AT395098B - Trag- oder laufrolle fuer schubladenfuehrungen - Google Patents

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AT395098B AT0059987A AT59987A AT395098B AT 395098 B AT395098 B AT 395098B AT 0059987 A AT0059987 A AT 0059987A AT 59987 A AT59987 A AT 59987A AT 395098 B AT395098 B AT 395098B
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C13/00Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
    • F16C13/006Guiding rollers, wheels or the like, formed by or on the outer element of a single bearing or bearing unit, e.g. two adjacent bearings, whose ratio of length to diameter is generally less than one
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B88/00Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
    • A47B88/40Sliding drawers; Slides or guides therefor
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Description

AT 395 098 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Trag- oder Laufrolle für Schubladenführungen aus einem rotations-symmetrischen Rollenkörper mit einer umfangsseitigen Nut, in welcher ein, die Mantelfläche der Rolle um ein geringes Maß überragender Laufring angeordnet ist, wobei das Material, aus dem der Lauf ring gefertigt ist, elastisch verformbar und weicheristals das Material desRollenköipers, und die Nutmindestensabschnittsweise Ausnehmungen S oder Aussparungen hat, in welche der Laufring mit zu diesen Ausnehmungen oder Aussparungen korrespondierend ausgebildeten Fortsätzen ragt und der Rollenkörper mindestens zweiteilig ausgebildet ist und die rechtwinklig zur Drehachse der Trag- oder Laufrolle stehenden Teilungsebene zumindest im Bereich der Nut für die Aufnahme des Laufringes in dieser bzw. durch diese verläuft und nach dem Einlegen des getrennt gefertigten Lauffinges die beiden, den Rollenkörper bildenden Teile fest miteinander verbunden, beispielsweise verklebt oder verschweißt sind. 10 Trag- oder Laufrollen dieser Art sind bekannt. Eine bekannte Laufrolle besitzt entlang ihrer Mantelfläche eine im Querschnitt bogenförmige Rille oder Nut, in welche ein O-Ring aus gummielastischem Material eingelegt ist. Diese Konstruktion hat sich nicht bewährt, da beim betriebsmäßigen Einsatz dieser O-Ring aus der Nut herausgequetscht wird. Es wurde daher schon vorgeschlagen, bei einem einstückigen Rollenkörper, der aus einem geeigneten harten Kunststoffmaterial gespritzt ist und der an seiner Mantelfläche eine umlaufende Nut besitzt, von IS den Seitenwandungen dieser Nut ausgehende Aussparungen vorzusehen, die den Rollenkörper zur Gänze quer durchdringen.
Das DE-GM 85 06 360 bzw. die inhaltsgleiche DE-OS 35 07 821 zeigt und beschreibt eine Laufrolle dieser gattungsgemäßen Art, die die ihr zugedachte Funktion ordnungsgemäß erfüllen kann, da der Laufring gegenüber dem Rollenkörper hinreichend sicher und fest verankert ist, sodaß Relativbewegungen zwischen Laufrolle einerseits und 20 Laufring andererseits dadurch sicher verhindert sind. Für die Herstellung einer solchen vorbekannten Laufrolle bieten sich dabei zwei Wege an: Der Rollenkörper wird aus einer geeigneten Kunstharzmasse gespritzt, wobei der Rollenkörper einteilig oder zweiteilig sein kann. Der so vorbereitete bzw. aus den beiden Teilen vormontierte Rollenkörper wird dann in eine Form eingelegt und jene Masse eingespritzt, die den Lauf ring zu bilden hat, und die aus einem gegenüber dem Material für den Rollenkörper weicheren Material gefertigt ist. Der andere Weg sieht vor, 25 Rollenkörper und Laufring getrennt zu fertigen und nachträglich die so gewonnenen Teile zusammenzubauen. Der ersterwähnte Weg ist außerordendich kompliziert und aufwendig und bisherige Versuche haben gezeigt, daß aus reinen Kostengründen dieser Wegnrchtbeschreitbar ist, da dadurch die Kosten für eine solche Laufrolle viel zu hoch werden. Der zweite Weg erfordert für die Herstellung des Laufringes eine relativ aufwendige Form und die seitlich aus der Ebene des Laufringes auskragenden, zahlreichen Fortsätze erschweren die Montage bzw. machen sie 30 außerordentlich umständlich, was sich ebenfalls in hohen Montagekosten niederschlägt.
Ausgehend von diesem Stand der Technik zielt nun die Erfindung darauf ab, eine Maßnahme konstruktiver Art vorzuschlagen, die die Montage der getrennt gefertigten Teile gegenüber den bisherigen Maßnahmen erleichtert. Erfindungsgemäß gelingt dies dadurch, daß der Laufring radial nach innen gerichtete Fortsätze besitzt und die Aussparungen oder Ausnehmungen für die Aufnahme der Fortsätze des Laufringes vom Boden der Nut ausgehend 35 radial verlaufen. Die radialen Fortsätze des Lauf ringes lassen für die Herstellung des Laufringes selbst nicht nur eine sehr einfache Spritzgußform zu, auch die Montage ist sehr einfach, weil die Aufnahmenut für den eigentlichen Laufring und die Aussparungen für die Aufnahme der radial verlaufenden Fortsätze praktisch in einer Konstruktionsebene liegen.
Zur Veranschaulichung der Erfindung wirdein Ausführungsbeispielin der Zeichnungdargestellt und nachfolgend 40 näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen Laufring in Ansicht und Fig. 2 im Schnitt, nach der Linie (Π - Π) in Fig. 1; Fig. 3 die Ansicht eines Teiles des Rollenkörpers, der einen Laufiing nach den Fig. 1 und 2 aufnimmt; Fig. 4 einen Querschnitt durch eine Trag- oder Laufrolle mit den Teilen nach den Fig. 1,2 und 3.
Die Trag- oder Laufrolle (Fig. 4) besteht aus einem Rollenkörper (1), der aus zwei rotationssymmetrischen Teilen (2) und (3) gebildet ist, die aus einem harten Kunststoff gespritzt sind. Von der Mantelfläche (4) des Rollenkörpers 45 (1) geht eine umlaufende Nut (5) aus. Von dieser Nut (5) ist ein Laufring (6) aufgenommen, der aus gummi elastischem Material und getrennt vom Rollenkörper (1) gefertigt istunddereinen zu dieser Nut(5) korrespondierenden Querschnitt besitzt, wobei die in radialer Richtung gemessene Querschnittshöhe (h) des Laufringes (6) (Fig. 2) um ein geringes Maß größer ist als die Tiefe der Nut (5), so daß der eingefügte Laufring (6) die Mantelfläche (4) des Rollenkörpers (1) um ein geringes Maß überragt. Dieser Laufring (6) ist in Fig. 1 in Ansicht dargestellt 50 Hier sind an der Innenseite des Laufringes (6) radial verlaufende Fortsätze (16) vorgesehen. Der eine Rollenteil (2), der für die Aufnahme eines solchen Laufringes (6) ausgestaltet ist, ist in Fig. 3 in Ansicht gezeigt, wobei hier ersichtlich ist, daß vom Boden (17) der Nut (5) ausgehend radial verlaufende Aussparungen (18) vorgesehen sind, die die Aufgabe haben, die Fortsätze (16) des Laufringes (6) bei der Montage der Laufrolle aufzunehmen, wie Fig. 4 im Querschnitt der Laufrolle veranschaulicht. Die Teilungsebene (10) der Rollenteile (2) und (3) ist gewellt, 55 wobei diese Wellungen konzentrisch und koaxial zur Nabenbohrung des Teiles liegen. Hier sind die beiden, den Rollenkörper bildenden Teile (2) und (3) miteinander verklebt, durch die Wellung wird die Klebefläche vergrößert.
Die beiden Rollenteile (2) und (3), die den Rollenkörper (1) bilden, können auch anders ausgeformt sein, wobei -2-

Claims (1)

  1. AT 395 098 B zu ihrer Verbindung außer Kleben beispielsweise auch eine Ultraschallschweißung eingesetzt werden kann. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel sind die beiden Rollenteile (2) und (3) im wesentlichen identisch ausgebildet, so daß zu ihrer Fertigung nur eine einzige Spritzgußform notwendig ist Es ist aber durchaus denkbar und möglich, diese Teile so auszubilden, daß sie nicht identisch sind. In diesem Fall werden die Rollenteile (2) und (3) beispielsweise durch ineinandergreifende Elemente wie Zapfen und Bohrungen bzw. üb«* Leisten miteinander verbunden. Unabhängig von der jeweiligen Ausgestaltung der Rollenteile (2) und (3) ist aber wesentlich, daß der Laufring (6) radial nach innen gerichtete Fortsätze (16) besitzt und die Aussparungen oder Ausnehmungen (18) für die Aufnahme der Fortsätze (16) des Laufringes (6) vom Boden (17) der Nut (5) ausgehend radial verlaufen. PATENTANSPRUCH Trag· oder Laufrolle für Schubladenführungen aus einem rotationssymmetrischen Rollenköiper mit einer umfangsseitigen Nut, in welcher ein, die Mantelfläche der Rolle um ein geringes Maß überragender Laufring angeordnet ist, wobei das Material, aus dem der Laufring gefertigt ist, elastisch verformbar und weich» ist als das Material des Rollenkörpers, und die Nut mindestens abschnittsweise Ausnehmungen oder Aussparungen hat, in welche der Laufring mit zu diesen Ausnehmungen oder Aussparungen korrespondierend ausgebildeten Fortsätzen ragt und der Rollenkörper mindestens zweiteilig ausgebildet ist und die rechtwinklig zur Drehachse der Trag- oder Laufrolle stehenden Teilungsebene zumindest im Bereich der Nut für die Aufnahme des Laufringes in dies» bzw. durch diese verläuft und nach dem Einlegen des getrennt gefertigten Laufringes die beiden, den Rollenkörper bildenden Teile fest miteinander verbunden, beispielsweise verklebt od» verschweißt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufring (6) radial nach innen g»ichtete Fortsätze (16) besitzt und die Aussparung»i oder Ausnehmungen (18) für die Aufnahme der Fortsätze (16) des Laufringes (6) vom Boden (17) d» Nut (5) ausgehend radial verlaufen. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
AT0059987A 1987-03-13 1987-03-13 Trag- oder laufrolle fuer schubladenfuehrungen AT395098B (de)

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Cited By (1)

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DE9307532U1 (de) * 1993-05-18 1993-08-19 Mepla-Werke Lautenschläger GmbH & Co KG, 64354 Reinheim Laufrolle für Rollen-Ausziehführungen

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