AT396520B - Halterung für ein abgasrohr eines brennerbeheizten gerätes - Google Patents
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Description
AT 396 520 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Halterung für ein Abgasrohr eines brennerbeheizten Gerätes mit einem Gehäuse, das einen von einem Kragen nach außen begrenzten Abgasauslaß aufweist, an den ein weiterführendes Abgasrohr anschließbar ist.
Bei bekannten derartigen Halterungen ist ein mit einem Flansch versehenes Rohrstück im Bereich des Abgasauslasses an dem Gehäuse des Gerätes befestigt, wobei der Flansch an dem Gehäuse befestigt ist Dabei ergibt sich jedoch der Nachteil, daß das mit dem Flansch versehene Rohrstück durch Tiefziehen helgestellt weiden muß und daher dessen Herstellung mit einem erheblichen Aufwand verbunden ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Nachteil zu vermeiden und einen Abgasanschluß der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, der sich einfach herstellen läßt
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Kragen des Abgasauslasses mit dem Abgasrohr von einem Stutzen umgeben ist, der aus einem an seinen beiden Enden miteinander verbundenen Blechstreifen hergestellt ist und mittels an seiner einen Stirnseite angeordneter Lappen, die in Durchbrüche des Gehäuses des Gerätes eingreifen, mit diesem verbunden ist.
Dabei kann der Kragen bei der Herstellung des Gehäuses ausgeformt werden. Da da- Kragen relativ niedrig gehalten werden kann, erfordert dessen Ausformung nur einen geringen Aufwand. Durch den den Kragen umgebenden Stutzen wird trotz eines niedrigen Kragens ein sicherer Halt des weiterführenden Abgasrohres gewährleistet. Dabei ergibt sich auch der Vorteil, daß der Stutzen auf sehr einfache Weise mit dem Gehäuse verbunden ist, wobei diese Verbindung auch leicht weitgehend mechanisiert hergestellt weiden kann.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Enden des den Stutzen bildenden Blechstreifens durch mindestens einen in einen Schlitz eingehakten Lappen miteinander verbunden sind.
Durch diese Merkmale kann der Stutzen sehr rasch und einfach hergestellt werden, wobei die Verbindung der beiden Enden des Blechstreifens auch mittels eines Automaten hergestellt werden kann. Die im Stutzen verbleibenden Schlitze sind dabei ohne Bedeutung, da die Führung der Rauchgase ohnehin durch das weiterführende Abgasrohr erfolgt
Weiter kann vorgesehen sein, daß in den Endbereichen des den Stutzen bildenden Blechstreifens je eine Einprägung mit Biegekanten quer zur Längsachse des Blechstreifens angeordnet ist, wobei ein an den Lappen anschließender Hals an einer Biegekante endet und ein in der anderen Einprägung liegender Schlitz einen verengten Querschnitt aufweist, der seinerseits an einer Biegekante endet.
Auf diese Weise ergibt sich ein im wesentlichen glattes Erscheinungsbild der Außenseite des Stutzens.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß in den Endbereichen des den Stutzen bildenden Blechstreifens an dessen beiden Längsrändem offene und sich im wesentlichen senkrecht zu diesen erstreckende Schlitze angeordnet sind, die an verschiedenen Längsrändem des Blechstreifens offen sind, wobei die Schlitze vorzugsweise in je einer eine sich quer zur Längsachse des Blechstreifens erstreckenden Einprägung begrenzenden Biegekante verlaufen und der zwischen einem Schlitz und dem diesen nächstgelegenen Ende des Blechstreifens gelegene Endbereich in der Einprägung des jeweils anderen Endbereiches des Blechstreifens liegt
Auf diese Weise ergibt sich ein sehr einfacher Zuschnitt des Blechstreifens, dessen beide Enden leicht miteinander verhakt werden können.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß in den beiden Endbereichen des Blechstreifens an dessen beiden Breitseiten offene, sich in Längsrichtung des Blechstreifens erstreckende Schlitze angeordnet sind, wobei an den diagonal einander gegenüberliegenden Endbereichen des Blechstreifens Vertiefungen vorgesehen sind, die jeweils von Biegekanten ausgehen, welche in Richtung der Schlitzachse im wesentlichen parallel zur Breitseite des Streifens verlaufen.
Bei dieser Lösung ergibt sich auf einfache Weise eine gegenseitige Verklammerung der beiden Enden des Blechstreifens, wobei je ein Teil eines jeden Endes an der Innen- und der jeweils andere durch den Schlitz vom ersteren getrennte Teil an der Außenseite des jeweiligen anderen Endes anliegt.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen: Fig. 1 schematisch eine erfindungsgemäße Halterung für das Abgasrohr in axonometrischer Ansicht, Fig. 2 die Halterung für das Abgasrohr nach der Fig. 1 im Schnitt, die Fig. 3 bis 5 Details einer ersten Ausführungsform eines Stutzens, die Figuren 6 bis 8 Details einer weiteren Ausführungsform eines Stutzens und die Figuren 9 bis 11 Details einer dritten Ausführungsform eines Stutzens.
Ein Gehäuse (1) des nicht weiter dargestellten Heizgerätes ist mit einem kreisförmigen Abgasauslaß (2) versehen, der von einem Kragen (3) umgeben ist, der aus dem Gehäuse (1) ausgeformt ist Dabei weist dieser Kragen (3) nur eine geringe Höhe auf.
Dieser Kragen (3) ist von einem Stutzen (4) umgeben, der mit an seiner dem Gehäuse zugewandten Stirnseite angeformten Lappen (5) in Durchbrüche (6) des Gehäuses (1) eingreift und über diese Lappen (5) mit dem Gehäuse (1) verbunden ist Dabei sind die Lappen (5), wie in der Figur 2 durch die Pfeile (7) angedeutet ist, an der Innenseite des Gehäuses (1) umgebogen, wodurch der Stutzen (4) fest mit dem Gehäuse (1) verbunden wird.
Ein zur Führung der Abgase des brennerbeheizten Gerätes vorgesehenes Abgasrohr (8), das in Fig. 1 nur teilweise dargestellt ist, wird auf den Kragen (3) aufgesteckt und in dem Stutzen (4) sicher gehalten, wobei das weiterführende Abgasrohr (8) zwischen den Kragen (3) und den Stutzen (4) eingreift. -2-
Claims (5)
- AT 396 520 B Der Stutzen (4) ist aus einem ebenen Blechstreifen (9) hergestellt. Dabei zeigen die Figuren 3 bis 5, beziehungsweise die Figuren 6 bis 8, beziehungsweise die Figuren 9 bis 11, verschiedene Ausführungsformen von Blechstreifen zur Herstellung eines Stutzens (4). Bei der Ausführungsform nach den Figuren 3 bis 5 weist der Blechstreifen (9) an seinem einen Ende einen über einen Halsteil (11) abgesetzten pfeilförmig ausgebildeten Lappen (10) auf. Der zweite Endbeieich des Blechstreifens (9) ist mit einem Durchbruch (12) versehen, der einen zur Aufnahme des Halsteiles (11) vorgesehenen verengten Abschnitt (13) auf weist. Weiters sind in den beiden Endbereichen des Blechstreifens (9) sich quer zu dessen Längsrichtung verlaufende Einprägungen (14,15). Wie aus der Fig. 5 zu ersehen ist, wird der Lappen (10) durch den Durchbruch (12) gesteckt, wobei der Halsteil (11) in den verengten Abschnitt (13) des Durchbruchs (12) gleitet und es zu einem Verhaken des Lappens (11) mit den Rändern des verengten Abschnittes (13) kommt Der gegenüber der Einprägung (14) erhöhte Lappen (10) kommt dabei in der Einprägung (15) zu liegen, wobei der an die Einprägung (15) anschließende äußerste Randbereich (16) in der Einprägung (14) liegt Dadurch ergibt sich an der Außenseite des so gebildeten Stutzens (4) ein im wesentlichen glattes Aussehen. Bei der Ausführungsform nach den Figuren 6 bis 8 ist ein planer Blechstreifen (17) mit zwei Schlitzen (18) versehen, die an den beiden Längsrändem (19,20) des Blechstreifens offen sind und sich im wesentlichen jeweils bis zur Mitte des Blechstreifens (17) erstrecken. Diese Schlitze (18) sind im Bereich der Begrenzungen zweier quer zur Längsrichtung des Blechstreifens (17) verlaufender Einprägungen (14) angeordnet und mit Erweiterungen (21) versehen, die sich gegen die Längsränder (19, 20) zu erweitern. Dies erleichtert das Zusammenfügen der beiden Enden des Blechstreifens (17) durch Einstecken eines jeden Endes in den Schlitz (18) des jeweils anderen Endes des Blechstreifens (17), wobei die Zylinderform des Stutzens entsteht Auch bei dieser Variante kommen die äußersten Enden (16) in den Einprägungen (14) des jeweils anderen Endes des Blechstreifens (17) zu liegen. Bei der Variante nach den Figuren 9 bis 11 ist der plane Blechstreifen (22) an seinen beiden Breitseiten mit Schlitzen (23) versehen, die in Längsrichtung des Blechstreifens (22) verlaufen. An einander diagonal gegenüberliegenden Ecken (26, 27) des Blechstreifens (22) sind an den Breitseiten und den Längsrändern (19,20) beginnende und sich bis zu den Schlitzen (23) erstreckende Einprägungen (24) vorgesehen. Es ergibt sich daher, daß die beiden durch die Einschnitte (23) voneinander getrennten Abschnitte gegeneinander versetzt sind, vgl. Fig. 10. Die Bildung eines Stutzens (4) erfolgt dabei in der Weise, daß die beiden Enden des Blechstreifens (22) ineinandergesteckt werden, wobei der eben mit dem übrigen Blechstreifen (22) verlaufende Abschnitt (25) des einen Endes außen in die Einprägung (24) des jeweils anderen Endes eingelegt wird, wie dies aus der Fig. 11 zu ersehen ist. PATENTANSPRÜCHE 1. Halterung für ein Abgasrohr eines brennerbeheizten Gerätes mit einem Gehäuse, das einen von einem Kragen nach außen begrenzten Abgasauslaß aufweist, an den ein weiterführendes Abgasrohr anschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kragen (3) des Abgasauslasses (2) mit dem Abgasrohr (8) von einem Stutzen (4) umgeben ist, der aus einem an seinen beiden Enden miteinander verbundenen Blechstreifen (9,17,22) hergestellt ist und mittels an seiner einen Stirnseite angeordneter Lappen (5), die in Durchbrüche (6) des Gehäuses (1) des Gerätes eingreifen, mit diesem verbunden ist.
- 2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des den Stutzen (4) bildenden Blechstreifens (9) durch mindestens einen in einen Schlitz (12) eingehakten Lappen (10) miteinander verbunden sind.
- 3. Halterung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Endbereichen des den Stutzen (4) bildenden Blechstreifens (9) je eine Einprägung (14) mit Biegekanten quer zur Längsachse des Blechstreifens (9) angeordnet ist, wobei ein an den Lappen (10) anschließender Hals (11) an einer Biegekante endet und ein in der anderen Einprägung liegender Schlitz (12) einen verengten Abschnitt (13) aufweist, der seinerseits an einer Biegekante endet.
- 4. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Endbereichen des den Stutzen (4) bildenden Blechstreifens (17) an dessen beiden Längsrändern (19, 20) offene und sich im wesentlichen senkrecht zu diesen erstreckende Schlitze (18) angeordnet sind, die an verschiedenen Längsrändem (19,20) des -3- AT 396 520 B Blechstieifens (17) offen sind, wobei die Schlitze (18) vorzugsweise in je einer eine sich quer zur Längsachse des Blechstieifens (17) erstreckenden Einprägung (14) begrenzenden Biegekante verlaufen und der zwischen einem Schlitz (18) und dem diesen nächstgelegenen Ende des Blechstreifens (17) gelegene Endbereich in der Einprägung (14) des jeweils anderen Endbereiches des Blechstreifens (17) liegt
- 5 S. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den beiden Endbereichen des Blechstreifens (22) an dessen beiden Breitseiten offene, sich in Längsrichtung des Blechstreifens (22) erstreckende Schlitze (23) angeordnet sind, wobei an den diagonal einander gegenüberliegenden Endbereichen des Blechstreifens (22) Vertiefungen (24) vorgesehen sind, die jeweils von Biegekanten ausgehen, welche in Richtung da- Schlitzachse 10 im wesentlichen parallel zur Breitseite des Streifens (22) verlaufen. 15 Hiezu 4 Blatt Zeichnungen 4-
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