AT396078B - Vorrichtung zum giessen von bleigeschossen - Google Patents
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Description
AT 396 078 B
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Gießen von Bleigeschoßen, mittels einer zweiteiligen Geschoßgießkokille.
Beim Verschießen von Bleigeschoßen, z. B. beim Sportschießen, hängt die Treffgenauigkeit im hohen Maße von der Übereinstimmung von Geschoßdurchmesser und Laufdurchmesser der Waffe ab.
Infolge der Fertigungstoleranzen von Lauf und industriell gefertigtem Geschoß kommt es, bei gleichem Kaliber von Lauf und Geschoß, zu Durchmesserdifferenzen, die eine Führung des Geschoßes durch die Züge des Laufes nicht mehr entsprechend gewährleisten und daher die Treffgenauigkeit sehr beeinträchtigen.
Zur Herstellung von dem tatsächlichen Laufdurchmesser besser angepaßten Bleigeschoßen sind Handgießkokillen für geringfügig unterhalb bzw. oberhalb des jeweiligen Kalibers liegende Geschoßgrößen im Handel. Diese Handgießkokillen bestehen aus zwei, an gelenkig miteinander verbundenen und mit Handgriffen versehenen Schwenkarmen befestigten Kokillenhälften mit Formhohlräumen für meist 2 manchmal auch 8 od. 10 Geschoße und aus einem, an der Kokillenoberseite schwenkbar angebrachten, mit einer entsprechenden Anzahl von Gießlöchem versehenen Scherdeckel. In diesen Handgießkokillen werden die Geschoße stehend gegossen, wobei flüssiges Blei durch die Gießlöcher im Scherdeckel in die Formhohlräume der geschlossenen Kokille gegossen und erstarren gelassen wird. Nach dem Erstarren werden die in den Gießlöchem im Scherdeckel befindlichen Angüsse durch Verschwenken des Scherdeckels von den Geschoßen abgeschert und diese durch Auseinanderklappen der Kokillenhälften ausgeformt. Anschließend werden die Kokillenhälften wieder zusammengeklappt und der Scherdeckel in seine Ausgangslage geschwenkt und der nächste Gießvorgang kann beginnen. Eine solche Handgießkokille ist beispielsweise aus der US-PS 2 114 015 bekannt.
Diese Art der Geschoßherstellung benötigt viel Zeit und Kraft, weshalb damit nur ein geringer Ausstoß an gegossenen Bleigeschoßen pro Zeiteinheit zu erzielen ist. Dies ist vorallem dadurch bedingt, daß die nur mit beiden Händen zu öffnende und zu schließende Kokille vom Gießbeginn bis zum Verschwenken des Scherdeckels mit einer Hand dauernd geschlossen gehalten werden muß, wobei der Scherdeckel zum Aufbringen der nötigen Scherkräfte unter Zuhilfenahme eines Hammers verschwenkt werden muß. Da nicht immer alle Geschoße beim Öffnen der Kokille von alleine herausfallen, muß noch oftmals mit dem Hammer gegen die Außenseite jener Kokillenhälfte, in der ein Geschoß hängen geblieben ist, geschlagen werden, damit das Geschoß herausfallt. Auf diese Weise entstehen große Zeitabstände zwischen zwei aufeinanderfolgenden Gießvorgängen. Ein weiterer Grund für die großen Zeitabstände liegt in der, wegen ihrer Handlichkeit, geringen Wärmeaufnahmefähigkeit der Handgießkokillen, die bei rascher Gießfolge zu einer zunehmenden Erwärmung der Kokille und damit zu einer längeren Erstarrungsdauer führt, wodurch aber die Dauer des einzelnen Gießvorganges wieder länger wird.
Aus der GB-PS 22 496 A. D. 1914 ist eine vielteilige in einem Rahmen angeordnete Gießform für Blei-geschoße mit in mehreren Reihen angeordneten Geschoßformhohlräumen bekannt, welche aus einzelnen stabförmigen nebeneinander liegenden Formteilen besteht, welche jeweils nur eine Hälfte der Geschoßformhohlräume einer Reihe enthalten und zum Öffnen und Schließen der Geschoßformhohlräume gegeneinander bewegt werden können. Auf dieser mehrteiligen Gießform liegt eine mit Gießlöchem versehene Gießtasse auf, die zum Abscheren der Angüsse mittels Exzenter gegenüber der Gießform verschoben werden kann. Nach dem Abscheren der Angüsse müssen die stabförmigen Formteile über einen Kurbelmechanismus Stab für Stab voneinander getrennt werden, um die Geschoße aus den Geschoßformhohlräumen Reihe für Reihe auszuformen. Mit dieser Gießform können zwar sehr viele Geschoße auf einmal gegossen werden, aber das Entformen benötigt ebenfalls viel Zeit und Kraft.
Aus der DE-OS 25 40 507 ist eine Kokille zum Gießen von Führungsnäpfchengeschoßen mit einem einteiligen Kokillenkörper mit nur einem als zylindrische Bohrung ausgebildeten Geschoßformhohlraum bekannt, in den das Führungsnäpfchen eingesetzt wird und der nach unten von einem Formstempel abgeschlossen wird, der zum Ausstößen des Geschoßes nach oben verschoben werden kann. Auf der Oberseite des Kokillenkörpers liegt ein Gießtrichter auf, der um eine zum Geschoßformhohlraum exzentrisch angeordnete Schraube zum Abscheren des Gießpfropfens verschwenkbar ist. Die DE-OS 25 40 507 betrifft das einzelne Gießen von Führungsnäpfchengeschoßen, bei denen das Führungsnäpfchen aus Messing mit einem Bleikörper zu einem Geschoß vergossen wird, dessen Kaliber vom Führungsnäpfchen bestimmt wird.
Aus der DE-AS 1 269 773 ist eine Kokillengießmaschine für sehr komplizierte Formen mit waagrecht auszuziehenden Kernen bekannt, wobei zwei gleichartig ausgebildete Maschinenteile vorgesehen sind, von denen jeder einen Träger für einen Formteil und zumindest jeweils eine Kemziehereinrichtung und eine Auswerfereinrichtung enthält. Die beiden Träger sind relativ zueinander beweglich und die Kemziehereinrichtungen und die Auswerfereinrichtungen werden unabhängig voneinander und unabhängig von der Bewegung der Maschinenteile gesteuert.
Aus der DE-OS 2 300 682 ist eine Kokillengießmaschine mit hintereinandergeschalteten Druckmittelzylindereinheiten bekannt, von denen jeweils der hintere zum Verschieben der Formteil-Trägerplatte und der vordere zum Verschieben von Kernen relativ zur Formteil-Trägerplatte dient.
Aus der DE-OS 1 758 353 ist eine mit pneumatisch verschiebbaren Formhälften versehene Kokillengießmaschine bekannt die zum Auswerfen des Gußstücks um eine horizontale Achse um 180° geschwenkt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile beim Gießen von Geschoßen zu beseitigen und eine Vorrichtung zum Gießen von Bleigeschoßen anzugeben, die eine hohe Ausstoßrate zuläßt.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß in einem stationären Gestell, welches unter einem Gieß- -2-
AT 396 078 B behälter mit mindestens einem Ausguß angeordnet ist, zwei eine größere Wärmeleitfähigkeit als die Kokillenhälften, aufweisende Haltebacken für je eine Kokillenhälfte verschiebbar angeordnet sind und in an sich bekannter Weise zum Öffnen und Schließen der Kokille mittels zumindest eines pneumatischen Arbeitszylinders relativ zueinander bewegbar sind, daß im Gestell ferner ein den Geschoßformhohlräumen in der Kokille entsprechende Gießöffnungen aufweisender Scherdeckel aus einer Gießstellung, in der die Gießöffnungen des auf der geschlossenen Kokille aufliegenden Scherdeckels mit den Geschoßformhohlräumen fluchten, verschiebbar, vorzugsweise mittels eines gestellfesten pneumatischen Arbeitszylinders verschiebbar, angeordnet und in eine Auswurfstellung für im Scherdeckel verbliebene Angußstücke verschwenkbar angeordnet ist, und daß eine gestellfeste, mit dem in seiner Gießstellung befindlichen Scherdeckel in Eingriff bringbare Abschervorrichtung, zum Verschieben des Scherdeckels beim Abscheren der Angüsse vorgesehen ist. Diese Ausbildung ermöglicht einen halbautomatischen bzw. mit einer entsprechenden Zeitsteuerung versehen auch einen vollautomatischen Betrieb mit vorgefertigten zweiteiligen Geschoßgießkokillen z. B. mit handelsüblichen Handgießkokillen, die nur an den Haltebacken angebracht werden müssen. Durch die Haltebacken kann pro Gußvorgang eine größere Wärmemenge aufgenommen und über eine größere Fläche abgestrahlt werden. Die gegenüber der Kokille höhere Wärmeleitfähigkeit der Kokillenhaltebacken führt zu einem raschen Erstarren des Bleis in den Geschoßformhohlräumen bis in die Gießöffnungen des Scherdeckels hinein. Auf diese Weise wird für einen möglichst raschen Abtransport der Wärme aus den Kokillenhälften gesorgt, was zum rascheren Erstarren der gegossenen Geschoßköiper führt.
Die Arbeitszylinder ermöglichen eine raschere Gießfolge und tragen so zum höheren Ausstoß an gegossenen Geschoßen bei. Dabei werden die beiden Kokillenhälften durch die Arbeitszylinder der Haltebacken gegeneinandergedrückt und der Scherdeckel von einem Arbeitszylinder auf die geschlossene Kokille bis in Gießstellung aufgeschoben. Nach dem Guß wird der Scherdeckel von der Abschervorrichtung auf der Kokillenoberseite verschoben und dabei die im Scherdeckel befindlichen Geschoßangüße von den in der Kokille befindlichen Geschoßen abgeschert. Anschließend werden die Geschoße durch Auseinanderziehen der auf den Haltebacken sitzenden Kokillenhälften ausgeformt und der Scherdeckel aus der Gießstellung abgezogen und in seine Auswurfstellung verschwenkt, wodurch die im Scherdeckel verbliebenen Angüsse ausgeworfen werden. Für den nächsten Gießvorgang werden die Kokillenhälften wieder gegeneinandergedrückt und der Scherdeckel in Gießstellung gebracht
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die beiden Haltebacken in einem im Gestell mittels eines pneumatischen Arbeitszylinders zwischen einer Gießstellung unterhalb des Gießbehälters und einer Ausformstellung für die Geschoße verschiebbaren Kokillentragrahmen angeordnet sind, in welchem die eine Haltebacke ortsfest und die andere Haltebacke mittels eines pneumatischen Arbeitszylinders verschiebbar angeordnet ist, wobei der Scherdeckel am Kokillentragrahmen verschiebbar und um eine zur Trennebene der Kokillenhälften parallele Achse verschwenkbar gelagert und mittels einer gestellfesten, mit dem Scherdeckel in der Ausformstellung des Kokillentragrahmens in Eingriff bringbaren Schwenkvoirichtung in die Auswurfstellung bewegbar ist, und daß die gestellfeste Abschervorrichtung zum Verschieben des Scherdeckels beim Abscheren der Angüsse der Ausformstellung des Kokillentragrahmens zugeordnet ist. Bei dieser Ausbildung wird durch Betätigung der beiden Arbeitszylinder die Geschoßgießkokille in Gießstellung gebracht und geschlossen. Der Scherdeckel liegt auf der Kokillenoberseite auf. Flüssiges Blei wird nun bei stationärer Kokille durch den Scherdeckel aus einer der Anzahl der Geschoßformhohlräume der Kokille entsprechenden Anzahl von Ausgüssen in die Kokille gegossen. Alternativ dazu kann auch aus einem einzigen Ausguß gegossen werden, wobei dann der Kokillentragrahmen während des Gießens verschoben wird. Nach dem Guß wird der Kökillentragrahmen in seine Ausformstellung verschoben, wobei der Scherdeckel in Eingriff mit der Abschervorrichtung und der Schwenkvorrichtung kommt Dabei werden zuerst die Angüsse durch das Verschieben des Scherdeckels durch die Abschervorrichtung abgesehen und dann durch das Verschwenken des Scherdeckels durch die Schwehkvorrichtung ausgeworfen. Nach dem Abscheren der Angüsse wird die Kokille durch das Verschieben der Haltebacke im Kökillentragrahmen geöffnet und die Geschoße ausgeformt
Ein besonders rascher Wärmetransport wird erfindungsgemäß dadurch gewährleistet, daß die Haltebacken aus Aluminium bestehen. Um den Wärmeübergang von den vorgefertigten Geschoßgießkokillen auf die Haltebacken zu verbessern, können erfindungsgemäß die Kokillenhälften auf die eine größere Wärmeleitfähigkeit aufweisenden Haltebacken aufgepreßt sein.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der den Scherdeckel bewegende pneumatische Arbeitszylinder eine Gabel trägt in der der Scherdeckel hochklappbar gelagert ist, daß am Gestell ein bei zurückgezogenem Scherdeckel mit einer am hinteren Ende des Scherdeckels nach unten abstehenden Nase zum Hochklappen des Scherdeckels zusammenwirkender Anschlag sowie ein oberhalb der Bahn des Scherdeckels angeordneten Puffer für den zum Auswerfen der Angüsse und Gießreste in die Auswurfstellung hochklappenden Scherdeckel vorgesehen sind. Diese Ausbildung erlaubtem einfaches Entfernen der in Scherdeckel verbleibenden erstarrten Bleireste, die beim Hochklappen des Scherdeckels und dessen Anschlägen am Puffer sicher entfernt werden. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Haltebacken zum Beseitigen des Gleitspieles beim Abscheren der Angüsse mit seitlichen, in Bewegungsrichtung abgeschrägten Gleitstücken in im Gestell vorgesehene Gleitführungen eingreifen, in welchen der geschlossenen Kokille zugeordnete Anlaufschrägen vorgesehen sind, welche bei geschlossener Kokille an den abgeschrägten Gleitstücken der Haltebacken anliegen. Durch diese Ausbildung wird das Abziehen des Scherdeckels von der geschlossenen Kokille und damit das Abscheren der gegossenen Geschoßkörper von den Angüssen in den Gießlöchem des Scherdeckels erleichtert, -3-
AT 396 078 B da eine Bewegung der Kokille durch Ausschalten des Führungsspieles verhindert wird.
Die Abschervorrichtung kann erfindungsgemäß einen, vorzugsweise mittels eines pneumatischen Arbeitszylinders, über eine Übersetzung verschiebbaren Druckbolzen aufweisen, der mit der Stirnseite des auf der geschlossenen Kokille aufliegenden Scherdeckels in Eingriff bringbar ist.
Um den Austritt von flüssigem Blei zwischen der Kokille und dem Scherdeckel sicher zu unterbinden, sieht die Erfindung vor, daß am Gestell bzw. am Kokillentragrahmen eine den Scherdeckel in Gießstellung gegen die Oberseite der geschlossenen Kokille drückende Andrückvorrichtung vorgesehen ist.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung sieht vor, daß die Andrückvorrichtung als am Gestell befestigter, den Scherdeckel in der Gießstellung an seinem Vorderende übergreifender Vorsprung ausgebildet ist, der mit einer nach unten weisenden Schrägfläche versehen ist, gegen die die abgeschrägte Vorderkante des Scherdeckels in Gießstellung anliegt.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von, in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Geschoßgießmaschine in Seitenansicht, Fig. 2 das Ausführungsbeispiel der Fig. 1 von oben ohne Vorratsbehälter, Fig. 3 das Ausführungsbeispiel der Fig. 1 von der Seite, Fig. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel der Geschoßgießmaschine in Gießstellung und Fig. 5 das Ausführungsbeispiel der Fig. 4 in Ausfoimstellung.
Bei der erfindungsgemäßen Geschoßgießmaschine der Fig. 1 - 3 ist ein auf einem Tisch (1) befestigtes rechteckiges Gestell (2) vorgesehen, in dessen Längswänden (3) zwei Haltebacken (4), (5) in Gleitführungcn (6) geführt sind. Die beiden Haltebacken (4), (5) tragen jeweils eine Kokillenhälfte (7) bzw. (8) und sind selbst jeweils an einer Kolbenstange (9) bzw. (10) eines an der Außenseite der jeweiligen Rahmenquerwand (11) bzw. (12) montierten pneumatischen Arbeitszylinders (13) bzw. (14) befestigt. Oberhalb der Kokillenhälften (7), (8) ist ein bei geschlossener Kokille auf dieser aufliegender Scherdeckel (15) angeordnet, der mittels eines in Fig. 1 dargestellten pneumatischen Arbeitszylinders (16) senkrecht zur Öffnungsbewegung der Kokillenhälften (7), (8) bewegt werden kann. Im Scherdeckel (15) sind Gießlöcher (17) ausgebildet, die während des Gießvorganges mit den Geschoßformhohlräumen (18) in der Kokille fluchten. Oberhalb des Scherdeckels (15) ist ein Vorratbehälter (19) für flüssiges Blei angeordnet, der mit verschließbaren Gießrohren (20) versehen ist, die beim Gießen mit den Gießlöchem (17) des Scherdeckels (15) bzw. mit den Geschoßformhohlräumen (18) der Kokille fluchten.
Die beiden Haltebacken (4), (5) können aus Aluminium bestehen und sind an die im Querschnitt C-förmigen Kokillenhälften (4), (5) angepaßt, sodaß der großflächige Kontakt zwischen Haltebacke und Kokillenhälfte eine rasche Ableitung der Wärme aus der Kokille in die Haltebacke bewirkt, von der die Wärme zu Großteil durch Strahlung an die Umgebungsluft abgegeben wird.
Die Haltebacken (4), (5) greifen mit Gleitstücken (4a), (5a) in die in den Längswänden (3) des Gestelles (2) angeordneten Gleitführungen (6) ein. In den Gleitführungen (6) sind Anlaufschrägen vorgesehen, auf die die seitlich abgeschrägten Gleitstücke der Haltebacken auflaufen, wenn die Kokille geschlossen wird, sodaß bei geschlossener Kokille keinerlei Spiel zwischen den Haltebacken (4), (5) und dem Gestell existiert.
Der Scherdeckel (15) ist in einer Gabel (21) mittels einer Achse (22) schwenkbar gelagert und besitzt an seinem hinteren Ende eine nach unten abstehende Nase (23). Die Gabel (21) ist an der Kolbenstange des Arbeitszylinders (16) befestigt, der seinerseits am Gestell (2) befestigt ist. Oberhalb der Bahn des Scherdeckels (15) ist an einen Vertikalträger (24) ein Puffer (25) befestigt, gegen den der Scherdeckel (15) beim Hochklappen in seine Auswurfstellung anschlägt. Zum Hochklappen des Scherdeckels (15) ist unterhalb seiner Bahn im Gestell (2) ein Anschlag (26) in der Bahn der Nase (23) angebracht, sodaß beim Zurückziehen des Scherdeckels (15) aus der Gießstellung dieser, nachdem er mit seinem vorderen Ende unter dem Vorratsbehälter hervorgezogen wurde, mit seiner Nase (23) gegen den Anschlag (26) anstößt und dann um die Achse (22) hochgeschwenkt wird, bis er gegen den Puffer (25) stößt.
Bei geschlossener Kokille und auf dieser liegendem Scherdeckel (15) wird flüssiges Blei aus dem Vorratsbehälter (19) über die Gießrohre (20) und durch die mit diesen fluchtenden Gießlöcher (17) des Scherdeckels (15) in die ebenfalls mit diesen fluchtenden Formhohlräume (18) der Kokille gegossen bis das flüssige Blei bis in den Scherdeckel (15) steht Dann werden die Gießrohre (20) verschlossen und das Blei in der Kokille bzw. im Scherdeckel (15) »starren gelassen. Anschließend wird der Scherdeckel mittels seines Arbeitszylinders (16) entlang der Kokillenoberseite verschoben und dabei die mit den einzelnen Geschoßkörpern verbundenen im Scherdeckel befindlichen Angüsse entlang der Kokillenoberseite abgeschert. Der Scheideckel (15) wird nun aus dem Bereich unterhalb des Vorratsbehälters (19) herausgezogen bis er mit seiner Nase (23) gegen den Anschlag (26) stößt und anschließend hochklappt, sodaß die in ihm verbliebenen Angüsse beim Anstoßen an den Puffer (25) ausgestoßen werden.
Nach dem Abscheren der Angüsse mit Hilfe des Scherdeckels (15), werden die beiden Kokillenhälften (4), (5) mittels der Arbeitszylinder (13), (14) ruckartig auseinander gezogen, sodaß die gegossenen Geschoße von selbst durch eine Öffnung im Tisch (1) in den darunter aufgestellten Auffangbehälter (27) fallen.
Um allenfalls in einer der Kokillenhälften (4), (5) hängengebliebene Geschoße aus dieser zu entfernen, ist jeweils an der Innenseite der Rahmenquerwand (11) bzw. (12) ein elektrisch betätigbarer Schlaganker (11'), (12') befestigt, der die, die jeweilige Kokillenhälfte (7), (8) tragende Haltebacke (4), (5) beaufschlagt
Anschließend werden die beiden Kokillenhälften (7), (8) mittels der Arbeitszylinder (13), (14) aneinander -4-
AT 396 078 B und der Scherdeckel (15) auf die Kokille geschoben worauf der nächste Gießvorgang beginnen kann.
Um das Abscheren der Angüsse im Scherdeckel (15) zu erleichtern ist am Gestell (2) eine Abschervorrichtung (27) befestigt, die bei in Gießstellung befindlichem Scherdeckel (15) an dessen Stirnseite angreift und diesen beim Abscheren ruckartig verschiebt. Die Abschervorrichtung (27) wird von einem pneumatischen Arbeitszylinder (28) betätigt, der über eine Hebelübersetzung auf einen aus der Abschervorrichtung ausfahrbaren Druckbolzen (29) wirkt.
In den Fig. 4 und 5 ist eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Geschoßgießmaschine dargestellt, wobei der Gießbehälter weggelassen wurde. Bei dieser Ausführung ist in einem rechteckigen Gestell (30) ein ebenfalls rechteckiger Kokillentragrahmen (31) mittels eines pneumatischen Arbeitszylinders (32) verschiebbar angeordnet. Am Kokillentragrahmen (31) ist an einem seitlichen Rand eine Haltebacke (33) für die eine Kokillenhälfte (7) angebracht. Am gegenüberliegenden Rand ist ein pneumatischer Arbeitszylinder (35) befestigt, der mit der die andere Kokillenhälfte (8) tragenden, im Kokillentragrahmen (31) verschiebbaren Haltebacke (34) verbunden ist. Der Kokillentragrahmen (31) trägt weiters einen mit Gießlöchem versehenen Scherdeckel (36), der auf der Oberseite der im Kokillentragrahmen (31) stationären Kokillenhälfte (7) mit seinen Gießlöchem mit den Geschoßformhohlräumen der Kokillenhälfte fluchtend aufliegt und der um eine zur Trennebene der Kokillenhälften parallele Achse schwenkbar gelagert ist. Der Scherdeckel ist weiters in Richtung dieser Achse entgegen dem Druck einer Feder verschiebbar.
Der Kokillentragrahmen (31) kann im Gestell (2) mittels des Arbeitszylinders (32) zwischen zwei Endstellungen verschoben werden. In der einen Endstellung, die in Fig. 4 dargestellt ist, befindet sich der Kokillentragrahmen (31) in der Gießstellung, wobei der Scherdeckel (36) unterhalb des nicht dargestellten Gießbehälters angeordnet ist. In der anderen Endstellung, die in Fig. 5 dargestellt ist, befindet sich der Kokillentragrahmen (31) in der Ausformstellung, wobei der Scherdeckel (36) einerseits mit einer am Gestell (2) befestigten Abschervorrichtung (37) und andererseits mit einer am Gestell (2) befestigten Schwenkvorrichtung (38) im Eingriff steht.
Die Abschervorrichtung kann lediglich aus einem in die Bahn des Scherdeckels (36) ragenden Vorsprung bestehen, gegen den der Scherdeckel (36) beim Verschieben des Kokillentragrahmens (31) anläuft und der den Scherdeckel (36) beim weiteren Vorschub durch den Arbeitszylinder (32) gegenüber dem Kokillentragrahmen (36) verschiebt. Selbstverständlich kann die Abschervorrichtung auch so wie beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 - 3 ausgebildet sein.
Die Schwenkvorrichtung (38) besitzt eine Schwenkgabel, die um eine zur Schwenkachse des Scherdeckels (36) parallele Achse schwenkbar ist und mit einer vom Scherdeckel (36) abstehenden Nase in Eingriff bringbar ist. Die Schwenkvorrichtung (38) wird nach dem Abscheren der Angüsse durch Verschieben des Scherdeckels (36) betätigt und klappt diesen um seine Schwenkachse in die Auswurfstellung.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4 und 5 wird der Kokillentragrahmen (31) in die Gießstellung verschoben und die Kokille geschlossen. Nach dem Eingießen des Bleies wird der Kokillentragrahmen (31) mit geschlossener Kokille in die Ausformstellung verschoben. In dieser wird der Scherdeckel (36) von der Abschervorrichtung (37) verschoben und die im Scherdeckel (36) verbliebenen Angüsse durch Verschwenken des Scherdeckels (36) mittels der Schwenkvorrichtung (38) ausgeworfen. Weiters wird die Kokille durch Zurückziehen der Haltebacke (34) geöffnet und die Geschoße ausgeformt. Falls erforderlich kann das Ausformen durch Vibrationen oder Stöße unterstützt werden.
Der Scherdeckel liegt in Gießstellung aufgrund seines Eigengewichtes auf der Oberseite der geschlossenen Kokille auf. Um ein Abheben des Scherdeckels während des Gießvorganges sicher auszuschließen kann erfindungsgemäß eine Andrückvorrichtung am Gestell oder am Kokillentragrahmen befestigt sein, welche den Scherdeckel gegen die Oberseite der geschlossenen Kokille drückt
Diese Andrückvorrichtung kann beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 - 3 im einfachsten Fall ein am Gestell angeordneter Vorsprung sein, der das vordere Ende des in Gießstellung befindlichen Scherdeckels überragt und eine nach unten weisende Schrägfläche besitzt, an der die Vorderkante des Abscherdeckels anliegt Wird der Scherdeckel in die Gießstellung geschoben, so gleitet die Vorderkante an der Schrägfläche entlang und der Scherdeckel wird dabei nach unten gegen die Oberseite der Kokille gedrückt.
Die Andruckvorrichtung kann aber auch, bei in seitlichen Führungen geführtem Scherdeckel, als schräg nach unten verlaufende Teilstücke dieser Führungen ausgebildet sein. Diese seitlichen Führungen sind im Gestell so angeordnet, daß der Scherdeckel, ausgenommen den unmittelbar vor der Gießstellung gelegenen Bereich, im knappen Abstand oberhalb der Oberseite der geschlossenen Kokille geführt wird. Die in den seitlichen Führungen gleitenden Führungsbolzen gelangen unmittelbar vor dem Erreichen der Gießstellung gegen die schräg nach unten verlaufenden Teilstücke, wodurch der Scherdeckel abgesenkt und gegen die Oberseite der Kokille gedrückt wird.
Um beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 - 3 ein Verschmutzen der Kokille durch vom Vorratsbehälter (19) allenfalls durch nachtropfendes flüssiges Blei zu verhindern kann am Scherdeckel ein Abdeckblech befestigt sein, welches bei zurückgezogenem Scherdeckel (15) den Bereich unterhalb der Gießrohre (20) gegenüber der Kokille abdeckt
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 4 und 5 kann die Andruckvorrichtung im einfachsten Fall eine sich am Kokillentragrahmen abstützende den Scherdeckel gegen die Oberseite der im Kokillenrahmen fixierten Kokillenhälfte drückende Feder sein. Die Andruckvorrichtung kann aber auch ein an der im Kokillentragrahmen verschiebbaren Haltebacke befestigter Vorsprung sein, der eine nach unten weisende Schrägfläche besitzt, die beim -5-
Claims (10)
- AT 396 078 B Schließen der Kokille mit der oberen Längskante des Scherdeckels in Eingriff kommt. Selbstverständlich kann ein solcher Vorsprung zu beiden Seiten der Kokillenhälfte dieser Haltebacke vorgesehen sein. Mit der erfindungsgemäßen Geschoßgießmaschine können Bleilegierungen mit einem Anteil von 2 bis 6 % Zinn und 4 bis 12 % Antimon, bzw. Hartblei zu Geschoßen von hoher Genauigkeit gegossen werden. PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zum Gießen von Bleigeschoßen, mittels einer zweiteiligen Geschoßgießkokille, dadurch gekennzeichnet, daß in einem stationärem Gestell (2), welches unter einem Gießbehälter (19) mit mindestens einem Ausguß angeordnet ist, zwei eine größere Wärmeleitfähigkeit als die Kokillenhälften (7,8) aufweisende Haltebacken (4, 5,33,34) für je eine Kokillenhälfte verschiebbar angeordnet sind und in an sich bekannter Weise zum Öffnen und Schließen der Kokille mittels zumindest eines pneumatischen Arbeitszylinders (13,14, 35) relativ zueinander bewegbar sind, daß im Gestell (2) ferner ein den Geschoßformhohlräumen (18) in der Kokille entsprechende Gießöffnungen (17) aufweisender Scherdeckel (15,36) aus seiner Gießstellung, in der die Gießöffnungen (17) des auf der geschlossenen Kokille aufliegenden Scherdeckels (15, 36) mit den Geschoßformhohlräumen (18) fluchten, verschiebbar, vorzugsweise mittels eines gestellfesten pneumatischen Arbeitszylinders (16) verschiebbar, angeordnet und in eine Auswurfstellung für im Scherdeckel (15,36) verbliebene Angußstücke verschwenkbar angeordnet ist, und daß eine gestellfeste, mit dem in seiner Gießstellung befindlichen Scherdeckel (15, 36) in Eingriff bringbare Abschervorrichtung (27, 37) zum Verschieben des Scherdeckels (15,36) beim Abscheren der Angüsse vorgesehen ist
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Haltebacken (33, 34) in einem im Gestell (2) mittels eines pneumatischen Arbeitszylinders (32) zwischen einer Gießstellung unterhalb des Gießbehälters und einer Ausformstellung für die Geschoße verschiebbaren Kokillentragrahmen (31) angeordnet sind, in welchem die eine Haltebacke (33) ortsfest und die andere Haltebacke (34) mittels eines pneumatischen Arbeitszylinders (35) verschiebbar angeordnet ist, wobei der Scherdeckel (36) am Kokillentragrahmen (31) verschiebbar und um eine zur Trennebene der Kokillenhälften parallele Achse verschwenkbar gelagert und mittels einer gestellfesten, mit dem Scherdeckel (36) in der Ausformstellung des Kokillentragrahmens (31) in Eingriff bringbaren Schwenkvorrichtung (38) in die Auswurfstellung bewegbar ist, und daß die gestellfeste Abschervorrichtung (37) zum Verschieben des Scherdeckels (36) beim Abscheren der Angüsse der Ausformstellung des Kokillentragrahmens (31) zugeordnet ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltebacken (4, 5) aus Aluminium bestehen.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kokillenhälften (7, 8) zur besseren Wärmeübertragung auf die eine größere Wärmeleitfähigkeit aufweisenden Haltebacken (4, 5) aufgepreßt sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Scherdeckel (15) bewegende pneumatische Arbeitszylinder (16) eine Gabel (21) trägt, in der der Scherdeckel (15) hochklappbar gelagert ist, daß am Gestell (2) ein bei zurückgezogenem Scherdeckel mit einer am hinteren Ende des Scherdeckels (15) nach unten abstehenden Nase (23) zum Hochklappen des Scherdeckels (15) zusammenwirkender Anschlag (26) sowie ein oberhalb der Bahn des Scherdeckels (15) angeordneter Puffer (25) für den zum Auswerfen der Angüsse und Gießreste in die Auswurfstellung hochklappenden Scherdeckel (15) vorgesehen sind (Fig. 1,2).
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltebacken (4,5) zur Beseitigung des Gleitspieles beim Abscheren der Angüsse mit seitlichen, in Bewegungsrichtung abgeschrägten Gleitstücken (4a, 5a) in im Gestell vorgesehene Gleitfuhrungen (6) eingreifen, in welchen der geschlossenen Kokille zugeordnete Anlaufschrägen vorgesehen sind, welche bei geschlossener Kokille an den abgeschrägten Gleitstücken (4a, 5a) der Haltebacken (4,5) anliegen.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschervorrichtung (27) einen, vorzugsweise mittels eines pneumatischen Arbeitszylinders (28), über eine Übersetzung verschiebbaren Druckbolzen (29) aufweist, der mit der Stirnseite des auf der geschlossenen Kokille aufliegenden Scherdeckels (15) in Eingriff bringbar ist. -6- AT 396 078 B
- 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Gestell (2) bzw. am Kokillentragrahmen (31) eine, den Scherdeckel (15,36) in Gießstellung gegen die Oberseite der geschlossenen Kokille drückende Andrückvorrichtung vorgesehen ist.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückvorrichtung als am Gestell (2) befestigter, den Scherdeckel (15,36) in der Gießstellung an seinem Vorderende übergreifender Vorsprung ausgebildet ist, der mit einer nach unten weisenden Schrägfläche versehen ist, gegen die die abgeschrägte Vorderkante des Scherdeckels (15,36) in Gießstellung anliegt.
- 10 Hiezu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT68585A AT396078B (de) | 1985-03-07 | 1985-03-07 | Vorrichtung zum giessen von bleigeschossen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT68585A AT396078B (de) | 1985-03-07 | 1985-03-07 | Vorrichtung zum giessen von bleigeschossen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA68585A ATA68585A (de) | 1992-10-15 |
| AT396078B true AT396078B (de) | 1993-05-25 |
Family
ID=3497112
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT68585A AT396078B (de) | 1985-03-07 | 1985-03-07 | Vorrichtung zum giessen von bleigeschossen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT396078B (de) |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DD12681A (de) * | ||||
| US1631399A (en) * | 1922-12-01 | 1927-06-07 | Walter J Christie | Casting machine |
| US2223385A (en) * | 1938-11-08 | 1940-12-03 | George T Franck | Multiple unit casting machine |
| DE1269773B (de) * | 1964-12-30 | 1968-06-06 | Heck & Becker K G | Kokillengiessmaschine |
| DE1758353A1 (de) * | 1967-05-22 | 1971-01-07 | Marcel Besson Ets | Automatische Maschine fuer Kokillenguss |
| DE2300682A1 (de) * | 1973-01-08 | 1974-07-11 | Jun Josef Goellner | Kokillengiessmaschine |
| DE2540507A1 (de) * | 1975-09-11 | 1977-03-24 | Eicher Fritz | Kokille zum giessen von fuehrungsnaepfchengeschosse |
-
1985
- 1985-03-07 AT AT68585A patent/AT396078B/de not_active IP Right Cessation
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA68585A (de) | 1992-10-15 |
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