AT397521B - Anbaugerät für rasenmäher - Google Patents

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H5/00Removing snow or ice from roads or like surfaces; Grading or roughening snow or ice
    • E01H5/04Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material
    • E01H5/045Means per se for conveying or discharging the dislodged material, e.g. rotary impellers, discharge chutes

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Description

AT 397 521B
Die Erfindung bezieht sich auf ein Anbaugerät für Rasenmäher zum Räumen von Schnee, mit einem Rahmen mit seitlichen Begrenzungswänden, wobei an die Antriebswelle des Rasenmähermotors ein Schaufelrad, eine Schnecke, od. dgl. anschließbar ist und wobei der Rahmen seitliche Begrenzungswände und an seiner Vorderseite eine Aufnahmeöffnung und in Förderrichtung hinter dem Schaufelrad wenigstens eine Austragsöffnung aufweist.
Rasenmäher weisen in der Regel eine im wesentlichen vertikale Antriebsachse für die Messer auf, wobei die Messer rotierbar unter einem relativ stabilen Rahmenteil gelagert sind. Der Rahmenteil des Rasenmähers weist selbst wiederum zumeist Rollen zum Verfahren des Rasenmähers auf, welche einen entsprechenden Abstand der rotierenden Messer von der Lauffläche der Rollen des Rasenmähers sicherstellen. Derartige Rasenmäher sind zumeist mit Verbrennungskraftmaschinen oder Elektromotoren bestückt und stehen in der Winterzeit zumeist ungenützt an entsprechenden Abstellplätzen.
Zum Räumen von Schnee sind mehr oder minder große Schneeschaufeln bekannt und es sind spezielle Schneefräsgeräte bekanntgeworden, mit welchen größere Mengen von Schnee aufgenommen und an eine andere Stelle verbracht werden können. Eine sinnvolle Verwendung von Rasenmähern in der Winterzeit wurde bisher nicht vorgeschlagen. Gerade bei Häusern, welche über einen eigenen Garten verfügen, fällt im Winter zumeist auch eine größere Schneemenge an, welche bisher mit Rücksicht auf den hohen Preis von speziellen Schneeräumgeräten nur händisch beseitigt werden konnten.
Eine Ausbildung der eingangs genannten Art ist beispielsweise der US-PS 2 977 694 zu entnehmen, wobei zusätzlich zu einem Rasenmäher ein Rahmen Verwendung findet, welcher an seiner Oberseite eine Durchbrechung für die Antriebswelle bzw. den Abtrieb des Rasenmähers aufweist. Hiebei sind weiters eine Reihe von Zusatzgeräten bekannt geworden, welche jedoch durchwegs nicht eine einfache Konstruktion eines Rahmens mit schaufelartigem Boden aufweisen, auf welchem der Rasenmäher aufgesetzt wird.
Die US-PS 3 035 359 zeigt ein Vorsatzgerät mit einem Umlenkgetriebe. Derartige Ansatzgeräte, welche mit komplizierten und empfindlichen Umlenkgetrieben ausgebildet sind, sind auch einer Reihe weiterer Literaturstellen, beispielsweise der US-PS 4 104 812 und der US-PS 4 403 433, zu entnehmen.
Die US-PS 4 308 676 zeigt gleichfalls ein Vorsatzgerät, wobei hier zum Unterschied von den vorgenannten Vorsatzgeräten eine Art Abschluß des Rasenmähers nach unten hin durch eine Bodenplatte sichergestellt werden soll, wobei zu diesem Zweck eine gelochte Bodenplatte eingesetzt wird. Es sind spezielle Einlaßprofile vorzusehen, wobei bei dieser bekannten Ausbildung unmittelbar ersichtlich wird, daß eine derartige Einrichtung in bezug auf das Aufladen von Schnee, bevor er ausgeworfen wird, deutlichen Beschränkungen unterworfen ist. Eine trichterförmige Verengung im Einlauf oder Einzugsbereich ist je nach Schneequalität relativ leicht verstopft und verlegt und es ist daher die sichere Aufnahme des Schnees nicht in dem erforderlichen Ausmaß gegeben.
Weiters zeigt und beschreibt die DE-OS 2 922 326 wiederum ein Vorsatzgerät mit einem relativ empfindlichen Umlenkgetriebe, welches über Keilriemen angetrieben wird. Hier wird zwar da Rasenmäher auf das Zusatzgerät aufgesetzt, jedoch weist dieses Zusatzgerät wiederum selbst wenigstens eine Rolle auf, über welche das Zusatzgerät verfahrbar sein soll.
Die Erfindung zielt nun darauf ab, ein Anbaugerät der eingangs genannten Art zu scharfen, mit welchem es möglich ist, einen Rasenmäher auch in der Winterzeit sinnvoll zu verwenden und das Räumen größerer Mengen von Schnee zu vereinfachen. Zur Lösung dieser Aufgabe weist der Rahmen des erfindungsgemäßen Anbaugerätes einen schaufelartigen ebenen Boden mit seitlichen, hochgezogenen Rändern auf, wobei die seitlichen Ränder an die seitlichen Begrenzungswände anschließen, nach Verbindung des Rahmens mit dem schaufelartigen ebenen Boden im dem Rasenmäher die Räder des Rasenmähers oberhalb des ebenen Bodens angeordnet sind, und der Rahmen zwischen dem schaufelartigen Boden und der Oberseite seitliche Leitbleche außerhalb des Durchmessers des Schaufelrades trägt, welche in tangential zum Schaufelrad oder zur Schnecke angeordnete Austragsöffnungen für den Schnee übergehen.
Auf diese Weise wird ein baulich überaus einfaches und nur geringen Platzbedarf aufweisendes Anbaugerät geschaffen, welches mit seinem schaufelartigen Boden die Aufnahme von Schnee in den Bereich da Schaufel ermöglicht, und durch den Rotationsantrieb des Rasenmähers, welcher auf ein Schaufelrad oder eine Schnecke übertragen werden kann, das Wegschaffen größerer Mengen von Schnee in kurzer Zeit ermöglicht. Die Ausbildung ist hiebei besonders einfach, da lediglich ein Rahmen mit einem schaufelartigen Boden und einer entsprechenden Öffnung für die Antriebswelle bzw. einen Abtrieb des Rasenmähers Voraussetzung ist, wobei das Schaufelmaul die Aufnahme von Schnee ermöglicht und in Förderrichtung hinter dem Schaufelrad bzw. der Schnecke eine entsprechende Austragsöffnung vorgesehen sein muß. Das hiefiir erforderliche Anbaugoät kann somit relativ kostengünstig und im Vergleich zu entsprechenden Schneefräsen wesentlich kleiner gebaut werden und das relativ kleine und daher im Sommer leicht zu verstauende Anbaugerät kann in einfacher Weise mit dem Rasenmäher gekoppelt bzw. verbunden werden, um eine vollwertige Schneefräse zu erzielen.
Um einen sicheren Abtransport ohne Gefahr von Staubildung bzw. Verpressungen im Inneren des Rahmens sicherzustellen, kann die Austragsöffnung für den Schnee tangential an das Schaufelrad oder die Schnecke angeschlossen sein. Um nun dariiberhinaus den über die Austragsöffnung ausgebrachten Schnee an entsprechende geeignete Stellen zu lenken, ist mit Vorteil an die Austragsöffhung ein schwenkbarer rohrförmiger Ansatz mit zur Schwenkachse im wesentlichen radialer Öffnung angeschlossen, wobei aufgrund der hohen -2-
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Rotationsgeschwindigkeit eine entsprechend weite bzw. hohe Bahn des aasgeworfenen Materials erzielt werden kann, wobei der entsprechende Auswurfwinkel durch einfaches Verschwenken bzw. Verdrehen des Ansatzes eingestellt werden kann.
Die Ausbildung kann so getroffen sein, daß die Durchbrechung für die Antriebswelle an der Oberseite des Rahmens vorgesehen ist und daß der Rahmen über Verriegelungsglieder, wie z. B. Schnallen, Klauen oder Klemmen mit dem an der Oberseite aufgesetzten Rasenmäher verbindbar ist, wobei durch die Schnallen, Klauen oder Klemmen eine sichere Verriegelung des Rasenmähers und seines Motors mit dem Anbaugerät sichergestellt wird. Die Befestigung von rotierenden Schaufelrädern an der Antriebswelle des Rasenmähers kann in ähnlich einfacher Weise erfolgen, wie die Festlegung der Messer beim Betrieb als Rasenmäher, wobei zum Umbau lediglich das Messer abgenommen werden muß und das entsprechende Schaufelrad bzw. ein Teil des Antriebes für die Schnecke mit der Motorwelle des Rasenmähermotors verbunden weiden muß.
Um eine sichere Führung des geförderten Schnees zu erhalten und einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten, kann der Rahmen zwischen dem schaufelartigen Boden und der Oberseite seitliche Leitbleche außerhalb des Durchmessers des Schaufelrades tragen. Aufgrund der hohen Rotationsgeschwindigkeit von Rasenmähermotoren, wie sie ja auch für die rotierenden Messer gefordert werden, kann mit relativ einfachen Schaufelrädern eine große Schneemenge abgefördert und ausgewogen werden.
Alternativ zu einer direkten Kopplung eines Schaufelrades koaxial zur Motorwelle des Rasenmähermotors kann das Anbaugerät auch so ausgebildet sein, daß es vor einen Rasenmäher geschoben und über einen entsprechenden Abtrieb mit der Motorwelle des Rasenmähers verbunden wird. Hiebei kann die Ausbildung so getroffen sein, daß der Rahmen eine im wesentlichen parallel zum schaufelaitigen Boden liegende, rotierbar gelagerte Schnecke trägt, daß der Antrieb über eine Schnecke und/oder ein Kegelradgetriebe und/oder eine Kette γοη der Antriebswelle des Rasenmähers abgeleitet ist und daß der Rahmen über die Vorderkante des Rasenmäherfahrwerkes aufschiebbar und an diesem festlegbar ist. Mit einer daartigen Schnecke läßt sich eine relativ große Breite gleichzeitg abbauen bzw. erfassen, sodaß sehr hohe Förderleistungen bzw. Räumleistungen erzielt werden.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In dieser zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Anbaugerätes mit aufgesetztem Rasenmäher schematisch teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Ausbildung nach Fig. 1 bei abgenommenem Rasenmäher, Fig. 3 ein Schaufelrad in Seitenansicht, Hg. 4 eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles (IV) der Fig. 3, Fig. 5 eine Seitenansicht auf eine Schnecke, Hg. 6 eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles (VI) der Fig. 5, Fig. 7 eine Hinteransicht einer abgewandelten Ausführungsform entsprechend der Fig. 1, Fig. 8 eine schematische Seitenansicht auf die Ausbildung nach Fig. 7 und Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie (IX · IX) der Fig. 8.
In Fig. 1 ist ein Anbaugerät (1) dargestellt, welches einen schaufelförmigen Boden (2) aufweist. An der Oberseite des Anbaugerätes (1) ist ein Rasenmäher (3) festgelegt, dessen Motorwelle durch eine Ausnehmung (4) im oberen Teil des Rahmens hindurchragt. An der Motorwelle ist ein Schaufelrad (5) festgelegt. Der schaufelförmige Rahmen ist an seiner Vorderseite (6) offen, sodaß mit der offenen Vorderseite (6) Schnee aufgenommen werden kann. Durch Rotation des Schaufelrades (5) wird der Schnee über die Auswurföffhung (7) ausgeworfen, wobei an diese Auswurföffhung entsprechende, den Strom lenkende Einrichtungen angeschlossen werden können. Das Anbaugerät kann ebenso wie der Rasenmäher selbst über die Führungsstange (8) des Rasenmähers verschoben werden. Bei der Darstellung nach Fig. 1 sind die seitlichen Wände (9), wie sie in Fig. 2 dargestellt sind, nicht ersichtlich, um die Festlegung des Schaufelrades besser zu zeigen. In da Draufsicht nach Fig. 2 ist an der Oberseite (10) des Anbaugerätes die Durchbrechung (4) sichtbar, welche von Leitwänden (11) umgeben ist. Bei der Darstellung nach Fig. 2 ist der Rasenmäher abgenommen und es sind Ausnehmungen (12) an der Oberseite dargestellt, welche die Räder (13) des Rasenmähers (3) aufnehmen und den Rasenmäher in seiner Lage sichern. Das Vorderende ist wiederum bei (6) offen und es ist der schaufelartige Boden (2) in der Draufsicht nach Fig. 2 ersichtlich.
In Fig. 3 und 4 ist ein Schaufelrad (5) dargestellt, welches eine im wesentlichen geschlossene Deckplatte (14) und Schaufeln (15) aufweist. Die Festlegung erfolgt in analoger Weise wie die Festlegung von Messern an einem Rasenmäher und es sind Bohrungen (16) für das Verschrauben mit der Motorwelle des Rasenmähermotors vorgesehen. In Fig. 5 und 6 ist eine Schnecke dargestellt, deren Schneckenwindungen mit (17) bezeichnet sind. Auch hier ist an der Oberseite wiederum eine Deckplatte (14) vorgesehen, um zu verhindern, daß Schnee zum Rasenmähermotor hinaufgepreßt wird.
Die Schnecke (18) kann analog wie das Schaufelrad (5) gemäß den Fig. 3 und 4 wiederum über die Durchbrechungen (16) mit der Motorwelle des Rasenmähers verbunden werden.
In der Darstellung nach Fig. 7,8 und 9 ist eine abgewandelte Ausbildung eines Anbaugerätes ersichtlich, bei welcher der Auswurf seitlich erfolgt. Die Austragöffnung (7) ist hiebei radial seitlich an den Grundrahmen angeschlossen und es sind wiederum die Aufnahmeöffnungen (12) für die Räder in Fig. 9 ersichtlich. Bei der Darstellung nach Fig. 8 ist der Rasenmäher zum Unterschied von der Darstellung nach Fig. 1 als elektrisch betriebener Rasenmäher ausgebildet und es ist die Festlegung des Rasenmähers über Klemmverschlüsse (20) deutlich sichtbar. In allen Fällen ist wiederum der schaufelartige Boden des Rahmens (1) des Anbaugerätes mit (2) bezeichnet. Der Rasenmäher ist wiederum mit (3) bezeichnet -3-

Claims (2)

  1. AT397 521 B PATENTANSPRÜCHE 1. Anbaugerät für Rasenmäher zum Räumen von Schnee, mit einem Rahmen mit seitlichen Begrenzungswänden, wobei an die Antriebswelle des Rasenmähermotors ein Schaufelrad, eine Schnecke, od. dgl anschließbar ist und wobei der Rahmen seitliche Begrenzungswände und an seiner Vorderseite eine Aufnahmeöffnung und in Förderrichtung hinter dem Schaufelrad wenigstens eine Austragsöffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (1) des Anbaugerätes einen schaufelartigen ebenen Boden (2) mit seitlichen, hochgezogenen Rändern aufweist, wobei die seitlichen Ränder an die seitlichen Begrenzungswände (9) anschließen, daß nach Verbindung des Rahmens (1) mit dem schaufelartigen ebenen Boden (2) mit dem Rasenmäher die Räder (13) des Rasenmähers (3) oberhalb des ebenen Bodens (2) angeordnet sind und daß der Rahmen (1) zwischen dem schaufelartigen Boden (2) und der Oberseite (10) seidiche Leitbleche (11) außerhalb des Durchmessers des Schaufelrades (5) trägt, welche in tangential zum Schaufelrad (5) oder zur Schnecke (18) angeordnete Austragsöffnungen (7) für den Schnee übergehen.
  2. 2. Anbaugerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die Austragsöffnung (7) ein schwenkbarer rohrförmiger Ansatz mit zur Schwenkachse im wesenüichen radialer Öffnung angeschlossen ist. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -4-
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