AT395813B - Umwandelbares moebel - Google Patents

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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/13Seating furniture having non-movable backrest changeable to beds by increasing the available seat part, e.g. by drawing seat cushion forward
    • A47C17/132Seating furniture having non-movable backrest changeable to beds by increasing the available seat part, e.g. by drawing seat cushion forward with multiple seat cushions

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Description

AT 395 813 B
Die Erfindung betrifft ein umwandelbares Möbel mit zumindest zwei gegenüber einem Möbelbasisteil, z. B. einem Möbelgestell, einem aus dem Möbelgestell ausschwenkbaren Grundrahmen oder ausfahrbaren Hilfswagen od. dgl., verstellbaren bzw. herausbewegbaren Möbelteilen, z. B. einem Sitzpolsterträger, einem Zusatzpolsterträger, einem Führungswagen, einem Führungsrahmen od. dgl., wobei der in Liegestellung des umgewandelten Möbels weiter innen liegende Möbelteil mit dem Möbelbasisteil in dieser Stellung verriegelt ist.
Aus der US-PS 4 481 684 ist ein umwandelbares Möbel bekannt, bei dem die Möbelteile aus einem Möbelgestell ausfahrbar und in ausgefahrener Stellung gegen ungewolltes Einfahren gesichert sind. Die Sicherung erfolgt mittels in Ausnehmungen versenkbaren Stiften. Ein Lösen der Sicherung erfolgt durch Ausheben dieser Stifte. Eigene Entriegelungseinrichtungen sind nicht vorgesehen.
Ziel der Erfindung ist es, die gegenüber dem Möbelbasisteil beweglichen bzw. aus diesem herausbewegbaren Möbelteile in der umgewandelten Endstellung zu fixieren bzw. ein ungewolltes Wiedereinfahren auf jeden Fall zu verhindern. Dieses Ziel wird in konstruktiv einfacher und betriebssicherer Weise erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der in Liegestellung weiter außen liegende Möbelteil eine Entriegelungseinrichtung für diese Verriegelung trägt. Auf diese Weise können Sitzmöbel in Liegemöbel umgewandelt worden und das Liegemöbel ist nur dann wieder in das Sitzmöbel umwandelbar, wenn die Entriegelungseinrichtung betätigt wird. Eine Variante der Erfindung sieht vor, daß in umgewandelter Stellung bzw. in Liegestellung immer der weiter außen liegende Möbelteil gegenüber dem weiter innen liegenden Möbelteil mittels einer Spareinrichtung gegen ein Einschieben gesichert ist.
Bevorzugte Ausführungsformen da Erfindung sind der folgenden Beschreibung, da Zeichnung und den Patentansprüchai zu entnehmen.
Anhand von Ausführungsbeispielen wird die Erfindung in der folgenden Beschreibung unter Zugrundelegung der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen die Figuren schematische Ansichten von verschiedenen Ausführungsformen von umwandelbaren Möbeln, deren Möbelteile gegen ein ungewolltes Einschieben veniegelbarsind.
Fig. 1 zeigt schematisch ein Möbel; mit (1) ist ein Möbelgestell und mit (2) ein anstelle des Möbelgestelles vorhandener, aus einem dann nicht dargestellten Möbelgestell mit Hilfe eines Lenkers (17) aushievbarer Grundrahmen bzw. ein auf einer Rolle (16) ausfahrbarer Sitzwagen (2) bezeichnet. Das Möbelgestell (1) oder der Grundrahmen bzw. der Sitzwagen (2) bilden den ortsinvarianten Möbelbauteil, gegenüber dem andere Möbelteile (3, 4) verstellbar angeordnet sind. Auf diesem Grundrahmen bzw. Sitzwagen (2) bzw. dem Möbelgestell (1) ist auf einer Führung (32) ein herausbewegbarer Möbelteil (3), z. B. ein Zusatzpolsterträger, mittels einer Rolle (10) gegebenenfalls auf einer Führung (29) verfahrbar gelagaL Auf dem Möbelteil (3) ist auf einer Führung (29) ein weiterer verfahrbarer Möbelteil (4), z. B. ein Sitzpolsterträger, mit einer Rolle (11) verfahrbar. Ferner kann der Möbelteil (4) um die Rolle (11) in Richtung des Pfeiles (33) nach oben verschwenkbar gelagert sein. Die einzelnen Teile (1, 2, 3, 4) können Pölster (5, 6) und (7) tragen, wobei jedoch betont wird, daß weder die Polsterdicke noch die Abmessungen der einzelnen dargestellten bzw. teilweise dargestellten Möbelteile (1,2,3) und (4) maßstabsgerecht sind und beliebig abändabar sind.
Der in Liegestellung weiter innen liegende Möbelteil (3) trägt einen Hebel (8), der an einem Anlenkpunkt (9) an diesem Möbelteil (3) angelenkt ist. Das äußere Ende dieses zweiarmigen Hebels (8), das gegebenenfalls mit einer Druckfeder (25) nach oben belastet sein kann, trägt an seinem vorderen Ende eine Anlagestelle (18), die von einem Fortsatz (12) belastbar ist, der am weiter außen liegenden Möbelteil (4) befestigt ist und dieses Ende des Hebels (8) in ausgefahrener Stellung nach unten drückt. Wird der vordere Möbelteil (4) um die Rolle (11) verschwenkt, so hebt sich entweder auf Grund der Wirkung der Feder (25) oder auf Grund der Gewichtsverteilung des Hebels (8) das vordere Ende des Hebels (8) entsprechend Pfeil (26) und das innen liegende Ende des Hebels (8) senkt sich. Durch das Absenken des innenliegenden Endes (23) des Hebels (8) in die strichliert angedeutete Stellung (23’) wird ein am Möbelgestell (1) oder am Grundrahmen bzw. Hilfswagen (2) angebrachter hakenförmiger Hebel (19) entsprechend Pfeil (28) verschwenkt. Der Hakenhebel (19) ist bei (21) gewichtsbelastet und um einen Anlenlqninkt (22) verschwenkbar gelagert; die Gewichtsbelastung bei (21) wird durch den nach unten gerichteten Druck des Endes (23) des Hebels (8) überwunden und dadurch der Hakenhebel (19) verschwenkt bzw. die Sperrklinke (20) des Hakenhebels (19) außer Eingriff mit einem Sperrfortsatz (24) gebracht, der am innenliegenden Endbereich des Möbelteiles (3) angebracht ist Auf diese Weise kann durch ein Anheben des Möbelteils (4) eine Sperre zwischen dem Möbelgestell (1) bzw. dem Grundrahmen oder Hilfswagen (2) und dem Möbelteil (3) aufgehoben bzw. entriegelt werden.
Um den außen liegenden Möbelteil (4) gegenüber dem Möbelteil (3) gegen ein ungewolltes Einfahren sperren zu können, besitzt der Möbelteil (4) einen Absatz (30), der mit eina Stufe (31) des Möbelteils (3) zusammenwirkt; beim Anheben bzw. Verschwenken des Möbelteils (4) bzw. des Absatzes (30) über die Stufe (31) wird diese Verriegelung aufgehoben und ein Einfahren des Möbelteils (4) möglich.
Der Möbelteil (4) sowie der Grundrahmen (2) bzw. das Möbelgestell (1) sind nur schematisch dargestellt; der Möbelteil (4) kann ebenso wie der Möbelteil (3) mit Füßen (13) bzw. Rollen (14) versehen sein, um ein entsprechendes Verfahren zu ermöglichen.
Fig. la zeigt eine alternative Ausführungsform zu Fig. 1, wobei das innae Ende des Hebels (8) eine nach oben gerichtete Abbiegung (38) aufweist, die in eine Ausnehmung (37) am Möbelgestell (1) bzw. am Grundrahmen bzw. Hilfswagen (2) eingreifen kann. In diesem Fall entfällt die Sperrklinke (20). -2-
AT 395 813 B
Die Möglichkeiten, den Möbelteil (3) mit dem Möbelgestell (1) bzw. dem Hilfswagen oder dem Grundrahmen (2) zu verriegeln, sind vielfältig; wesentlich ist die Anordnung eines Hebels, der im wesentlichen vom vorderen Ende bis zum hinteren Ende des Möbelteiles (3) reicht und im vorderen Ende belastet oder angehoben wird und auf Grund dieser von dem vorderen Möbelteil (4) erteilten Bewegung mit der entsprechend gegenläufigen Bewegung seines hinteren innenliegenden Endes eine entsprechende Sperre bzw. Verriegelung verstellt, d. h. entriegelt oder verriegelt. Es ist für den Fachmann möglich, auch andere Sperren vorzusehen, die durch einen sich auf- und abbewegenden Endteil eines verstellbaren Hebels entriegelt bzw. verriegelt werden können.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform, bei der am Möbelteil (3) ein zweiarmiger Hebel (8) in einem Anlenkpunkt (9) angelenkt ist. Die Verriegelung zwischen dem Möbelbauteil (3) und dem Möbelgestell (1) erfolgt z. B. wie in Fig. la dargestellt
Zur Verriegelung des Möbelteiles (4) gegen ein Einschieben auf dem Möbelteil (3) trägt das äußere Ende des Hebels (8) eine Rampe (34) mit einem Absatz (34'). Der Möbelteil (4) trägt auf einer Feder (36), die entsprechend dem Pfeil (47) eindrückbar bzw. verstellbar ist, eine Rampe (35) mit einer Stirnfläche (35')· Beim Ausfahren des Möbelteiles (4) bis zum Anschlag (64) gleiten die Rampen (34) und (35) aufeinander ab, bis ein gegenseitiges Überfahren der Rampen stattgefunden hat Gegen ein Einschieben des Möbelteiles (4) wirken die beiden einander entgegenstehenden Stirnflächen (34') und (35'). Um ein Einfahren des Möbelteiles (4) zu ermöglichen, wird der Möbelteil (4) um einen in seinem inneren Endbereich angeordneten Gleitteil, z. B. eine Gleitrolle (11), in Richtung des Pfeiles (33) nach oben verschwenkt.
Mit (25') ist eine allenfalls vorgesehene Zugfeder bezeichnet, welche den nach innen gerichteten Arm des Hebels (8) nach unten zieht; im ausgezogenen Zustand belastet der vordere Endbereich (35") der Rampe (35) den äußeren Endbereich des Hebels (8), drückt diesen in seine untere Stellung, überwindet die Kraft der Zugfeder (25') und drückt damit die Abwinkelung (38) des Hebels (8) in die Ausnehmung (37) des Möbelgestells.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 3 dargestellt. Auf dem innenliegenden Möbelbauteil (3) , der auf einem schematisch dargestellten Möbelgestell (1,2) bzw. auf einer entsprechenden Führung (29) mittels eines Gleitteils, z. B. einer Rolle (11), verfahrbar gelagert ist, ist ein Sperrbolzen (44) verschiebbar angeordnet, der in eine Ausnehmung (37) am Möbelgestell (1) bzw. am Grundrahmen bzw. Hilfsrahmen (2) eingreift. Der Sperrbolzen (44) kann gegebenenfalls mit einer Feder in seine Eingriffsstellung (48) gedrückt werden; der vordere Endteil des Bolzens (44) kann gerundet sein, sodaß er während der Verfahrbewegung des Möbelteiles (3) auf dem Möbelgestell (1) bzw. der Führung (29) gleiten kann. Der Bolzen (44) ist mittels eines Seiles (43) eines Bowdenzuges in Richtung des Pfeiles (49) aus seiner Eingriffsstellung in eine Freigabestellung verstellbar. Das Seil (43) ist vom inneren Endbereich des Möbelteiles (3) zu dessen vorderem Endbereich geführt und ragt dort nach oben und ist mit einer entsprechenden Verdickung (42) versehen, die von einer Griffklaue (41) umfaßt werden kann, die beim Ende der Ausfahrbewegung des Möbelteiles (4) diese Verdickung (42) umfassen kann. Die Griffklaue (41) ist mit einem weiteren Seil (43) eines Bowdenzuges verbunden, welches Seil an eine am Möbelgestell (4), insbesondere in dessen vorderem Bereich, um einen Gelenkpunkt (50) verschwenkbare Betätigungseinrichtung (39) verbunden ist. Bei Verstellung der Betätigungseinrichtung (39) gemäß Pfeil (51) nach vom werden die Griffklaue (41) und die Verdickung (42) angehoben, wodurch auch ein Anheben des Sperrbolzens (44) erfolgt. Es ist ein ungehindertes Aus- und Einfahren des Möbelteiles (4) möglich, da ein Ein- und Auskuppeln der Verdickung (42) mit der Griffklaue (41) leicht möglich ist; beim Ausfahren des Möbelteiles (4) kommt es zu einem automatischen Verriegeln zwischen der Verdickung (42) und der Griffklaue (41). Alternativ ist es möglich, auf die Kupplung (41,42) zu verzichten und das Seil (43) mit entsprechender Länge durchgehend von der Verriegelung (44) zur Betätigungseinrichtung (39) zu führen. Auch der Möbelteil (3) kann gegen das Möbelgestell (1) bzw. den Hilfswagen bzw. Grundrahmen (2) mit einer Verriegelung gemäß Fig. 3 gesperrt werden. Die Betätigungseinrichtung liegt dann im vorderen Endbereich des Möbelteiles (3).
Ferner ist in Fig. 3 eine Einfahrsperre des Möbelteiles (4) gegenüber dem Möbelteil (3) dargestellt; dazu ist am Möbelteil (4) ein Fortsatz (46) angebracht, der an einen Fortsatz (45) am Möbelteil (3) in Anschlag bringbar ist; der Anschlag (45) kann vom Anschlag (46) durch Verschwenken bzw. Anheben des Möbelteiles (4) überwunden werden. Prinzipiell könnte auch auf die Betätigungsvonichtung (39) verzichtet werden und die Klaue (41) bei Verschwenken des Möbelteiles (4) den Sperrbolzen (44) auslösen. Bei Anheben des Möbelteiles (4) würde sodann nicht nur der Anschlag (45) überwunden, sondern es erfolgt gleichzeitig auch ein Entriegeln des Sperrbolzens (44) aus der Aufnahme (37); dabei kann es zweckmäßig sein, daß zuerst die Entriegelung des Sperrbolzens (44) erfolgt, sodaß durch einen Druck auf den Möbelteil (4) in Einschubrichtung, nachdem der Bolzen (44) aus der Ausnehmung (37) gezogen ist, der Möbelteil (3) ein Stück in Richtung auf das Möbelgestell (1, 2) verschoben wird, z. B. durch Druck des Absatzes (46) auf den Absatz (45), sodaß der Bolzen (44) vor Entriegelung der Absätze (45, 46) bereits auf der Führung (29) gleitet und nicht mehr in die Ausnehmung (37) eindringen kann; erst dann sollte sich die Griffklaue (41) von der Verdickung (42) durch Einschieben des Möbelteiles (4) relativ zum Möbelteil (3) lösen.
Zur Ausführungsform wie sie in Fig. 3 dargestellt wird, wird noch bemerkt, daß das Seil (43) am Möbelteil (4) sowie die Betätigungsvorrichtung (39) entfallen können und die Auslösung des Bolzens (44) auch durch eine am Möbelteil (4) befestigte Griffklaue (41) erfolgen kann, welche die Verdickung (42) des längs des -3-
AT 395 813 B Möbelteiles (3) geführten Seiles (43) ergreift. Bei einem Verschwenken des Möbelteiles (4) um den Gleitteil (11) nach oben, erfolgt ein Anheben der Griffklaue (41) und damit ein Auslösen des Bolzens (44) gegen die Wirkung der Feder (48).
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform, bei der am Möbelteil (4) eine Gleitfläche bzw. Rampe (51) mit einer Schräge (53) angebracht ist, mit der beim Einfahren das nach oben als Gleitfläche (52) gerundete, nach außen gerichtete Ende des Hebels (8) belastbar ist. Bei Bewegung bzw. beim Einschieben des Möbelteiles (4) in Richtung auf den Möbelteil (3) wird das äußere Ende des Hebels (8) nach unten gedrückt, wodurch eine Entriegelung zwischen dem Möbelbauteil (3) und dem Möbelgestell (1) bzw. einem Grundrahmen bzw. Hilfswagen (2) möglich wird, z. B. das Herausheben der Abbiegung (38) des Hebels (8) aus einer Ausnehmung (37). Auf diese Weise ist ein Lösen einer Verriegelung zwischen dem Möbelteil (3) und dem Möbelgestell (1) bzw. Grundrahmen (2) ohne Anheben des Möbelteiles (4) möglich.
In Fig. 4 ist als Alternative am Möbelteil (4) ein zweiarmiger Lenker (67) strichliert eingezeichnet, der in einem Anlenkungspunkt (66) am Möbelteil (4) schwenkbar gelagert ist. Der Hebel (67) trägt in seinem innenliegenden Endbereich eine Rampe (69) mit einer nach innen gerichteten Anlagefläche (68), die gegen eine Anschlagfläche (70) anlegbar ist, die vom äußeren Ende des Hebels (8) getragen wird. Zum Einfahren des Möbelteiles (4) kann der Hebel (67) an seinem vorderen Ende in Richtung des Pfeiles (65) belastet werden, wodurch die beiden Flächen (68) und (70) zunächst vertikal, dann horizontal aneinander vorbeibewegt werden können. Beim Ausfahren des Möbelteiles (4) gleitet die Rampe (69) des Hebels (67) über die gerundete Endfläche (52) des äußeren Endbereiches des Hebels (8) und verriegelt sich in der Endstellung gegen ein Einfahren.
In Fig. 5 ist eine Verriegelungsvorrichtung mit einer Betätigungsvorrichtung (39) für das Seil (43) eines Bowdenzuges zwischen dem Möbelteil (4) und dem Möbelteil (3) schematisch dargestellt. Diese Figur zeigt eine Ausführungsform, bei der der Möbelteil (3) mittels eines an diesem in einen Schwenkpunkt (55) angelenkten Hebels (54) gegenüber dem Möbelgestell (1) bzw. dem Hilfswagen bzw. Grundrahmen (2) verriegelbar ist. Der Hebel (54) wird durch seine Abbiegung (38) oder eine nicht dargestellte Feder in eine Stellung verstellt, in der die Abbiegung (38) trachtet, in eine Ausnehmung (37) im Möbelgestell (1) bzw. im Grundrahmen bzw. im Hilfswagen (2) einzudringen. Der Möbelteil (4) ist am Möbelteil (3) längs einer Bewegungsbahn (56) verschiebbar gelagert, welche Bewegungsbahn den inneren nach oben ragenden Endteil des Hebels (54) schneidet. Beim Einfahren des Möbelteils (4) kommt ein Anschlagbereich (73) in Anlage an den oberen Endbereich des Hebels (54), drückt diesen nieder und löst somit die Verriegelung zwischen dem Möbelteil (3) und dem Möbelgestell (I) bzw. dem Grundrahmen bzw. dem Hilfswagen (2).
Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform, bei der der Möbelteil (4) mit einem Gleitteil (11) auf einer Führung (29) des Möbelteiles (3) gelagert ist Der Möbelteil (3) ist mit einem Gleitteil (11) im Möbelgestell (1) bzw. an einem Hilfswagen bzw. Grundrahmen (2) ausfahrbar gelagert. Am Möbelteil (3) ist in einem Schwenkpunkt (58) ein zweiarmiger Hebel (57) gelagert, dessen innenliegender Endbereich (38) in eine Ausnehmung (37) am Möbelgestell (1) bzw. am Grundrahmen bzw. am Hilfswagen (2) einführbar bzw. verriegelbar ist. Das nach außen gerichtete Ende (59) des Hebels (57) liegt in der Bewegungsbahn eines Anschlagbereiches (73) des Möbelteiles (4), ist von diesem Anschlagbereich (73) niederdrückbar und löst die Verriegelung zwischen dem Möbelteil (3) und dem Möbelgestell (1), wenn der Möbelteil (4) in Richtung des Pfeiles (61) bewegt wird.
Alternativ oder gleichzeitig könnte auch eine Auslösung des Hebels (57) durch ein Anheben des Möbelteiles (4) in seinem vorderen Endbereich um den Gleitteil (11) erfolgen, da dadurch der Anschlagbereich (73) abgesenkt wird und der Endbeieich (59) des Hebels (57) niedergedrückt wird.
Diese Anhebbewegung des Möbelteiles (4) kann eine Auslösung einer Sperre zwischen dem Möbelteil (3) und dem Möbelteil (4) bewirken, welche Sperre von Vorsprüngen, Absätzen (71,72) od. dgl. gebildet ist. Der außenliegende Vorsprung (72) ist höher als der innenliegende Vorsprung (71); durch Anheben bzw. Verschwenken des Möbelteiles (4) nach oben kann der Vorsprung (72) abgesenkt werden und unterhalb des Vorsprunges (71), der vom Möbelteil (3) getragen wird, vorbeibewegt werden.
Eine weitere Möglichkeit zur Verriegelung der Möbelteile (3) und (4) und gleichzeitigen Auslösung einer Verriegelung des Möbelteils (3) gegenüber dem Möbelgestell (1) ist in Fig. 7 dargestellt. Vom Möbelteil (4) werden Gleitteile bzw. Rollen (62) und (11) getragen. Die Führungsbahn (29) am Möbelteil (3) besitzt in ihrem Endbereich eine Ausnehmung (63), in die die Rolle (11) des Möbelteils (4) absenkbar ist, in dieser Stellung ist ein Einschieben des Möbelteiles (4) gesperrt Bei Verschwenken des vorderen Endbereiches des Möbelteils (4) um den weiter innen liegenden Gleitteil (62), der z. B. auch durch einen Fortsatz, einen Bolzen od. dgl. ersetzt werden kann, erfolgt ein Ausheben der Rolle (11) aus der Ausnehmung (63) und bei einem weiteren Einschieben des Möbelteiles (4) kommt die Rolle (11) auif die Führungsbahn (29) zu liegen und kann ab diesem Zeitpunkt die Abstützung des Möbelteiles (4) bei seinem Einfahren übernehmen.
Es wird betont, daß sämtliche kinematischen Umkehrungen ebenfalls unter den Schutzumfang der Erfindung zu subsumieren sind, da es prinzipiell egal ist, in welche Richtungen die Speneinrichtungen bzw. Hebel betätigt werden, um Auslösungen bzw. Verriegelungen zu bewirken. -4-

Claims (19)

  1. AT 395 813 B PATENTANSPRÜCHE 1. Umwandelbares Möbel mit zumindest zwei gegenüber einem Möbelbasisteil, z. B. einem Möbelgestell, einem aus dem Möbelgestell ausschwenkbaren Grundrahmen, einem aus dem Möbelgestell ausfahrbaren Hilfswagen od. dgl., verstellbaren bzw. herausbewegbaren Möbelteilen, z. B. einem Sitzpolsterträger, einem Zusatzpolsterträger, einem Führungswagen od. dgl., wobei der in umgewandelter Stellung bzw. Liegestellung des Möbels weiter innen liegende Möbelteil mit dem Möbelbasisteil in dieser Stellung verriegelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der in umgewandelter Stellung bzw. Liegestellung weiter außen liegende Möbelteil (4) eine Entriegelungseinrichtung (12; 35"; 41; 53; 73) für diese Verriegelung (20, 24; 37, 38; 37, 44) trägt (Hg. 1,2, 3,4, 5, 6, 7).
  2. 2. Möbel insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in umgewandelter Stellung bzw. Liegestellung der weiter außen liegende Möbelteil (4) gegenüber dem weiter innen liegenden Möbelteil (3) mittels einer Sperreinrichtung (30, 31; 34', 35'; 45, 46; 68, 70; 37, 44; 71, 72; 11, 63) gegen ein Einschieben gesichert ist (Fig. 1,2,3,4,5,6,7).
  3. 3. Möbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung von einem schwenkbar am weiter innen liegenden Möbelteil (3) oder am Möbelbasisteil (1, 2) gelagerten Hakenhebel (19), einer Sperrklinke (20) od. dgl. gebildet ist, der bzw. die mit einem entsprechenden Sperrfortsatz (24), einer entsprechenden Ausnehmung (37) od. dgl. am inneren Mobelteil (3) oder am Möbelbasisteil (1, 2) zusammenwirkt und mit dem inneren Ende (23) eines an dem Möbelteil (3) schwenkbar gelagerten zweiarmigen Hebels (8) belastbar bzw. verstellbar ist, und daß das äußere Ende (18) des Hebels (8) von dem weiter außen liegenden Möbelteil (4) bzw. einer auf diesem Möbelteil (4) gelegenen Betätigungseinrichtung (12) verstellbar ist, sodaß die Verriegelung bzw. der Hakenhebel (19), die Sperrklinke (20) od. dgl. vom Möbelteil (4) zwischen einer Freigabe- und einer Verriegelungsstellung verstellbar sind (Fig. 1,1a).
  4. 4. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Möbelbasisteil (1, 2) eine Klinke (20) angelenkt ist, die an einem am weiter innen gelegenen Möbelteil (3) gelegenen Sperrfortsatz (24) in Anschlag bringbar ist (Fig. 1).
  5. 5. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der weiter innen liegende Möbelteil (3) eine Führung (29) für einen im hinteren Bereich des äußeren Möbelteils (4) gelegenen Gleitteil (11), z. B. für eine Rolle, aufweist und daß beim Verschwenken des äußeren Möbelteiles (4) um den Gleitteil (11) nach oben das vordere Ende (18) des Hebels (8) für eine Bewegung nach oben freigegeben und das hintere Ende durch Gewichts- oder Federbelastung absenkbar ist (Fig. 1).
  6. 6. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung (12), z. B. ein Fortsatz, für das vordere Ende des zweiarmigen Hebels (8) in Ausfahrrichtung vor dem Gleitteil (11) angeordnet ist (Fig. 1).
  7. 7. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Möbelteil (4) einen Absatz (30) aufweist, der in umgewandelter Stellung bzw. Liegestellung unter eine Stufe (31) des weiter innen liegenden Möbelteils (3) reicht und beim Anheben bzw. Verschwenken dieses äußeren Möbelteiles (4) um den Gleitteil (11) über diese Stufe (31) hinwegbewegbar ist (Fig. 1).
  8. 8. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung von einem Fortsatz bzw. dem abgebogenen, in eine Ausnehmung (37) am Möbelbasisteil (1, 2) einführbaren hinteren Ende (38) des Hebels (8) gebildet ist (Fig. la).
  9. 9. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der außen liegende Endbereich des Hebels (8) eine Rampe (34) mit einer Stufe trägt, deren nach außen weisende Stirnfläche (34') mit der nach innen weisenden Stirnfläche (35') einer weiteren, gegebenenfalls federnd am äußeren anhebbaren Möbelteil (4) befestigten Rampe (35) ein Einfahren sperrend zusammenwirkt (Fig. 2), welche beiden Rampen (34,35) beim Ausfahren des äußeren Möbelteiles (4) überfahrbar sind. -5- AT 395 813 B
  10. 10. Möbel nach Anbruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Rampe (35) einen bei ausgefahrenem Möbelteil (4) den Hebel (8) niederdrückenden Fortsatz (35") besitzt (Fig. 2).
  11. 11. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung einen Verriegelungsbauteil (44), z. 8. einen Bolzen, umfaßt, der mit dem Möbelbasisteil (1,2) in oder außer Eingriff bringbar ist und mit einem Seil (43) eines Bowdenzuges verbunden ist, daß gegebenenfalls das Seil (43) im vorderen Endbereich des weiter innen liegenden Möbelteiles (3) einen Endteil (42), z. B. eine Verdickung, besitzt, der mit einer Greifeinrichtung (41), z. B. einer Klauengabel, beim Ausfahren des äußeren Möbelteiles (4) kuppelbar ist, und daß das Seil (43) und damit der Verriegelungsbauteil (44) von einer am Möbelteil (4) gelegenen Betätigungseinrichtung (39), z. B. einem Hebel, einer Greifklaue od. dgl., verstellbar ist (Fig. 3).
  12. 12. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Möbelteil (4) eine das äußere Ende (52) des am inneren Möbelbauteil (3) gelagerten Hebels (8) beim Einfahren nach unten verstellende Führung (51, 53) trägt (Fig. 4).
  13. 13. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Möbelbauteil (4) ein weiterer zweiarmiger Hebel (67) schwenkbar gelagert ist, dessen innerer Endbereich eine Anlagefläche (68) für eine Anschlagfläche (70) am am innen liegenden Möbelteil (3) schwenkbar gelagerten Hebel (8) trägt, wobei die Anlagefläche (68) des weiteren Hebels (67) über die Anschlagfläche (70) hinaus verschwenkbar ist (Fig. 4).
  14. 14. Möbel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die die Anlagefläche (68) aufweisende Rampe (69) des weiteren Hebels (67) als Gleitfläche für den äußeren, nach oben ragenden Endbereich des Hebels (8) ausgebildet ist (Fig. 4).
  15. 15. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß am innenliegenden Möbelteil (3) ein zweiarmiger Hebel (54) angelenkt ist, dessen vorderes Ende (38) in eine Ausnehmung (37) am Möbelbasisteil (1, 2) einführbar ist und dessen hinteres Ende zur Entriegelung vom Möbelbasisteil (1, 2) beim Einfahren des äußeren Möbelteiles (4), z. B. mit dessen Anschlagbereich (73) niederdriickbar ist (Fig. 5).
  16. 16. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verriegelung des äußeren Möbelteiles (4) gegenüber dem inneren Möbelteil (3) ein in eine Ausnehmung (37) des inneren Möbelteiles (3) ragender Sperrbolzen (44) vorgesehen ist, der über ein Seil (43) eines Bowdenzuges mittels einer Betätigungsvorrichtung (39) verstellbar ist (Fig. 5).
  17. 17. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß am inneren Möbelteil (3) ein zweiarmiger Hebel (57) schwenkbar gelagert ist, dessen inneres Ende (38) in eine Ausnehmung (37) am Möbelbasisteil (1,2) einführbar ist und dessen äußeres Ende beim Verschwenken und/oder Einfahren des mit einem Gleitteil (11) auf dem inneren Möbelteil (3) gelagerten äußeren Möbelteil (4) von dessen Anschlagbereich (73) niederdriickbar ist (Fig. 6).
  18. 18. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Möbelteil (4) im inneren Endbereich zwei Gleitteile (11,62) aufeinanderfolgend und höhenversetzt angeordnet sind, wobei der weiter außen liegende Gleitteil (11) in eine Ausnehmung (63) der Führung (29) am inneren Möbelteil (3) absenkbar und festlegbar und daß bei Anheben bzw. Verschwenken des äußeren Möbelteiles (4) um den inneren Gleitteil (62) der außen liegende Gleitteil (11) aus der Ausnehmung (63) freisetzbar ist (Fig. 7).
  19. 19. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß vom inneren und äußeren Möbelteil (3, 4) jeweils ein Absatz, Vorsprung od. dgl. (71, 72) getragen ist, wobei der vom äußeren Möbelteil (4) getragene Vorsprung (72) bei Anheben bzw. Verschwenken des äußeren Möbelteiles (4) um den Gleitteil (11) unter den vom inneren Möbelteil (3) getragenen Vorsprung (71) absenkbar und an diesem vorbeibewegbar ist (Fig. 6). Hiezu 3 Blatt Zeichnungen -6-
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US4481684A (en) * 1982-04-09 1984-11-13 Warren Hauck Single sleeper furniture having flexible support frame

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US4481684A (en) * 1982-04-09 1984-11-13 Warren Hauck Single sleeper furniture having flexible support frame

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