AT395480B - Zuendeinleitung fuer eine geformte ladung - Google Patents

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AT395480B
AT395480B AT355785A AT355785A AT395480B AT 395480 B AT395480 B AT 395480B AT 355785 A AT355785 A AT 355785A AT 355785 A AT355785 A AT 355785A AT 395480 B AT395480 B AT 395480B
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Helmut W Dipl Ing Malnig
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Hirtenberger Patronen
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C19/00Details of fuzes
    • F42C19/08Primers; Detonators
    • F42C19/0807Primers; Detonators characterised by the particular configuration of the transmission channels from the priming energy source to the charge to be ignited, e.g. multiple channels, nozzles, diaphragms or filters
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F42C19/0838Primers or igniters for the initiation or the explosive charge in a warhead

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Description

AT 395 480 B
Die Erfindung betrifft eine Zündeinleitung für eine geformte Ladung, insbesondere für eine Hohlladung, mit Zündumlenkung, bestehend aus einem elektrischen Detonator und einer Übertragerladung, die in einem Näpfchen untergebracht ist
Zur Erzielung einer symmetrischen Zündung, die besonders bei Hohlladungen wichtig ist, wird bei heikömm-5 liehen Systemen der elektrische Detonator meist koaxial zur Ladungsachse eingebaut Dieser Aufbau benötigt aber relativ viel Platz, sodaß der elektrische Detonator manchmal auch im Winkel zur Ladungsachse (z. B. im rechten Winkel) eingebaut werden muß. In diesem Fall muß eine Zündumlenkung vorgesehen werden.
Eine solche Zündumlenkung ist z. B. aus der AT-PS 377 360 bekannt Es wird gemäß dieser Patentschrift der elektrische Detonator radial an eine Übertragerladung geführt Die Übertragerladung hat die Aufgabe, die 10 Zündumlenkung durchzuführen und die eigentliche Sprengladung zu zünden. Da die Übertragerladung seitlich gezündet wird, entsteht eine asymmetrische Zündung, die sich auch in die eigentliche Sprengladung fortsetzt Dies kann nur durch eine sehr große Anlaufstrecke oder durch eine Detonationswellenlenkung ausgeglichen werden.
Besonders bei Hohlladungen ist aber eine möglichst symmetrische Zündung notwendig, damit sie ihre Wirkung voll entfalten können. Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Zündeinleitung mit Zündumlenkung IS zu schaffen, die auf kleinstem Raum eine symmetrische Zündung gewährleistet
Diese Aufgabe wird durch eine Zündeinleitung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst daß zur zentrischen, punktförmigen Zündung der Sprengladung bzw. einer an sich bekannten Verstärkerladung, die ihrerseits zur Zündung der Sprengladung dient in Richtung der Verstärker- bzw. Sprengladung eine Blende im Näpfchen vorgesehen ist die auf der Achse der Verstärkerladung bzw. der Sprengladung liegt. 20 Es befindet sich also im Boden des Näpfchens eine Öffnung in Richtung Ladung, und zwar auf der Achse der
Ladung.Bei derZündung wirddasFortschreitenderDetonation durchdasNäpfchenbzw.durchdieGehäusewandung so eingedämmt daß durch die Blende eine zentrische Zündung auf die Verstärkerladung erfolgt, noch bevor die Wandung von Näpfchen oder Gehäuse durchgerissen ist Es wird somit eine punktförmige, achsiale Zündung bewirkt Zu diesem Zweck ist es notwendig, daß das Näpfchen so bemessen ist daß die Detonationswelle die Blende 25 vordem Kollabieren des Näpfchens erreicht. Ein wesentlicher Vorteil liegt in der Einfachheit der Zünderausbildung; auch auf sehr kleinem Raum kommt man mit handelsüblichen Elementen aus.
Vorzugsweise ist der elektrische Detonator von einem Röhrchen umgeben, dessen Wandstärke so bemessen ist daß es durch den elektrischen Detonator durchschlagen werden kann. Dies ist vor allem dann zweckmäßig, wenn der elektrische Detonator die Übertragerladung seitlich berührt Durch das periphere Zerreißen des Röhrchens wird die 30 Übertragerladung gezündet Allerdings erfolgt die Zündung nicht zentrisch. Wie aber oben erwähnt bewirkt die Übertragerladung anschließend nicht nur die Umlenkung, sondern auch das symmetrische Zünden der Verstärker-bzw. Sprengladung.
Es ist zweckmäßig, wenn die Achse des Röhrchens und die Achse der Übertragerladung senkrecht zueinander stehen, wobei sie aber nicht notwendig einen gemeinsamen Schnittpunkt aufweisen. Wenn die Achsen senkrecht 35 stehen, ist i. a der Platzbedarf am geringsten. Es ist aber nicht notwendig, daß die Achsen einander schneiden; es kann das Röhrchen die Übertragerladung z. B. auch tangential berühren, was oft besonders platzsparend ist.
Es ist möglich, daß das Näpfchen für die Übertragerladung ein eigener Bauteil ist. Es ist aber besonders zweckmäßig, wenn das Näpfchen durch das Gehäuse des Zünders gebildet wird, weil bei der Herstellung ein Bauteil weniger benötigt wird. 40 Anhand der Fig. 1 bis 3 wird die Erfindung näher erläutert Die Fig. 1 und 2 zeigen die Zündeinleitung von der
Seite im Schnitt, Fig. 3 dieselbe um 90° gedreht ebenfalls im Schnitt.
Der Zünder ist in einem Gehäuse (8) mit fixierbarem Deckel (8a) untergebracht. In Richtung der Veistärker-ladung (10) weist das Gehäuse eine starke Verdämmung auf. Die Sprengladung (nicht dargestellt) befindet sich in Fig. 1 unter der Verstärkerladung (10) oder umgibt diese. 45 Im Gehäuse eingebettet befindet sich ein dünnes Aluminium-Röhrchen (2), mit zur Gehäuseachse orthogonaler, aber nicht unbedingt schneidender Achse, in dem sich der elektrische Detonator (1) befindet. Vor dem Detonator (1) befindet sich eine Verdämmung (5), die gemeinsam mit dem Deckel (8a) bewirkt, daß die Zündung hauptsächlich auf die Übertragerladung (6) wirkt Der Detonator (1) wird durch eine Druckfeder (3) in seiner Position gehalten.
Die Übertragerladung (6) steht in direktem Kontakt mit dem Röhrchen (2). Sie ist in einem dickwandigen 50 Näpfchen (7) mit zum Gehäuse paralleler Achse bzw. zur Ladung identischer Achse, von oben offen eingefügt Das Näpfchen kann auch direkt durch das Gehäuse (8) gebildet werden, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist bi der Mitte des Bodens vom Näpfchen bzw. vom Gehäuse befindet sich eine konische Öffnung (7a) in Richtung Ladung. Die Verstärkerladung bzw. die Sprengladung wird daher nur an der Stelle gezündet wo sie in Verbindung mit der Öffnung (7a) steht wodurch eine symmetrische Zündung mit Sicherheit gewährleistet ist 55 bi Fig. 3 erkennt man, daß die Achse des Röhrchens (2) nicht die Achse der Übertragerladung (6) schneiden muß.
Damit die Wirkung des Detonators (1) zum Großteil auf die Übertragerladung (6) wirkt ist seitlich des Detonators eine zusätzliche Verdämmung (5a) vorgesehen. -2-

Claims (4)

  1. AT 395 480 B PATENTANSPRÜCHE 1. Zündeinleitung für eine geformte Ladung, insbesondere für eine Hohlladung, mit Zündumlenkung, bestehend aus einem elektrischen Detonator und einer Übertragerladung, die in einem Näpfchen untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur zentrischen, punktförmigen Zündung der Sprengladung bzw. einer an sich bekannten Verstärkerladung, die ihrerseits zur Zündung der Sprengladung dient, in Richtung der Verstärker- bzw. Sprengladung eine Blende im Näpfchen vorgesehen ist, die auf der Achse der Verstärkerladung bzw. der Sprengladung liegt.
  2. 2. Zündeinleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Detonator von einem Röhrchen umgeben ist, dessen Wandstärke so bemessen ist, daß es durch den elektrischen Detonator durchschlagen werden kann.
  3. 3. Zündeinleitung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Röhrchens und die Achse der Übertragerladung senkrecht zueinander stehen, aber nicht notwendig einen gemeinsamen Schnittpunkt aufweisen.
  4. 4. Zündeinleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Näpfchen durch das Gehäuse des Zünders gebildet wird. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
AT355785A 1985-12-09 1985-12-09 Zuendeinleitung fuer eine geformte ladung AT395480B (de)

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ATA355785A ATA355785A (de) 1992-05-15
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1019948B (de) * 1955-11-23 1957-11-21 Borg Warner Hohlraumsprengladung
DE1220306B (de) * 1964-12-11 1966-06-30 Boelkow Gmbh Rotationssymetrische Hohlladung mit Detonationswellenlenkung durch Inertstoffeinlageim Sprengstoff

Patent Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE1220306B (de) * 1964-12-11 1966-06-30 Boelkow Gmbh Rotationssymetrische Hohlladung mit Detonationswellenlenkung durch Inertstoffeinlageim Sprengstoff

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ATA355785A (de) 1992-05-15

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