-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2604435C3 (de) Verfahren und System zum Zünden von Sprengladungen zeitlich nacheinander
DE2255106C3 (de) Verbindungselement zum Zünden einer Niederenergiezündschnur
DE3123250C2 (de)
AT396994B (de) Vorrichtung zum verbinden von sprengschnur und zünder
AT393319B (de) Halterung fuer sprengmittelzuender
DE2306423C2 (de) Lageunabhängige Formladungsmine
DE102016111850A1 (de) Brandschutzvorrichtung
DE1043905B (de) Zuendschnurverbinder mit Verzoegerungswirkung
DE1771211C3 (de) Durch elektrische Zündung einer Pulverladung trennbarer Schrauben oder Nietkörper
DE2845140C2 (de) Verbindungselement für die Verbindung der Zündeinheit von Pioniersprengmitteln mit der Zündschnur sowie den Zündeinheiten und Zündschnüren untereinander
DE1906573A1 (de) Ladung aus explosivem Feststoff mit elektrischem Zuender
DE102023002666B3 (de) Anschlussteil zum Anschließen eines Zündmittels an eine Schneidladung oder eine Kleinsprengstoffladung, sowie Set mit diesem Anschlussteil
EP0088247B1 (de) Mit pyrotechnischen Ladungen arbeitende Vorrichtung zum Lösen von unter Last stehenden Verbindungen
DE1964888A1 (de) Zuendverbinder zum UEbertragen der Detonation einer Sprengkapsel oder Sprengschnur
DE1927907C3 (de)
DE3046562A1 (de) Plastischer, selbsthaftender sprengkoerper
WO1999020975A1 (de) Zündeinrichtung für feuerwerksartikel
DE19715738A1 (de) Klemmverbinder zum Verbinden einer Sprengschnur mit einem Zünder
DE1428643A1 (de) Abreissschraube mit Sollbruchstelle,insbesondere zur Befestigung von Raketen in ihrer Abschussvorrichtung
AT504087B1 (de) Zündmittel mit gegen unbeabsichtigte zündungen durch elektrostatische aufladung gesichertem initialsatz
DE205287C (de)
DE225143C (de)
DE1728489C3 (de) Sprengladung
DE3436086A1 (de) Sprengwerkzeug fuer praezisionssprengungen
DE19643706C2 (de) Vorrichtung zum punktförmigen Initiieren einer Ladung

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee