AT396150B - Stahltraeger - Google Patents

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AT396150B
AT396150B AT120187A AT120187A AT396150B AT 396150 B AT396150 B AT 396150B AT 120187 A AT120187 A AT 120187A AT 120187 A AT120187 A AT 120187A AT 396150 B AT396150 B AT 396150B
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Description

AT396 150B
Die Erfindung bezieht sich auf einen Stahlträger, der zwischen zwei Flanschen ein gewelltes, mit den Längs· rändern an den Flachseiten der Flansche angeschweißtes Metallband aufweist.
Es ist bekannt, daß bei einem Träger, bei welchem zwischen zwei Flanschen ein Steg angeordnet ist, bei Aufbringung eines Biegemoments ein großer Teil der daraus resultierenden Biegebeanspruchungen von den 5 Flanschen aufgenommen wird, wobei der Steg ausreichend steif sein muß, um die Flansche in gegenseitigem Abstand parallel zueinander zu halten. Dies bedeutet, daß die Tragfähigkeit und Standhaftigkeit der Träg»* unter anderem auch davon abhängt, daß sich der Steg nicht ausbeult. Zu diesem Zweck ist es bereits bekannt, den Steg gewellt auszubilden, um dessen Steifigkeit zu erhöhen, um solcherart einen Träger mit verbesserter Festigkeit im Verhältnis zum Gewicht zu erhalten. Dabei hat sich jedoch gezeigt, daß großwellige Stege allein insofern 10 nachteilig sind, als sie nach wie vor zum Ausbeuten neigen, und zwar in Abhängigkeit von der Größe der Stegwellungen, da der Steg in gewissen örtlichen Bereichen eben wie ein ebener Steg wirkt, so daß sich örtliche Ausbeulungen ergeben können.
Es Sind in diesem Zusammenhang auch zusammengesetzte Träger bekannt, bei welchen die Flansche durch Holzstreifen gebildet sind, zwischen welchen sich die gewellten Stegbänder einlegen. Bei dieser bekannten 15 Ausbildung beträgt das Verhältnis von Wellenlänge zu Amplitude etwa 12: 1, was eine sehr flache Wellung ergibt, wodurch ein seitliches Ausknicken der Wellen auftreten kann, sobald Schubbewegungen zwischen dem oberen und dem unteren Flansch auftreten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ganzmetallträger zu schaffen, bei welchem die Gefahr eines seitlichen Ausknickens des Steges weitestgehend verhindert ist. 20 Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das gewellte Metallband innerhalb der Grundwellung im wesentlichen parallel zu derselben verlaufende Rippen bzw. kleine Wellen mit im wesentlichen gleicher Querschnittsform und im wesentlichen gleichen gegenseitigen Abstand aufweist. Es wird dadurch ein Auflösen da* großen Wellen in kleinere Wellen erreicht, wodurch eine wesentlich höhere Stabilität des Trägers gegeben ist, da damit auch ein Knicken der Grundwellung durch die zusätzlich eingeschalteteren Rippen bzw. kleinen Wellen 25 ausgeschaltet ist Durch die gleichmäßige Ausführung der Rippen ist es auch möglich, den erfindungsgemäßen Stahlträger mittels Schweißautomaten herzustellen, da eben ein regelmäßiger Verlauf der Schweißroboteibewegung ermöglicht ist.
Vorteilhafterweise kann die Amplitude der Rippen bzw. kleinen Wellen größer als die doppelte Dicke des Metallbandes und geringer als die sechsfache Dicke des Metallbandes sein. Dadurch wird einerseits eine entspre-30 chend hohe Festigkeit bei vertretbarer Gewichtsemiedrigung erzielt. Die Wellenlänge der Rippen bzw. kleinen Wellen kann größer als die dreifache Dicke des Metallbandes und geringer als die sechsfache Dicke des Metallbandes sein. Für eine besonders leichte Fertigung kann die Wellenlänge der Grundwellung größer als die doppelte Amplitude derselben und kleiner als die vierfache Amplitude derselben sein. Die Rippen bzw. kleinen Wellen können symmetrisch zur Längsmitte des Metallbandes verlaufen. 35 In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Träger. Fig. 2 gibt einen vergrößerten Schnittausschnitt gemäß dem in Fig. 1 angegebenen Kreisausschnitt wieder.
Der in Fig. 1 wiedergegebene Träger (1) weist einen in Wellungen verlaufenden Steg (2) auf, da fest zwischen zwei Flanschen (3) angeordnet ist, von denen zur besseren Klarheit lediglich der untere wiedeigegeben ist 40 Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist der gewellte Steg (2) zusätzlich noch mit kleinen Wellungen bzw. Rippen versehen.
Die Dicke (t) des Stegmaterials liegt dabei in dem Bereich 2t < a < 6t, 45 wobei (a) die Amplitude der Rippen bzw. kleinen Wellen bedeutet.
Die Wellenlänge (b) der Rippen bzw. kleinen Wellen soll dabei in dem Bereich 3t < b < 6 t 50 liegen.
Es hat sich gezeigt daß die erfindungsgemäßen Stege in einfacher Weise dadurch hergestellt werden können, daß zuerst eine flache Platte durch eine Presse geschickt wird, welche die Rippen bzw. kleinen Wellen einpreßt und zwar jeweils einige gleichzeitig, wobei ein Paar von gegenläufigen Werkzeugen verwendet wird, die einem 55 Paar miteinander in Eingriff befindlicher Zahnstangen ähneln. Die gerippte, ungewellte Platte wird dann durch ein Paar Parallelrollen geschickt, von denen jede sich axial erstreckende, radial vorspringende, miteinander zusammenwirkende Ausstülpungen aufweist, welche ein Biegen der gerippten Platte in ihrer gewellten Endform bewirken. Der gerippte und gewellte so hergestellte Steg wird dann mit den Flanschen in üblicher Weise, z. B. mittels Schweißrobotern, verschweißt 60 Die Wellenlänge (L) da großen Wellungen liegt dabei in dem Bereich 2A < L £ 4A, -2

Claims (5)

  1. AT 396 150 B wobei (A) die Amplitude der Wellungen bedeutet. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Wellungen durch eine Reihe von im wesentlichen halbkreisförmigen, entgegengesetzt zueinander gerichteten Teilen definiert. Der Erfindungsgegenstand ist jedoch auf diese spezielle Ausführungsform nicht beschränkt, sondern es soll unter dem gewellten Steg der vorstehend beschriebenen Art auch in beliebiger Weise gewellter Steg verstanden werden, welcher also Berge und Täler aufweist, wobei auch eine Beschränkung auf sinusförmige Wellungen nicht gegeben ist. Auch die Rippen bzw. kleinen Wellen können jede der vorstehend erwähnten Formen aufweisen. PATENTANSPRÜCHE 1. Stahlträger, der zwischen zwei Flanschen ein gewelltes, mit den Längsrändem an den Flachseiten der Flansche angeschweißtes Metallband aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das gewellte Metallband (2) innerhalb der Grundwellung im wesentlichen parallel zu derselben verlaufende Rippen bzw. kleine Wellen mit im wesentlichen gleicher Querschnittsform und im wesentlichen gleichen gegenseitigen Abstand aufweist.
  2. 2. Stahlträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplitude (a) der Rippen bzw. kleinen Wellen größer als die doppelte Dicke (t) des Metallbandes (2) und geringer als die sechsfache Dicke (t) des Metallbandes (2) ist
  3. 3. Stahlträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellenlänge (b) der Rippen bzw, kleinen Wellen größer als die dreifache Dicke (t) des Metallbandes (2) und geringer als die sechsfache Dicke (t) des Metallbandes (2) ist
  4. 4. Stahlträger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellenlänge (L) der Grundwellung größer als die doppelte Amplitude (A) derselben und kleiner als die viafache Amplitude (A) ist
  5. 5. Stahlträger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen bzw. kleinen Wellen symmetrisch zur Längsmitte des Metallbandes (2) verlaufen. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
AT120187A 1987-05-12 1987-05-12 Stahltraeger AT396150B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT370170B (de) * 1981-05-20 1983-03-10 Svoboda Ottokar Verfahren zur herstellung eines wellensteg-traegers

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT370170B (de) * 1981-05-20 1983-03-10 Svoboda Ottokar Verfahren zur herstellung eines wellensteg-traegers

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ATA120187A (de) 1992-10-15

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