AT397788B - Gutschein - Google Patents

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AT397788B AT0227091A AT227091A AT397788B AT 397788 B AT397788 B AT 397788B AT 0227091 A AT0227091 A AT 0227091A AT 227091 A AT227091 A AT 227091A AT 397788 B AT397788 B AT 397788B
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Gmeiner Johann Heinz
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Description

AT 397 788 B
Die Erfindung bezieht sich auf einen Gutschein, der zum Bezug von Waren und/oder Dienstleistungen eines bestimmten Unternehmens oder einer Untemehmenskette im Umfang eines bestimmten Wertes berechtigt wobei Angaben mitteis Druck aufgebracht und Sicherheitseinrichtungen gegen Nachahmungen vorgesehen sind. s fm immer stärkerem Maße werden von Unternehmen Gutscheine verkauft, die zum Bezug von Waren oder auch Dienstleistungen des Unternehmens berechtigen, insbesondere ais Geschenk, auch an Dienstnehmer im Zuge von Firmenfeiem, sind solche Gutscheine beliebt, weil sie dem Schenkenden das Erraten der Wünsche ersparen und dem Beschenkten eine große Auswahl ermöglichen.
Mit der immer stärker werdenden Verbreitung derartiger Gutscheine ist jedoch auch die Gefahr von io Fälschungen bzw. Nachahmungen gestiegen und man ist daher bemüht, die Gutscheine mit Sicherheftsein* richtungen gegen Nachahmungen zu versehen. Dabei muß aber berücksichtigt werden, daß zwischen dem Aufwand für die-Anbringung der Sicherheitseinrichtung und dem aufgedruckten Wert, also dem Zahlungswert des Gutscheines, ein vernünftiges Verhältnis bestehen muß. Aufwendungen, wie sie bei Banknoten gemacht werden, wären Kr Gutscheine nicht sehr sinnvoll, da Gutscheine im Allgemeinen nur einmal J5 verwendet und, zumindest bisher, nach dieser Verwendung vernichtet werden. Die bisherigen Sicherheitseinrichtungen beschränken sich daher meist bloß auf eine Stempelung. Eine angebrachte Numerierung ermöglicht nur nach der bereits erfolgten Einlösung des Gutscheines festzusteilen, ob ein Gutschein mit (fieser Nummer bereits eingelöst wurde.
Die Erfindung hat es sich datier zum Ziel gesetzt, einen Gutschein der eingangs genannten Art zu 20 schaffen, der ohne hohe Kosten hergesteiK werden kann und trotzdem eine weitgehende Sicherheit gegen Nachahmung bietet Erreicht wird dies dadurch, daß wenigstens ein Teil der aufgedruckten Angaben mittels Duftdruck aufgebracht ist
Duftdruck ist eine Drucktechnik, bei der auf der damit bedruckten Fläche Duftstoffe eingeschlossen werden, die beim Darüberstreichen frei worden. Duftdrucke werden bisher in der Werbung verwendet beim 25 Darübersfretchen Über eine auf einem Prospekt aufgedruckte Orange entströmt Orangenduft u.s.w.. Die Anwendung der Technik des Duftdruckes als Schutz gegen Nachahmungen erfolgt erstmalig und ergibt auf einfache Weise eine hohe Sicherheit Es ist damit auch möglich, den Gutschein mehnmale zu verwenden, dh. das Unternehmen kann nach Einlösung des Gutscheines desen weder ausgeben. im Rahmen der Erfindung kann jedem Unternehmen eine bestimmte Duftnote zugeordnet werden. Es so kann aber auch jedem Wert bzw. einer Gruppe von Werten ein Duft zugeordnet werden.
Ein erfindungagemäßer Gutschein kann zur Erhöhung der gesamten Sicherheit noch mit weiteren Sicharheitsetnrichtungen versehen sein. Insbesondere hat es sich im Rahmen der Erfindung als zweckmäßig erwiesen, wenn in an sich bekannter Weise die Zahlen der Numerierung jeweils durchgehende Auslassungen der das Gesamtbild bestimmenden Druckfarbe aufweisen. 35 Im Rahmen der Erfindung ist es aber auch möglich, zusätzlich zu der Anwendung eines Duftdruckes den Gutschein in an sich bekannter Weise mit Wasserzeichen und/oder einer Prägung und/oder eingearbeiteten fluoriszierendon Fasern und/oder schwarzer Magnetfarbe zu versehen.
Nachstehend ist die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung dargestefiten Gutscheines näher beschrieben, ohne daß tfie Erfindung jedoch auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt wäre. Dabei zeigt 4o die Zeichnung die Ansicht eines Gutscheines nach der Erfindung.
Der in der Zeichnung wiedergegebene Gutschein weist vier Zonen auf: eine Zone 1 mit Angaben über die ausgebende bzw. einlösende Firma, eine Zone 2 mit einer Angabe, um was es sich handelt, eine Zone 3 mit einer Angabe des Wertes, ausgedrückt durch bloß eine Zahl, und eine Zone 4 mit einer Numerierung. im gezeigten Beispiel ist angenommen, daß die Zone 1 mit einem Duftdruck bedruckt Ist Bei einem 45 Streichen mit einem Enger über diese Zone oder einen Teil derselben werden die in der Druckfarbe verkapselten Duftstoffe frei und es kann dadurch leicht geprüft werden, ob ein Duft überhaupt entströmt bzw. ob der wahrgenommene Duft jenem Duft entspricht den dar Gutschein haben soll. Es ist ohne weiteres möglich, den verschiedenen Ermen, die solche Gutscheine ausgeben, jeweils verschiedene Duftnoten zuzuordnen. Bei heutigen Stand der Technik können über hundert Duftnoten verkapselt werden, so sodaß eine große Anzahl von Variationsmöglichkeiten besteht.
Es ist sogar möglich, einem Unternehmen verschiedene Durftnoten zuzuordnen, z.B. derart, daß jedem Wert oder einer Gruppe von Werten ein Duft zugeordnet ist.
Um eine weitete Sicherheit gegen eine Nachahmung der Gutscheine zu bieten, ist die Zahl "50” in der Zone 3 geprägt und es kann daher mit zwei Engem gefühlt werden, ob die Prägung vorhanden ist. 55 Die Ziffern in der Zone 4 sind, wie aus der Zeichnung ersichtlich, derart ausgeführt, daß durchgehende Auslassungen der das Gesamtbild bestimmenden Druckfarbe vorhanden sind. Es entstehen dadurch im gezeichneten Beispiel lotrechte Striche im Druckbild jeder einzelnen Zahl. 2

Claims (4)

  1. AT 397 788 B Es kann auch schwarze Magnatfarbe verwendet werden, wodurch es möglich wird, zur Prüfung Geräte einzusetzen, wie sie zur Prüfung von Dollarnoten in Gebrauch sind. Der Gutschein ist überdies mit einem flrmenbezogenen Wasserzeichen 5 versehen und es können darüber hinaus fluoreszierende Fasern in das Papier des Gutscheines eingearbeitet sein. Diese fluoroszie-s renden Fasern, deren Farben wählbar sind, werden nur unter UV-Ucht sichtbar. Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Abänderungen möglich. So können die einzelnen Sicherheitseinrichtungen in verschiedenartiger Kombinatton miteinander verwendet werden, wobei jedoch immer wesentlich die Aufbringung eines Duftdruckss bleibt Dieser Duftdruck ist keinesfalls auf die Zone 1 beschränkt, sondern könnte auch einer der Obigen Zonen bzw. auf mehreren Zonen, und dann auch mit το verschiedenen Duftncrfen aufgebracht sein. Auch die Rückseite könnte mit einem Duftdruck versehen werden. Patentansprüche rs 1. Gutschein, der zum Bezug von Waren und/oder Dienstleistungen eines bestimmten Unternehmens oder einer Untemehmensgruppe !m Umfang eines bestimmten Wertes berechtigt, wobei Angaben mittels Druck aufgebracht und Sicherheitseinrichtungen gegen Nachahmungen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet daß wenigstens ein Teil (1) der aufgedruckten Angaben mittels Duftdruck aufgebracht (St. 20
  2. 2. Gutschein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Wert oder einer Gruppe von Werten ein Duft zugeordnet ist.
  3. 3. Gutschein nach Anspruch 1 oder 2, mit aufgedruckter Numerierung, dadurch gekennzeichnet, daß in 2$ an sich bekannter Weise die Zahlen der Numerierung (4> jeweils durchgehende Auslassungen der das Gesamtbild bestimmenden Druckfarbe aufweisen.
  4. 4. Gutschein nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß er in an sich bekannter Weise Wasserzeichen und/oder eine Prägung und/oder eingearbeitete fluoreszierende Fasern und/oder so schwarze Magnetfarbe aufweist Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 35 40 46 so SS 3
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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