AT399128B - Streugerät - Google Patents
Streugerät Download PDFInfo
- Publication number
- AT399128B AT399128B AT107791A AT107791A AT399128B AT 399128 B AT399128 B AT 399128B AT 107791 A AT107791 A AT 107791A AT 107791 A AT107791 A AT 107791A AT 399128 B AT399128 B AT 399128B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- hose
- connecting line
- discharge device
- guide tube
- metering device
- Prior art date
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 41
- 230000007480 spreading Effects 0.000 claims description 37
- 238000003892 spreading Methods 0.000 claims description 37
- 229910000639 Spring steel Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 3
- 229910001220 stainless steel Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000010935 stainless steel Substances 0.000 claims description 2
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 5
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 3
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 2
- 230000002457 bidirectional effect Effects 0.000 description 2
- 230000008859 change Effects 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 2
- 239000011343 solid material Substances 0.000 description 2
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 2
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 2
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 239000003518 caustics Substances 0.000 description 1
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 description 1
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 150000003839 salts Chemical class 0.000 description 1
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C15/00—Fertiliser distributors
- A01C15/16—Fertiliser distributors with means for pushing out the fertiliser, e.g. by a roller
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B39/00—Increasing wheel adhesion
- B60B39/02—Vehicle fittings for scattering or dispensing material in front of its wheels
- B60B39/04—Vehicle fittings for scattering or dispensing material in front of its wheels the material being granular, e.g. sand
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C15/00—Maintaining or augmenting the starting or braking power by auxiliary devices and measures; Preventing wheel slippage; Controlling distribution of tractive effort between driving wheels
- B61C15/08—Preventing wheel slippage
- B61C15/10—Preventing wheel slippage by depositing sand or like friction increasing materials
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Transportation (AREA)
- Road Paving Machines (AREA)
- Air Transport Of Granular Materials (AREA)
- Nozzles (AREA)
Description
AT 399 128 B
Die Erfindung betrifft ein Streugerät, mit einer Dosiervorrichtung und einer Austragseinrichtung, vorzugsweise in Form eines rotierenden Bauteiles, insbesondere einer Bürstenwalze, wobei die Dosiervorrichtung ein Verschlußelement aufweist, welches motorisch, elektromagnetisch oder hydraulisch betätigbar und baulich von der darunter liegenden Austragseinrichtung getrennt am Fahrzeug angebracht ist, wobei die Dosiervorrichtung und die Austragseinrichtung durch eine zumindest stellenweise biegsame Verbindungsleitung miteinander verbunden sind.
Derartige Geräte sind beispielsweise in der EP-A 178 289 und der EP-A 378 066 beschrieben. Sie sind dazu gedacht, Streugut, insbesondere trockenen Sand oder andere Antirutschmaterialien, unmittelbar vor die Räder von Fahrzeugen, wie z.B. Schienenfahrzeugen oder Lastkraftwagen, zu streuen bzw. zu zerstäuben. Bei den eingangs beschriebenen Streugeräten ist es aber möglich, daß Feuchtigkeit von außen eindringt und insbesondere bei nicht vollständig dicht abgeschlossener Dosiervorrichtung diese Feuchtigkeit auch zum Streugut gelangt. Dies führt aber in weiterer Folge zum Verklumpen des Streugutes, was dessen Durchgang durch die Dosiervorrichtung und die Austragseinrichtung nachteilig beeinflußt oder sogar gänzlich verhindern kann. Dieser Nachteil tritt insbesondere bei Verwendung an Zweirichtungsfahrzeugen auf, wo je ein Streugerät vor und hinter dem Rad angeordnet ist.
Die DE-OS 3 627 141 zeigt eine Streuvorrichtüng an einem Kraftfahrzeug, bei welcher die Austragseinrichtung für das Streugut getrennt von einer Dosiervorrichtung angeordnet ist. Das Streugut wird durch eine fest angebrachte starre Leitung zwischen diesen beiden Einrichtungen transportiert. Diese Anordnung ist zwar für kleinere Kraftfahrzeuge, wie beispielsweise Personenkraftwagen oder auch Lastkraftwagen, geeignet, wo sie das Verklumpen des Streugutes aufgrund eindringender Feuchtigkeit verhindert, kann aber beispielsweise bei Schienenfahrzeugen mit an einem Drehgestell montierten Rädern und mit ebenfalls am Drehgestell montierten Austragseinrichtungen nicht verwendet werden.
Wenn das eingangs beschriebene Streugut, beispielsweise bei Schienenfahrzeugen, auf einem Drehgestell montiert ist, muß das Streugut vom Streugutkasten, wie z.B. in der EP-AO 178 289 beschrieben, durch eine Leitung bis zur Austragseinrichtung transportiert werden. Bei geschlossener Dosiervorrichtung muß die über dieser befindliche und bis zum Streugutkasten am Fahrzeugkörper reichende Streugutsäule mitausge-lenkt werden, wenn das Drehgestell gegenüber dem Fahrzeugkasten ausgelenkt wird. Da die besagte Säule aufgrund des Druckes des Streugutes relativ starr ist, ergibt sich daraus eine starke Belastung der flexiblen auszuführenden Streugutleitung sowie deren Anbringungsstellen am Streugutvorratsbehälter bzw. am Streugerät selbst.
Weiters muß die Länge der Verbindungsleitung derart gewählt werden, daß die maximale Auslenkung des Drehgestelles möglich ist. In dieser Stellung ist die relativ gerade Fließstrecke für das Streugut gegeben, in eingeschwenkter Stellung des Drehgestelles entstehen jedoch immer stärker gebogene Bereiche der Verbindungsleitung und in ungünstigen Fällen können sogar Abschnitte entstehen, in denen das Streugut aufwärts fließen müßte. Dies führt zu Behinderungen des Materialstromes bis zum völligen Verstopfen der Verbindungsleitungen. Je größere Auslenkungen für das Drehgestell bzw. die Austragseinrichtung gegenüber dem Wagenkasten vorgesehen sind, umso nachteiliger wirkt sich die herkömmliche Konstruktion aus.
Durch die DE-A-3 237 763 ist ein Streugerät bekannt geworden, bei welchem oberhalb des Zufuhrrohres ein Streugutbehälter und dazwischen ein flexibler Schlauch vorgesehen ist. Dieser Schlauch ist in seiner Länge nicht veränderlich, wodurch keine Anpassungsmöglichkeit desselben an die Distanzverhältnisse gegeben ist.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher ein Streugerät, welches die beschriebenen Nachteile der herkömmlichen Konstruktion vermeidet und wobei das Streugerät insbesondere zur Verwendung an Zweirichtungsfahrzeugen und/oder Fahrzeugen mit gegenüber dem Wagenkasten auslenkenden Fahrgestellen geeignet ist. Dazu ist das eingangs beschriebene Streugerät erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Verbindungsleitung veränderlich ist.
Der Vorteil der Verbindungsleitung mit veränderlicher Länge liegt darin, daß zwischen der Dosiervorrichtung und der Austragseinrichtung immer eine Leitung mit der gelingst möglichen Länge und weitestgehend geradem Verlauf gegeben ist, und es dadurch zu keinen Behinderungen des Materialstromes kommt. Insbesondere fließt das Streugut an jeder Stelle der Verbindungsleitung abwärts, und es können insbesondere keine Abschnitte der Verbindungsleitungen entstehen, in denen das Streugut aufwärts fließen müßte.
Das erfindungsgemäße Streugerät gestattet, die Dosiervorrichtung direkt unterhalb des Streugutvorratsbehälters anzuordnen, wogegen sich die Austragseinrichtung unmittelbar beim Rad befindet. Aus diesem Grund kann sich bei Schließen der Dosiervorrichtung zur Beendigung der Streuung keine Säule aus Streugut in der Verbindungsleitung bilden, da das in der Leitung befindliche Streugut noch von der Austragseinrichtung ausgetragen werden kann. Somit sind die mechanischen Beanspruchungen der Verbindungsleitung und deren Anbringungsstellen weitgehend herabgesetzt. Durch die streugutfreie Verbindungs- 2
AT 399 128 B leitung wird aber auch verhindert, daß eindringende Feuchtigkeit, welche in den Bereich oberhalb der Austragseinrichtung gelangt, mit dem Streugut in Berührung kommt und zum Verklumpen desselben führt. Zu Beginn jedes Streuvorganges gelangt trockenes Streugut aufgrund der Abwärtsbewegung in der Verbindungsleitung schon mit einer gewissen Mindestgeschwindigkeit in den unteren Bereich der Verbin-dungsieitung und weiter zur Austragseinrichtung, sodaß dort befindliche Feuchtigkeit vom Streugut sofort mit nach außen gerissen wird, und auch in diesem Fall Verklumpungen gar nicht entstehen können. Die veränderliche Lage der Verbindungsleitung stellt sicher, daß in jeder möglichen gegenseitigen Lage der Dosiervorrichtung und der Austragseinrichtung ein weitgehend ungehinderter Materialstrom zwischen diesen beiden Elementen möglich ist. Beispielsweise müßte bei einer Verbindungsleitung unveränderlicher Länge diese Leitung derart ausgelegt sein, daß sie die beiden Elemente auch bei deren gegenseitiger maximaler Auslenkung noch sicher verbindet. In dieser Stellung ist eine relativ gerade Fließstrecke für das Streugut gegeben. Jedoch muß sich bei Einschwenken der Austragseinrichtung gegenüber der Dosiervorrichtung, d.h. deren Annäherung bis zum vollständigen Untereinanderliegen, die Verbindungsleitung derart in Biegung legen, daß die Achse der Verbindungsleitung sich der Waagrechten annähert und in ungünstigen Fällen sogar Abschnitte in der Verbindungsleitung entstehen, in welchen das Streugut aufwärts fließen müßte. Diese Abschnitte führen natürlich zu Behinderungen des Materialstromes und sind umso markanter, je größer Auslenkungen vorgesehen sind, und je länger daher die Verbindungsleitung sein muß.
Gemäß einem zusätzlichen Merkmal besteht die Verbindungsleitung aus einem von der Dosiervorrichtung ausgehenden biegsamen, aber axial relativ starren Schlauch, vorzugsweise einem Gummi-Gewebe-Schlauch, und einem von der Austragseinrichtung ausgehenden einen unteren Abschnitt des Schlauches umgebenden Führungsrohr, vorzugsweise aus Edelstahl. Der Schlauch und das Führungsrohr ergeben somit zusammen ein teleskopartiges System, welches die Längenänderung bei allfälligen Ausienkungen eines Fahrgestelles gegenüber dem Wagenkasten, an weichem die Dosiereinrichtung angebracht ist, ausgleicht. Dadurch, daß der untere Abschnitt des Schlauches vom Führungsrohr umgeben ist, kann das Streugut durch einen allfälligen Ringspalt nicht nach außen fallen. Das Führungsrohr aus festem Material hat den Vorteil, daß der Druck des Streugutes im unteren Abschnitt des Schlauches vom Führungsrohr abgefangen wird. Anderenfalls könnte es dazu kommen, daß es insbesondere beim Wiedereinschwenken eines ausgelenkten Fahrgestelles zu übermäßigen Druckbeanspruchungen des unteren Abschnittes der Verbindungsleitung kommen könnte. Die teleskopartige Konstruktion der Verbindungsleitung hat den weiteren Vorteil, daß die Verbindungsleitung nicht aus einem einzigen Stück bestehen muß, welches bei Auslenkung der Austragseinrichtung gegenüber der Dosiervorrichtung in seiner Längsrichtung gestreckt werden muß, was zusätzlichen Kraftaufwand und eine Materialbelastung darstellt, welche bei oftmaligem Strecken und folgendem Entspannen zu Materialermüdungen führen kann. Zusätzlich beseht die Gefahr, daß durch die wechselnden Temperaturbedingungen und den Angriff korrodierender Substanzen (beispielsweise Streusalz) das Material der Verbindungsleitung spröde werden kann, und es dadurch zu Rissen in der Verbindungsleitung kommt. Auch bei geringen Höhenabständen zwischen Dosiervorrichtung und Austragseinrichtung ergibt sich eine mit relativ sanften Biegungen verlaufende Verbindung, welche einen ungehinderten Durchgang des Streugutes gestattet.
Um nun ungehinderte Auslenkungen des Fahrgestelles gegenüber dem Fahrzeugkasten zu gestatten, ohne daß der Schlauch zu stark auf Biegung beansprucht wird, kann vorteilhafterweise vorgesehen sein, das Führungsrohr beweglich, insbesondere mittels eines zwischen dem Führungsrohr und der Austragseinrichtung an dieser angebrachten Kompensators, vorzugsweise eines biegsamen Spiralschlauches, an der Austragseinrichtung anzuordnen.
Der Spiralschlauch hat gegenüber radialen Drücken eine dem Führungsrohr vergleichbare Widerstandsfähigkeit, gestattet aber, daß das Führungsrohr in jede beliebige Richtung verschwenkt werden kann. Somit ergeben sich auch bei größeren Auslenkungen der Austragseinrichtung am Fahrgestell gegenüber der Dosiervorrichtung am Fahrzeugkasten keine extremen Biegungen des Schlauches, sondern die Verbindungsleitung für das Streugut verläuft mit relativ sanften Übergängen auch an jenen Stellen, wo der Schlauch in das Führungsrohr eindringt, und auch dort, wo das Führungsrohr mittels des Kompensators mit der Austragseinrichtung verbunden ist.
Alternativ zu den bisher beschriebenen Ausführungen der Verbindungsleitung kann gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung auch vorgesehen sein, daß die Verbindungsleitung durch einen faltenbalgartig axial zusammenschiebbaren bzw. veriängerbaren Schlauch und einer diesen umgebenden oder in die Wand des Schlauches intregierten Federspirale besteht. Diese Ausführung bietet sich dann an, wenn zwischen der Dosiervorrichtung und der Austragseinrichtung ein relativ großer Abstand gegeben ist, und daher bei gegenseitigen Auslenkungen dieser Bauteile keine allzu großen Auslenkungen der Verbindungsleitung von ihrer Normallage auftreten. Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind und es daher aufgrund der baulichen Anordnung nicht zu Störungen des Materialflusses durch Abknicken, zu enge Biegungsradien 3
AT 399 128 B der Verbindungsleitung od.dgl. kommen kann, bietet die Ausführung mit der durchgehenden Schlauchverbindung den Vorteil, daß das Eindringen von Feuchtigkeit oder Fremdkörpern in die Verbindungsleitung oberhalb der Austragseinrichtung sicher unterbunden ist. Die Verbindungsleitung gemäß dieser zweiten Variante ist auch sowohl in der Herstellung als auch der Montage einfacher und etwas weniger aufwendig. Durch die Federstahlspirale wird der Schlauch stabilisiert, wodurch bei durchfließendem Streugut die Beibehaltung seiner Form und Lage erleichtert und die Einflüsse einwirkender äußerer Kräfte, wie beispielsweise Erschütterungen oder Vibrationen, vermindert werden.
In der nachfolgenden Beschreibung soll ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Streugerätes anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden. Dabei zeigt Fig. 1 einen schematischen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Anordnung, wobei sich die Dosiervorrichtung und die Austragseinrichtung genau übereinander befinden, was einer nicht ausgelenkten Stellung eines Fahrgestelles gegenüber einem Wagenkasten entspricht und wobei die Verbindungsleitung durch eine Anordnung eines in einem Rohr verschiebbaren Schlauches gebildet ist. Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei welcher die Verbindungsleitung durch einen axial zusammenschiebbaren bzw. verlängerbaren Schlauch gebildet ist.
Die Dosiervorrichtung 1 umfaßt vorzugsweise einen horizontal beweglichen Schieber 2 mit ebener Anlagefläche als Dosierelement und Verschluß sowie einen Hubmagnet 3 als Betätigungselement. Diese Dosiervorrichtung ist entsprechend der vorliegenden Erfindung am Fahrzeugkasten, direkt unter dem Streugutbehälter, meist einem Sandkasten, montiert. Selbstverständlich können auch andere Dosiervorrichtungen, wie z.B. Kolben oder Klappen vorgesehen sein.
Am Fahrgestell, insbesondere bei Schienenfahrzeugen beispielsweise am Bahnräumer, ist eine Austragseinrichtung 4 montiert. Diese umfaßt vorzugsweise eine Bürstenwalze 5 und einen antreibenden Motor 6. Allenfalls ist kurz vor, d.h. oberhalb der Austragseinrichtung 4 eine Wirbelkammer (nicht dargestellt) vorgesehen, welche eine Verwirbelung und Auflockerung des Streugutes bewirkt.
Die Dosiervorrichtung 1 und die Austragseinrichtung 4 sind durch eine Verbindungsleitung für das Streugut miteinander verbunden. Dabei besteht diese Verbindungsleitung.in der Ausführungsform nach Fig. 1 aus einem von der Dosiervorrichtung 1 ausgehenden Gummi-Gewebe-Schlauch 7, welcher im Inneren eines Führungsrohres 8 aus festem Material geführt ist. Das Führungsrohr 8 ist seinerseits über einen Kompensator 9, vorzugsweise als Spiralschlauch ausgeführt, mit der Austragseinrichtung 4 beweglich verbunden.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, hat das Schlauchführungsrohr 8 ein aufgeweitetes und abgerundetes oberes Ende 8', um die ungehinderte Bewegung des Gummigewebeschlauches 7 zu gewährleisten, auch wenn der Schlauch 7 und das Führungsrohr 8 miteinander einen bestimmten Winkel einschließen. Dies ist bei allen Auslenkungen des Fahrgestelles (mit der Austragseinrichtung 4 und allenfalls der Wirbelkammer) gegenüber dem Fahrzeugkasten (mit der daran befestigten Dosiervorrichtung 1) der Fall. Um jedoch dafür zu sorgen, daß der Schlauch 7 mit dem Führungsrohr 8 nicht allzu große Winkel einschließt, ist der Kompensator 9 vorgesehen, welcher gestattet, daß das Führungsrohr 8 gegenüber seiner dargestellten Normalposition um einen bestimmten Winkel ausgelenkt werden kann. Damit werden zu abrupte Übergänge zwischen Austragseinrichtung 4 und Führungsrohr 8 sowie zwischen Führungsrohr 8 und Gummischlauch 7, welche Beschädigungen der Bauteile bzw. eine Behinderung des Flusses des Streugutes verursachen könnten, vermieden.
In Fig. 2 ist eine weitere Variante zur Ausführung der Verbindungsleitung dargestellt. Hierbei wird die Längenänderung der Verbindungsleitung durch die axiale Ausdehnung bzw. Zusammenfaltung eines Schlauches 10 bewerkstelligt, welcher in Art eines Faltenbalges aufgebaut ist. Im dargestellten Zustand, in welchem sich die Dosiervorrichtung 2 genau über der Austragseinrichtung 4 befindet, wird sich zwischen den einzelnen geknickten Wandabschnitten des Schlauches 10 ein gewisser Minimalwinkel einstellen. Vorzugsweise liegen die einzelnen Abschnitte dabei nicht genau aufeinander, sodaß noch eine Reserve für den Fall einer weiteren Annäherung zwischen Dosiervorrichtung 1 und Austragseinrichtung 4, aufgrund beispielsweise einer Einfederung des betreffenden Fahrwerkes, gegeben ist. Dementsprechend wird der Schlauch 10 auch derart ausgelegt sein, daß er selbst bei einer maximalen Auslenkung des Fahrwerkes gegenüber dem Wagenkasten bei Kurvenfahrten noch nicht seine maximale Länge erreicht hat. Auch hier ist vorteilhafterweise noch eine Längenreserve für Ausfederungsbewegungen vorgesehen.
Zur Stabilisierung des Schlauches 10 ist eine Federstahlspirale 11 vorgesehen, welche ebenfalls die axialen Längenänderungen des Schlauches 10 mitmacht und diesen seitlich sowie gegen Ausbuchtungen aufgrund des durchfließenden Materials stabilisiert. Die Spirale 11 kann, wie in Fig. 2 dargestellt, den Schlauch 10 außen umgeben, wobei sie vorzugsweise zumindest an einigen Stellen daran anliegt, kann alternativ dazu aber auch in die Wand des Schlauches 10 integriert sein. Die letztgenannte Variante hat den Vorteil, daß das Material der Spirale 11 nicht gegen Korrosion geschützt werden muß, daß das Material der 4
Claims (4)
- AT 399 128 B Wand des Schlauches 10 einen Zutritt korrodierender Medien zur Spirale 11 verhindert. Bei der zuerst genannten Variante müßte zweckmäßigerweise das Material der Federstahlspirale 11 mit einem Oberflächenschutz versehen werden. Patentansprüche 1. Streugerät, mit einer Dosiervorrichtung und einer Austragseinrichtung, vorzugsweise in Form eines rotierenden Bauteiles, insbesondere einer Bürstenwalze, wobei die Dosiervorrichtung ein Verschlußelement aufweist, welches motorisch, elektromagnetisch oder hydraulisch betätigbar und baulich von der darunter liegenden Austragseinrichtung getrennt am Fahrzeug angebracht ist, wobei die Dosiervorrichtung (1) und die Austragseinrichtung (4) durch eine zumindest stellenweise biegsame Verbindungsleitung (7, 8, 9; 10, 11) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Verbindungsleitung (7, 8, 9; 10,11) veränderlich ist.
- 2. Streugerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitung aus einem von der Dosiervorrichtung (1) ausgehenden biegsamen, aber axial relativ starren Schlauch (7), vorzugsweise einem Gummi-Gewebe-Schlauch, und einem von der Austragseinrichtung (4) ausgehenden einen unteren Abschnitt des Schlauches (7) umgebenden Führungsrohr (8), vorzugsweise aus Edelstahl, besteht.
- 3. Streugerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohr (8) beweglich, insbesondere mittels eines zwischen dem Führungsrohr (8) und der Austragseinrichtung (4) an dieser angebrachten Kompensators (9), vorzugsweise eines biegsamen Spiralschlauches, an der Austragseinrichtung (4) angeordnet ist.
- 4. Streugerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitung durch einen faltenbalgartig axial zusammenschiebbaren bzw. verlängerbaren Schlauch (10) und einer diesen umgebenden oder in die Wand des Schlauches (10) integrierten Federspirale (11) besteht. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 5
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT107791A AT399128B (de) | 1991-05-28 | 1991-05-28 | Streugerät |
| CH121692A CH685130A5 (de) | 1991-05-28 | 1992-04-13 | Streugerät. |
| DE19924212647 DE4212647A1 (de) | 1991-05-28 | 1992-04-15 | Streugeraet |
| BE9200438A BE1005846A5 (fr) | 1991-05-28 | 1992-05-13 | Appareil de repandage. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT107791A AT399128B (de) | 1991-05-28 | 1991-05-28 | Streugerät |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA107791A ATA107791A (de) | 1994-08-15 |
| AT399128B true AT399128B (de) | 1995-03-27 |
Family
ID=3506095
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT107791A AT399128B (de) | 1991-05-28 | 1991-05-28 | Streugerät |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT399128B (de) |
| BE (1) | BE1005846A5 (de) |
| CH (1) | CH685130A5 (de) |
| DE (1) | DE4212647A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110626362A (zh) * | 2019-09-26 | 2019-12-31 | 成都理工大学 | 基于lte-r系统的撒砂控制方法及轨道车辆撒砂系统 |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19640559A1 (de) * | 1996-10-01 | 1998-04-02 | Duewag Ag | Sandstreueinrichtung für Schienenfahrzeuge, insbesondere Niederflur-Stadtbahnwagen |
| EP1312488A3 (de) * | 2001-11-15 | 2004-01-02 | Goldmann, Norbert | Streuanlage für ein Streugut |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0178289A1 (de) * | 1984-09-24 | 1986-04-16 | Norbert Goldmann | Streugerät |
| DE3627141A1 (de) * | 1986-08-09 | 1988-02-11 | Schroeder Rolf | Streuvorrichtung an einem kraftfahrzeug |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3298727A (en) * | 1965-03-17 | 1967-01-17 | Adhemar J Picard | Apparatus for dispensing grit material |
| DE2605505A1 (de) * | 1976-02-12 | 1977-08-25 | August Hoch | Zusammengesetzte strassenstreuanlage |
| DE3237763C2 (de) * | 1982-10-12 | 1985-09-12 | Werner 3210 Elze Bartling | Gerät zum Streuen bzw. Zerstäuben von Streugut vor die Räder von Kraftfahrzeugen |
| AT394169B (de) * | 1988-12-19 | 1992-02-10 | Goldmann Norbert | Streugeraet |
-
1991
- 1991-05-28 AT AT107791A patent/AT399128B/de not_active IP Right Cessation
-
1992
- 1992-04-13 CH CH121692A patent/CH685130A5/de not_active IP Right Cessation
- 1992-04-15 DE DE19924212647 patent/DE4212647A1/de not_active Ceased
- 1992-05-13 BE BE9200438A patent/BE1005846A5/fr not_active IP Right Cessation
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0178289A1 (de) * | 1984-09-24 | 1986-04-16 | Norbert Goldmann | Streugerät |
| DE3627141A1 (de) * | 1986-08-09 | 1988-02-11 | Schroeder Rolf | Streuvorrichtung an einem kraftfahrzeug |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110626362A (zh) * | 2019-09-26 | 2019-12-31 | 成都理工大学 | 基于lte-r系统的撒砂控制方法及轨道车辆撒砂系统 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE1005846A5 (fr) | 1994-02-15 |
| CH685130A5 (de) | 1995-03-31 |
| ATA107791A (de) | 1994-08-15 |
| DE4212647A1 (de) | 1992-12-03 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1853466B1 (de) | Abweisvorrichtung bei teilüberdeckter frontalkollision für kraftfahrzeuge | |
| EP3613659B1 (de) | Kraftfahrzeug-luftleitvorrichtung und kraftfahrzeug | |
| DE4321302A1 (de) | Halterung zur Abstützung von Knieaufprallkräften | |
| DE19504036C1 (de) | Sicherheitslenkwelle | |
| AT399128B (de) | Streugerät | |
| EP0446614A2 (de) | Gelenkdämpfungsvorrichtung an Gelenkomnibussen | |
| DE2537079A1 (de) | Stuetzanordnung fuer die feineinstellung des oberlippenteils des stoffauflaufkastens in einer papiermaschine oder dergleichen | |
| EP2280186B1 (de) | Luftbalg für eine Luftfeder | |
| DE9317407U1 (de) | Aufliegender Anhänger für einen LKW | |
| EP3093220A1 (de) | Expandierbarer fahrzeuganhänger | |
| EP2308700A1 (de) | Mindestens zwei Fahrzeugteile umfassendes Fahrzeug | |
| DE3305338C2 (de) | Anhängerkupplung für über den Kopf ihrer Deichsel auf ein Zugfahrzeug abstützbare Anhänger | |
| EP1226050A1 (de) | Vorderbau für ein kraftfahrzeug | |
| DE69727452T2 (de) | Faltenbalgartiger, zylindrischer Körper | |
| DE19731912A1 (de) | Kraftstofftank | |
| DE3602642C2 (de) | Gliederkette mit Kettenschutzlasche an jedem Ende eines Kettenbolzens | |
| DE9416640U1 (de) | Vorrichtung zur Aufnahme von Aufprallenergie und Aufhängung eines Stoßfängers an einem Fahrzeug | |
| DE8905280U1 (de) | Doppel-Betankungsvorrichtung | |
| EP1847447B1 (de) | Runge für die Ladeöffnung eines Fahrzeugaufbaus | |
| DE2911705A1 (de) | Vortriebsmaschine fuer den tief- oder untertaegigen bergbau | |
| DE69601469T2 (de) | Abfüllventil mit laminarer strömung | |
| DE10022448A1 (de) | Außenrückblickspiegel für Fahrzeuge, vorzugseise für Kraftfahrzeuge | |
| DE102018116194A1 (de) | Knick/Pendel-Gelenk zur gelenkigen Verbindung eines Hinterwagens mit einem Vorderwagen einer Baumaschine | |
| DE69710448T2 (de) | Ein mit einem Schutzbalg zusammen arbeitender Anschlagpuffer,insbesondere für Fahrzeugstossdämpfer | |
| DE9216976U1 (de) | Faltenbalg |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| REN | Ceased due to non-payment of the annual fee | ||
| EIH | Change in the person of patent owner | ||
| ELA | Expired due to lapse of time | ||
| MK07 | Expiry |
Effective date: 20110528 |