AT395904B - Rohrverbindungsstueck zur verwendung bei der herstellung von thermisch isolierten leitungsrohren - Google Patents

Rohrverbindungsstueck zur verwendung bei der herstellung von thermisch isolierten leitungsrohren Download PDF

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C63/00Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor
    • B29C63/0004Component parts, details or accessories; Auxiliary operations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Thermal Insulation (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

AT 395 904 B
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Rohrverbindungsstück zur Verwendung bei der Herstellung von thermisch isolierten Leitungsrohren.
Bei den bekannten Verfahren zur Herstellung von thermisch isolierten Leitungsrohren geht man beispielsweise so vor, daß man das mit Abstandshaltem versehene Leitungsrohr gemeinsam mit einem als Schutzmantel 5 dienenden Kunststoff-Folienschlauch durch ein stationäres Formrohr führt, wobei das Zusammenfügen und Zusammenschweißen der Ränder des Kunststoffbandes zu dem Kunststoff-Folienschlauch kurz vor dem Einfi'hren in das stationäre Formrohr erfolgt Das zu verschäumende Kunststoffgemisch wird in der Regel kurz vor dem Zusammenfügen und Zusammenschweißen der sich überlappenden Ränder des zu dem Kunststoff-Folienschlauch geformten Kunststoff-Folienbandes auf das Kunststoff-Folienband aufgetragen. Während des Durchganges durch 10 das stationäre Formrohr erfolgt dann das Ausschäumen des Ringraumes zwischen Leitungsrohr und schlauchförmigen Außenschutzmantel.
In der Regel findet dabei ein "endloses" Leitungsrohr Anwendung, das von einer Vorratsrolle abgewickelt und nach Passieren eines Richtwerkzeuges umschäumt wird. Häufig ergibt sich aber auch die Aufgabe, Leitungsrohrstücke in Längen von ca. 6 bis 18 m, vorzugsweise in 15 Längen von 12 bis 18 m, mit einer kontinuierlich arbeitenden Anlage zu umschäumen. Für solche Zwecke ist es dann vorteilhaft, wenn man die einzelnen Leitungsrohrstücke vor Einführung in die Umschäumungsanlage zu einem quasi endlosen Strang verbindet.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es daher, ein Rohrverbindungsstück zu entwickeln, das einerseits eine sichere Verbindung der Leitungsrohrenden gewährleistet und andererseits sowohl die Funktion eines Abstands-20 halters in der Schäumanlage als auch die Funktion einer Schutzkappe übernimmt, um die Rohrenden bis zur Verlegung gegen Verschmutzung und gegebenenfalls Rosten zu schützen.
Gelöst wurde diese Aufgabe gemäß der vorliegenden Erfindung durch ein Rohrverbindungsstück, das aus einem zylindrischen Formkörper mit je zwei in Richtung Zylinderachse von beiden Seiten konzentrisch angeordneten zylindrischen Bohrungen besteht, wobei die zylindrischen Bohrungen mit Abstand voneinander im zylindri-25 sehen Formkörper enden und die Durchmesser der zylindrischen Bohrungen dem Außendurchmesser der thermisch isolierenden Leitungsrohrenden die Außendurchmesser der zylindrischen Formkörper den Außendurchmessem der zylindrischen, thermisch isolierend wirkenden Schaumstoffmäntel entsprechen.
Die Rohrverbindungsstücke bestehen erfindungsgemäß aus Kunststoff, vorzugsweise aus einem elastischen Kunststoff. Besonders bewährt haben sich solche Rohrverbindungsstücke, die aus feinzelligen Polyuiethanelasto-30 meren mit hohem Raumgewicht bestehen. Derartige feinzellige Polyurethanelastomere sind beispielsweise unter dem eingetragenen Warenzeichen "Cellasto" und "Vulkolan" im Handel erhältlich bzw. die Komponenten A und B, die nach Mischung diese Produkte ergeben.
Die Rohrverbindungsstücke sind vorzugsweise hinsichtlich der in der Zylinderachse angeordneten Bohrungen so ausgelegt, daß sie so dicht auf den Leitungsrohrenden aufsitzen, daß kein Schaumstoff zwischen Leitungsrohr 35 und Rohrverbindungsstück eindringen kann. Um einen besonders festen Sitz der Rohrverbindungsstücke auf den
Leitungsrohienden zu gewährleisten, weisen die Bohrungen an ihren Enden je einen zylindrischen Vorsprang auf, deren äußere Durchmesser den Innendurchmessern der Leitungsrohrenden entsprechen. Nach Verlassen der Umschäumungsanlage werden die Rohrverbindungsstücke in der Mitte, senkrecht zur Zylinderachse durchgesägt Die Rohrverbindungshalbstücke verbleiben dann als Schutzkappen auf den Leitungsrohrenden. Nach dem 40 Durchsägen werden Rohrverbindungshalbstück und Schaumstoffschicht voneinander getrennt, beispielsweise mit entsprechender Schlitzmesser, so daß vor der Montage die Rohrenden in sauberem Zustand durch Abziehen der Schutzkappen freigelegt werden können. Die freigelegten Rohrenden werden dann in üblicher Weise mit Muffen dicht und dauerhaft verbunden.
Da es sich bei einem kontinuierlichen Auftrag des verschäumbaren Gemisches auf Trennfolie nicht vermeiden 45 läßt, daß das verschäumbare Gemisch vollständig von den zylinderförmigen Rohrverbindungsstücken weggedrückt wird, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn man zylindrische Formkörper einsetzt, bei denen mindestens ein Zylindermantelsegment parallel zur Zylinderachse abgeschnitten ist, so daß die abgeschnittene Seite, die dem verschäumbaren Gemisch zugewandt ist, beim Eintritt in den Formkanal zunächst nicht mit dem schäumbaren Gemisch in Berührung kommt. Beim Aufschäumen kann dann der Schaumstoff unter dem Rohrverbindungsstück 50 nach vorne und hinten austreten.
Die vorliegende Erfindung wird weiterhin anhand der in den Fig. 1 bis 6 dargestellten, besonders bevorzugten Ausführungsform erläutert, ohne sie jedoch darauf einzuschränken. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch zwei thermisch isolierte Leitungsrohrenden (3), die mit dem erfindungsgemäßen'Rohrverbindungsstück (1) verbunden sind. Fig. 2 zeigt wie Fig. 1 einen Längsschnitt durch zwei thermisch isolierte Leitungsrohrenden (3), die mit 55 dem erfindungsgemäßen Rohrverbindungsstück (1) verbunden sind, wobei dieses Rohrverbindungsstück (X) zusätzlich die zylindrischen Vorsprünge (5a, 5b) in den Bohrungen (2a, 2b) aufweist. Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes zylindrisches Rohrverbindungsstück (1) gemäß. Fig. 1 entlang der Schnittlinie (A-A). Fig. 4 und 5 zeigen weitere mögliche Querschnitte durch das erfindungsgemäße Rohrverbindungsstück (1) gemäß Fig. 1 entlang der Schnittlinie (A-A), bei denen von dem zylindrischen 60 Grundformkörper (1) die Mantelsegmente (6) bzw. (7) abgeschnitten wurden. Selbstverständlich wird man in der Praxis derartige Formkörper direkt extrudieren und dann nach entsprechender Ablängung mit den Bohrungen (2a, 2b) versehen. Diese Ausführungsformen sind insofern vorteilhaft, weil damit die Möglichkeit geschaffen -2-

Claims (7)

  1. AT 395 904 B wurde, daß die Rohrverbindungsstücke (1) eine Zentrierung der Leitungsrohrenden in dem Formkanal in jeder Lage gewährleisten und das auf dem Folienband unter dem Rohrveibindungsstück (1) befindliche verschäumbare Gemisch beim Aufschäumen vor und hinter dem Rohrverbindungsstück (1) austreten kann. Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rohrverbindungsstückes (1) mit der rundumlaufenden Ausnehmung (10). Bei dieser Ausführungsform kommt das Rohrverbindungsstück (1) flächenmäßig mit nur wenig des verschäumbaren Gemisches in Berührung, das relativ leid» weggedrückt /erden kann. Das zwischen den Stirnseiten (9a, 9b) verbliebene verschäumbare Gemisch füllt dann während der Verschäumung die rundumlaufende Ausnehmung (10) aus. PATENTANSPRÜCHE 1. Rohrverbindungsstück zur Verwendung bei der Herstellung von thermisch isolierten Leitungsrohren, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem zylindrischen Formkörper (1) mit je einer in Richtung der Zylinderachse von beiden Seiten konzentrisch angeordneten, zylindrischen Bohrung (2a, 2b), die mit Abstand voneinander im zylindrischen Formkörper (1) enden, besteht, wobei der Durchmesser der zylindrischen Bohrungen (2a, 2b) dem Außendurchmesser der thermisch isolierenden Leitungsrohrenden (3) und der Außendurchmesser des zylindrischen Formkörpers (1) dem Außendurchmesser des zylindrischen, thermisch isolierend wirkenden Schaumstoffmantels (4) entspricht.
  2. 2. Rohrverbindungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (2a, 2b) an ihren Enden je einen zylindrischen Vorsprung (5a, 5b) aufweisen, deren äußere Durchmesser den Innendurchmessern der Leitungsrohrenden (3a) entsprechen. (Fig. 2)
  3. 3. Rohrverbindungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vom zylindrischen Formkörper (1) parallel zur Zylinderachse mindestens ein Zylindermantelsegment (6) abgeschnitlen ist. (Fig. 4)
  4. 4. Rohrverbindungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vier Zylindermantelsegmente (6) abgeschnitten sind und aus dem im Querschnitt runden Formkörper (1) ein im Querschnitt quadratischer Formkörper gebildet wird, dessen quadratische Diagonale gleich dem Durchmesser des im Querschnitt runden Formkörpers ist. (Fig. 4)
  5. 5. Rohrverbindungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß drei Zylindermantelsegmente (7) vom zylindrischen Formkörper (1) abgeschnitten sind, wodurch ein Formkörper gebildet wird, der im Querschnitt ein gleichseitiges Dreieck darstellt, dessen drei Spitzen auf dem Zylindermantel (8) liegen. (Fig. 5)
  6. 6. Rohrverbindungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Formkörper (1) im Abstand von der einen Stirnseite (9a) bis im Abstand zur anderen Stirnseite (9b) von außen bis im Abstand zu den Innenbohrungen eine Ausnehmung (10) aufweist.
  7. 7. Rohrverbindungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem Kunststoff, insbesondere einem elastomeren Kunststoff oder einem zelligen Polyurethan-Schaumstoff besteht Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
AT0227086A 1985-08-23 1986-08-22 Rohrverbindungsstueck zur verwendung bei der herstellung von thermisch isolierten leitungsrohren AT395904B (de)

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