AT393984B - Schutzschild fuer ein messer, insbesondere ein rundmesser - Google Patents

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Description

AT 393 984 B
Die Erfindung betrifft einen Schutzschild für ein Messer, insbesondere ein Rundmesser einer Scheibenschneidmaschine für Lebensmittel, die eine mit einem schnell lösbaren Verschluß befestigte Nabe einer das Messer enthaltenden Messer-Baugruppe aufweist, wobei der Schutzschild an der Messer-Baugruppe befestigbar ist und die Schneidkanten des Messers übergreifende Randabschnitte auf weist.
Ein derartiger Schutzschild für ein Rundmesser einer Scheibenschneidmaschine ist aus der DE-PS 1055 991 bekannt Dabei ist der Schutzschild mittels einiger Schrauben unmittelbar am Rundmesser befestigbar und zusammen mit diesem zu Reinigungszwecken vom übrigen Gerät abnehmbar. Nachteilig ist dabei, daß einerseits der Schutzschild mittels einiger Schrauben recht umständlich am Messer zu befestigen ist und anderseits der Schutzschild keine Hilfestellung beim Lösen des Messers vom Gerät bietet wenn man einmal davon absieht daß er durch seine Rippen das Halten des Messers erleichtert Es besteht daher die Gefahr, daß der Benutzer aus Bequemlichkeit die Sicherheit vernachlässigt und das Rundmesser ohne vorherige Anbringung des Schutzschildes dran Gerät entnimmt.
Die DE-OS 26 29 352 zeigt eine Rundmesser-Scheibenschneidmaschine für Lebensmittet bei der nach Lösen eines Verschlusses das Rundmesser von seiner Halterung am übrigen Gerät abgenommen werden kann. Dabei besteht allgemein die Gefahr, daß der Benutzer sich während des Aus- oder Einbaues oder während der Reinigung des Messers an den dann ungeschützten Schneidkanten des Rundmessers verletzt oder diese Schneidkanten beschädigt werden, wenn kein Schutzschild der aus der DE-PS 1 055 991 bekannten Art verwendet wird. Aufgrund seiner umlaufenden Schneidkante und seines relativ hohen Gewichts ist ein Rundmessra bei der Reinigung im ausgebauten Zustand auch schwer handzuhaben, wodurch die Gefahr erhöht wird, daß es herunterfällt und größeren Schaden anrichtet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schutzschild der eingangs näher beschriebenen Art zu schaffen, der den Aus- und Einbau des Messers erleichtert und die Sicherheit gegen Verletzungen am Messer oder gegen Beschädigungen des Messers erhöht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Schutzschild eine Betätigungsvorrichtung für den Verschluß der Nabe der Messer-Baugruppe aufweist. Diese Lösung hat den Vorteil, daß der Schutzschild vor dem Ausbau des Schneidwerkzeuges an dieses angesetzt wird und als Hilfe zum Lösen des Verschlusses der Messerbaugruppe dient. Der Benutzer wird angeregt oder gezwungen, den Schutzschild zu verwenden. Der Schutzschild verbleibt, um einen zuverlässigen Schutz zu geben, auch während der Reinigung des Schneidwerkzeuges an diesem, bis es fest am übrigen Gerät montiert ist.
Die am Schutzschild angeordnete Betätigungsvonichtung kann für den Verschluß der Nabe eine eigene Handhabe zur Betätigung des Verschlusses aufweisen und relativ zum Schutzschild bewegbar gelagert sein. Jedoch kann die Betätigungsvorrichtung auch starr mit dem Schutzschild verbunden sein und der Schutzschild mit einer Griffmulde und einem Griffsteg als Handhabe der Betätigungsvorrichtung dienen. Dies hat den Vorteil, daß mit dem relativ großen Schutzschild leicht auch etwas größere Kräfte zur Betätigung des Verschlusses aufgebracht werden können. Hiedurch wird die Handhabung insbesondere für ältere oder behinderte Benutzer wesentlich erleichtert.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung mit einem Griffsteg des Verschlusses der Nabe der Messerbaugruppe zusammenwirkende Betätigungsansätze aufweist. Damit ist der Verschluß auch ohne Hilfe des Schutzschildes betätigbar, wobei dieser Griffsteg gleich so ausgebildet sein kann, daß er eine Angriffsstelle für die Betätigungsvorrichtung des Schutzschildes bietet
Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung für den Verschluß der Nabe mit der Messerbaugruppe zusammenwirkende Ansätze aufweist Es kann so nur mit dem angesetzten Schutzschild die Messer-Baugruppe vom übrigen Gerät gelöst werden. Hiedurch wird der Benutz«: zu seiner Sicherheit gezwungen, den Schutzschild zu verwenden.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert Es zeigen: Fig. 1 in einem vertikalen Schnitt im wesentlichen entlang der Linie (I-I) in Fig. 2 eine von der Schneidemaschine abgenommene Schneidwerkzeug-Baugruppe mit Rundmesser in Verbindung mit einem Schutzschild; Fig. 2 eine Ansicht des Schutzschildes gemäß Fig. 1 ohne Schneidwerkzeug-Baugruppe von links gesehen; Fig. 3 eine abgewandelte Ausführungsform von Schneidwerkzeug-Baugruppe und Schutzschild in einem Schnitt entsprechend dem der Fig. 1 im wesentlichen entlang der Linie (III-III) in Fig. 4 und Fig. 4 eine Ansicht des Schutzschildes gemäß Fig. 3 von rechts in Fig. 3 gesehen.
Die in Fig. 1 dargestellte Schneidwerkzeug-Baugruppe (2) besitzt ein Rundmesser (4) aus Stahl mit einer umlaufenden Schneidkante (6). An dem Rundmesser (4) ist ein Antriebszahnrad (8) mit Nieten (10) befestigt und weist eine zentrale Durchgangsöffnung (12) mit einer Umfangsnut (14) auf, in die eine Nabe (16) mit einem Lagerflansch (18) eingreift. Der Lagerflansch (18) besitzt auf seiner dem Rundmesser (4) abgewandten Seite einen Befestigungsansatz mit sich radial wegerstreckenden Kupplungsklauen (20), die den an der Schneid-wetkzeug-Baugruppe (2) befindlichen Teil eines Verschlusses zur Befestigung dieser Baugruppe (2) am Gehäuse einer nicht dargestellten Rundmesser-Scheibenschneidmaschine für Lebensmittel darstellt Das andere Ende der Nabe (16) erstreckt sich ein Stück durch eine zentrale Ausnehmung des Rundmessers (4) und besitzt in seiner messerseitigen Stirnseite (22) vier um den Umfang verteilte achsparallele zylindrische Ausnehmungen (24).
Ein Schutzschild (30) besitzt eine mit der Fläche des Rundmessers (4) parallel verlaufende runde Platte (32), an der dem Rand benachbart drei um die Nabe (16) gleichmäßig verteilte Permanentmagnete (34) durch -2-
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Nieten (36) befestigt sind und mit dem Rundmesser (4) Zusammenwirken, um die Schneidwerkzeug-Baugruppe (2) an der Platte (32) festzuhalten. Vom äußeren Rand der Platte (32) springt im rechten Winkel zu dieser gegen das Rundmesser (4) hin ein Umfangsrandabschnitt (35) vor, der sich ein Stück über die Schneidkante (6) des Rundmessers (4) erstreckt und diese schützt. Zwischen der Schneidkante (6) und der Platte (32) verbleibt ein Abstand (37) und die Platte (32) besitzt sich vom Randabschnitt (35) nach innen erstreckende, um den Umfang verteilte Fenster (38), durch die Spülflüssigkeit und insbesondere die Wasserstrahlen einer Geschirrspülmaschine an das Rundmesser (4) gelangen können. Die Platte (32) besitzt eine zentrale runde Ausnehmung, in der ein Schlüssel in Form einer runden Betätigungsvorrichtung (40) mit einer Umfangsnut (42) geführt ist. Auf ihrer der Nabe (16) zugewandten Stirnfläche (44) springen achsparallele zylindrische Ansätze (46) vor, die in die Ausnehmungen (24) der Nabe (16) eingreifen, um diese um die Messerachse drehend mitnehmen zu können. An ihrer dem Rundmesser (4) abgewandten Stirnseite besitzt die Betätigungsvorrichtung (40) zwei Ausnehmungen (48), zwischen denen eine sich quer zur Achse des Rundmessers (4) erstreckende Handhabe (50) verbleibt, die als Handhabe des Schlüssels dient
Solange die Schneidwerkzeug-Baugruppe (2) in die Schneidemaschine eingebaut ist, ist ihre Nabe (16) im Gehäuse der Schneidemaschine zentriert und durch die einen Verschluß bildenden Kupplungsklauen (20) befestigt. Ein Ritzel greift in das Antriebszahnrad (8) ein und kann dieses zusammen mit dem Rundmesser (4) um die feststehende Nabe (16) rotierend antreiben. Zur Entnahme der Schneidwerkzeug-Baugruppe (2) aus der Maschine wird der Schutzschild (30) von der Messerseite her an die Schneidwerkzeugbaugruppe angesetzt, wobei die Betätigungsvorrichtung (40) zu drehen ist, bis ihre Ansätze (46) in die Ausnehmungen (24) der Nabe (16) eingreifen. Die Permanentmagnete (34) kommen dann an die Außenseite des Rundmessers (4) zur Anlage und verbinden somit die Schneidwerkzeug-Baugruppe (2) mit dem Schutzschild (30). Sodann wird der Schutzschild (30) an einem sich radial in Verlängerung seiner Platte (32) erstreckenden, als Handhabe dienenden Ohr (51), das eine Hängeöse (52) aufweist, festgehalten und die Betätigungsvorrichtung (40) in Entriegelungsrichtung des Verschlusses gedreht bis die Kupplungsklauen (20) im nicht dargestellten Gehäuse der Schneidemaschine außer Eingriff kommen und die Schneidwerkzeug-Baugruppe (2) zusammen mit dem Schutzschild (30) von der Maschine abgenommen werden kann. Die Montage erfolgt ebenfalls mit Hilfe des Schutzschildes (30), wobei die Betätigungsvorrichtung (40) in Verriegelungsrichtung des Verschlusses gedreht wird. Sodann wird der Schutzschild (30) entgegen der Kraftwirkung der Permanentmagnete (34) vom Rundmesser (4) abgezogen.
Bei der abgewandelten Ausführungsform gemäß den Fig. 3 und 4 besteht eine Schneidwerkzeug-Baugruppe (302) aus einem Rundmesser (304) mit einer umlaufenden Schneidkante (306), an dem ein Zahnrad (308) befestigt ist, wobei diese beiden Teile weitgehend identisch mit den entsprechenden Teilen der Ausführungsform gemäß den Fig. 2,3 sind, jedoch auf einer abweichenden Nabe (316) gelagert sind. Die Nabe (316) besitzt Kupplungsklauen (320) zur Befestigung im Gehäuse und besitzt in ihrer messerseitigen Stirnseite eine große zentrale Ausnehmung (324) sowie einen sich entlang der Stirnseite quer durch die Ausnehmung erstreckenden Griffsteg (325). In diesem Fall kann man die Schneidwerkzeug-Baugruppe (302) auch für sich allein abnehmen, indem man in die Ausnehmung (324) eingreift und mit dem Steg (325) die Nabe (316) mit den Kupplungsklauen (320) dreht und damit den Verschluß löst, der die Schneidwerkzeug-Baugruppe (302) am Gehäuse der Schneidemaschine hält
Ein Schutzschild (330) besitzt eine Platte (332) mit einem sich rechtwinklig dazu astreckenden Umfangs-Randabschnitt (335), der die Schneidkante (306) des Rundmessers (304) abdeckt sowie Fenster (338) für den Eintritt des Spülwassers. Ferner besitzt der Schutzschild (330) ein sich über seinen äußeren Umfang in Verlängerung der Platte (332) wegerstreckendes Ohr (351) mit einer darin ausgebildeten Aufhängeöffnung (352). An der Platte (332) sind an der dem Rundmesser (304) zugewandten Seite benachbart dem Außenumfang zwei Permanentmagnete (334) befestigt, die an dem aus Stahl bestehenden Rundmesser (304) haften. Im mittleren Bereich der Platte (332) ist als Teil einer Betätigungsvorrichtung (354) eine flache Griffmulde (360) ausgebildet, durch die sich quer zur Achse der Schneidwerkzeug-Baugruppe (302) ein Griffsteg (362) erstreckt. Die Griffmulde (360) ist von einem auf dar dem Rundmesser (304) abgewandten Seite achsparallel vorspringenden Umrandung (364) eingefaßt, die gegen das Ohr (351) hin eine Erweiterung in Form eines Rechteckrahmens (366) aufweist, in dem ein Verriegelungsschieber (368) mit einer Griffausnehmung (370) in radialer Richtung verschiebbar geführt ist. Um den Verriegelungsschieber (368) in Anlage an der Platte (332) zu halten, besitzt diese innerhalb des Rechteckrahmens (366) einen hakenartigen Vorsprung (371), der sich von der dem Rundmesser abgelegenen Seite ein Stück in achsparalleler Richtung und dann quer dazu und parallel zur Platte (332) von der Achse weg erstreckt Der Verriegelungsschieber (368) besitzt an seinem der Achse abgelegenen Ende einen Hakenansatz (372), der zwischen den Vorsprung (371) und die Ebene der Platte (332) greift. An der der Achse zugewandten Seite des Vorsprunges (371) ist ein Zentrieransatz (374) ausgebildet, auf den das äußere Ende einer Druckfeder (376) aufgesteckt ist, deren Inneres, der Drehachse des Rundmessers (304) zugewandtes Ende am Verriegelungsschieber (368) angreift und diesen gegen die Achse hin vorspannt. Die Griffmulde (360) besitzt einen sich parallel zur Platte (332) erstreckenden Boden (380), in dem ab dem Steg (362) eine sich unter den Verriegelungsschieber (368) erstreckende Durchgangsausnehmung (382) ausgebildet ist, mit an ihrem Rand ausgebildeten Schiebeführungen (384), an denen der Verriegelungsschieber (368) auf der vom Rundmesser (304) abgewandten Seite anliegt. Durch die Durchgangsausnehmung (382) greift ein Verriegelungshaken (386) in die Ausnehmung (324) der Nabe (316) und hinter den darin ausgebildeten Griffsteg (325), um den -3-

Claims (5)

  1. AT 393 984 B Schutzschild (330) daran zu verriegeln. Vom Boden (380) des Schutzschildes (330) greift ferner ein Schlüsselansatz in Form eines Betätigungsansatzes (388) am Griffsteg (325) vorbei in die Ausnehmung (324) der Nabe (316) und liegt am Griffsteg (325) seitlich an. Der Verriegelungshaken (386) wird durch die Druckfeder (376) gegen diesen Rp.ttstigiingsan.sat7. (388) gedrückt und besitzt ferner eine Schrägfläche (390), die mit dem Griffsteg (325) beim Ansetzen des Schutzschildes (330) zusammenwirkt, um den Verriegelungsschieber (368) selbsttätig gegen die Vorspannung der Druckfeder (376) zur Seite zu drücken. An seiner dem Griffsteg (325) abgewandten Rückseite besitzt der Verriegelungshaken (386) eine Stützrippe (392), in der eine Raststufe (394) ausgebildet ist. Die Wandung der Nabe (316) wird im Bereich der Ausnehmung (324) von einer Öffiiung (396) durchsetzt, durch die ein Sicherheitsriegel in Form eines Schwenkhebels (398) greift, der in der Wand der Nabe (316) um eine zum Griffsteg (325) parallele Achse (400) verschwenkbar ist und durch eine nicht dargestellte Vorspannfeder in Anlage an die Raststufe (394) der Stützrippe (392) gedrückt wird, um ein Verschieben des Verriegelungsschiebers (368) in Entriegelungsrichtung zu verhindern solange das durch die Nabe (316) nach außen ragende freie Ende nicht durch das Gehäuse der Schneidemaschine in Richtung des Pfeiles (402) gedrückt wird, um das Innere des Schwenkhebels (398) außer Eingriff mit der Raststufe (394) zu schwenken. In betriebsbereit in die Schneidemaschine eingebautem Zustand ist die Schneidwerkzeug-Baugruppe (302) mit ihrer Nabe (316) im Gehäuse der Schneidemaschine zentriert und befestigt und das Gehäuse drückt den Schwenkhebel (398) in eine in Fig. 4 gesehen vertikale Stellung. Zum Abnehmen der Schneidwerkzeug-Baugruppe (302) wird der Schutzschild (330) an das Rundmesser (304) angesetzt, wobei der Verriegelungshaken (386) gegen die Wirkung der Druckfeder (376) beiseitegeschoben wird und dann hinter dem Steg (325) verrastet. In dieser Stellung sind auch die Permanentmagnete (334) in Anlage am Rundmesser (304). Nun kann der Schutzschild (330) an seinem Griffsteg (362) und seinem Ohr (351) gefaßt und um die Messerachse ein Stück verschwenkt werden, wobei das Rundmesser (304) stehen bleibt und der als Schlüssel dienende, in die Nabe (316) eingreifende Betätigungsansatz (388) die Nabe (316) durch Angriff am Griffsteg (325) drehend mitnimmt und den Verschluß löst, von dem die Kupplungsklauen (320) einen Teil bilden. Dann kann der Schutzschild (330) zusammen mit der Schneidwerkzeug-Baugruppe (302) in axialer Richtung von der Schneidemaschine abgenommen werden. Eine nicht dargestellte Vorspannfeder schwenkt dabei den Sicherheitsriegel in Form des Schwenkhebels (398) gegen die Raststufe (394), wodurch der Verriegelungsschieber (368) eine Sicherung gegen eine ungewollte Entriegelung erfährt Nach der Reinigung der Schneidemaschine und der Schneidwerkzeug-Baugruppe (302) wird letztere mit Hilfe des Schutzschildes (330) wieder an das Gehäuse angesetzt und durch Drehung des Schutzschildes (330) in Verriegelungsrichtung des Verschlusses am Gehäuse befestigt wobei das Antriebszahnrad (308) mit einem Antriebsritzel am Gehäuse in Eingriff ist und das Antriebszahnrad (308) und das Rundmesser (304) festhält und bei der Drehung des Schutzschildes (330) die Permanentmagnete (334) auf der Fläche des Rundmessers (304) schleifen. Schon beim Ansetzen der Baugruppe (302) an das Gehäuse wurde der Schwenkhebel (398) in seine Entriegelungsstellung geschwenkt und der Veniegelungsschieber (368) kann nun radial nach außen geschoben werden, um die mechanische Verriegelung zu lösen und den Schutzschild (330) gegen die Wirkung der Permanentmagnete (334) in axialer Richtung von der Schneidwerkzeug-Baugruppe (302) abziehen zu können. PATENTANSPRÜCHE 1. Schutzschild für ein Messer, insbesondere ein Rundmesser einer Scheibenschneidmaschine für Lebensmittel, die eine mit einem schnell lösbaren Verschluß befestigte Nabe einer das Messer enthaltenden Messer-Baugruppe auf weist, wobei der Schutzschild an der Messer-Baugruppe befestigbar ist und die Schneidkanten des Messers übergreifende Randabschnitte aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzschild (30,330) eine Betätigungsvorrichtung (40, 354) für den Verschluß der Nabe (16, 316) der Messer-Baugruppe (2, 302) auf-weisL
  2. 2. Schutzschild nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung (40) für den Verschluß der Nabe (16) eine eigene Handhabe (50) aufweist und relativ zum Schutzschild (30) bewegbar gelagert ist
  3. 3. Schutzschild nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung (354) starr mit dem Schutzschild (330) verbunden ist und der Schutzschild (330) mit einer Griffmulde (360) und einem Griffsteg (362) als Handhabe der Betätigungsvorrichtung (354) dient
  4. 4. Schutzschild nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung mit einem Griffsteg (325) des Verschlusses der Nabe (316) der Messerbaugruppe (302) zusammenwirkende Betätigungsansätze (388) auf weist -4- 5 AT 393 984 B
  5. 5. Schutzschild nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung (40) für den Verschluß der Nabe (16) mit der Messerbaugruppe (2) zusammenwirkende Ansätze (46) aufweist. Hiezu 3 Blatt Zeichnungen -5-
AT0185483A 1982-06-23 1983-05-20 Schutzschild fuer ein messer, insbesondere ein rundmesser AT393984B (de)

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