AT397395B - Vorrichtung zum teilen einer verstreckten faserlunte - Google Patents

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AT397395B
AT397395B AT0237190A AT237190A AT397395B AT 397395 B AT397395 B AT 397395B AT 0237190 A AT0237190 A AT 0237190A AT 237190 A AT237190 A AT 237190A AT 397395 B AT397395 B AT 397395B
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Fehrer Textilmasch
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/70Constructional features of drafting elements
    • D01H5/72Fibre-condensing guides

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Description

AT 397 395 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Teilen einer verstreckten Faserlunte mit einem Streckwerk, von dessen beiden Austrittswalzen eine einen umlaufenden, gelochten Mantel aufweist, der einen drehfest abgestützten Saugeinsatz mit zwei im Anschluß an den Klemmspalt zwischen den Austrittswalzen in Umfangsrichtung mit Seitenabstand nebeneinander verlaufenden, gegen den Mantel gerichteten Saugschlitzen umschließt.
Zum Teilen einer Faserlunte im unmittelbaren Anschluß an ihren Hochverzug ist es bekannt, die eine der beiden Austrittswalzen des Streckwerkes zum Verstrecken der Faserlunte mit zwei vom Klemmspalt zwischen den Austrittswalzen ausgehenden, in Umlaufrichtung verlaufenden Saugzonen zu versehen, deren Saugströmungen den Faserverband der durch den Klemmspalt zwischen den Austrittswalzen austretenden, verstreckten Faserlunte unter Teilung der Faserlunte quer zur Luntenachse auseinanderziehen. Zur Bildung dieser beiden Saugzonen wird der gelochte Mantel der Austrittswalze auf einer hohlen, einen Saugeinsatz bildenden Achse gelagert, die im Bereich der gewünschten Saugzonen zwei gegen den Mantel gerichtete, mit Seitenabstand nebeneinander verlaufende Saugschlitze bildet, so daß die durch den gelochten Mantel und die Saugschlitze über den Saugeinsatz angesaugte Luftströmung die Saugzonen zur Teilung der verstreckten Faserlunte ergibt Zum Antrieb des frei drehbar auf dem Saugeinsatz gelagerten Mantels der Austrittswalze ist eine Vorgelegewelle vorgesehen, zwischen der und der Austrittswalze ein Zahnriementrieb od. dgl. die Antriebsverbindung herstellt. Diese Konstruktion ist jedoch vergleichsweise aufwendig, insbesondere bei der üblichen Anordnung von zwei Verzugsstrecken je Streckwerk, weil in diesem Fall die axiale Länge der Austrittswalze entsprechend groß gewählt weiden muß, was hinsichtlich der Einhaltung geringer Toleranzen besondere Konstruktionsmaßnahmen erfordert.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Teilen einer verstreckten Faserlunte der eingangs geschilderten Art konstruktiv so auszugestalten, daß eine erhebliche Vereinfachung im Aufbau eizielt werden kann, ohne die Funktionstüchtigkeit der Vorrichtung zu beeinträchtigen.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß der gelochte Mantel einen eine Antriebswelle mit radialem Abstand konzentrisch umgebenden Ring bildet, der auf einer Stirnseite mit der Antriebswelle drehfest verbunden ist, und daß der zumindest ein Ringsegment ergebende, drehbar gegenüber der Antriebswelle gelagerte Saugeinsatz von der gegenüberliegenden, freien Stirnseite des Mantelringes in den Ringspalt zwischen diesem und der Antriebswelle ragt.
Durch die Ausbildung des gelochten Mantels der Austrittswalze als Ring, der drehfest auf einer Antriebswelle abgestützt ist, entfällt die Notwendigkeit, die zur Teilung der Faserlunte vorgesehene Austrittswalze des Streckwerkes über eine Vorgelegewelle anzutreiben. Der Antrieb kann in einfacher Weise über die den Mantelring tragende Antriebswelle erfolgen, was den zusätzlichen Vorteil mit sich bringt, daß der auf den Mantelring ausgeübte Streckwerksdruck unmittelbar auf die Antriebswelle abgetragen werden kann. Jeder Verzugsstrecke des Streckwerkes kann außerdem vorteilhaft ein gesonderter Mantelring zugeordnet werden, so daß größere axiale Mantellängen mit dem Vorteil vermieden werden können, daß die Einhaltung der geforderten geringen Toleranzen ehrlich erleichtert wird. Außerdem wird die Konstruktion von der Aufteilung der einzelnen Verzugsstrecken des Streckwerkes unabhängig, weil ja die den einzelnen Verzugsstrecken zugeordneten Mantelringe in einfacher Weise in axialer Richtung auf der Antriebswelle positioniert werden können.
Der Saugeinsatz, der von der freien Stirnseite des Mantelringes der Austrittswalze in den Ringspalt zwischen der Antriebswelle und dem Mantelring ragt, muß zumindest ein Ringsegment bilden, das sich über einen der Umfangslänge der Saugschlitze entsprechenden Winkelbereich erstreckt. Für die drehbare Lagerung dieses Saugeinsatzes gegenüber der Antriebswelle ist es im allgemeinen jedoch vorteilhaft, den Saugeinsatz als geschlossenen Ring auszubilden. Der Saugeinsatz kann über ein Wälzlager unmittelbar auf der Antriebswelle oder im Mantelring drehbar gelagert werden, wenn dieser einen entsprechenden Ringflansch bildet. In beiden Fällen kann in einfacher Weise sichergestellt werden, daß zwischen dem Mantelring der Austrittswalze und dem Saugeinsatz ein geringes, radiales Führungsspiel vorhanden ist. Die drehfeste Abstützung des ringförmigen Saugeinsatzes kann über den erforderlichen Saugleitungsanschluß oder eine gesonderte Stütze vorgenommen werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar wird eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Teilen einer verstreckten Faserlunte in einer zum Teil geschnittenen Vorderansicht gezeigt
Von dem zur Verstreckung der Faserlunte vorgesehenen Streckwerk sind lediglich die je einer Verzugsstrecke zugeordneten Austrittswalzen (1) und (2) dargestellt, von denen die Austrittswalze (2) im Anschluß an den Klemmspalt (3) zwischen den Austrittswalzen (1) und (2) zwei Saugzonen (4) bildet, um den Faserverband der durch den Klemmspalt (4) aus dem Streckwetk austretenden Faserlunte zur Teilung der Lunte quer zur Luntenachse auseinanderzuziehen. Zur Bildung dieser Saugzonen (4) weisen die Austrittswalzen (2) einen gelochten Mantelring (5) auf, der über ein Anschlußstück (6) auf einer Stirnseite mit der Antriebswelle (7) verbunden ist. In dem zwischen dem Mantelring (5) und der Antriebswelle (7) freibleibenden Ringspalt ragt von der freien Stirnseite des Mantelringes (4) her ein ringförmiger Saugeinsatz (8) vor, der über ein Wälzlager (9) drehbar auf der Antriebswelle (7) gelagert ist und über eine Stütze (10) drehfest gehalten wird. Dieser Saugeinsatz weist zwei in Umfangsrichtung mit Seitenabstand nebeneinander verlaufende Saugschlitze -2-

Claims (1)

  1. AT397395B (11) auf, die gegen den gelochten Mantelring (5) gerichtet sind, so daß die durch den Mantelring (5) und die Saugschlitze (11) über den Saugeinsatz (8) angesaugte Luftströmung die zur Teilung der verstreckten Faserlunte erforderlichen Saugzonen (4) bildet. Der Leitungsanschluß des Saugeinsatzes (8) für eine nicht daigestellte Saugleitung ist mit (12) bezeichnet. Wie der Zeichnung unmittelbar entnommen werden kann, kann durch den beschriebenen Aufbau der Austrittswalzen (2) zur Teilung je einer verstreckten Faserlunte nicht nur eine erhebliche Konstruktionsver-einfachung gegenüber bekannten Konstruktionen aufgrund des unmittelbaren Antriebs der Austrittswalzen (2) über eine gemeinsame Welle, sondern auch eine vorteilhafte Anpassung an die jeweilige Aufteilung der je einer Faserlunte zugeordneten Verzugsstrecken sichergestellt werden, weil jeder Verzugsstrecke ein gesonderter Mantelring (5) mit einem Saugeinsatz (8) zugeordnet werden kann, wie dies für zwei Verzugsstrecken dargestellt ist PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Teilen einer verstreckten Faserlunte mit einem Streckwerk, von dessen beiden Austritts-walzen eine einen umlaufenden, gelochten Mantel aufweist, der einen drehfest abgestützten Saugeinsatz mit zwei im Anschluß an den Klemmspalt zwischen den Austrittswalzen in Umfangsrichtung mit Seitenabstand nebeneinander verlaufenden, gegen den Mantel gerichteten Saugschlitzen umschließt, dadurch gekennzeichnet, daß der gelochte Mantel einen eine Antriebswelle (7) mit radialem Abstand konzentrisch umgebenden Ring (5) bildet, der auf einer Stirnseite mit der Antriebswelle (7) drehfest verbunden ist, und daß der zumindest ein Ringsegment ergebende, drehbar gegenüber der Antriebswelle (7) gelagerte Saugeinsatz (8) von der gegenüberliegenden, freien Stirnseite des Mantelringes (5) in den Ringspalt zwischen diesem und der Antriebswelle (7) ragt. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
AT0237190A 1990-11-22 1990-11-22 Vorrichtung zum teilen einer verstreckten faserlunte AT397395B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1304403A3 (de) * 2001-10-18 2004-07-28 Maschinenfabrik Rieter Ag Spinnmaschine mit Verdichtungseinrichtung

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EP0208084A2 (de) * 1985-07-06 1987-01-14 Schubert & Salzer Maschinenfabrik Aktiengesellschaft Offenend-Spinnvorrichtung

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CN100402720C (zh) * 2001-10-18 2008-07-16 里特机械公司 带有凝聚装置的纺纱机

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