AT394821B - Nach art einer doppelhebelzange ausgebildetes federndes werkzeug - Google Patents

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AT394821B AT196288A AT196288A AT394821B AT 394821 B AT394821 B AT 394821B AT 196288 A AT196288 A AT 196288A AT 196288 A AT196288 A AT 196288A AT 394821 B AT394821 B AT 394821B
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Description

AT 394 821 B
Die Erfindung bezieht sich auf ein nach Art einer Doppelhebelzange ausgebildetes federndes Werkzeug, bestehend aus einander identischen, einander kreuzenden Griffhebeln, die durch einen Achsbolzen gelenkig miteinander verbunden sind, und aus einer einteiligen, im entspannten Zustand U-förmigen Rückführfeder für die Griffhebel, wobei die Federenden mit Abbiegungen an den Griffschenkeln der Griffhebel anliegen und der gebo-5 gene Mittelteil der Feder, dem Umfang des Achsbolzens folgend, zwischen diesem und einer von den Backen der Griffhebel berandeten Öffnung verläuft, und wobei die Feder zwei an den Mittelteil anschließende Schenkel und bei jedem Schenkel zumindest eine Abbiegung hat, ,
Eine Doppelzange der eingangs geschilderten Art ist bekannt (DE-OS 2 318 383). Bei dieser bekannten /
Konstruktion liegt die Feder zur einen Seite der beiden Griffhebel und es verlaufen die beiden Schenkel der Feder v 10 etwa an der Innenseite der beiden Griffschenkel, wobei die Federenden mit Ösen an Vorsprüngen der beiden Griff- ^
Schenkel festgelegt sind. Diese Vorsprünge sind nötig, um zu vermeiden, daß die Feder beim Schließen der Zange in die Öffnung zwischen zwei Backen der Zange hineingeschoben wird. Nachteilig hieran ist, daß die Gefahr eines seitlichen Abspringens der Feder vom Werkzeug nur durch gesonderte Haltemittel vermieden werden kann, was den Aufwand erhöht und es in der Regel schwierig ödere sogar unmöglich macht, die Feder bei einem Bruch 15 problemlos auswechseln zu können.
Bei anderen bekannten Konstruktionen erschwert die Feder die Handhabung des Werkzeuges, weil sie über den Umfang des Werkzeuges hinausragt oder weil sie mit den Elementen des Werkzeuges, welche das Werkstück fest-halten, schneiden usw. sollen, kollidiert.
Da die Rückführfeder aber für eine Mehrfachbetätigung des Werkzeuges praktisch unerläßlich ist, kann auf sie 20 nicht verzichtet werden.
Aus der US-PS 3 261 244 ist ferner eine Doppelhebelzange bekannt, bei der die Rückführfeder um den die beiden Doppelhebel verbindenden Achsbolzen mit mehreren Windungen herumgewunden ist. Dies dient einerseits zur Befestigung der Feder, anderseits soll dadurch vermieden werden, daß die Feder beim Schließen der Zange in die Öffnung zwischen den beiden Backen hineingeschoben wird bzw. seitlich vom Werkzeug abspringt. Diese 25 Herumwicklung der Feder um den Achsbolzen hat aber den Nachteil, daß die Feder ohne kompliziertes Hilfswerkzeug nicht ausgewechselt werden kann.
Bei einem weiteren bekannten Werkzeug (US-PS 2 175 633) ist eine das Werkzeug in die Schließstellung drückende Feder um die beiden Enden des Achsbolzens herumgewickelt. Dies hat dieselben Nachteile, wie zuvor erwähnt. 30 Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, ein Werkzeug der eingangs geschilderten Art so zu verbessern, daß bei geringem Aufwand die Betriebssicherheit erhöht und ein Federersatz problemloser gestaltet wird. Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß der Mittelteil der Feder in einer von den beiden Backen berandeten Nut verläuft und jeder Schenkel der Feder im Anschluß an seine Abbiegung den Griffschenkel kreuzt und an seinem am zugehörigen Griffschenkel gleitend anliegenden Ende zu einem Haken abgebogen ist Dies macht es problemlos 35 möglich, die Feder, etwa bei einem Bruch, auszuwechseln, denn die Feder braucht lediglich um die beiden Griffschenkel herumgelegt und mit ihrem gebogenen Teil in die Nut eingelegt zu werden, um die Feder verläßlich am Werkzeug festzulegen. Obwohl die Federenden nicht an den Griffschenkeln festgelegt sind, sondern an diesen gleiten, kann der gebogene Federmittelteil nicht in die Öffnung zwischen die beiden Backen hineingeschoben werden, da die Nut dies verhindert Mit einfachen Mitteln ist daher eine hohe Betriebssicherheit erreicht 40 Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung weist die Feder eine weitere Biegung im gebogenen Mittelteil auf.
Diese zusätzliche Biegung vermeidet daß die Feder sich in der Nut oder zwischen Werkzeugteilen festhaken kann.
Weiters ist es gemäß einer Weiterbildung der Erfindung günstig, wenn jeder Haken an seinem freien Ende eine Abwinkelung hat da dadurch das Federende am Griffschenkel besser gleitend gehalten wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand anhand eines Ausführungsbeispieles schematisch veranschau-45 licht Fig. 1 zeigt den im vorliegenden Zusammenhang wesentlichen Werkzeugteil mit der daran montierten Feder in Ansicht im geschlossenen Zustand der Backen. Fig. 2 ist eine Seitenansicht zu Fig. 1. Fig. 3 zeigt eine Stimansicht des Werkzeuges bei geöffneten Backen. Fig. 4 zeigt die Feder im Detail und in Ansicht. Fig. 5 ist eine Seitenansicht zu Fig. 4. Fig. 6 zeigt in größerem Maßstab eine Draufsicht zu Fig. 4.
Das Werkzeug hat zwei einander exakt gleiche Griffhebel (2), die einander kreuzend durch einen Achsbolzen 50 (3) gelenkig miteinander verbunden sind. Jeder Griffhebel (2) hat einen Griffschenkel (2a) auf der einen Seite des Achsbolzens (3), und auf der gegenüberliegenden Seite desselben eine Backe (2b). Zwischen jedem Griffschenkel (2a) und der zugehörigen Backe (2b) liegt eine Mittelzone, die vom Achsbolzen (3) durchsetzt ist und eine Nut (21) aufweist, in der eine Rückführfeder (1) liegt. Im geschlossenen Zustand des Weikzeuges beranden die beiden Backen (2b) eine Öffnung (16). Die Feder (1) hat im entspannten Zustand im wesentlichen die Form , 55 eines (U) (Fig. 4). Dar gebogene Mittelteil (11) der Feder (1) liegt in der Nut (21), dem Umfang des Achsbol- '1 zens (3) folgend. Im entspannten Zustand beschreibt dieser Mittelteil (11) einen Halbkreis. An den Mittelteil (11) schließen sich zwei Schenkel (12) der Feder an, wobei der Übergang zwischen dem Mittelteil (11) und dem Schenkel (12) jeweils eine Abbiegung (13) aufweist, um die Feder (1) an den jeweils anderen Griffliebel ^ (2) heranzuführen (Fig. 2). Gegebenenfalls kann zwischen dem Federmittelteil (11) und dem Federschenkel 60 (12) mehr als eine einzige Biegung (13) vorgesehen sein und bzw. oder es können auch an anderen Stellen der
Feder (1) Biegungen vorhanden sein.
Der Mittelteil (11) der Feder (1) hat ferner in der Mitte eine weitere Biegung (17), um zu vermeiden, daß -2-

Claims (3)

  1. AT 394 821 B die Feder (1) sich in der Nut (21) oder zwischen den Griffhebeln (2) des Werkzeuges festhaken kann. Gegebenenfalls kann mehr als eine Biegestelle (17) vorhanden sein und es müssen diese Biegestellen nicht im Scheitelpunkt des Federmittelteiles (11) liegen. Jeder Schenkel (12) der Feder (1) ist an seinem freien Ende zu einem Haken (14) gebogen, um diesen Federschenkel am Griffschenkel (2a) des Griffhebels (2) des Werkzeuges zu befestigen. Diese Befestigung erfolgt jedoch nicht starr, vielmehr können die Haken (14) beim Öffnen bzw. Schließen des Werkzeuges entlang der Griffschenkel (2a) gleiten. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Enden der Haken (14) mit Abwinkelungen (15) versehen, die mit der Richtung des Grundteiles der Haken (14) einen Winkel (a) einschließen. Infolge der Biegestellen (13,17) wird der Mittelteil (11) der Feder (1) beim Öffnen bzw. Schließen des Werkzeuges in der Nut (21) gehalten, ohne daß die Feder (1) in die Öffnung (16) hineinragen und dadurch die Funktion des Werkzeuges beeinträchtigen kann. Dennoch ist eine leichte Betätigung der Griffschenkel (2a) beim Öffnen bzw. Schließen des Werkzeuges möglich, da die Haken (14) samt ihren Abwinkelungen (15) an den Griffschenkeln (2a) gleiten können. PATENTANSPRÜCHE 1. Nach Art einer Doppelhebelzange ausgebildetes federndes Werkzeug, bestehend aus einander identischen, einander kreuzenden Griffhebeln, die durch einen Achsbolzen gelenkig miteinander verbunden sind, und aus einer einteiligen, im entspannten Zustand U-förmigen Rückführfeder für die Griffhebel, wobei die Federenden mit Abbiegungen an den Griffschenkeln der Griffhebel anliegen und der gebogene Mittelteil der Feder, dem Umfang des Achsbolzens folgend, zwischen diesem und einer von den Backen der Griffhebel berandeten Öffnung verläuft, und wobei die Feder zwei an den Mittelteil anschließende Schenkel und bei jedem Schenkel zumindest eine Abbiegung hat, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteil (11) der Feder in einer von den beiden Backen (2b) berandeten Nut (21) verläuft und jeder Schenkel (12) der Feder (1) im Anschluß an seine Abbiegung (13) den Griffschenkel (2a) kreuzt und an seinem am zugehörigen Griffschenkel (2a) gleitend anliegenden Ende zu einem Haken (14) abgebogen ist.
  2. 2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (1) eine weitere Biegung (17) im gebogenen Mittelteil (11) aufweist.
  3. 3. Werkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Haken (14) an seinem freien Ende eine Abwinkelung (15) hat. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
AT196288A 1987-09-04 1988-08-03 Nach art einer doppelhebelzange ausgebildetes federndes werkzeug AT394821B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE609745C (de) * 1935-02-22 Eiselt Geb Einhaendig zu bedienende Rohraufweitzange
US2175633A (en) * 1938-01-06 1939-10-10 Wallace C Mcdermott Tagging device
US3261244A (en) * 1964-02-12 1966-07-19 Smoyak William Spring attachment for pivotally connected levers
DE2318383A1 (de) * 1973-04-12 1974-10-31 Alfred Schmitter Doppelhebelzange

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DE2318383A1 (de) * 1973-04-12 1974-10-31 Alfred Schmitter Doppelhebelzange

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