AT395267B - Bauelement zur bildung von langgestreckten, selbsttragenden hohlkoerpern(kastentraegern) - Google Patents
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- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
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- E04H12/18—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures movable or with movable sections, e.g. rotatable or telescopic
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Description
AT 395 267 B
Die Erfindung betrifft ein Bauelement zur Bildung von langgestreckten, selbsttragenden Hohlkörpern (Kastenträgem). Der Transort und die Aufstellung von Masten, Notbrücken u. dgl. wirft viele Probleme auf. Zum Beispiel: Gittermaste sind werksseitig vorgefertigt und ward») als Teilabschnitte transportiert und an Ort und Stelle zusammengebaut, Notbrücken bestehen aus verschiedenen Elementen und werden an der Einsatzstelle verschraubt oder vernietet. Freistehende Gerüste bestehen aus mindestens drei verschiedenen Elementen und werden durch Zusammenstecken, Einklinken und Sicherungsbolzen zusammengefügt.
Aus der FR-PS 2 492 049 ist bekannt, daß die Verbindung solch»' Elemente durch Zapfen und Ösen, die hintereinander entlang ihrer Längskanten angeordnet sind, erfolgt Da die Fixierung der eingesetzten Elemente durch dienächstfolgendenElementeimmererst dann erfolgt, wenn diese bündig an den Kanten anliegendst einzusätzlicher Haltemechanismus notwendig. Ziel des erfindungsgemäßen Systems ist es, einen gemeinsamen Nenner zu finden, der die Voraussetzung liefert, mit gleichartigen Elementen und deren einfacher Handhabung die jeweils benötigten Baukörper zu schaffen.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß das Bauelement an einem Quenand zwei voneinander beabstandete Nuten besitzt und bei denen im Bereich zwei» gegenüb»liegend» Längsränder je eine od» mehrere Durchbrüche angeordnet sind, wobei zwei gegenüb»liegende Ränder des Bauelementes über eine Ausnehmung je eine zurückversetzte Kante aufweisen, von der je ein od» mehrere Fortsätze abstehen und im Bauelement mehrere Aussparungen angeordnet sind und daß gegeben»ifalls das Bauelement im Bereich des die Nuten auf weisenden Querrandes einen Durchbruch aufweist, dem im Bereich der die Ausnehmung aufweisenden Kante ein weiterer Durchbruch zugeordnet ist, wobei die Entfernung der Innenränder dieser beiden Durchbrüche derjenigen d» beiden zurückversetzten Kanten entspicht.
Zur Erzielung von anderen als quadratischen Querschnitten ist in weiterer Ausgestaltung d» Erfindung vorgesehen,daß jeeine AusnehmunganeinemLängsrandgeg»iüb»d»ander»i Ausnehmung amgegenüberliegenden Längsrand um n-2 n bei n-eckigen Querschnitt des Hohlkörpers der Länge des Bauelementes versetzt ist und daß die Bereiche entlang der Längsränder samtdenFortsätzen bis zur Verlängerung der zurückversetzten Kante gegen dieEbene des Bauelementes so abgewinkelt sind, daß die Fortsätze in den die Ausnehmung enthaltenden abgewinkelten Bereich rechtwinkelig eingreift.
Es entstand ein Bauelement, das im Prinzip immer gleich ist und nur je nach Verwendungszweck aus dem geeigneten Material in einer angepaßten Mutation gefertigt wird. Mit diesem Bauelement können ohne zusätzliche Veibindungselemente röhrenförmige, langgestreckte, selbsttragende Hohlkörper mit vorwiegend vier- oder dreieckigem Qu»schnitt an jedem beliebigen Einsatzort zusammengestellt w»den.
Ein System, das mit nur einem Teil auskommt, rechtfertigt den Einsatz von Automaten zu sein» Herstellung. Übersichtliche Lagerhaltung auf Paletten, Dimensioni»ung in noch von Menschen tragbare Lasten für einen Transport durch Träg»kolonnen, hündisches Zusammenfügen und damit Wegfall von Montagegeräten sind weitere Vorteile. So kann z. B. ein Mast in zerlegtem Zustand von Arbeitern auf eine Bergspitze gelnacht und innerhalb einer Stunde aufgestellt werden. Ähnlich und vor allem lebensrettend, verhält es sich, wenn innerhalb von Minuten ein innen begehbarer, von unten nach oben wachsender Rettungstrum in einem von Motorleitern der Feuerwehr nicht erreichbaren Innenhof eines Gebäudes errichtet werden muß, um Lösch- und B»geeinsätze durchzuführen. Die Einsatzgebiete dieses Systems sind vielseitig und noch nicht üb»schaubar. Nur einige Beispiele: Maste, Türme, Gerüste, Stege, Brücken, Schalungsträger, Bewehrungseinlagen, Träg»konstruktionen, Schachtauskleidung, usw. Als Spielzeug und Modell lassen sich diese Lösungen simuli»en und reg»i zu eigen» Kreativität an.
In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Bauelementes bzw. die Anordnungen gleicher Bauelemente für den Zusammenbau dargestellt. DurchNuten und Ausnehmungen werden die Bauelemente bereits beim Ansetzen (und nicht erst Anliegen der Längsränder und Einrasten der Fortsätze in den Durchbrüchen) verriegelt. Es wird gezeigt wie die Bauelemente einand» gegenseitig verriegeln. Auch ist daraus ersichtlich, daß der Vorgang in umgekehrter Reihenfolge ein Zerlegen der Baukörper gestattet und somit für eine weitere Verwendung der Bauelemente diese gestapelt werden können.
Fig. 1 zeigt das Bauelement (1), das mitNuten (2) und Ausnehmungen (6) bzw. mit Durchbrüchen (4), (4'), (4") und Fortsätzen (3) sowie mit Aussparungen (5) versehen ist
Fig. 2 und 3 zeigen das Bauelement (1) in zwei Teile getrennt, wobei das Teilelement (1A) ein Anfangselement und das Teilelement (1B) ein Abschlußelement ergibt.
Fig. 4 zeigt den Beginn des Zusammenbaues der Bauelemente, wobei in zwei Teilelemente (1A) jeweüs zwei Bauelemente (1) so mit den Nuten (2) in die Ausnehmungen (6) eingeschoben und anschließend in -2-
Claims (3)
- AT 395 267 B Pfeilrichtung geklappt werden, daß die Fortsätze (3) durch die Durchbräche (4) greifen und damit eine kraftschlüssige Verbindung der Bauelemente zur Bildung eines röhrenförmigen Hohlkörpers entsteht. Fig. 5 zeigt eine ähnliche Anordnung wie Fig. 4 mit ganzen Bauelementen (1). Fig. 6 zeigt die Verkettung der Bauelemente (1), wobei aus Gründen der Übersichtlichkeit nur zwei aneinandergrenzende Ebenen dargestellt sind. Fig. 7 zeigt die Anordnung der Bauelemente (1), wenn der Hohlkörper (z. B. bei der Darstellung von Architekturmodellen) abgewinkelt fortgesetzt weiden soll. Dabei wird der Längsrand (8) in die Ausnehmungen (6) eingeschoben und so angeklappt, daß die Fortsätze (3) durch die Durchbrüche (4') durchragen. Fig. 8 zeigt drei gleiche Dreieckselemente (1'), wobei deren Versetzung um je 1/3 der Gesamtlänge des Elementes »forderlich ist, um einen Hohlkörper mit dreieckigem Querschnitt zu bilden. Weiters ist daraus die Zuordnung der Nuten (2*) zu den Ausnehmungen (6*) ersichtlich. Fig. 9 zeigt im Schnitt durch einen dreieckigen Hohlkörper, gemäß Fig. 8, daß das Bauelement (1'), entlang der punktierten Linien (9*) um 30° abgekantet ist, um ein besseres Ineinandergreifen der Verschlußelemente (3')> (4'). zu ermöglichen. Hg. 10 zeigt fünf gleiche Fünfeckselemente (1"), wobei deren Versetzung um je 1/5 der Gesamtlänge des Elementes erforderlich ist, um einen Hohlkörper mit fünfeckigem Querschnitt zu bilden. Weiters ist daraus die Zuordnung der Nuten (2") zu den Ausnehmungen (6") ersichtlich. Fig. 11 zeigt im Schnitt durch einen fünfeckigen Hohlkörper, daß das Element (1") entlang der punktierten Linie (9") gemäß Fig. 10 um 18° abgekantet ist, um ein besseres Ineinandergreifen der Verschlußelemente (3"), (4") zu ermöglichen. PATENTANSPRÜCHE 1. Bauelement zur Herstellung von langgestreckten, selbsttragenden Hohlkörpern (Kastenträgern u. dgl.), dadurch gekennzeichnet, daß im Bauelement (1; ΙΑ; 1B) mehrere Aussparungen (5) angeordnet sind, daß das Bauelement (1; 1B) an einem Querrand (7) zwei voneinander beabstandete Nuten (2) besitzt und bei denen im Bereich zweier gegenüberliegender Längsränder (8) je ein oder mehrere Durchbrüche (4) angeordnet sind, wobei gegebenenfalls zwei gegenüberliegende Ränder (8) des Bauelementes (1; 1A) über eine Ausnehmung (6) je eine zurückversetzte Kante (9) aufweisen, von der je ein oder mehrere Fortsätze (3) abstehen und daß insbesondere das Bauelement (1; 1B) im Bereich des die Nuten (2) aufweisenden Querrandes (7) einen Durchbruch (4') aufweist, dem im Bereich der die Ausnehmung (6) aufweisenden Kante ein weiterer Durchbruch (4") zugeordnet ist, wobei die Entfernung der Innenränder dieser beiden Durchbrüche (4', 4") derjenigen der beiden zurückversetzten Kanten (9) entspricht (Fig. 1,3).
- 2. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Ausnehmung (6") an einem Längsrand (8") gegenüber der anderen Ausnehmung (6") am gegenüberliegenden Längsrand (8") um n-2 n bei n-eckigem Querschnitt des Hohlkörpers der Länge des Bauelementes (1") versetzt ist und daß die Bereiche entlang der Längsränder (8") samt den Fortsätzen (3**) bis zur Verlängerung der zurückversetzten Kante (9") gegen die Ebene des Bauelementes (1") so abgewinkelt sind, daß die Fortsätze (3") in den die Ausnehmung (4") enthaltenden abgewinkelten Bereich rechtwinkelig eingreift (Fig. 8 bis 11). Hiezu
- 3 Blatt Zeichnungen -3-
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| AT280087A AT395267B (de) | 1987-10-23 | 1987-10-23 | Bauelement zur bildung von langgestreckten, selbsttragenden hohlkoerpern(kastentraegern) |
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| ATA280087A ATA280087A (de) | 1992-03-15 |
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Citations (1)
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| AU4928879A (en) * | 1978-07-28 | 1980-01-31 | Mayes, E.L. | Building component |
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1987
- 1987-10-23 AT AT280087A patent/AT395267B/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| AU4928879A (en) * | 1978-07-28 | 1980-01-31 | Mayes, E.L. | Building component |
Also Published As
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