AT398886B - Skischuh oder sportschuh - Google Patents

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    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B3/00Footwear characterised by the shape or the use
    • A43B3/26Footwear characterised by the shape or the use adjustable as to length or size

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

AT 398 886 B
Die Erfindung bezieht sich auf einen Skischuh oder Sportschuh mit einer mehrteiligen, hinsichtlich ihrer Länge und/oder Breite verstellbaren Sohle, die zumindest zwei Längsabschnitte aufweist, wobei zumindest einige der Sohlenabschnitte mit Schalenteilen fest verbunden sind und die Sohlenabschnitte mit Hilfe von Feststellmitteln in ihren Relativlagen fixierbar sind. 5 Ein Skischuh dieser Art ist aus der FR-A-2 358 117 bekannt geworden und besteht nach diesem Stand der Technik aus einem vorderen und einem hinteren Sohlenabschnitt. Diese Abschnitte sind in Längsrichtung gegeneinander verschieb- und verstellbar. Hiezu sind Stift-Schlitz-Verbindungen oder andere Führungen vorgesehen, sowie ein Schraubmechanismus im Fersenabschnitt, bei dessen Betätigung der vordere Sohlenabschnitt zu dem hinteren Abschnitt gezogen bzw. weggeschoben wird. Der vordere Sohlenabschnitt 10 ist mit dem Kappenteil der Schuhschale verbunden und der hintere Sohlenabschnitt mit dem Rest der Schale, wobei die beiden Schalenteile einander weit überlappen.
Dieser bekannte Schuh ist demnach hinsichtlich seiner Länge verstellbar, doch ist keine Breitenverstellung vorgesehen. Die hier angestrebte Abdichtung der Schale gegen Wasser läßt sich überdies in der Praxis kaum erreichen. 15 Ein weiterer Schuh der oben genannten Art geht aus der FR-PS 907 425 hervor. Dieses Dokument beschreibt eine Holzschuhsohle, welche dadurch flexibel gehalten ist, daß die einzelnen Abschnitte eine kreisförmige Profilierung aufweisen und mittels eines anspannbaren Zugmittels zusammengehalten werden. Insbesondere für Skischuhe ist eine solche Schuhkonstruktion jedoch nicht tauglich, da die Sohle bei einem Skischuh so starr wie möglich sein soll, um die Kräfte des Skiläufers auf den Ski übertragen zu können. 20 Eine Möglichkeit auch zur Breitenvers'tllung eines Skischuhs ist in der EP-A2-356 398 des Anmelders geoffenbart. Hier wird jedoch eine sehr starre, z.B. aus Metall bestehende Schale vorausgesetzt, die in vier gegeneinander verstellbare Teile geteilt ist. Zwischen diesen Schalenteilen wirken verschiedene Verstellmittel. Diese größenverstellbare Schale ist auf eine Sohle aufgesetzt, die zweiteilig ausgebildet sein kann. In diesem Fall ist ein vorderer Sohlenabschnitt über zwei Längsstangen verschiebbar mit einem hinteren 25 Sohlenabschnitt verbunden. Mittels querliegender Feststellschraüben sind die Längsstangen und damit die eingestellte Sohlenlänge fixierbar.
Dieser bekannte Skischuh geht bewußt von einer wasserdichten Schale ab, da eine verläßliche Abdichtung einer mehrteiligen Schale kaum möglich ist, und verwendet einen wasserdichten Innenschuh. Da die Verstellung der Schuhgröße von der Schale ausgeht, wird deren Aufbau sowohl hinsichtlich der 30 Anforderungen an das Material als auch hinsichtlich der Einbindung der Verstell- und Feststellmittel aufwendig und teuer.
Ein weiterer Schuh, bei dem auch die Breite verstellt werden kann, ist aus der US-A-4 083 128 bekanntgeworden und ist in gewisser Weise dem eingangs genannten Schuh (FR-A-23 58 117) ähnlich. Die Sohle weist im Zehenbereich zwei in Längsrichtung getrennte, am Rand mit Schalenteilen verbundene 35 Sohlenplatten auf, die auf der eigentlichen Sohle mit Hilfe schräger Schlitze und mit Stiften geführt sind. Die Platten können mittels einer Schraubenspindel verstellt werden, wobei die schrägen Schlitze bewirken, daß eine Vergrößerung der Schuhbreite zwangsläufig auch zu einer Längenvergrößerung führt.
Die bekannte Konstruktion, die somit eine gegenüber dem hinteren Teil der Schale verschiebbare und in Längsrichtung zweigeteilte Kappe verwendet, leidet unter dem Nachteil, daß die Größenverstellung 40 einerseits nur im vorderen Schuhbereich und andererseits nicht unabhängig der Länge und Breite nach erfolgen kann. Die gesamte Sohlenkonstruktion ändert sich in ihren Außenabmessungen bei der genannten Verstellung nicht, weshalb sie nicht mit den gegenwärtig geltenden Normstandards für Skischuhe in Einklang zu bringen ist. Außerdem ist die Konstruktion voluminös und teuer in der Herstellung. Eine verläßliche Abdichtung gegen Wasser wird trotz der aufwendigen Schalenkonstruktion auch hier kaum 45 möglich sein.
Es sei noch erwähnt, daß aus der US-A-4 178 925 eine Sandale für postoperative Zwecke bekannt geworden ist, die einen vorderen Sohlenabschnitt besitzt, welcher mit Hilfe von Längsstäben bezüglich eines hinteren Sohlenabschnittes verschiebbar ist. Zwischen die Sohlenabschnitte dieser Holzkonstruktion können Distanzstücke aus Holz eingelegt werden, sodaß eine Änderung der Sohlenlänge möglich ist. Ein so Haltestreifen und Holzschrauben fixieren die Anordnung, die aus verschiedenen Gründen, u.a. auch wegen ihrer mangelnden Festigkeit nicht bei einem Skischuh anwendbar ist.
Eine Aufgabe der Erfindung liegt in der Schaffung eines Skischuhs, der mit geringem Material- und Zeitaufwand an unterschiedliche Fußgrößen angepaßt werden kann, um hiedurch die Lagerhaltung beispielsweise in Sportgeschäften wesentlich zu reduzieren und die Gesamtherstellungkosten für eine be-55 stimmte Modellreihe zu verringern. Insbesondere soll die Herstellung mit einer geringeren Anzahl von Formen möglich sein als bisher. Zur Zeit benötigt man nämlich zur Herstellung einer Modellreihe für jede Größe der üblicherweise aus Kunststoff gefertigten Schuhe eine eigene Form. 2
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Die Aufgabe wird mit einem Skischuh der eingangs genannten Art gelöst, bei welchem erfindungsgemäß als Feststellmittel zumindest eine volle oder rohrförmige Zugstange vorgesehen ist, die zumindest einen Teil der Sohlenabschnitte durchsetzend im wesentlichen in der Sohlenlängsachse angeordnet ist und zumindest eine Mutter-Schrauben-Anordnung besitzt, die auf die entsprechenden Sohlenabschnitte eine in Längsrichtung zusammenpressende Spannung aufbringt.
Die Erfindung bietet somit den Vorteil, daß zumindest innerhalb eines gewissen Größenbereichs, z.B. innerhalb der Größen 6 1/2 bis 9, ein Schuh rasch und einfach an die tatsächlich gewünschte Größe angepaßt werden kann. Dies bedeutet, daß man, soll etwa der Größenbereich 3 1/2 bis 12 abgedeckt werden, lediglich drei verschiedene Modelle auf Lager halten muß, von welchen jedes beispielsweise die Größen 3 1/2 bis 6 1/2, 6 1/2 bis 9 und 9 bis 12 abdeckt. Eine entsprechende Reduktion an Formen ergibt sich im Herstellungswerk.
Es sei hier angemerkt, daß der Begriff Skischuh stellvertretend für verwandte Sportschuhe zu verstehen ist, insbesondere für sogenannte Snowboardschuhe, aber auch für andere Schalenschuhkonstruktionen, beispielsweise Schlittschuhe und Bergschuhe.
Die Erfindung samt weiterer Vorteile ist im folgenden anhand beispielsweiser Ausführungsformen näher erläutert, die in der Zeichnung veranschaulicht sind. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Skischuhs nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Sohle eines erfindungsgemäßen Schuhs in einer ersten Ausführungsform, Fig. 3 einen Schnitt durch diese Sohle in Richtung der Sohlenlängsachse,
Fig. 4 verschiedene austauschbare Sohlenabschnitte,
Fig. 5 eine Ansicht in Richtung der Sohienlängsachse auf die Stirnfläche eines breitenverstellbaren Abschnittes,
Fig. 6 eine ebensolche Ansicht auf die Stirnfläche eines nicht breitenverstellbaren, auswechselbaren Abschnittes,
Fig. 7 bei einer zweiten Ausführungsform der Erfindung eine Seitenansicht der Sohle,
Fig. 8 eine Draufsicht auf die Sohle nach Fig. 7,
Fig. 9 eine Ansicht in Richtung der Längsachse eines breitenverstellbaren Abschnittes aus Fig. 7 und 8, Fig. 10 einen Schnitt längs der Linie X-X in Fig. 8,
Fig. 11 eine Ansicht in Richtung der Längsachse eines Distanzplättchens,
Fig. 12 und 13 in teilweisen Darstellungen wie Fig. 7 und Fig. 8 eine weitere Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 14 in schaubildlicher Darstellung eine Hälfte eines breitenverstellbaren Abschnittes einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 15 eine Draufsicht auf die Sohle eines Skischuhs in einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 16 bei einer anderen Ausführungsform eine Seitenansicht der Sohle,
Fig. 17 eine Draufsicht auf diese Sohle,
Fig. 18 eine Ansicht in Richtung der Längsachse eines breitenverstellbaren Abschnittes dieser Ausführungsform,
Fig. 19 bei einer weiteren Ausführungsform eine Seitenansicht der Sohle,
Fig. 20 eine Draufsicht auf diese Sohle,
Fig. 21 eine Ansicht eines breitenverstellbaren Abschnittes dieser Ausführungsform in Richtung der Längsachse gesehen, und die Fig. 22 bis 24 weitere Modifikationen der Erfindung jeweils in einer Seitenansicht eines Skischuhs.
Fig. 1 zeigt einen sogenannten Zungendeckelschuh, der aus einer Sohle 1, einer Schale 2 und einem wasserdichten Innenschuh 3 besteht. Die Sohle 1 besteht aus einem festen Fersenabschnitt 4, einem breitenverstellbaren Fernsenabschnitt 5, einem Mittelabschnitt 6, einem breitenverstellbaren Ballenabschnitt 7 und einem festen Vorderabschnitt 8.
Der Fersenabschnitt 4 der Sohle ist mit einem Fersenschalenteil 9 verbunden, der breitenverstellbare Fersenabschnitt 5 beidseitig mit Schalenteilen 10, der Mittelabschnitt 6 trägt hier keine Schalenteile, der Ballenabschnitt 7 ist beidseitig mit Schalenteilen 11 verbunden und der Vorderabschnitt 8 ist mit einem Kappenteil 12 verbunden, der, getrennt durch beidseitige Einschnitte 13 in einen Zungenfortsatz 14 übergeht. Die Einschnitte 13 gewähren dem Zungenfortsatz 14 eine besondere Flexibilität, die in Hinblick auf die Größenverstellbarkeit des Schuhs zweckmäßig ist, insbesondere um verschiedenen Risthöhen gerecht zu werden. Der Schuh weist ferner, angelenkt an die Schalenteile 10 einen Schaftteil 15 auf und weiters eine Zunge 16. Übliche Verschlußmittel 17, wie Schnallen, halten die Schalenteile 10, 11, 14, den Schaftteil 15 und die Zunge 16 zusammen bzw. wirken über den Innenschuh 3 auf den Fuß. Zwischen dem Schaftteil 15 und dem Fersenschalenteil 9 ist ein Dämpfungskörper 18 vorgesehen, der jedoch nicht 3
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Gegenstand der Erfindung ist. Eine gewisse Überlappung der einzelnen Schalenteile, die auch aus Fig. 1 ersichtlich ist und weiter unten nochmals behandelt wird, ist zweckmäßig, um den Fuß bzw. den Innenschuh gegen Verletzungen bzw. Beschädigungen zu schützen. Selbstverständlich können auch andere Skischuhe, wie z.B. Heckeinstiegsschuhe, oder andere Sportschuhe Gegenstand der Erfindung sein. 5 Die nähere Konstruktion einer ersten Ausführungsform der Erfindung geht aus den Fig. 2 bis 6 hervor. Die Sohle 1 besteht, wie in Zusammenhang mit Fig. 1 erläutert, hier aus insgesamt fünf Abschnitten, die von einer Zugstange 19, die in der Längsachse a der Sohle 1 liegt, durchsetzt werden. Im Fersenabschnitt 4 ist die Zugstange 19 mit einem Kopf 20 gehalten, wogegen sie im Bereich des Vorderabschnittes 8 ein Innengewinde 21 aufweist, in welches ein Schraübbolzen 22 einschraubbar ist, der mit seinem Bolzenkopf io 23 im Vorderabschnitt 8 drehbar, jedoch gegen Zug gesichert gehalten ist.
Die einzelnen Abschnitte 4 bis 8, die noch näher beschrieben werden, weisen an ihren aneinanderstoßenden Stirnflächen formschlüssig ineinandergreifende Profilierungen hier in V-Form auf. Es ist ersichtlich, daß durch entsprechendes Einschrauben des Schraubbolzens^22 mit Hilfe eines geeigneten Werkzeuges die Sohlenabschnitte fest gegeneinander gezogen werden können, sodaß sie eine starre Sohle bilden. 75 Zur Längenänderung des Schuhs kann bei dieser Ausführungsform der Mittelabschnitt 6 gegen einen von anderen Abschnitten 6a, b, c, d (Fig. 4) ausgetauscht werden. Auch kann ein Zusatzabschnitt 6z in den Sohlenaufbau eingefügt werden, etwa um die Sohle um eine halbe Größe zu verlängern. Bei dem gezeigten Beispiel sind die Mittelabschnitte an ihren vorderen und hinteren Stirnflächen mit einspringenden, rillenartigen Profilierungen versehen, die dreiecksförmigen Querschnitt aufweisen. Der Zusatzabschnitt 6z besitzt 20 hingegen eine positive Profilierung an der hinteren und eine negative an der vorderen Stirnfläche. Es versteht sich, daß es im Prinzip gleichgültig ist, wie die Profilierungen im Detail aussehen, es wird jedoch ein guter Formschluß zwischen aneinanderstoßenden Sohlenabschnitten bevorzugt. Die Abschnitte 6, 6a bis d, 6z können, wie Fig. 3 zeigt, eine Bohrung besitzen, mit deren Hilfe sie beim Zusammenbau der Sohle 1 auf die Zugstange 19 aufgesteckt werden. Es kann aber auch eine Längsrille 24 in der Mitte dieser 25 Abschnitte vorgesehen sein, wie die Fig. 4 und Fig. 6 zeigt, sodaß man die Abschnitte 6 von unten auf die
Zugstange 19 aufstecken kann.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 bis 6 besitzt zwei breitenverstellbare Sohlenabschnitte, nämlich den Fersenabschnitt 5 und den Ballenabschnitt 7. Gemäß Fig. 1 sind beide diese Abschnitte beidseitig mit Schalenteilen 10 bzw. 11 versehen, was zur Vereinfachung in Fig. 2 jedoch nicht dargestellt ist. An Hand 30 des Ballenabschnittes 7, der in einer Vorderansicht in Fig. 5 dargestellt ist, erkennt man, daß der Abschnitt aus einem linken und einem rechten Halbteil 71, 7r besteht, wobei jeder Halbteil 71, 7r einstückig mit einem
Schalenteil 11 ausgebildet ist. In Fig. 5 sind die Halbteile 7I, 7r aneinanderstoßend, somit in der schmälsten Lage des Abschnittes 7 gezeigt. Zur Breitenverstellung können die Teile 7I, 7r - nach einem Lockern des Schraubbolzens 22 - nach außen, in Richtung der Pfeile in Fig. 5 bewegt werden, um eine breitere 35 Schuhform zu erreichen. Nach erneutem Anspannen des Sohlenaufbaus mittels der Zugstange 19 und des Schraübbolzens 22 bleiben die Halbteile 7I, 7r in ihrer neuen Lage fixiert. Die Halbteile 7I, 7r stehen ebenso wie alle übrigen Abschnitte der Sohle 1 mit den angrenzenden Abschnitten über die erwähnten Profilierungen in formschlüssiger Verbindung.
In gleicher Weise wie der Ballenabschnitt 7 ist auch der Fersenabschnitt 5 samt den dazugehörigen 40 Schalenabschnitten 10 in verstellbare Halbteile 5I, 5r geteilt und breitenverstellbar.
Auch bei der Ausführungsform nach Fig. 7 bis 11 besteht die Sohle 1 des Skischuhs aus fünf Abschnitten, die von hinten nach vorne mit 104, 105, 106, 107 und 108 bezeichnet sind, wobei die Abschnitte 104, 105 und 108 im Prinzip gleichgestaltet sind wie die Abschnitte 4, 5 und 8 der ersten Ausführungsform. Andere Möglichkeiten zur Längen- bzw. Breitenversteilung sind jedoch am Beispiel des 45 Mittelabschnittes 106 bzw. des Vorderabschnittes 108 gezeigt.
Der Mittelabschnitt 106 besteht aus zwei Teilen 106a, 106b, die in Längsrichtung gegeneinander verschiebbar sind, wobei die Schenkel des U-förmigen Abschnittsteiles 106b den Abschnittsteil 106a außen umfassen. Schmale Seitenstege 25 des Teils 106a greifen in entsprechend ausgebildete Nuten 26 an den Innenseiten der Schenkel des Teiles 106b. Zwischen der vorderen Stirnfläche des Teils 106a und dem Teil so 106b können ein oder mehrere Distanzplättchen 27 eingefügt werden, wie aus Fig. 8 hervorgeht, sodaß die mittels eines Zugrohres 28, vergleichbar mit der Zugstange 19 der vorgehenden Ausführungsform, zusammengezogenen Teile 106a, 106b in einem wählbaren, definierten Abstand voneinander gehalten werden. Es versteht sich, daß auf diese Weise die Sohlenlänge der gewünschten Schuhgröße entsprechend einstellbar ist, wobei auch verschieden dicke Distanzplättchen 27 verwendbar sind. 55 Wie aus Fig. 11 hervorgeht, können die Distanzplättchen eine oben verengte Vertiefung 29 besitzen, sodaß sie von unten, das Zugrohr 28 umschnappend, eingesetzt werden können. Alternativ oder zusätzlich können an einem Distanzplättchen 27 kleine seitliche Stege oder Nasen 30 ausgebildet sein, die beim Einsetzen des Plättchens 27 in die Nuten 26 des Teils 106b einrasten. Diese Art von Schnappverbindungen 4
AT 398 886 B setzt natürlich eine gewisse Elastizität der verwendeten Werkstoffe voraus, die jedoch bei den üblicherweise für den Sohlenaufbau gebrauchten Kunststoffen gegeben ist.
Wie bereits erwähnt, kann der Fersenabschnitt 105 in gleicher Weise breitenverstellbar sein, wie die Abschnitte 5 und 7 nach Fig. 2 und 3. Eine Ansicht dieses Fersenabschnittes 105 in Richtung der Längsachse zeigt Fig. 9 in der Stellung, in welcher der linke und rechte Halbteil 105r, 1051 aneinanderstoßen.
Der breitenverstellbare Ballenabschnitt 107 besteht gleichfalls aus zwei Halbteilen 1071, 107r, die gegeneinander in Querrichtung, verschiebbar sind. An den beiden Teilen sind jedoch Verzahnungen 31 ausgebildet, die mit einem Zahnrad 32 so Zusammenwirken, daß die Querverschiebung der Halbteile 1071, 107r zwangsläufig gemeinsam und gegenläufig erfolgt. Das Zahnrad 32 ist in eine zwischen den Teilen 1071, r vorgesehenen, in Fig. 7 angedeuteten flachzylindrischen Ausnehmung 33 eingelegt und kann auch um eine durch das Zugrohr 28 gesteckte Achse drehbar sein. Eine genauere Darstellung einer zahnradgekoppelten Querverstellung wird weiter unten gezeigt.
In Fig. 7 ist angedeutet, daß das Zugrohr 28 im Fersenabschnitt 104 mittels einer Querniete 34 gegen Zug und Verdrehen gesichert sein kann, wobei ein Schraubbolzen 22 wie nach Fig. 3 am Vorderabschnitt 108 in ein Innengewinde des Rohres 28 eingreift. Andererseits kann, und dies ist in Fig. 8, links angedeutet, das Zugrohr 28 auch am Fersenende mittels eines Schraubbolzens 35 gehalten und anspannbar sein.
Zum Verstellen der Schuhgröße wird das Zugrohr 28 mittels des Schraubbolzens 22 oder beider Schraubbolzen 35, 22, entspannt oder geöffnet. Nach Verstellung der Breite der Abschnitte 105 und/oder 107 sowie der Länge des Abschnittes 106 mittels der Plättchen 27 wird das Zugrohr wieder angespannt und die Sohle 1 erhält die notwendige Festigkeit, wobei die einzelnen verstellbaren Abschnittsteile unverrückbar an ihrem Platz gehalten werden.
Den Fig. 12 und 13 ist eine genauere Ausbildung der beiden Teile 1071,107r eines breitenverstellbaren Abschnitts 107 mit Zahnradkopplung zu entnehmen, wobei in Fig. 13 auch die in Fig. 7 und 8 weggelassenen Schalenteile 11 zu sehen sind, Die Teile 1071, r besitzen Ausnehmungen 36, die zusammen eine Kammer 37 bilden, welche das Zahnrad 32 sowie Zahnstangen 38 aufnehmen. Die Zahnstangen sind mit der Verzahnung 31 ausgebildet. Das Zahnrad 32 ist auf einer Achse 39 drehbar gelagert, die durch das Zugrohr 28 bzw. eine Zugstange verläuft. An den Stirnflächen der Teile 1071, 107r sind im Querschnitt dreieckförmige Profilierungen 40 zu erkennen, die mit den in der Sohle davor und dahinter liegenden Abschnitten Zusammenwirken. Die Zahnstangen 38 können - ebenso wie das Zahnrad 32 - aus Metall bestehen und an den Teilen 1071, r durch Nieten befestigt sein.
Es ist jedoch auch eine einstückige Ausbildung der Zahnstangen 38 mit den Teilen 107r, I möglich, was in Fig. 14 gezeigt ist. Man erkennt einen Halbteil I07r des längenverstellbaren Abschnitts 107 mit einer daran ausgebildeten Zahnstange 38, einer Ausnehmung 36 zur Aufnahme der hier nicht ersichtlichen Zahnstange des anderen Halbteils, eine halbzylindrische Ausnehmung 41 für das Zahnrad sowie eine halbzylindrische Rille 42, die zusammen mit einer ebensolchen Rille des anderen Halbteils bei ganz aneinanderliegenden Halbteilen 1071, r das Zugrohr 28 oder eine Zugstange aufnimmt. Der hier gezeigte Halbteil 107r besitzt an seinen vorderen und hinteren Stirnflächen negative, im Querschnitt dreiecksförmige Profilierungen 43, die mit entsprechenden positiven Profilierungen der vorne und hinten anstoßenden Abschnitte 108 bzw. 106 Zusammenwirken.
An Hand der Fig. 15 ist eine andere Möglichkeit der Längenverstellung eines Mittelabschnitts 206 gezeigt. Dieser Abschnitt 206 entspricht in seiner Grundform dem Abschnitt 106 nach Fig. 8 und besteht gleichfalls aus zwei gegeneinander verschiebbaren Teilen 206a, 206b. Um eine bestimmte Länge des Abschnittes 206 festlegen zu können sind in den Schenkeln des Teiles 206b mehrere, je miteinander fluchtende Querbohrungen 44 ausgebildet und in dem Teil 206a ist eine durchgehende Querbohrung 45 vorgesehen, sodaß ein Steckbolzen 46 durch ein gewünschtes fluchtendes Paar von Bohrungen 44 und die Bohrung 45 gesteckt und mittels einer Mutter 47 gesichert werden kann. Zusätzlich können die einander zugekehrten Innenflächen der Schenkel des Teils 206b und die mit diesen Flächen zusammenwirkenden Flächen des Teiles 206a eine feine Verzahnung 48 besitzen, um den Formschluß zwischen den Teilen 206a, 206b zu verbessern bzw. einen zusätzlichen Reibungsschluß zu erreichen. Eine derartige Verzahnung 48 kann auch bei anderen Ausführungsformen, etwa jenen nach Fig. 8,17 oder 20 vorgesehen werden. Die Länge des Teiles 206 kann somit durch Umstecken des Bolzens 46 erfolgen, ohne daß Distanzplättchen wie nach Fig. 8 erforderlich wären. Auch hier werden alle Abschnitte 204 bis 208 mittels eines zentralen Zugrohres 28 zu einer festen Sohle 1 zusammengezogen.
Bei der Ausführung nach den Fig. 16 bis 18 besteht die Sohle 1 aus vier Abschnitten 404, 405, 406 und 408, wobei der längenverstellbare Mittelabschnitt 406 prinzipiell dem Abschnitt 206 in Fig. 15 gleicht, jedoch werden Distanzplättchen 27 wie nach Fig. 8 verwendet. 5
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Das Zugmittel besteht hier aus einem vorderen Bolzen 61, der mittels eines Querstiftes 62 zugfest in dem Vorderabschnitt 408 verankert ist. Im Bereich des Mittelabschnittes 406 ist der Bolzen über entsprechende Bohrungen und einen Querstift 63 mit einem Zugrohr 64 verbunden, das an seinem hinteren Ende ein Innengewinde besitzt, in welches eine Spannschraube 65 einschraubbar ist. 5 Die Breitenverstellung des Abschnittes 405 erfolgt ähnlich wie z.B. nach Fig. 7 und 8 bei dem Abschnitt 105.
Es ist zu beachten, daß bei der Ausführung nach Fig. 16 bis 18 kein Abschnitt vorhanden ist, der den Abschnitten 7,107, 207, 307 der vorgehend beschriebenen Ausführungsformen entspricht. Vielmehr besitzt der Vorderabschnitt 408 zwei breitenverstellbare Abschnittsteile 408I, 408r, die mit Hilfe zweier Gewindes-io pindeln 66I, 66r in Querrichtung verschiebbar sind. Die erweiterten inneren Enden dieser Gewindespindein sind drehbar an einem U-förmigen Haltebügel 67. Die Gewindespindeln 66I, r greifen mit ihren Gewinden in entsprechende Innengewinde der Abschnittsteile 408I, r ein, sodaß ein Verdrehen der Spindeln 66I, r mittels z.B. eines in Schlitze 68 an den äußeren Spindelenden eingreifenden Schraubenziehers die Abschnittsteile 408I, r entsprechend der gewünschten Größenverstellung nach innen oder außen verschiebt. Zur Fixierung 15 der Lage des U-förmigen Bügels 67 wird eine Klemmschraübe 69 verwendet, die von der Sohlenunterseite in ein Gewinde des Bügels 67 eingreift, dieses durchsetzt und an dem Bolzen 61 angreift. Die Klemmschraube 69 ist in einem Längsschlitz 70 des Abschnittes 408 geführt, sodaß auf diese Weise der U-förmige Bügel 67 samt den Gewindespindeln 66I, r und den Abschnittsteilen 408I, r auch in Längsrichtung verstellbar ist. 20 Bei dieser Ausführungsform wird somit beim Anspannen des zentralen Zugrohres 64 lediglich der hintere breitenverstellbare Abschnitt 405 in seiner gewünschten Lage fixiert, wogegen die Abschnittsteile 408I, r des breitenverstellbaren Abschnitts 408, in dem sozusagen der Ballenabschnitt und der Vorderabschnitt vereinigt sind, von diesem Anspannen unberührt bleiben.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 19 bis 21 besteht der mittlere, nicht breitenverstellbare 25 Abschnitt 606 aus zwei Teilen 606t, r, die besondere in entsprechende Vertiefungen des jeweils anderen Teils eingreifende Zungen 81 aufweisen, um eine besserte Verbindung zu bewirken. Auch hier liegt eine sägezahnartige formschlüssige Profilierung 82 zwischen aneinanderstoßenden Flächen benachbarter Abschnitte vor.
Es ist eine Variante der Gewindeverstellung der beiden breitenverstellbaren Abschnitte 605, 607 30 gezeigt, bei welcher die Gewindespindel 83 in Gewindebohrungen der Abschnitte 605, 607 selbst eingreifen kann. Überdies ist die Gewindespindel 83 an einem U-förmigen Haltebügel 84 gelagert, das von oben, ein zentrales Rohr 85 umfassend, eingesetzt ist. Die breitenverstellbaren Abschnitte 605, 607 sind hier zweiteilig ausgebildet und es ist zu beachten, daß die Haltebügel 84 innerhalb von Ausnehmungen 86 angeordnet sind, die eine Längenverschiebung der Abschnitte 605, 607 ermöglichen. Die Längenverstellung 35 der Sohle 1 erfolgt hier dadurch, daß der Mittelabschnitt 606 gegen einen längeren oder kürzeren Mittelabschnitt oder durch Einschiebung von Zusatzabschnitten, wie Abschnitt 6z nach Fig. 4, vorgenommen wird.
Fig. 22 zeigt die Möglichkeit, den gesamten Fersen- bzw. Vorderabschnitt 4 bzw. 8 auszutauschen, sodaß beispielsweise die für einen Snowboard-Schuh typische abgerundete Form im Fersen- bzw. Spitzen-40 bereich erreichbar ist. Dies ergibt eine Verbesserung des erfindungsgemäßen Effektes auch dahingehend, daß nicht nur eine Größenvariation auf einfache Weise möglich ist, sondern sogar ein Übergang zu einem anderen Schuhtyp bei minmalem Formenaufwand.
Fig. 23 zeigt, daß auch ein Mittelabschnitt 6 breitenverstellbar sein kann, etwa mittels einer Spindel 97. Dieser mittlere Abschnitt 6 trägt zum Schutz des Fußes bzw. Innenschuhs hochgezogene Schalenteile 6' 45 und kann auch gegen entsprechend längere oder kürzere Teile ausgetauscht werden.
Der in Fig. 24 dargestellte Skischuh weist als Besonderheit folgendes auf. An dem vordersten Abschnitt 8 ist nicht nur ein Kappenteil 12 mit einem bereits weiter oben beschriebenen flexiblen Zungenfortsatz 14 befestigt, sondern auch ein länglicher, sich längs der Sohle 1 nach hinten erstreckender Schutzstreifen 98, der an dem Fersen-Schalenabschnitt 10 mittels einer zusätzlichen Verstell- und Fixierschraube 99 befestigt so wird. Es ist hiezu eine Stift-Schlitz-Verbindung vorgesehen, im vorliegenden Fall ist der Schlitz 100 im Fersen-Schalenabschnitt 10 ausgebildet. Dieser Schutzstreifen 98 schützt den Fuß vor allem gegen seitliches Auffahren an Steine oder andere Hinternisse und empfiehlt sich im Zusammenhang mit der Erfindung da hier keine geschlossene feste Schale vorliegt.
Es ist im übrigen nochmals zu bemerken, daß die Erfindung in gleicher Weise, beispielsweise bei 55 einem sogenannten Heckeinstiegsschuh angewendet werden kann. In diesem Fall ist es etwa möglich, die breitenverstellbaren Teile des Fersenabschnittes mit einem geschlossenen, d.h. um den Rist herumgehenden Schalenteil zu versehen, der natürlich elastisch genug sein muß, um die Breitenverstellung, d.h. Querverschiebung der Abschnittsteile mitzumachen. 6

Claims (21)

  1. AT 398 886 B Patentansprüche 1. Skischuh oder Sportschuh mit einer mehrteiligen, hinsichtlich ihrer Länge und/oder Breite verstellbaren Sohle (1), die zumindest zwei Längsabschnitte (4 bis 8) aufweist, wobei zumindest einige der Sohlenabschnitte (4,5,7,8) mit Schalenteilen (9,10,11,12) fest verbunden sind und die Sohlenabschnitte mit Hilfe von Feststellmitteln in ihren Relativlagen fixierbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß als Feststellmittel zumindest eine volle oder rohrförmige Zugstange (19, 28,85) vorgesehen ist, die zumindest einen Teil der Sohlenabschnitte (4 bis 8) durchsetzend im wesentlichen in der Sohleniängs-achse (a) angeordnet ist und zumindest eine Mutter-Schrauben-Anordnung (21,22) besitzt, die auf die entsprechenden Sohlenabschnitte eine in Längsrichtung zusammenpressende Spannung aufbringt.
  2. 2. Skischuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange (19) sämtliche Sohlenabschnitte verbindet.
  3. 3. Skischuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange (19) an zumindest einem Ende ein Außen- oder Innengewinde (21) aufweist, das mit einer Mutter oder einem Schraubbolzen (22) zusammenwirkt, wobei die Mutter bzw. der Schraubbolzen gegen Zug in Längsrichtung an einem Endabschnitt (4) der Sohle abgestützt ist.
  4. 4. Skischuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Sohlenab-schnitt (6) gegen andere Abschnitte (6a bis 6d) unterschiedlicher Größe austauschbar ist, wobei dieser Sohlenabschnitt (6a) bzw.- ein getauschter Abschnitt mit dem davor und dem dahinter liegenden Abschnitt (5 bzw.7) in formschlüssiger Verbindung steht.
  5. 5. Skischuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in Längsrichtung zwischen zwei Sohlenabschnitte (6,7) ein Zusatzabschnitt (6z) einsetzbar ist.
  6. 6. Skischuh nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Teile (106a, 106b) zumindest eines Sohlenabschnittes (106) gegeneinander in Längsrichtung verschieblich geführt und in unterschiedlichen Relativlagen fixierbar sind.
  7. 7. Skischuh nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Stirnflächen der gegeneinander geführten Sohlenabschnittsteile (106a,b) deren gegenseitige Relativlage in Längsrichtung festlegende Distanzplättchen (27) einsetzbar sind.
  8. 8. Skischuh nach einem der Ansprüche 6 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Festlegung der gegenseitigen Relativlage in Längsrichtung zumindest ein lösbarer Stift, Bolzen (46,49,63) od.dgl. vorgesehen ist, der in Bohrungen (44, 50) beider Abschnittsteile (206a,6; 306a,b; 406a,b) einsetzbar ist, die in der gewünschten Relativlage fluchten und im wesentlichen senkrecht zur Längsachse (a) der Sohle (1) verlaufen.
  9. 9. Skischuh nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Sohlenabschnitt (5,7; 105,107) breitenverstellbar ist und hiezu zwei in Querrichtung gegeneinander verstell- und festlegbare Abschnittsteile (5r,l, 7r,l; I05r,l; I07r,l) aufweist, die mit Schalenteiien (10,11) verbunden sind.
  10. 10. Skischuh nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein breitenverstellbarer Abschnitt im Fersenbereich und/oder im Ballenbereich vorgesehen ist.
  11. 11. Skischuh nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der breitenverstellbare Sohlenabschnitt einen Basisteil (305b, 307b) aufweist und die beiden Abschnittsteile (305l,r, 307l,r) bezüglich dieses Basisteil in Querrichtung verschieblich gelagert sind.
  12. 12. Skischuh nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die hinteren bzw. vorderen Enden der querverstellbaren Abschnittsteile (1071,r) ein Profil, z.B. ein Dreiecksprofil, aufweisen, das mit Profilen der hinter bzw. vor dem breitenverstellbaren Abschnitt (107) liegenden Sohlenabschnitte (100,108) kongruent ist und in formschlüssiger Verbindung steht. 7 AT 398 886 B
  13. 13. Skischuh nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Abschnitt· steile (1071,r) über Verzahnungen (31) mit einem Zahnrad (32) gekoppelt sind, sodaß ihre Verstellbewegung zwangsläufig gekoppelt erfolgt.
  14. 14. Skischuh nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstellung der beiden Abschnittsteile (408l,r) zumindest eine Gewindespindel-Anordnung (66) vorgesehen ist.
  15. 15. Skischuh nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß beiden Abschnittsteilen (507l,r) eine einzige, bezüglich der Sohlenlängsachse (a) quer verlaufende Gewindespindel (77) mit zwei gegenläufi- io gen Gewinden zugeordnet ist, wobei ein Abschnitt an einem Rechtsgewinde und ein Abschnitt an einem Linksgewinde der Spindel (77) geführt ist.
  16. 16. Skischuh nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der beiden Abschnittsteile (408l,r) eine eigene Gewindespindel (66l,r) zugeordnet ist. 75
  17. 17. Skischuh nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindespindel (77) eine mit den Abschnittsteilen (507l,r) verbundene Mutter (79l,r) zugeordnet ist.
  18. 18. Skischuh nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß nicht breitenverstellbare 20 Sohlenabschnitte in linke und rechte Hälften geteilt sind.
  19. 19. Skischuh nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß aneinandergrenzende Flächen von Sohlenabschnitten und/oder Abschnittsteilen mit einer reibungserhöhenden Oberflächenstruktur, wie Zähnchen (48), Rillen, Riffelungen etc. ausgebildet sind. 25
  20. 20. Skischuh nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß sich, ausgehend von einem Sohlenabschnitt (8) zumindest an der Außenseite des Schuhs ein Schalenabschnitt, insbesondere ein Streifen (98) nach vorne bzw. nach hinten erstreckt.
  21. 21. Skischuh nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß von dem vordersten Sohlenabschnitt (8) ein Schalenstreifen (98) nach hinten verläuft, welcher mit einem hinteren Schalenabschnitt (10) verbindbar ist, z.B. mittels einer Schrauben-Mutter-Verbindung (99). Hiezu 5 Blatt Zeichnungen 35 40 45 50 8 55
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