AT396009B - Unterdruckkammer - Google Patents
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- F16J13/00—Covers or similar closure members for pressure vessels in general
- F16J13/02—Detachable closure members; Means for tightening closures
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Description
AT 396 009 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Unterdruckkammer mit einem Deckel, der unter Zwischenlage einer elastischen Dichtung die Kammer abschließt, wobei die beiden Teile umlaufende flanschartige Ansätze an den einander zugekehrten Randbereichen der Kammer und des Deckels auf weisen, welche Ansätze gegeneinander gepreßt sind und die Dichtung in mindestens einer umlaufenden, in einem flanschartigen Ansatz angeordneten 5 Aufnahme eingelegt ist, wobei annähernd ebene, die Aufnahmen begrenzende Abschnitte der beiden flanschartigen
Ansätze direkt aneinander anliegen.
Bei einer aus der EP-OS 294 224 bekannten derartigen Unterdruckkammer zur Verwendung bei einem sehr hohen Vakuum handelt es sich um eine Rohrverbindung, die auf diese Art und Weise gedichtet ist
Ziel der Erfindung ist es, eine Unterdruckkammer der eingangs erwähnten Art voizuschlagen, die bei einem 10 Heizgerät mit aus Blech gefertigten Wänden der Unterdruckkammer Verwendung findet kann.
Erfindungsgemäß ist zur Lösung der Aufgabe vorgesehen, daß die Tiefe beziehungsweise Gestalt der Dichtung unter Berücksichtigung einer weiteren in dem flanschartigen Ansatz des jeweiligen Teiles angeordneten umlaufenden und die Dichtung aufnehmenden Aufnahme der maximalen Pressung dar Dichtung angepaßt ist und daß die einen annähernd rechteckigen Grundriß auf weisende Kammer und der Deckel abgerundete Ecken aufweisen, 15 wobei die die Dichtung aufnehmende Aufnahme in den Eckbereichen zwischen Bohrungen zur Aufnahme von Spannschrauben und aus der Ebene der flanschartigen Ansätze aufragenden Seitenwänden der Kammer beziehungsweise des Deckels verläuft
Durch diese Ausgestaltung erreicht man den Vorteil, daß die Dichtung unter keinen Umständen mehr als zulässig zusammengepreßt werden kann und daß die Kammerteile aus Blech gefertigt werden können, so daß sie 20 den Unterdruck-Brennraum eines gasbeheizten Wassererhitzers bilden können. Hiebei ist besonderes Augenmerk auf die abgerundeten Ecken der Unterdruckkammer zu richten, für die der Vorhalt keine Ausführung lehrte oder nahelegte.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann bei einer Unterdruckkammer mit einem annähernd rechteckigen Grundriß vorgesehen sein, daß die Kammer und der Deckel abgerundete Ecken aufweisen, wobei die 25 die Dichtung aufnehmende Aufnahme in den Eckbereichen zwischen Bohrungen zur Aufnahme von Spannschrauben und aus der Ebene der flanschartigen Ansätze aufiagenden Seitenwänden der Kammer beziehungsweise des Deckels verläuft
Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß die Schrauben zur Verbindung der Kammer mit dem Deckel innerhalb der Breiten- und Längenabmessung der flanschartigen Ansätze der Kammer und des Deckels angeordnet 30 werden können. Dabei genügt es eine entsprechend große Ausrundung der Seitenwände vorzusehen.
Weiter kann vorgesehen sein, daß die Aufnahme durch eine Rille gebildet ist, die vorzugsweise, zumindest abschnittweise einen trapezförmigen Querschnitt aufweist, wobei der flanschartige Ansatz des anderen Teiles annähernd in der Teilungsebene des Deckels und der Kammer verläuft
Durch diese Maßnahmen ergibt sich der Vorteil, daß die Dichtung sicher in der Aufnahme gehalten ist 35 Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Seitenwände der Kammer gegenüber den annähernd parallel zur Teilungsebene des Deckels und der Kammer verlaufenden Abschnitten des flanschartigen Ansatzes der Kammer hochgezogen sind und als Führung für den Deckel dienen.
Durch diese Ausbildung der Kammer wird das Aufsetzen des Deckels wesentlich erleichtert.
Weiter kann vorgesehen sein, daß die Aufnahme für die Dichtung durch eine im Querschnitt treppenförmige 40 Verformung eines flanschartigen Ansatzes ausgebildet ist wobei der flanschartige Ansatz des anderen Teiles mit den Seitenwänden desselben Teiles einen einen spitzen Winkel einschließenden Abschnitt aufweist der in einen mit dem äußersten umlaufenden Abschnitt der treppenförmigen Verformung zusammenwirkenden Abschnitt übergeht
Durch diese Maßnahmen ist für die Herstellung der Aufnahme nur eine relativ geringe Verformung der 45 flanschartigen Ansätze erforderlich.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Aufnahmen durch im Querschnitt vorzugsweise dreieckige Rillen gebildet sind, die annähernd in der Teilungsebene des Deckels und der Kammer verlaufenden flanschartigen Ansätze eingearbeitet sind. Bei dieser Ausführungsform ergibt sich ein sicherer Sitz der Dichtung, wobei die flanschartigen Ansätze nur relativ wenig verformt werden müssen. Die Erfindung wird 50 nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen: Fig. 1 einen Teilschnitt durch eine erfindungsgemäße Unterdruckkammer, Fug. 2 bis 5 verschiedene Varianten der Ausbildung der Aufnahmen für eine Dichtung bei einer erfindungsgemäßen Unterdruckkammer und Fig. 6 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Unterdruckkammer. Die erfindungsgemäße Unterdruckkammer nach der Fig. 1 weist eine Kammer (1) auf, die mit einem Deckel (2) verschließbar ist. Beide Teile (1, 2) weisen Seitenwände (3) auf, von denen an den 55 einander zugekehrten freien Rändern flanschartige Ansätze (4,4') abstehen.
Dabei erstreckt sich der Ansatz (4) des Deckels (2) im wesentlichen in der Teilungsebene des Deckels (2) und der Kammer beziehungsweise des diese begrenzenden Gehäuses. Dabei ist in den flanschartigen Ansatz (4') eine Aufnahme (5) eingearbeitet, in der eine Dichtung (6) eingelegt ist. Dabei ist die Aufnahme als eine im Querschnitt annähernd rechteckige Rille ausgebildet, wobei die Tiefe der umlaufenden Rille (5) so bemessen ist, 60 daß die Dichtung (6) durch den flanschartigen Ansatz (4) des Deckels (2) nicht unzulässig stark gepreßt werden kann. Dies wird durch den in der Teilungsebene verlaufenden Abschnitt (7) des flanschartigen Ansatzes (4') der Kammer verhindert, an dem der flanschartige Ansatz (4) des Deckels (2) zur Anlage kommt. Damit ist -2-
Claims (5)
- AT 396 009 B sichergestellt, daß auch bei größter Anpressung des Deckels (2) an die Kammer (1) die Dichtung nicht weiter zusammengepreßt werden kann, als durch die Tiefe der Aufnahme (5) festgelegt ist, wobei eben diese Tiefe an die minimale Dicke der Dichtung (6) im gepreßten Zustand angepaßt ist Die Fig. 2 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform. Bei dieser ist die Seitenwand (3) der Kammer (1) hochgezogen, beziehungsweise es liegt der parallel zur Teilungsebene verlaufende Abschnitt (7) tiefer als der oberste Rand der Kammer (1). Dieser Überstand der Seitenwand (3) der Kammer (1) dient als Führung für das Aufsetzen des Deckels (2). Auch bei dieser Ausführungsform ist eine im Querschnitt annähernd rechteckige Rille (5) in den flanschartigen Ansatz (4*) der Kammer (1) eingearbeitet, in der die Dichtung (6) eingelegt ist. Auch dabei ist die Tiefe der Rille (5) in Abhängigkeit von der minimalen zulässigen Dicke der Dichtung im gepreßten Zustand dimensioniert. Die Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, die im wesentlichen jener nach der Fig. 2 entspricht, doch ist bei dieser als Aufnahme für die Dichtung eine zumindest abschnittweise im Querschnitt trapezförmige Rille (5) vorgesehen, wodurch die eingelegte Dichtung (6) an einem Herausfallen gehindert ist Bei der Ausführungsform nach der Fig. 4 sind in den flanschartigen Ansätzen (4,4') jeweils im Querschnitt dreieckige Rillen (5, 5') eingearbeitet, in denen die Dichtung (6) aufgenommen ist. Auch bei dieser Ausführungsform kommen Abschnitte (7,7'), die in der Teilungsebene des Deckels (2) mit der Kammer (1) liegen, aneinander zur Anlage. Dadurch wird eine zu starke Pressung der Dichtung (6) verhindert. Bei dieser Lösung ist aufgrund des Querschnittes der Rillen (5, 5') nicht nur die größte Tiefe derselben von Bedeutung, sondern auch deren Gestalt, wie der Winkel, den die Wände der Rillen (5,5') einschließen. Bei der Ausführungsform nach der Fig. 5 ist die Aufnahme (5") für die Dichtung (6) im Querschnitt treppenförmig ausgebildet, die in den flanschartigen Ansatz (4') der Kammer eingearbeitet ist Der flanschartige Ansatz (4) des Deckels (2) weist einen Abschnitt (8) auf, der mit der Seitenwand (3) einen spitzen Winkel einschließt und in einen annähernd parallel zur Teilungsebene verlaufenden Abschnitt (7*) übergeht, der an dem Abschnitt (7) des flanschartigen Ansatzes (4') zusammenwirkt und an diesem zur Anlage kommt. Auch bei dieser Ausführungsform ist die Tiefe der Treppung der Aufnahme (5") und die Neigung des Abschnittes (8) derart bemessen, daß eine zu starke Pressung der Dichtung (6) verhindert ist, wobei der minimale Normalabstand zwischen dem Abschnitt (8) und Aufnahme (5") durch die beiden Abschnitte (7,7') bestimmt ist. Die Fig. 6 zeigt die Anordnung der Schrauben (10) im Bereich des flanschartigen Ansatzes (4) des Deckels (2). Dabei weist die Seitenwand (3) in den Eckbereichen eine Rundung auf, die es ermöglicht die Schrauben (10) beziehungsweise die diese aufnehmenden Bohrungen innerhalb der sich aus der Breite und Länge des Deckels (2) im Bereich des flanschartigen Ansatzes (4) bestimmten Fläche anzuordnen. Dabei verläuft die Aufnahme (5) zwischen den Bohrungen der Schrauben (10) und der Seitenwand (3) des Deckels (2). PATENTANSPRÜCHE 1. Unterdruckkammer mit einem Deckel, der unter Zwischenlage einer elastischen Dichtung die Kammer abschließt, wobei die beiden Teile umlaufende flanschartige Ansätze an den einander zugekehrten Randbereichen der Kammer und des Deckels aufweisen, welche Ansätze gegeneinander gepreßt sind und die Dichtung in mindestens einer umlaufenden, in einem flanschartigen Ansatz angeordneten Aufnahme eingelegt ist, wobei annähernd ebene, die Aufnahmen begrenzende Abschnitte der beiden flanschartigen Ansätze direkt aneinander anliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe beziehungsweise Gestalt der Dichtung (6) unter Berücksichtigung einer weiteren in dem flanschartigen Ansatz (4,4') des jeweiligen Teiles (1,2) angeordneten umlaufenden und die Dichtung (6) aufnehmenden Aufnahme (5,5'; 5”) der maximalen Pressung der Dichtung (6) angepaßt ist und daß die einen annähernd rechteckigen Grundriß aufweisende Kammer (1) und der Deckel (2) abgerundete Ecken aufweisen, wobei die die Dichtung (6) aufnehmende Aufnahme (5, 5'; 5") in den Eckbereichen zwischen Bohrungen zur Aufnahme von Spannschrauben (10) und aus der Ebene der flanschartigen Ansätze (4,4’) aufragenden Seitenwände (3) der Kammer (1) beziehungsweise des Deckels (2) verläuft
- 2. Unterdruckkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (5) durch eine Rille gebildet ist, die abschnittweise einen trapezförmigen Querschnitt aufweist wobei der flanschartige Ansatz (4) des anderen Teiles (1,2) annähernd in der Teilungsebene des Deckels (2) und der Kammer (1) verläuft (Fig. 3)
- 3. Unterdruckkammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (3) der Kammer (1) gegenüber den annähernd parallel zur Teilungsebene des Deckels (2) und der Kammer (1) verlaufenden Abschnitten (7,7') des flanschartigen Ansatzes (4,4') der Kammer (1) hochgezogen sind und als Führung für den Deckel (2) dienen. (Fig. 1 bis 3) -3- AT 396 009 B
- 4. Unterdruckkammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (5") für die Dichtung (6) im Querschnitt gesehen treppenförmig ausgebildet ist und vom flanschartigen Ansatz (4') gebildet wird, wobei der flanschartige Ansatz (4) des Teiles (2) mit den Seitenwänden (3) einen spitzen Winkel einschließenden Abschnitt (8) aufweist, der in einen mit dem äußersten umlaufenden Abschnitt (7') der 5 treppenförmigen Verformung (5") zusammenwirkenden Abschnitt (7) übergeht (Fig. 5)
- 5. Unterdruckkammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmen (5,5') durch im Querschnitt vorzugsweise dreieckige Rillen gebildet sind, die annähernd in der Teilungsebene des Deckels (2) und der Kammer (1) verlaufenden flanschartigen Ansätzen (4,4') eingearbeitet sind. (Fig. 4) 10 Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 15
Priority Applications (6)
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Patent Citations (1)
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