AT 393 964 B Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für medizinische Versorgungseinheiten, insbesondere Infusionseinrichtungen mit Zubehör, welche an einem vom Boden erhöhten, mit zwei Führungsschienen versehenen Balken angebracht ist und ein von dort in Arbeitshöhe herabreichendes starres Halteelement trägt Eine derartige Befestigungsvorrichtung ist aus der DE-Z: Prospekt der Firma B. Braun, Melsungen bekannt Dort werden Stangen zur Halterung von Infusionseinrichtungen an zwei getrennt voneinander angeordneten, an der Wand befestigten Führungsschienen angeklemmt. Für jede Führungsschiene ist eine zweiteilige Klemmvorrichtung vorgesehen. Soll die Stange mit den Infusionseinrichtungen horizontal bewegt werden, müssen die Klemmen an beiden Schienen gelöst, und die gesamte Stange entlang den Führungsschienen horizontal bewegt werden. Dies kann jedoch nur in einer mit beiden Händen gleichzeitig durchgeführten Schiebebewegung ausgeführt werden. Bekannt sind weiterhin Befestigungsvorrichtungen für Infusionseinrichtungen, welche entlang einer an der Decke angebrachten Laufschiene frei beweglich angeordnet sind. Eine Verschiebung der Infusionseinrichtung entlang der Führungsschienen erfolgt durch in den Führungsschienen angeoidnete Laufwerke (DE-Z: Prospekt der Firma H. Schramm KG). Derartige, an Laufwerken aufgenommene Befestigungsvorrichtungen weisen jedoch den Nachteil auf, daß sie gegenüber Pendelbewegungen nicht abgesichert sind. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsvorrichtung für medizinische Versorgungseinheiten der genannten Art derart zu verbessern, daß das die Versoigungseinheiten tragende Halteelement an den Führungsschienen mit einfachen, wenigen Handgriffen entlang der Schienen bewegbar sind und gleichzeitig gegenüber Pendelbewegungen stabil angeordnet sind. Die Lösung der Aufgabe erfolgt dadurch, daß die Befestigungsvorrichtung sowohl eine auf der ersten Führungsschiene geführte Klemmvorrichtung mit zwei horizontal beabstandeten Klemmelementen als auch in vertikalem Abstand zur Klemmvorrichtung eine auf der zweiten Führungsschiene freilaufend geführte zusätzliche Halterung aufweist, um während des Betriebes der Versorgungseinheit oder während ihrer Verschiebung ein Kippen bzw. Pendeln des in der Befestigungsvorrichtung aufgenommenen starren Halteelements zu verhindern. Der Vorteil der vorliegenden Erfindung ist darin zu sehen, daß zur Bewegung des starren Halteelementes mit den medizinischen Versorgungseinheiten lediglich die Klemmelemente an der ersten Führungsschiene gelöst zu werden brauchen, und die gesamte Befestigungsvorrichtung mit einer Hand entlang der Führungsschienen bewegt werden kann. Die zusätzliche Halterung läuft in der zweiten Führungsschiene frei mit, und sorgt dafür, daß ein Kippen oder Pendeln des Halteelementes während des Betriebs der Versorgungseinheiten, oder während ihrer Verschiebung entlang der Führungsschienen verhindert wird. Die zusätzliche Halterung kann dazu vorteilhafterweise mit einer hinter die zweite Führungsschiene greifende Haltenase versehen sein. Vorteilhafterweise wird die Klemmvorrichtung und die zusätzliche Halterung zusammen in einem Stück ausgebildet, so daß bei der Befestigung des starren Halteelementes ein Ausfluchten zwischen der Klemmvorrichtung und der zusätzlichen Halterung, wie es bei den bekannten Befestigungsvorrichtungen notwendig ist, überflüssig wird. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand da einzigen Figur dargestellt und im folgenden näher erläutert. An der Decke (10) ist mittels Halterungen (9) der mit Führungsschienen (2, 5) versehene Balken (8) gehalten. An der ersten Führungsschiene (2) ist eine Klemmvorrichtung (1) angebracht, welche zwei voneinander beabstandete Klemmelemente (3, 4) enthält. Durch die Klemmvorrichtung (1) ist in vertikaler Richtung ein als Stange (7) ausgebildetes Halteelement hindurchgeführt, welches in der zusätzlichen Halterung (6) auf der zweiten Führungsschiene (5) aufgenommen ist. Die Stange (7) weist an ihrem der Decke (10) zugewandten Ende einen rechtwinklig abgeknickten Haltebogen (13) auf, an deren Haken (15) beispielsweise die verschiedenen Teile einer Infusionseinrichtung mit Zubehör eingehängt werden können. An dem dm Boden (16) zugewandten Ende (14) der Stange (7) ist eine weitere Klemmverbindung (12) dargestellt, welche beispielsweise eine weitere Führungsschiene (11) aufnehmen kann. Zur Höhen Verstellung dieser Schiene (11) ist üblicherweise vorgesehen, daß das Ende (14) teleskopartig in den übrigen Stangenkörper verschiebbar angeordnet ist. PATENTANSPRÜCHE 1. Befestigungsvorrichtung für medizinische Versorgungseinheiten, insbesondere Infusionseinrichtungen mit Zubehör, welche an einem vom Boden erhöhten, mit zwei Führungsschienen versehenen Balken angebracht ist, und ein von dort in Arbeitshöhe herabreichendes starres Halteelement trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung sowohl eine auf der ersten Führungsschiene (2) geführte Klemmvorrichtung (1) mit zwei horizontal beabstandeten Klemmelementen (3, 4) als auch in vertikalem Abstand zur Klemmvorrichtung (1) eine auf der zweiten Führungsschiene (5) freilaufend geführte zusätzliche Halterung (6) aufweist, um während des Betriebes der Versorgungseinheit oder während ihrer Verschiebung ein Kippen bzw. Pendeln des in der Befestigungsvorrichtung aufgenommenen starren Halteelements (7) zu verhindern. -2- AT 393 964 B