AT398621B - In einem brennraum angeordneter brenner - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
- F23D14/46—Details
- F23D14/70—Baffles or like flow-disturbing devices
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- Combustion & Propulsion (AREA)
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- Gas Burners (AREA)
Description
AT 398 621 B
Die Erfindung bezieht sich auf einen in einem Brennraum angeordneten Brenner gemäß den Oberbegriffen der nebengeordneten Patentansprüche.
Bei diesen bekannten Brennern ergeben sich im Hinblick auf eine gleichmäßige Versorgung der Flammen mit Sekundärluft erhebliche Probleme, da, insbesondere bei Brennern mit einer größeren Anzahl von Brennerstäben, die Sekundärluft verstärkt im Endbereich der Brennerstäbe zur Verfügung steht. Dadurch ergibt sich eine ungleichmäßige Verbrennung und somit erhöhte Schadstoffemissionen.
Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und einen Brenner der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, bei dem eine gleichmäßige Zuströmung von Sekundärluft an alle Flammen erfolgt.
Erfindungsgemäß werden zur Lösung der Aufgabe in Rahmen der ersten Alternative der Erfindung die Merkmale des Patentanspruchs 1 vorgeschlagen.
Hieraus resultiert der Vorteil, daß aufgrund des dreieckförmigen Verlaufs des Leitblechs die Strömung der Sekundärluft in den verschiedenen Bereichen des Brenners beeinflußt werden kann.
Im Rahmen der zweiten Alternative der Erfindung werden die Merkmale des Anspruchs 2 vorgeschlagen, mit denen gleichermaßen der Zustrom der Sekundärluft zu den Flammen in den verschiedenen Bereichen des Brenners besonders vorteilhaft beeinflußt werden kann, so daß auch hier eine über die Fläche des Brenners besonders gleichmäßige Verteilung der Wärme erzielt werden kann. Weiterhin kann durch die gezielte Anreicherung beziehungsweise Abmagerung des Brennstoff-Luft-Gemisches bezüglich der Sekundärluft eine hygienisch besonders einwandfreie Verbrennung erzielt werden, ohne daß der thermischer Wirkungsgrad des Heizgerätes ungünstig beeinflußt wird.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 und 2 schematisch An- und Draufsicht einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Brenners,
Fig. 3 und 4 schematisch An- und Draufsicht einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Brenners
Fig. 5 und 6 schematisch An- und Draufsicht einer dritten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Brenners.
Die Brennerstäbe 1 sind bei allen Ausführungsformen parallel zueinander und in einer Ebene in einem Brennraum angeordnet. Dabei sind den vorderen Stirnseiten 2 der Brennerstäbe 1 Gemischrohre 3 zugeordnet, über die Brenngas in die Brennerstäbe 1 eingeblasen werden kann.
Die Brennerstäbe weisen in deren oberem Bereich weiters nicht dargestellte Auslaßöffnungen auf, die entlang einer oder mehrerer Mantellinien der Brennerstäbe 1 angeordnet sind und durch die hindurch das sich im Inneren der Brennerstäbe befindliche Gas-Luft-Gemisch austreten kann. Die zweiten Enden der Brennerstäbe 1 ragen nahe an eine dichte Wand des Brennraumes heran.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 ist eine vom Boden der Brennerstäbe nach unten ragendes Leitblech 4' vorgesehen, das sich im wesentlichen über die Breite des Brennraumes und damit senkrecht zu den Brennerstäben 1 erstreckt. Dabei ragt das Leitblech 4' im wesentlichen bis zum Brennraumboden hinunter, sodaß dieser das Leitblech 4' berührt oder zwischen diesem und dem Leitblech nur ein kleiner Spalt verbleibt. Dabei ist dieses Leitblech 4' im Nahebereich der von den vorderen Stirnseiten 2 abgekehrten Enden der Brennerstäbe 1 angeordnet.
Dies führt zu einer entsprechenden Beeinflussung der Strömung der Sekundärluft 5, die von der Stirnseite 2 versehenen Enden der Brennerstäbe 1 her zuströmt und durch das Leitblech 4' gezwungen ist hochzusteigen. Dadurch wird der mittlere Bereich des Brenners besser mit Sekundärluft versorgt und anderseits ein Überschuß von Sekundärluft, der zu einer Abkühlung der Flammen führen würde, im hinteren Bereich des Brenners vermieden, wie dies bei den bekannten Brennern, bei denen keine Strömungleiteinrichtungen für die Sekundärluft vorgesehen sind, der Fall ist.
Das Leitblech 4', in Draufsicht gesehen, verläuft dreieckförmig. Dabei ragt die Spitze des Leitblechs 4’ gegen die vorderen Stirnseiten 2 der Brennerstäbe 1 vor. Die freien Enden des Leitbleches 4' liegen dabei in den von den Einströmöffnungen 1 abgekehrten Endbereichen der äußersten Brennerstäbe 1.
Die Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 stellt eine Abwandlung der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 dar, wobei das Leitblech 4" im Zick-Zack verläuft.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 verläuft das Leitblech 4'" mäanderförmig. Dabei kreuzen senkrecht zu den Brennerstäben 1 verlaufende Abschnitte 6 die Brennerstäbe 1 in deren von den vorderen Stirnseiten 2 abgekehrten Endbereichen der Brennerstäbe 1. Die weiteren senkrecht zu den Brennerstäben 1 verlaufenden Abschnitte 7 der Leitbleche 4"' erstrecken sich nur zwischen je zwei benachbarten Brennerstäben 1, wobei die senkrecht zu den Brennerstäben 1 verlaufenden Abschnitte 6 und 7 durch parallel zu den Brennerstäben verlaufende Abschnitte 8 miteinander verbunden sind. Durch die letzteren Abschnitte wird erreicht, daß die Sekundärluft nahe den Brennerstäben 1 bzw. den von diesen gespeisten Flammen hochsteigt und daher rasch in die Flammen eindiffundieren kann. 2
Claims (2)
- AT 398 621 B Patentansprüche 1. in einem Brennraum angeordneter Brenner mit mehreren im wesentlichen parallel zueinander über die Breite des Brennraumes verteilt angeordnete und in einer Ebene verlaufenden Brennerstäben, die mit einem Gemisch aus Brenngas und Luft beaufschlagbar sind und mit im wesentlichen entlang von Mantellinien angeordneten Ausströmöffnungen versehen sind, wobei der Brennraum mindestens eine Zuströmöffnung für Sekundärluft aufweist und mit einer im wesentlichen senkrecht zu den Brennerstäben verlaufenden und im wesentlichen parallel zu den hinteren Stirnflächen der Brennerstäbe verlaufenden Wand versehen ist und wobei unterhalb der Brennerstäbe mindestens ein Leitblech angeordnet ist, das von der Unterseite der Brennerstäbe unter Freilassung eines kleinen Spalts zum Brennraumboden herunterragt oder diesen berührt und sich in einer in Richtung der Achsen der Brennerstäbe erfolgenden Projektion quer über den Brennraum erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitblech (4', 4"), in Draufsicht gesehen, dreieckförmig oder im Zick-Zack angeordnet ist, wobei im ersteren Falle die Spitze des Dreieckes gegen die vordere Stirnseite (2) der Brennerstäbe (1) vorragt und die freien Enden des Leitbleches (4’) im von den Einströmöffnungen (2) der äußersten Brennerstäbe (1) abgekehrten Endbereichen derselben angeordnet sind (Fig. 1 bis 4).
- 2. In einem Brennraum angeordneter Brenner mit mehreren im wesentlichen parallel zueinander über die Breite des Brennraumes verteilt angeordnete und in einer Ebene verlaufenden Brennerstäben, die mit einem Gemisch aus Brenngas und Luft beaufschlagbar sind und mit im wesentlichen entlang von Mantellinien angeordneten Ausströmöffnungen versehen sind, wobei der Brennraum mindestens eine Zuströmöffnung für Sekundärluft aufweist und mit einer im wesentlichen senkrecht zu den Brennerstäben verlaufenden und im wesentlichen parallel zu den hinteren Stirnflächen der Brennerstäbe verlaufenden Wand versehen ist und wobei unterhalb der Brennerstäbe mindestens ein Leitblech angeordnet ist, das von der Unterseite der Brennerstäbe unter Freilassung eines kleinen Spalts zum Brennraumboden herunterragt oder diesen berührt und sich in einer in Richtung der Achsen der Brennerstäbe erfolgenden Projektion quer über den Brennraum erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitblech (4’"), in Draufsicht gesehen, mäanderförmig verläuft, wobei quer und parallel zu den Brennerstäben verlaufende Abschnitte (6, 7; 8) einander abwechseln und die Brennerstäbe (1) in deren von den Einströmöffnungen (2) abgekehrten Endbereichen senkrecht zu den Achsen der Brennerstäbe (1) verlaufende Abschnitte (6) des Leitbleches (4) kreuzen (Fig. 5 und 6). Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 3
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT59491A AT398621B (de) | 1991-03-18 | 1991-03-18 | In einem brennraum angeordneter brenner |
| DE9203418U DE9203418U1 (de) | 1991-03-18 | 1992-03-12 | Brenner |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT59491A AT398621B (de) | 1991-03-18 | 1991-03-18 | In einem brennraum angeordneter brenner |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA59491A ATA59491A (de) | 1994-05-15 |
| AT398621B true AT398621B (de) | 1995-01-25 |
Family
ID=3494715
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT59491A AT398621B (de) | 1991-03-18 | 1991-03-18 | In einem brennraum angeordneter brenner |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT398621B (de) |
| DE (1) | DE9203418U1 (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3932855A1 (de) * | 1988-10-07 | 1990-04-12 | Vaillant Joh Gmbh & Co | Atmosphaerischer gasbrenner |
-
1991
- 1991-03-18 AT AT59491A patent/AT398621B/de not_active IP Right Cessation
-
1992
- 1992-03-12 DE DE9203418U patent/DE9203418U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3932855A1 (de) * | 1988-10-07 | 1990-04-12 | Vaillant Joh Gmbh & Co | Atmosphaerischer gasbrenner |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE9203418U1 (de) | 1992-04-23 |
| ATA59491A (de) | 1994-05-15 |
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