AT395681B - Ballwurfmaschine, insbesondere fuer tennisbaelle - Google Patents
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Description
AT 395 681B
Die Erfindung betrifft eine Ballwurfmaschine für ein System von mindestens zwei Ballwurfmaschinen, insbesondere für Tennisbälle, mit einer Ballzufuhreinrichtung zur Zufuhr einzeln» Bälle aus einem Ballmagazin an eine Bailauswurfeinrichtung und mit einer maschineneigenen Zufuhrsteuereinrichtung zur Abgabe von maschinen-intemen, die Ballzufuhr und damit den Auswurfzeitpunkt steuernden Steuersignalen an die Ballzufuhreinrichtung. 5 DerarügeBaUwurimaschinensindbereitsbekannt.ÜberdieEinstellungderBallauswurfeinrichtungläßtsichdie
Richtung, die Geschwindigkeit und gegebenenfalls der Drall des abgeschossenen Balles einstellen, während die maschineneigene Zufuhrsteuereinrichtung über Steuersignale an die Ballzufuhreinrichtung den Auswurfzeitpunkt bzw. bei mehreren Auswurfen hintereinander die Auswurffolgefrequenz festlegt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Ballwurfmaschine der eingangs genannten Gattung zu schaffen, die in einem 10 System von mindestens zwei Ballwurfmaschinen einen gleichzeitigen Ballauswurf aus allen Maschinen erlaubt. Gleichzeitig soll die Ballwurfmaschine aber als Einzelgerät voll funktionstüchtig bleiben.
Der gleichzeitige Aus wurf von mehreren Maschinen ist besonders im Trainingsbetrieb mit Trainern interessant, wo jeder Schlag vom Trainer für mehrere Spieler vom Trainer vorher kommentiert wird. Die DE-OS 39 14 017 erwähnt eine „eigene Intelligenz“, die es erlauben soll, daß aus mehreren Maschinen koordiniert ein Ballauswurf IS erfolgt Wie diese „Intelligenz“ aussieht ist jedoch nicht geoffenbart Ebensowenig offenbart die DE-OS 3914 017, daß diese gekoppelten Ballwurfmaschinen andererseits auch als Einzelgeräte betreibbar sind, wie dies beim Erfindungsgegenstand der Fall sein soll.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird nun erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Ballwurfmaschine eine Einrichtung zur Deaktivierung der maschineneigenen Zufuhrsteuereinrichtung und einen mit der 20 Ballzufuhreinrichtung elektrisch verbundenen Steuereingang zum vorzugsweise lösbaren Anschluß eines maschinen- extemen Steuerleitungskabels aufweist, über das anstelle der maschinen-intemen Steuersignale maschinen-exteme, die Ballzufuhr und damit den Ball-Auswurfzeitpunkt steuernde Steuersignale der Ballzufuhreinrichtung zufÜhrbar sind.
Unter ein» Einrichtung zur Deaktivierung der maschineneigenen Zufuhrsteu»einrichtung wird allgemein eine 25 Einrichtung verstanden, die eine Steuerung der Ballzufuhreinrichtung durch die maschineneigene Zufuhrsteueiein- richtung unterbindet. Im einfachsten Fall kann dies ein Schalter in einer von der maschineneigenen Zufuhrsteu»einrichtung zur Ballzufuhreinrichtung führenden Leitung sein. In diesem Fall könnte die maschineneigene Zufuhrsteuereinrichtung sogar Signale abgeben. DieEinrichtung zur Deaktivierung (d» Schalt») v»hindert aber, daß diese an die Ballzufuhreinrichtung gelangen. Grundsätzlich ist es aber auch möglich, eine Einrichtung zur 30 Deaktivierung vorzusehen, die in die maschineneigene Zufuhrsteuereinrichtung derart eingreift, daß diese keine Steuersignale mehr abgibt bzw. diese maschineneigene Zufuhreinrichtung ganz einfach abschaltet.
Bei deaktivierter maschineneigener Zufuhrsteuereinrichtung ist es nun über das an den Steuereingang lösbar anschließbare maschinen-exteme Steuerleitungskabel möglich, anstelle der maschinen-intem»i Steuersignale maschinen-exteme Steuersignale zuzuführen, die den Ballauswurfszeitpunktfestlegen. Bei mehreren Maschinen ist 35 esd»ikbar,eineeigeneZentralevorzusehen,dieüb» „sternförmig“ angeordnetemaschinen-extemeSteuerleitungs- kabel mehrere Ballwuifmaschinen mit synchron Steuersignalen versorgt Eine solche zusätzliche Steuerzentrale stellt jedoch einen erheblichen Mehraufwand dar und es ist daher gemäß ein» bevorzugten Ausführungsform d» Erfindung besonders günstig, wenn das maschinen-exteme Steuerleitungskabel an dem dem Steuereingang der einen Ballwurfmaschine gegenüb»lieg»iden Ende an die Zufuhrsteu»einrichtung ein» weiteren Ballwurfmaschine 40 anschließbar ist und im angeschlossenen Zustand die die Ballzufuhr und damit den Auswurfzeitpunkt steuernden
Steuersignale von der genannten weiteren Ballwurfmaschine über den Steu»eingang an die Ballzufuhreinrichtung d» einen Ballwurfmaschine überträgt Gemäß dieser Ausführungsform kann eine Maschine (Master-Maschine) aus ihrer maschineneigenen Zufuhrsteuereinrichtung die den Bailauswurfzeitpunkt steuernden Steuersignale an die maschineneigene Ballzufuhreinrichtung und gleichzeitig an die Ballzufuhreinrichtung einer oder mehrerer weit»» 45 Ballwurfmaschinen (Slave-Maschinen) übertragen. Damit kann ohne zusätzliches Steuergerät ein gleichzeitig» Auswurf aus allen Ballwurfmaschinen gesteuert werden.
Bei den einzelnen BallwurfinaschinenkönnendieSchußeinstellungend»Ballauswurfeinrichümgen unabhängig voneinand» eingestellt werden. Es ist beispielsweise möglich, die Master-Maschine auf weiten Auswurf und die Slave-Maschine auf kurzen Auswurf zu stellen, wobei aber der Ball-Auswurfzeitpunkt durch die Master-Maschine 50 festgelegt wird.
Bei entferntem Steuerleitungskabel und aktivierter maschineneigen» Zufuhrsteuereinrichtung sind die erfindungsgemäßen Ballwurfmaschinen auch als Einzelmaschinen voll funktionstüchtig.
Grundsätzlich ist es denkbar, daß die Einrichtung zur Deaktivierung der maschineneigenen Zufuhrsteuereinrichtung unabhängig vom Anschluß des maschinen-extemen Steuerleitungskabels beispielsweise durch einen 55 hündisch betätigten Schalter in ein» Leitung von der maschineneigenen Zufiihrsteuereinrichtung zur Ballzufuhreinrichtung realisiert ist. Um die Bedienungsfreundlichkeit zu erhöhen und vor allem um sicherzustellen, daß nicht gleichzeitig Steuersignale aus der maschineneigenen Zufuhrsteuereinrichtung und aus dem maschinen-extemen -2-
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Steuerieitungskabel an die Ballzufuhreinrichtung gelangen, ist es gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besonders vorteilhaft, wenn die Einrichtung zur Deaktivierung der maschineneigenen Zufuhrsteuereinrichtung mitdem Steuereingangin Verbindung steht undbei angeschlossenem maschinen-extemen Steuerleitungskabel automatisch die maschineneigene Zufuhrsteuereinrichtung deaktiviert 5 Eine solche automatische Deaktivierung beim Anschluß des maschinen-extemen Steuerleitungskabels läßt sich gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform dadurch realisieren, daß die Einrichtung zur Deaktivierung der maschineneigenenZufuhrsteuereinrichtungein elektrischesRelais aufweist, dessenSteuerkreismitdemSteuereingang verbunden ist und dessen Schaltkontakt(e) in einer elektrischen Verbindung zwischen der maschineneigenen Zufuhrsteuereinrichtung und der Ballzufuhreinrichtung angeordnet ist (sind). 10 Eine andere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die Einrichtung zur Deaktivierung der maschineneigenen Zufuhrsteuereinrichtung einen in der elektrischen Vorbindung zwischen der maschineneigenen Zufuhrsteuereinrichtung und der Ballzufuhreinrichtung liegenden Schalter aufweist, der durch den Anschluß des maschinen-extemen Steuerleitungskabels an den Steuereingang mechanisch betätigt wird und dabei die genannte elektrische Verbindung unterbricht Mit beiden Ausführungsformen kann auf relativ einfache Weise sichergestellt IS weiden, daß bei angeschlossenem maschinen-extemen Zufuhrleitungskabel die maschineneigene Zufuhrsteuereinrichtung deaktiviert ist, also von ihr keine Steuersignale an die Ballzufuhreinrichtung gelangen.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die Ballwurfmaschine einen Steuerausgang zum vorzugsweise lösbaren Anschluß eines an den Steuereingang ein» weiteren Ballwurfmaschine anschließbaren Steuerleitungskabels aufweist wobei an diesem Steuerausgang die der maschineneigeiien Ballzufuhreinrichtung 20 zugeführten Steuersignale anstehen. An diesem Steuerausgang liegen bei aktiver maschineneigener Zufuhrsteuereinrichtung (Master-Maschine) die von der maschineneigenen Zufuhrsteuereinrichtung abgegebenen, die Ballzufuhr und damit den Auswurfzeitpunkt festlegenden Steuersignale an. Damit kann an diesen Steuerausgang ein Steuerieitungskabel angeschlossen werden, das an den Steuereingang einer weiteren Ballwurfmaschine führt, womit die von der ersten Ballwurfmaschine vorgegebenen Steuersignale an die zweite Ballwurfinaschine (Slave-Maschine) 25 übertragen werden können. Ist die Zufuhrsteuereinrichtung deaktiviert, wie dies bei angeschlossenem maschinen-extemen Steuerleitungskabel am S teuereingang vorzugsweise automatisch der Fall ist, liegt am Steuerausgang dieser Ballwurfmaschine jenes Steuersignal an, das ihr über den Steuereingang und das externe Steuerleitungskabel zugeführt wird. Schließt man an einen Steuerausgang einer solchen Slave-Maschine eine weitere Ballwurfmaschine an, so kann damit eine Kette von Ballwurfmaschinen gebildet werden, die die Bälle alle in dem von der ersten 30 Maschine der Kette vorgegebenen Auswurfzeitpunkt auswerfen.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der folgenden Figurenbeschreibung näh» »läutert.
Die Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Ballwurfmaschine teilweise im Schnitt, die Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Ballwurfmaschine, die Fig. 3 zeigt eine Ansicht von unten auf die 35 erfindungsgemäße Ballwurfmaschine, die Fig. 4 einen schematischen Schaltplan einer Einrichtungzur Deaktivierung der maschineneigenen Zufuhreinrichtung und die Fig. 5 drei schematisch dargestellte, zusammengeschaltete Maschinen.
Wie aus den Figuren der Zeichnung ersichtlich, besteht die erfindungsgemäße Ballwurfinaschine aus einem Kasten (1), in dem oben das Ballmagazin (2) und unten die Ballauswurfeinrichtung (3) angeordnet sind. 40 Die Ballauswurfeinrichtung (3) steht über eine schlauchförmige Ball-Zufuhrleitung, die von ein» Drahtwendel (4) gebildet wird, mit dem Ballmagazin (2) in Verbindung.
Die Zufuhr der einzelnen Bälle (5) vom Ballmagazin (2) zur Ballauswurfeinrichtung (3) wird in herkömmlich» Art und Weise von ein» rotorartigen Ballzufuhreinrichtung (6) geregelt, die zwischen Armen (7) die Bälle (5) aufnimmt und diese einzeln einer Einlaßöffnung (8) der schlauchförmigen Drahtwendel (4) und durch diese d» 45 Ballauswurfeinrichtung (3) zuführt. Der Antrieb der um die Drehachse (9) drehbar gelagerten Ballzufuhreinrichtung (6) erfolgt durch einen Elektromotor (10). Die Ballzufuhreinrichtung (6) weist als wesentlichen Bestandteil ein drehbar gelagertesZufuhiorganauf.ZurVerbesserung der Ball-ZufuhrweistdasZufuhrorgan an seinen Außenflächen einen Reibbelag (24) auf, welcher für eine gute Mitnahme der anliegenden Tennisbälle sorgt
Die beiden Hauptteile d» Ballauswurfeinrichtung (3) sind zwei Rollen (11) und (12). Diese beiden Rollen (11) 50 und (12) sind auf einer Wippe (13) gelagert. Der Neigungswinkel der Wippe (13) in der Vertikalen, d. h. deren Schwenkung in Richtung des Pfeiles (A) der Fig. 1 wird über einen Elektromotor gesteuert
Die Wippe (13) ist an der Lageistelle (14) um eine vertikale Drehachse (15) drehbar gelagert Dabei wird ein sehr großer horizontaler Schwenkwinkel von bis zu 120° erzielt. Die Schwenkbewegung wird von der Drahtwendel (4), welche die Zufuhrbahn für die Bälle (5) bildet nicht behindert 55 Die Drehung um die Drehachse (15) in der Horizontalen, d. h. in d» Richtung des Pfeiles (B) d»Fig. 3, wird von einem Elektromotor (16) bewirkt.
Die Stellung der Wippe (13), der Verdrehwinkel um die vertikale Achse (15) und die Geschwindigkeiten der -3-
AT 395 681B beiden Rollen (11), (12) definieren die Schußeinstellung der Bailauswurfeinrichtung (3) und damit die Flug· Charakteristik des abgeschossenen Balles.
DiegesamteBallauswurfeinrichtung (3) ist von einem zylindrischen Mantel (17) umgeben, da eineöffnung (18) für den Durchlaß da Bälle (5) aufweist. 5 Der Kasten (1) ist mit Rollen (19) versehen, jedoch dienen diese nur dem Transport da Bällwurfinaschine. Während der Schwenkung des Wurfmechanismus (3) bleibt der Kasten stehen. Es bewegen sich nur die von der Achse (15) getragenen Teile.
Die Schußeinstellungen der Bailauswurfeinrichtung (3) (aus Gründen der Übersichtlichkeit sind die zur Ball-auswurfeinrichtung führenden Steuerleitungen nicht dargestellt), wird von einer allgemein mit (22) bezeichneten 10 elektronischen Auswurfsteuereinrichtung gesteuert In der vom Benutzer üba die Tastatur (23) oder eine Fernsteuerung inhaltlich veränderbare Speichereinrichtung (25) können baUschußeinstellungsbezogene Daten gespeichert sein, wobei jeda Datensatz einer bestimmten Ballschußeinstellung bzw. Ballflugcharakteristik oitspricht Die Einprogrammierung diesa Schußeinstellungen kann auf benutzerfreundliche Weise erfolgen, indem nicht die Rollengeschwindigkeiten und Rollenstellungen direkt sondern etwa die gewünschte Ballgeschwindigkeit die 15 Ballrichtung, da Drall etc. eingegeben werden. Die eingegebenen und eingespeicherten Daten sind über einoi Bildschirm anzeigbar.
Die Abfolge der nun vorprogrammierten Schußeinstellungen kann über eine vom Benutzer programmiabare Ablaufsteuereinrichtung (27) festgelegt sein, wobei für Trainingszwecke bestimmte Bälle (Schußeinstellnngen) auch mehrmals hintereinander verlangt werden können. Daneben besteht die Möglichkeit bestimmte Schußein-20 Stellungen einzeln festzulegen (unabhängig von vorprogrammierten Schußeinstellungen).
ZurSteuerungder Ballzufuhr unddamitdes Auswurfzeitpunktes isteinemaschineneigeneZufuhrsteuereinrichtung (30) vagesehen, die über eine Leitung (31) und (32) den Auswurfzeitpunkt steuernde Steuasignale an die Ball· Zufuhreinrichtung (6) bzw. deren Elektromotor (10) abgeben kann. Erfindungsgemäß ist nun eine Einrichtung zur Deaktivierung der maschineneigenen Zufuhrsteuereinrichtung (30) vorgesehen. Bei dem in Fig. 1 dargestellten 25 Ausführungsbeispiel besteht diese Deaktivierungseinrichtung einfach aus einem Schalta (33) zwischen der Leitung (31) und da zum Elektromotor (10) führenden Leitung (32). Weiters ist ein mit der Ballzufuhreinrichtung (6) bzw. daen Elektromotor (10) elektrisch verbundener Steuereingang (34) vorgesehen, an den ein in Fig. 1 nicht näha dargestelltes maschinen-extemes Steuerleitungskabel angeschlossen werden kann, üba welches anstelleder von da maschineneigenen Zufuhrsteuereinrichtung (30) abgegebenen internen Steuersignale maschinen-extone, die 30 Ballzufuhr und damit den Ball-Auswurfzeitpunkt steuernde Steuersignale der Ballzufuhreinrichtung (6) zuführbar sind. Der Steuoeingang (34) kann beispielsweise als Steckdose ausgebildet sein, in die ein im allgemeinen mehrpoliger Stecker am Ende des externen Steuerleitungskabels einsteckbar ist. Stecka und Steckdose bilden lösbare Steckverbinder. Der die Einrichtung zur Deaktivierung der maschineneigenen Zufiihrsteuereinrichtung (30) darstellende Schalter (33) öffnet bei in die Steckdose (34) eingestecktem Stecka automatisch und deaktiviert damit 35 die maschineneigene Zufuhrsteuereinrichtung. Es gelangen also nur die über das maschinen-exteme Steuerleitungs kabel zugeführten Steuersignale an die Ballzufuhreinrichtung (6) bzw. deren Elektromotor (10).
Als Alternative zu dem von eingesteckten Stecka des externen Steuerleitungskabel mechanisch geöffnetem Schalter (33) ist auch die inFig. 4 gezeigte Relais-Variante möglich. Dort istein elektrisches Relais (35) vorgesehoi, dessen Steuerkreis üba die Leitung (36) mit dem Steuereingang (34) der Ballwurfmaschine verbunden ist Da 40 Schaltkontakt (37) des Relais (35) ist in da zur maschineneigenen Zufuhreinrichtung bzw. daen Elektromotor (10) führenden Leitung (31), (32) angeordnet Ist der Stecker (38) des maschinen-extemen Steuerleitungskabels (39) in den als Steckdose ausgebildeten Steuereingang (34) eingesteckt,, so erhält der Steuerkreis des Relais (35) üba die Leitung (36) ein Signal, das ein Öffnen des Schaltkontaktes (37) bewirkt ÜbadieLeitung (40) können dann die vom maschinen-extemen Steualeitungskäbel (39) transportierten Steuersignale an den Elektromotor (10) der Ballzu-45 fuhreinrichtung gelangen.
Die Fig. 5 zeigt schematisch drei zusammengeschaltete Ballwurfmaschinen (41), (41'), (41"), wobei mechanische Teile, insbesondoe das Baümagazin und die Bailauswurfeinrichtung, nicht dargestellt sind. Auch ist die Ballzufuhreinrichtung (6) lediglich schematisch dargestellt. In Fig. 5 geht es vor allem darum, wie die Ballwurf-maschinen elektrisch miteinander verbunden sind und wie der gleichzeitige Ballauswurf aus allen drei 50 Ballwurfinaschinen (41), (41'), (41") realisiert wird.
Die in Fig. 5 dargestellten Ballwurfmaschinen sind untereinander identisch aufgebaut und können ohne elektrische Vabindung auch als voll funktionstüchtige Einzelmaschinen verwendet werden. Bei da in Fig. 5 gezeigten Anordnung ist die erste Ballwurfinaschine (41) die,Master-Maschine“, deren maschineneigene Zufuhrsteuereinrichtung (30) doi Ball-Auswurfzeitpunkt der Bälle aus allen drei Ballauswurfinaschinoi festlegt Die 55 angeschlossenen Ballwurfinaschinen (41') und (41") können also als „Slave-Maschinen“ bezeichnet weiden. Die
Slave-Maschinen (41') und (41") übernehmen von der Master-Maschine (41) jedoch nur den Ball-Auswurfzeitpunkt, die Ball-Schußeinstellungen; weiters kann insbesondere die Schußweite da nicht dargestellten -4-
Claims (12)
- AT 395 681B BaUauswurfeinrichtung für jede Maschine individuell eingestellt werden. Die Master-Maschine (41) weist einen nicht benutzten S teuereingang (34) auf. Die als Schalter (33) ausgebildete Einrichtung zur Deaktivierung der maschineneigenen Zufuhrsteuereinrichtung (30) ist durchgeschaltet, sodaß die maschineneigene Zufuhrsteuereinrichtung Steuersignale an die Ballzufuhreinrichtung (6) abgeben kann. Die Mastermaschine (41) weist weiters einen Steuerausgang (42) auf, an dem die der maschineneigenen Ballzufuhreinrichtung zugeführten Steuersignale zur Verfügung stehen. Der Steuerausgang (42) ist als Steckdose ausgebildet, in die ein am maschinen-extemen Steuerleitungskabel angebrachter Stecker (43) einsteckbar ist Das Steuerleitungskabel (39) weist an seinem anderen Ende einen Stecker (44) auf, der in den Steuereingang (34') dar eisten Slave-Maschine (41*) eingesteckt ist Durch den an der Steckdose (34*) angebrachten Schalter (33') wird nun die maschineneigene Zufuhrsteuereinrichtung (30') der ersten Slave-Maschine (41') deaktiviert (Schaltkontakte offen) und über dieLeitung (32') gelangen die aus der Zufuhrsteuereinrichtung (30) der Master-Maschine (41) stammenden und über das maschinen-exteme Steuerleitungskabel (39) zugeführten Steuerimpulse an die Ballzufuhreinrichtung (6*) und den als Steckdose ausgebildeten Steuerausgang (43'). Damit übernimmt die erste Slave-Maschine die Ballauswurfszeiten der Master-Maschine (41). In ähnlicher Weise übernimmt die zweite Slave-Maschine (41") vom Steuerausgang (42') der ersten Slave-Maschine (41') über das Steuerleitungskabel (39') die den Ballauswurfs-zeitpunkt festlegenden Steuersignale. Der Steuerausgang (42") der zweiten Slave-Maschine (41") ist unbenutzt, könnte aber zum Anschluß einer weiteren Ballauswurfmaschine verwendet werden. Die Stromversorgung der Master-Maschine (41) erfolgt über den Netzstecker (50) und das Stromversorgungskabel (51), welches einen Stecker (52) aufweist, der an einen als Steckdose (53) ausgebildeten Betriebsstromeingang anschließbar ist. Über maschinen-inteme Leitungen (54) erfolgt die Stromversorgung aller Komponenten der Ballwurfmaschine, insbesondere der Ballzufuhreinrichtung (6), der Zufuhrsteuereinrichtung (30) und der nicht dargestellten BaUauswurfeinrichtung. Die interne Stromleitung führt auch zu einem Betriebsstromausgang (55), der ebenfalls als Steckdose ausgebildet ist. Diese Steckdose erlaubt es, ein mit einem Stecker (56) versehenes Stromversorgungskabel (57) anzuschließen, das an seinem anderen Ende einen Stecker (58) aufweist, welcher an den Betriebsstromeingang (53') der ersten Slave-Maschine (41) anschließbar ist. Stecker und Steckdose bilden lösbare Steckverbinder. Die Stromversorgung der ersten Slave-Maschine (41') erfolgt also „durch“ die Master-Maschine (41). Analog wird die zweite Slave-Maschine (41") mit Strom versorgt Bei der in Fig. 5 gezeigten Führung der Steuerleitungskabel und der S tromversorgungskabelkommtman mit einer geringen Anzahl von Kabeln aus. Außerdem erlauben die lösbaren Steckverbindungen, die Kabellängen an die jeweiligen Gegebenheiten anzupassen und auch auf einfache Weise die Zahl der miteinander verbundenen Ballwurfmaschinen zu variieren. Zu erwähnen wäre noch, daß die Steuerausgänge und die Betriebsstrom-Ein- und Ausgänge der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt sein können, jedoch bei dies» Maschine vorteilhaft auch vorgesehen sind. Die Anordnung der Steckdosen an den Ballwurfmaschinen ist in Fig. 5 nur schematisch dargestellt und kann nach verschiedensten Gesichtspunkten noch optimiert werden. Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Insbesondere ist auch eine andere Ausbildung der Ballzufuhreinrichtung möglich. Beispielsweise ist auch ein im Zufuhrschlauch (4) vorgesehener, elektromagnetisch aus dem Zufuhrschlauch zurückziehbarer Bolzen denkbar und möglich, um die Bälle aus dem Ballmagazin einzeln der BaUauswurfeinrichtung zuzuführen. PATENTANSPRÜCHE 1. Ballwurfmaschine für ein System von mindestens zwei BaUwurfmaschinen, insbesondere für Tennisbälle, mit einer Ballzufuhreinrichtung zur Zufuhr einzelner Bälle aus einem Ballmagazin an eine BaUauswurfeinrichtung und mit einer maschineneigenen Zufuhrsteuereinrichtung zur Abgabe von maschinen-intemen, die BaUzufuhr und damit den Auswurfzeitpunkt steuernden Steuersignalen an die Ballzufuhreinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die BaUwurfmaschine eineEinrichtung (33,33', 33")zurDeaktivierungdermaschineneigenenZufiihrsteuereinrichtung (30,30', 30") und einen mit der BaUzufuhreinrichtung (6,6', 6") elektrisch verbundenen Steuereingang (34,34', 34") zum vorzugsweise lösbaren Anschluß eines maschinen-extemen Steuerleitungskabels (39,39') aufweist, über das anstelle der maschinen-intemen Steuersignale maschinen-exteme, die Ballzufuhr und damit den Ball-Auswurf-zeitpunkt steuernde Steuersignale der Ballzufuhreinrichtung (6,6', 6") zuführbar sind. AT 395 681B
- 2.BaUwurfmaschine nach Anspruch l.dadurchgekennzeichnet, daß dieEinrichtung(33,33',33") zur Deaktivierung der maschineneigenen Zufuhrsteuereinrichtung (30,30', 30") mit dem Steuereingang in Verbindung steht und bei
- 3. BaUwurfinaschinenachAnspruch2,dadurchgekennzeichnet,daßdieEinrichtung(33,33',33")zur Deaktivierung der maschineneigenen Zufuhrsteuereinrichtung ein elektrisches Relais (35) aufweist, dessen Steuerkreis mit dem Steuereingang verbunden ist und dessen Schaltkontakt(e) (37) in einer elektrischen Verbindung zwischen der maschineneigenen Zufuhrsteuereinrichtung und der Ballzufuhreinrichtung (6,6', 6") angeordnet ist (sind).
- 4. BaUwurfinaschinenachAnspruch2,dadurchgekennzeichnet,daßdieEinrichtung(33,33',33")zurDeaktivierung der maschineneigenenZufuhrsteuereinrichtungeinen in derelektrischenVerbindungzwischen der maschineneigenen Zufuhrsteuereinrichtung und der Ballzufuhreinrichtung (6,6', 6") liegenden Schalter (34,34', 34") aufweist, der durch den Anschluß des maschinen-extemen Steuerleitungskabels (39,39') an den Steuereingang mechanisch betätigbar ist und dabei die genannte elektrische Verbindung unterbricht.
- 5. Ballwurfmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das maschinen-exteme . Steuerleitungskabel (39,39') an dem Steuereingang (34,34', 34") der einen Ballwurfinaschine gegenüberliegenden Ende an die Zufuhrsteuereinrichtung (30, 30', 30") einer weiteren Ballwurfmaschine anschließbar ist und im angeschlossenenZustanddiedie Ballzufuhr und damit den Ball-Auswurfzeitpunkt steuernden Steuersignalevon der genannten weiteren Ballwurfmaschine über den Steuereingang an die Ballzufuhreinrichtung (6,6', 6") der einen Ballwurfmaschme überträgt
- 6. Ballwurfmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ballwurfinaschine einen Steuerausgang zum vorzugsweise lösbaren Anschluß eines an den Steuereingang einer weiteren Ballwurfmaschine anschließbaren Steuerleitungskabels aufweist, wobei an diesem Steuerausgang die der maschineneigenen Ballzufuhreinrichtung (6,6', 6") zugeführten Steuersignale anstehen.
- 7. Ballwurfmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur lösbaren Verbindung des maschinen-extemen Steuerleitungskabels mit dem Steuereingang und/oder dem gegebenenfalls vorhandenen Steuerausgang voneinander lösbare Steckverbinder vorgesehen sind.
- 8. Ballwurfmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Betriebsstromausgang zum vorzugsweise lösbaren Anschluß eines zu einer weiteren Ballwurfmaschine führenden Stromversorgungskabels (57,57') aufweist.
- 9. Ballwurfmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Betriebsstromeingang zum vorzugsweise lösbaren Anschluß eines vom Netzanschluß oder dem Betriebsstromausgang einer weiteren Ballwurfmaschine kommenden Stromversorgungskabels (57,57') aufweist.
- 10. Ballwurfmaschine nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur lösbaren Verbindung des Stromversorgungskabels mit dem Betriebsstromausgang und/oder dem Betriebsstromeingang voneinander lösbare Steckverbinder vorgesehen sind.
- 11. Ballwurfinaschine nach Anspruch 7 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbaren Steckverbinder zweiteilig ausgeführt sind, wobei die eine Steckerhälfte jeweils als an der Ballwurfmaschine angebrachte Steckdose und die andere Steckerhälfte jeweils als korrespondierender Stecker am Ende des Steuerleitungskabels bzw. Stromversorgungskabels ausgebildet ist.
- 12. Ballwurfmaschine nach Anspruch 4 und Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter in bzw. an der Steckdose angeordnet ist und durch den in diese eingesteckten Stecker betätigbar ist · Hiezu 4 Blatt Zeichnungen
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