AT393815B - Eisenbahn-niederflurwagen - Google Patents
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- AT393815B AT393815B AT64588A AT64588A AT393815B AT 393815 B AT393815 B AT 393815B AT 64588 A AT64588 A AT 64588A AT 64588 A AT64588 A AT 64588A AT 393815 B AT393815 B AT 393815B
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Claims (5)
- AT 393 815 B Die Erfindung betrifft einen Eisenbahn-Niederflurwagen, welcher an seinen Enden auf je einem vierachsigen Drehgestell gelagert ist, wobei die Wagen untereinander durch eine bei Niederflurwagen übliche lösbare Kupplung verbindbar sind. Durch die DE-OS 29 19 600 sind ungeteilte Niederflurwagen bekanntgeworden, die hintereinander durch übliche, für Niederflurwagen bestimmte Kupplungen untereinander verbunden sind. Weiters sind aus der DE-OS 15 80 989 Niederflurwagen bekannt, die untereinander durch Jacobsdrehgestelle verbunden sind. Durch die DE-AS 1248 088 ist ein Gliederzug bekannt geworden, bei welchem unter den Gelenkverbindungen je ein ein-oder mehrachsiges Laufwerk mit kleinen Rädern angeordnet ist, das die beiden an der Gelenkverbindung gegenüberliegenden Enden zweier Glieder trägt und radial steuert. Um den Gliederzug auch trennen zu können, sind nach je zwei bis drei Gliedern trennbare Gelenkverbindungen vorgesehen. Bei diesem Laufwerk ragen die Räder durch die Ladefläche hindurch, was den Nachteil hat, daß die Räder eines LKWs auf der Ladefläche so stehen müssen, daß die Räder des LKWs außerhalb der Räder des Laufwerkes stehen, anderenfalls sie durch diese verletzt werden könnten. Außerdem ist die Belastbarkeit der Gelenkverbindungen für den heuügen Bedarf nicht mehr ausreichend. Im Zuge der zunehmenden Verlagerung des Schwerlastverkehrs von der Straße auf die Schiene besteht das Verlangen bzw. die Forderung nach Erhöhung der Traglast der dafür verwendeten Niederflurwagen auf eine Nennlast von 541 bzw. auf eine Maximallast von ca. 65 L Diese Aufgabe wird unter Vermeidung der Nachteile der bekannten Wagen erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Wagen in zwei mit durchgehend ebener Ladefläche versehenen Hälften unterteilt ist, die an ihren Enden jeweils mit vierachsigen Drehgestellen versehen sind und die an ihren zugewandten Enden in an sich bekannter Weise über eine in der Fahrzeuglängsmittelachse befindliche Gelenkskupplung verbunden sind, die durch eine Lasche gebildet ist, die endseitig mit den Wannenteüen gelenkig verbunden ist. Um die gegenseitigen seitlichen Bewegungen der Wagen auszugleichen, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Gelenkskupplung durch eine Lasche mit endseitigen Bohrungen gebildet, in welche an den zugewandten Enden der Wagenhälften befestigte Zapfen eingreifen. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Lasche in zwei Hälften unterteilt, welche durch zumindest eine Feder kraftübertragend verbunden sind. Es besteht auch die Möglichkeit, die Zapfen im rechten Winkel umzubiegen, und einen Flansch am Ende voizusehen, an den sich eine unter Vorspannung stehende Feder äbstützt Diese Maßnahmen sind vor allem beim Anfahren des Wagens auf einer Steigung zweckmäßig, um die Wagen aufeinanderfolgend in Bewegung zu bringen. Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung«! beschrieben. Es zeigen Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Niederflurwagens in Seitenansicht und die Figuren 2 bis 4 drei Varianten von erfindungsgemäßen Gelenkskupplungen in Draufsicht Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bezeichnet (1) allgemein einen Niederflurwagen, der in zwei Wagenhälften (2 und 3) unterteilt ist wodurch zwei Wannenteile entstehen, die mit durchgehend ebener Ladefläche versehen, über eine Gelenkskupplung (4) miteinander verbunden sind. Die einzelnen Niederflurwagen (1) sind über normale Kupplungen (5) mit Puffern verbunden. Jede Wagenhälfte (2,3) weist an ihrem Ende ein vierach-siges Drehgestell (D) auf. Fig. 2 zeigt eine erste Variante einer Gelenkskupplung (4), die durch eine Lasche (6) mit endseitigen Bohrungen (7) gebildet ist in welche an den zugewandten Enden der beiden Wagenhälften (2 und 3) befestigte Zapfen (8) eingreifen. Fig. 3 zeigt eine zweite Variante einer Gelenkskupplung (4), die durch zwei Laschenhälften (6a, 6b) gebildet ist welche durch zumindest eine Feder (9) kraftübertragend verbunden sind. Parallel zur Feder (9) ist eine Dämpfungseinrichtung (10) angeordnet Die Zapfen (8) sind wie bei der ersten Variante mit den beiden Wagen-hälften (2,3) verbunden. Fig. 4 zeigt eine dritte Variante einer Gelenkskupplung (4), die ähnlich der nach Fig. 1 ist. Der Unterschied besteht darin, daß die Zapfen (8) im rechten Winkel umgebogen sind und einen Flansch (11) am Ende aufweisen, an den sich eine unter Vorspannung stehende Feder (12) abstützt Auch bei der dritten Variante kann eine nicht dargestellte Dämpfungseinrichtung vorgesehen sein. Durch die «-findungsgemäßen Maßnahmen wird nicht nur die Tragkraft, sondern auch die Kurvengängigkeit erhöht PATENTANSPRÜCHE 1. Eisenbahn-Niederflurwagen, welcher an seinen Enden auf je einem vi«achsigen Drehgestell gelagert ist, wobei die Wagen untereinander durch eine bei Niederflurwagen übliche lösbare Kupplung verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Wag«i in zwei mit durchgehend eben«- Ladefläche v«sehenen Hälften unterteilt ist, die an ihren Enden jeweils mit vierachsigen Drehgestellen (D) versehen sind und die an ihren zugewandten Enden -2- AT 393 815 B in an sich bekannter Weise über eine in der Fahrzeuglängsmittelachse befindliche Gelenkskupplung (4) verbunden sind, die durch eine Lasche (6) gebildet ist, die endseitig mit den Wannenteilen gelenkig verbunden ist.
- 2. Niederflurwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkskupplung (4) durch eine Lasche (6) mit endseitigen Bohrungen (7) gebildet ist, in welche an den zugewandten Enden der Wagenhälften befestigte Zapfen (8) eingreifen (Fig. 2).
- 3. Niederflurwagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (6) in zwei Hälften (6a, 6b) unterteilt ist, welche durch zumindest eine Feder (9) kraftübertragend verbunden sind (Fig. 3).
- 4. Niederflurwagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (8) im rechten Winkel umgebogen sind und einen Flansch (11) am Ende aufweisen, an den sich eine unter Vorspannung stehende Feder (12) abstützt (Fig. 4).
- 5. Niederflurwagen nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Dämpfungseinrichtung (10) vorgesehen ist (Fig. 3). Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT64588A AT393815B (de) | 1988-03-10 | 1988-03-10 | Eisenbahn-niederflurwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT64588A AT393815B (de) | 1988-03-10 | 1988-03-10 | Eisenbahn-niederflurwagen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA64588A ATA64588A (de) | 1991-06-15 |
| AT393815B true AT393815B (de) | 1991-12-27 |
Family
ID=3496062
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT64588A AT393815B (de) | 1988-03-10 | 1988-03-10 | Eisenbahn-niederflurwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT393815B (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IT201900018554A1 (it) * | 2019-10-11 | 2021-04-11 | Crain Mobility S R L | Sistema di mobilita’ integrata |
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1988
- 1988-03-10 AT AT64588A patent/AT393815B/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA64588A (de) | 1991-06-15 |
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