AT 396 029 B Die Erfindung betrifft eine elektrische Zündeinrichtung an einem Zündbrenner für ein gasbeheiztes Gerät, der im wesentlichen aus einem Zündbrennerrohr besteht, dessen Endbereich als Zündbrennerkopf ausgeformt ist, welcher beispielsweise aus einem im Querschnitt aufgeweiteten Endbereich des Zündbrenneirohres mit in diesen Endbereich eingeschobener Drahtspirale gebildet ist und im Zündflammenbereich für die Zündung 5 beziehungsweise Flammenüberwachung eine Zündelektrode sowie ein Thermoelement mit metallischer Umhüllung angeordnet hat, wobei die metallische Umhüllung des Thermoelementes sowie das Zündbrennerrohr elektrisch an Masse der Zündeinrichtung gelegt sind. Zündbrenner eines gasbeheizten Gerätes benötigen eine Zündflammenüberwachung, die üblicherweise durch Thermofühler oder Flammenelektroden erfolgt. Somit müssen in der Nähe der Zündbrennermündung im 10 Zündgasstrom beziehungsweise Zündflammenbereich zumindest eine Zündelektrode und zum Beispiel ein metallisch umhüllter Thermofühler angeordnet sein, die zumeist von Blechwinkeln, Gußteilen oder ähnlichem in vorgesehenen Positionen gehalten sind. Funkenüberschläge von einer Zündelektrode zu Bauteilen, die im Randbereich oder außerhalb des Zündgasstromes liegen, sind grundsätzlich unerwünscht, da eine ordnungsgemäße Zündung des Zündgases hierdurch unsicher ist beziehungsweise gar nicht stattfindet. Daher ist bei Zündbrennem, IS deren Zündung durch elektrisch«! Funkenüberschlag erfolgt, die Zündeinrichtung immer so aufgebaut, daß nur eine einzige definierte Zündfunkenstrecke besteht. Hierzu müssen elektrisch leitende, das heißt metallische beziehungsweise metallisierte Bauteile, insbesondere der Thermofühler, die im Bereich hoher elektrischer Feldstärke angeordnet sind, welche zwischen Zündelektroden beziehungsweise einer Zündelektrode und der Masse der Zündeinrichtung als Gegenpol auftritt, gegen Masse isoliert sein. Zusätzlich ist eine exakte Justierung der 20 Zündelektrode hinsichtlich ihrer Lage beziehungsweise des Abstandes zum elektrischen Gegenpol notwendig. Dafür sind besondere konstruktive Maßnahmen, enge Bauteiltoleranzen oder hoher Montagezeitaufwand erforderlich. Eine justierbare Halterung für ein Thermoelement ist beispielsweise aus der DD-PS 277 496 bekannt Aufgabe der Erfindung ist es, bei gleicher Zündsicherheit den voran beschriebenen Aufwand zu verringern. 25 Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Zündelektrode in etwa äquidistant zum Zündbrennerkopf beziehungsweise zur Drahtspirale und zum Thermoelement angeordnet ist wodurch eine Zündfunkenstrecke entweder zum Zündbrennerkopf oder zur metallischen Umhüllung des Thermoelementes gebildet ist Der Zeitaufwand für die Justierung der Zündelektrode wird damit wesentlich herabgesetzt und die Bauteiletoleranzen, insbesondere für die Befestigung bzw. Halterung des Thermoelementes, der Zündelektrode 30 sowie des Zündbrennerkopfes können größer als bei bekannten Zündeinrichtungen sein. Da sich sowohl die Zündfunkenstrecke zwischen der Zündelektrode und dem Zündbrennerkopf bzw. der Drahtspirale als auch jene zwischen der Zündelektrode und dem Thermoelement im Zündgasstrom befindet ist eine sichere Zündung des Zündgases auch dann gewährleistet wenn ein vorbestimmter Abstand der Zündelektrode zum Zündbrennerkopf oder Thermoelement nicht exakt gegeben ist Ein definierter Funkenüberschlag im Zündgasstrom findet auf jeden 35 Fall von der Zündelektrode zum näherliegenden der beiden Teile statt Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Im einzelnen zeigt die Zeichnung einen Zündbienner (1), der im wesentlichen aus einem Zündbrennerrohr (2) besteht das einen im Querschnitt aufgeweiteten, einer Zündelektrode (5) zugewandten Endbereich aufweist welcher den Zündbrennerkopf (3) bildet In den aufgeweiteten Endbereich des Zündrohres (2) ist eine 40 Drahtspirale (7) oder ein ähnlicher Einsatz eingeschoben. Stromab der Zündgasmündung (4) des Zündbrennerkopfes (3) ist für die Zündflammenüberwachung ein Thermoelement (6) mit metallischer Umhüllung im Zündgasstrom (9) angeordnet. Die Zündelektrode (5) liegt ebenfalls im Zündgasstrom (9) und weist in etwa Äquidistanz zur Drahtspirale (7) und zum Thermoelement (6) auf. Ein Blechteil (8) dient als Halterung für das Zündrohr (2) und ist in dessen aufgeweiteten Endbereich angeordnet Nach Freigabe der 45 Zündgaszufuhr zum Zündbrenner (1) wird aus dem Zündbrennerkopf (3) austretendes Zündgas durch Zündfunkenüberschlag zwischen der Zündelektrode (5) und der Drahtspirale (7) bzw. der metallischen Umhüllung des Thermoelementes (6) gezündet 50 PATENTANSPRUCH 55 Elektrische Zündeinrichtung an einem Zündbrenner für ein gasbeheiztes Gerät, der im wesentlichen aus einem Zündbrennerrohr besteht dessen Endbereich als Zündbrennerkopf ausgeformt ist welcher beispielsweise aus einem im Querschnitt aufgeweiteten Endbereich des Zündbrennenohres mit in diesen Endbereich eingeschobener 60 Drahtspirale gebildet ist und im Zündflammenbereich für die Zündung beziehungsweise Flammenüberwachung eine Zündelektrode sowie ein Thermoelement mit metallischer Umhüllung angeordnet hat wobei die metallische Umhüllung des Thermoelementes sowie das Zündbrennerrohr elektrisch an Masse der Zündeinrichtung gelegt -2- 5 AT 396 029 B sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündelektrode (5) in etwa äquidistant zum Zündbrennerkopf (3) beziehungsweise zur Drahtspirale (7) und zum Thermoelement (6) angeordnet ist, wodurch eine Zündfunkenstrecke entweder zum Zündbrennerkopf oder zur metallischen Umhüllung des Thermoelementes (6) gebildet ist. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-