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Auflagerdruckregler für Exzenterpressen, Scheren oder dgl.
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5Auflagerdruckregler für Exzenterpressen, Scheren oder dgl., welche das Überschreiten eines bestimmten Höchstdruckes verhindern sollen, werden bereits in der Weise ausgeführt, dass zwischen dem Exzenter und dem als Widerlager dienenden Tische ein infolge Verdrängung eines belasteten Keiles nachgiebiges Zwischenglied eingeschaltet ist. Hiebei wird die Belastung des Keiles durch eine Feder oder ein Gewicht mittelbar oder unmittelbar bewirkt. Die Belastung durch ein Gewicht hat mit Rücksicht auf die grossen, hier in Betracht kommenden Drücke, wegen der erforderlichen Hebelübersetzung, schwere konstruktive Nachteile.
Ebenso ist aber auch die Federbelastung nachteilig, da auch diese eine Übersetzung erfordert und ausserdem den übelstand aufweist, dass die Kraft der Feder bei deren Deformation wächst, weshalb auch der Druck zwischen dem Werkzeug und dem Widerlager noch während der Wirksamkeit des
Druckreglers anwächst. Der Druckregler wird also bei einem bestimmten Druck in Wirksamkeit treten, ohne jedoch verhindern zu können, dass der Druck beim weiteren Gange der Maschine über diesen Druck hinaus wächst, so dass von einem gegen oben hin begrenzten Höchstdrucke nicht gesprochen werden kann.
Diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung gänzlich beseitigt, indem erstens das Problem des Druckreglers in konstruktiver Hinsicht in der denkbar einfachsten Weise und ohne grossen Raumbedarf gelost ist, und zweitens der zulässige Höchstdruck tatsächlich je nach
Erfordernis eingestellt werden kann.
Der bei Erreichung jenes zulässigen Druckes zu verdrängende
Keil steht nämlich mit Platten oder Scheiben in Verbindung, die zwischen feststehenden, an sie regelbar angepressten Platten oder Scheiben liegen, so dass zur Verdrängung des Keiles die
Reibung zwischen den Platten oder Scheiben überwunden werden muss. Aus dieser Andeutung geht schon hervor, dass ein übersetzungsmechanis ! l1us nicht erforderlich ist und dass die Belastung des Keiles auch während seiner Verschiebung nicht verändert wird. Die Platten oder Scheiben werden durch Feder-oder Gewichtsbelastung an einander gepresst und durch einen besonderen
Mechanismus beim Aufgange des Werkzeuges von ihrem Druck entlastet, so dass eine ganz schwache Feder-oder Gewichtsbelastung des Keiles diesen in seine Ausgangsstellung zurück zu bringen vermag.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer Exzenterpresse mit einem Druckregler nach dem eben dargelegten Prinzip und zwar in Fig. 1 in Ansicht und in Fig. 2 in einem vertikalen Schnitt dargestellt. Die Fig. 3 und 4 zeigen Bestandteile des Druekreglers in Draufsicht.
Im oberen Teile des Ständers 1 ist die Exzenterwelle 2 gelagert. die durch das Riemen- schwungrad 3 angetrieben wird. In der Mitte der Welle 2 ist das Exzenter 4 aufgesetzt, welches eine verstellbare Exzenterstange 5 trägt. die mittels des Kugelkopfes 6 den Schlitten 7 der Presse angreift, und zwar mittels des in dem Schlitten 7 lotrecht verschiebbaren Stückes 8, dessen untere schräge Fläche an dem in dem Schlitten gelagerten wagrecht verschiebbaren Keil 9 anliegt (Fig. 2). So lange der Keil die in Fig. 2 dargestellte Lage einnimmt und nicht nach rechts aus- weicht. wird die von dem Exzenter ausgehende lotrechte Bewegung zwangläufig auf den Schlitten ?'übertragen.
Weicht der Keil 9 bei der Abwärtsbewegung des Exzenters nach rechts aus. so bleibt der Schlitten 7 selbstverständlich stehen.
'Das Stehenbleiben des Schlittens soll nun erst dann erfolgen, wenn bei dem Arbeits-
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gelegt ist. Die Lamellen 11 besitzen Langlöcher 14, die eine Querverschiebung dieser Lamellen trotz des durchgehenden Bolzens 13 zulassen. Der Bolzen 13 trägt unten eine Druckplatte 15 und besitzt oben einen Teller 76 ; zwischen diesem und der Deckplatte des Gehäuses 10 ist eine Druckfeder 17 eingespannt, deren Spannung mittels der Muttern 18 geregelt werden kann. Die
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scharen zu einander zu ermöglichen, ist einerseits zwischen den vorderen Rändern der Lamellen 12 und der Rückseite des Keiles 9 ein entsprechender Zwischenraum und andererseits auch zwischen den rückwärtigen Rändern der Lamellen 11 und der Rückwand des Gehäuses 10.
Soll also der Keil 9 nach rechts verschoben werden, so muss er die entsprechend eingestellte Reibung zwischen dn beiden Lamellenscharen überwinden ; die Verhältnisse werden derart gewählt, dass gerade bei Erreichung des zulässigen Höchstdruckes diese Reibung erst überwunden werden kann.
Um beim Aufgange des Schlittens den nach rechts verdrängten Keil wieder in seine Ausgangsstellung zurückzuführen, ist an dem Keil 9 ein Bolzen 19 befestigt, um welchen eine Druckfeder 20 gewunden ist, die sich gegen eine Platte 21 des Schlittens 7 und gegen die Scheibe 22 des Bolzens 19 stützt. Diese Feder 20 ist selbstverständlich nicht genügend stark, um die Reibung zwischen den Lamellen 11 und 12 zu überwinden, was ja schon aus dem Grunde untunlich wäre, da sonst der Keil 9 nicht nach rechts verdrängt werden könnte. Soll also die Feder 20 den Keil 9 in seine Ausgangsstellung zurückführen, so muss die Reibung zwischen den Lamellen 11 und 12 aufgehoben werden, was durch folgenden Mechanismus besorgt wird.
Auf der Welle 2 sitzt neben dem Exzenter 4 eine Scheibe 23, die einen Daumen 24 an einer solchen Stelle besitzt, dass er gegen Ende der Aufwärtsbewegung des Schlittens 7 mit einer Rolle 25 eines an dem Schlitten 7 angelenkten Hebels 26 anstösst und diesen nach rückwärts verdrängt. An dem Hebel 26 ist ein Arm 27 angebracht, der eine Rolle 28 trägt, gegen die beim Aufwärtsgange des Schlittens 7 der Teller 16 des Bolzens 13 stösst, so dass die Feder 17 zusammengedrückt und die Reibung zwischen den Lamellen 11 und 12 infolge dessen aufgehoben wird. In diesem Augenblick wird die Feder J ? C befähigt, den Keil 9 wieder nach vorne zu ziehen, wodurch der Druckregler für den kommenden
Abwärtshub bereit gestellt ist.
Durch eine entsprechende Wahl der Anzahl der Lamellen und entsprechende Bemessung
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zustellen.
Die konstruktive Ausgestaltung des dargelegten Prinzips lässt mancherlei Veränderungen zu. So könnten beispielsweise an Stelle der querverschiebbaren Lamellen 11 und 12 zwei Scharen von Lamellen verwendet werden, deren eine feststehend und deren andere um eine Achse drehbar angeordnet ist. Die drehbaren Lamellen könnten durch eine Verzahnung mit dem Keil 9 in Verbindung gebracht werden. Es wäre auch denkbar den Keil 9 durch ein anderes Organ, etwa einen Kniehebel oder dgl. zu ersetzen, was jedoch den Nachteil hätte, dass sich das Kraftübersetzung- verhältnis bei der Verstellung eines solchen Organes verändern würde.
Schliesslich könnte man auch zur Aufhebung der Reibung zwischen den Lamellen 11 und 12 einen einfachen, mit Rücksicht auf die Verstellbarkeit der Exzenterstange 5 verstellbaren Anschlag anordnen, gegen den der Teller 16 des Bolzens 13 stösst.
Da es für die Wirksamkeit des Druckreglers im Wesen gleichgiltig ist, an welcher Stelle zwischen dem Exzenter und dem als Widerlager dienenden Tische er angeordnet ist, so könnte man ihn auch in den Tisch selbst oder in ein an dem Tiach zu befestigendes Zwischenstück ver- legen. Diese letztere Ausführungsform hätte den Vorteil, dass man bereits bestehende Exzenter- pressen, Scheren oder dgl. ohne besondere konstruktive Veränderungen mit einem solchen Druck- regler ausstatten könnte. Dass man überall dort, wo Federn angeordnet sind, auch Gewichts- belaatungen verwenden könnte, ist selbstverständlich.
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Support pressure regulator for eccentric presses, scissors or the like.
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5 Support pressure regulators for eccentric presses, scissors or the like, which are intended to prevent a certain maximum pressure from being exceeded, are already carried out in such a way that a flexible intermediate member is switched on between the eccentric and the table serving as an abutment due to the displacement of a loaded wedge. The load on the wedge is directly or indirectly caused by a spring or a weight. The loading of a weight has serious design disadvantages with regard to the large pressures that are considered here because of the necessary leverage.
However, the spring loading is also disadvantageous, since it also requires a translation and also has the disadvantage that the force of the spring increases when it is deformed, which is why the pressure between the tool and the abutment is still in effect
Pressure regulator increases. The pressure regulator will therefore come into effect at a certain pressure, but without being able to prevent the pressure from growing beyond this pressure as the machine continues to run, so that one cannot speak of a maximum pressure limited towards the top.
These disadvantages are completely eliminated by the present invention by firstly solving the problem of the pressure regulator from a structural point of view in the simplest possible way and without requiring a large amount of space, and secondly the maximum permissible pressure actually depending on
Requirement can be set.
The pressure to be displaced when that permissible pressure is reached
This is because wedge is connected to plates or disks that lie between stationary plates or disks that are pressed against them in a controllable manner, so that the wedge is displaced by the
Friction between the plates or discs has to be overcome. This suggestion already shows that a translation mechanism! l1us is not required and that the load on the wedge is not changed during its displacement. The plates or discs are pressed against each other by spring or weight loading and by a special one
The mechanism is relieved of its pressure when the tool opens, so that a very weak spring or weight load on the wedge is able to bring it back into its original position.
The drawing shows an embodiment of an eccentric press with a pressure regulator according to the principle just described, namely in FIG. 1 in a view and in FIG. 2 in a vertical section. 3 and 4 show components of the pressure regulator in plan view.
The eccentric shaft 2 is mounted in the upper part of the stand 1. which is driven by the belt flywheel 3. The eccentric 4, which carries an adjustable eccentric rod 5, is placed in the middle of the shaft 2. which engages the slide 7 of the press by means of the ball head 6, namely by means of the vertically displaceable piece 8 in the slide 7, the lower inclined surface of which rests against the horizontally displaceable wedge 9 mounted in the slide (FIG. 2). As long as the wedge assumes the position shown in FIG. 2 and does not deviate to the right. is the vertical movement originating from the eccentric inevitably transmitted to the slide? '.
If the wedge 9 moves to the right when the eccentric moves downwards. so the carriage 7 remains of course.
'' The carriage should now only come to a standstill if the working
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is laid. The lamellae 11 have elongated holes 14, which allow a transverse displacement of these lamellae in spite of the bolt 13 going through. The bolt 13 carries a pressure plate 15 below and has a plate 76 above; A compression spring 17 is clamped between this and the cover plate of the housing 10, the tension of which can be regulated by means of the nuts 18. The
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To allow flocking to each other, there is a corresponding space between the front edges of the slats 12 and the rear of the wedge 9 and also between the rear edges of the slats 11 and the rear wall of the housing 10.
So if the wedge 9 is to be shifted to the right, it has to overcome the correspondingly set friction between the two lamella sets; the conditions are chosen so that this friction can only be overcome when the maximum permissible pressure is reached.
In order to return the wedge displaced to the right to its starting position when the slide opens, a bolt 19 is fastened to the wedge 9, around which a compression spring 20 is wound, which is against a plate 21 of the slide 7 and against the disk 22 of the bolt 19 based. This spring 20 is of course not strong enough to overcome the friction between the lamellae 11 and 12, which would be impractical for the reason that the wedge 9 could otherwise not be displaced to the right. If the spring 20 is to return the wedge 9 to its initial position, the friction between the lamellae 11 and 12 must be eliminated, which is provided by the following mechanism.
On the shaft 2, next to the eccentric 4, there is a disk 23, which has a thumb 24 at such a point that, towards the end of the upward movement of the carriage 7, it hits a roller 25 of a lever 26 articulated on the carriage 7 and displaces it backwards . An arm 27 is attached to the lever 26, which carries a roller 28 against which the plate 16 of the bolt 13 strikes when the slide 7 moves upwards, so that the spring 17 is compressed and the friction between the lamellae 11 and 12 is eliminated as a result . At this moment the spring J? C enables the wedge 9 to be pulled forward again, reducing the pressure regulator for the coming
Downstroke is provided.
By selecting the number of slats and dimensioning them accordingly
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to deliver.
The design of the principle outlined allows for various changes. For example, instead of the slidable slats 11 and 12, two sets of slats could be used, one of which is fixed and the other of which is arranged to be rotatable about an axis. The rotatable slats could be brought into connection with the wedge 9 by a toothing. It would also be conceivable to replace the wedge 9 with another organ, for example a toggle lever or the like, but this would have the disadvantage that the force transmission ratio would change when such an organ is adjusted.
Finally, to eliminate the friction between the lamellae 11 and 12, a simple stop, which is adjustable with regard to the adjustability of the eccentric rod 5 and against which the plate 16 of the bolt 13 strikes, could also be arranged.
Since it is essentially irrelevant for the effectiveness of the pressure regulator at which point it is arranged between the eccentric and the table serving as an abutment, it could also be placed in the table itself or in an intermediate piece to be attached to the table. This latter embodiment would have the advantage that existing eccentric presses, scissors or the like could be equipped with such a pressure regulator without any particular structural changes. It goes without saying that weight loads could also be used wherever springs are arranged.
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